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Da war er, der „laue“ Sommerabend, den sich die Organisatoren des Gourmetfests so sehr gewünscht hatten: Zum ersten Mal seit ihrer Premiere vor zehn Jahren fand die genussreiche Veranstaltung im Juli statt. Nach den Wetterkapriolen im September 2009 war die Entscheidung zugunsten des Sommermonats gefallen. So fanden sich am vergangenen Donnerstag die rund 350 Gäste unter leicht bewölktem Himmel, aber bei angenehmen Temperaturen, vor den Toren der Burg ein. Geduldig warteten sie auf den Einlass. Und spätestens, als sie die Burgwächter in ihren historischen Gewändern passiert hatten, war der Weg frei für einen entspannten Abend voller kulinarischer Genüsse – einen Abend, der seinesgleichen sucht.
„Es ist eine Veranstaltung, auf die man sich das ganze Jahr lang freut“, sagte Moderator Ralf Schwoll, der die Besucher zusammen mit Burg-Geschäftsführer Theo Lechtenfeld und WochenSpiegel-Redaktionsleiter Mario Zender willkommen hieß. Bis ins kleinste Detail hatte das Burg-Team sich auf den Abend vorbereitet. Viel Lob gab es dementsprechend sowohl von den Gästen als auch von den Winzern und Köchen. „Das Ambiente stimmt, die Gäste sind entspannt, die Servicekräfte sind aufmerksam – einfach perfekt“, lobte beispielsweise der Klottener Winzer Jörg Comes. „Alle Achtung“ – mit diesen Worten umschrieb Ansgar Schmitz, Geschäftsführer des Moselwein e.V., die Organisation des Gourmetfests. Zum ersten Mal war er Gast der kulinarischen Kultveranstaltung. Sein Fazit: „Eine hervorragende Inszenierung von Genusskultur.“
Die köstliche Vielfalt einer ganzen Region konnten sich die Genießer auf der Zunge zergehen lassen. Jedes der ausgefeilten Gerichte war ebenso wie der dazu ausgewählte Wein ein Geschmackserlebnis. Edelbrände und Liköre, Käsevariationen, Brot-, Eis- und Kaffeespezialitäten rundeten die lukullische Abwechslung ab. Die Besucher flanierten in aller Ruhe über die Gourmetmeile, begleitet von Jazz- und Swingklängen zweier Bands. An jedem Stand warteten Köstlichkeiten und kurzweilige Gespräche. Gepaart mit dem Ambiente und der stimmigen Dekoration machten sie das Event zu einem Fest für alle Sinne.
Neben den heimischen Winzern, Gastronomen und Selbsterzeugern aus der Region Mosel, Eifel und Hunsrück war in diesem Jahr mit dem renommierten Weingut „Van Volxem“ auch die Saar vertreten. Trotz vollem Terminkalender hatte Roman Niewodniczanski ohne Zögern sein Kommen zugesagt. „Ich habe ein Herz für die Mosel und die unendlich reiche Kulturlandschaft“, schwärmte er. „Dieses Fest zeigt die große Klasse der Region, es war mir eine Ehre dazu beitragen zu dürfen“, so Niewodniczanski. Er wird, ebenso wie die zahlreichen Gäste, die Erinnerung an einen wundervollen lauen Sommerabend mit nach Hause nehmen.
Fortsetzung folgt bereits am morgigen Donnerstag, wenn das Gourmetfest in die zweite Runde geht. Dann dürfen sich abermals rund 350 Genießer verwöhnen lassen. Sie hatten sich ihr Ticket frühzeitig gesichert, denn genau wie der erste Termin war auch der zweite schon nach wenigen Tagen restlos ausverkauft. Zu verdanken ist der Erfolg zwei „großen Idealisten“, wie der Zeller Winzer Albert Kallfelz die beiden Männer nannte, die das Gourmetfest vor zehn Jahren ins Leben gerufen hatten - Theo Lechtenfeld und Mario Zender. „Wir brauchen solche Idealisten, die sich trauen, die Qualität der heimischen Leistungsträger auch in Zukunft konsequent zu fördern“, sagte er.Impressionen vom Konzer Heimat. und Weinfest 2010.
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Mit dem traditionellen Feuerwerk ist am Sonntag Abend die 41. Hermeskeiler Stadtwoche zu Ende gegangen. Die Bilanz von Geschäftsleuten, Fahrgeschäften und Standbetreibern fällt im Vergleich zu den Vorjahren eher negativ aus. Mehr dazu lesen Sie unter Nachrichten.
Fotos: Fischer
Abwechslungsreich gestaltete sich die SWR 3 Tour auf dem Hauptmarkt. Wenn auch die Generalprobe ab 16.45 Uhr sowie die eigentliche Aufzeichnung am Abend durch den Regen gestört wurden, harrten die Besucher aus. Durch die Sendung führte Moderator Martin Seidler.
Gäste wie Guildo Horn und die orthopädischen Strümpfe, Peggy March & Andreas Zaron und Jonny Hill machten gute Laune. Besonders begeisterte die Schülerin Stefanie Irmen aus Trier, die unter anderem einen Titel aus dem Musical Elisabeth gesungen hat. Sie sprang für den kurzfristig verhinderten Jan Sievers ein.
Stilecht für die älteste Stadt Deutschlands wurde kräftig eingeheizt beim Gladiatorenkampf.
Modepapst Jo Meurer begeisterte mit seinen neuen kreativen Ideen, die von den Studenten der FH-Trier gezeigt wurden.
Viel Interessantes über den Dom und seine Glocken konnte die Glockensachverständige Birgit Müller erzählen.
Die Lachmuskeln wurden Comedian Ramon Chormann gefordert, der eine witzige Zeitreise unternahm.
Ausgestrahlt wird die Sendung am Freitag, 16. Juli, 20.15 Uhr im SWR Fernsehen.
Fotos: Greve
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Fotos: Agentur Siko
Billen oder Weinandy? Kampfabstimmung in der CDU des Eifelkreises
Bitburg-Prüm. In der Bitburger Stadthalle ging es am heutigen Abend hoch
her. Die Aufstellung des Direktkandidaten für die Landtagswahl 2011
stand an. Angetreten war wieder Amtsinhaber Michael Billen, der durch
die sogenannte Polisaffäre in Misskredit geraten war. Seine
Kontrahentin: die Prümer Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy, die die
Rückendeckung der Landes-CDU hat. Julia Klöckner, designierte
Herausforderin von Ministerpräsident Kurt Beck, war eigens angereist, um
Weinandy zu unterstützen - letztendlich vergebens. Ebenso wie der
Einsatz des Bundestagsabgeordneten Patrick Schnieder, der gegen Billen
sprach. Heftige Reaktionen gegen die beiden Redner - bis zu den Rufen
"aufhören"- waren die Folge. Das Netzwerk von Michael Billen zog -
wieder einmal. Überdeutlich mit 566 zu 315 Stimmen siegte der
Kachenbacher bei 30 Enthaltungen. Michael Billen streckte am Ende seine
Hand aus und forderte die Mitglieder auf, nun gemeinsam und einig in die
Landtagswahl zu gehen. Gestärkt durch dieses Votum der Basis und mit
neuer demokratischer Legitimation versehen, darf man gespannt sein, wie
der CDU-Landesvorsitzende Baldauf und die Landtagsfraktion auf dieses
Ergebnis reagieren wird.
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