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Bärenstarke Leistung: Haribo-Mercedes liegt am Ende vorn

Wochenspiegel-Porsche feiert Klassensieg in der SP10

Nürburg. Der erste VLN-Tagessieg nach der Sommerpause beim RCM-DMV Grenzlandrennen ging souverän an die Mannschaft des Haribo-Mercedes von Uwe Alzen, Lance David Arnold und Jan Seyffarth.

(nth) Walkenhorst Motorsport komplettierte das Podium zum Start in die zweite Saisonhälfte mit Christian Krognes, Victor Bouveng und Jörg Müller mit dem zweiten Platz. Auf Platz 3 beendete die Fahrerpaarung aus dem selben Team mit Matias Henkola, Michele Di Martino und Jordan Tresson das Rennen.

Das erste Rennen nach der Sommerpause verlief etwas weniger ereignisreich als die Rennen davor. Von Anbeginn des Rennes dominierte die Mannschaft von Haribo Racing mit Uwe Alzen, Lance David Arnold und Jan Seyffarth. Und obwohl das Mercedes-Trio zum Ende des Rennens auch etwas das Tempo herausgenommen hatte, betrug der Vorsprung ca. 12 Sekunden auf die zweitplatzierte Mannschaft von Walkenhorst Motorsport, die mit den Rängen zwei und drei gleich einen Doppelerfolg für sich verbuchen konnten.

Knapp wurde es am Ende nur um die vierte Position. Der Audi der Twin-Busch-Zwillinge verlor in der letzten Runde den eigentlich sicher geglaubten 4. Rang. Und auch die bisherigen „Seriensieger“ von Phoenix Racing hatten bei diesem Rennen kein Glück. Das Audi-Duo Anders Fjordbach und Frank Stippler hatte einen Reifenschaden zu beklagen und mussten das Rennen aufgeben.

Klassensieg für den Wochenspiegel-Porsche

Umso erfolgreicher verlief der erste Rennsamstag nach der Sommerpause in der VLN für die Mannschaft der beiden Wochenspiegel-Porsche. Das Trio der „alten Hasen“, das im Rennen aus der Boxengasse gestartet war,  mit Georg Weiss, Oliver Kainz, Jochen Krumbach und Mike Stursberg beendeten das Rennen in der Klasse SP9 auf dem 7. Rang im Klassement. Das Junior-Team mit der Start-Nr. 169 von Rene Offermann und Nico Menhzel – Sohn des Rennfahrers Christian Menzel und mit Unterstützung mit des erfahrenen Rennfahrers Georg Weiss - erlangte sogar den Sieg der Klasse SP10.

Ebenso durfte sich das Team von Landgraf Motorsport über einen Erfolg in der Klasse CUP2 freuen. Klaus Landgraf, Markus und Stefan Schmickler beendeten das erste 4-Stunden-Rennen nach der Sommerpause auf dem Podium der Klasse CUP 2.

Bereits in zwei Wochen geht es mit dem Saisonhighlight der VLN weiter. Am 03.09.2016 steht das ROWE ADAC 6h Rennen auf dem Programm.

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Damit der Bürger weiß, was er tun kann und muss

Monschau. »Wir wollen keine Panik verbreiten - wir wollen, dass die Menschen wissen, was sie jetzt und in einem möglichen Katastrophenfall tun und wie sie sich schützen können.« Städteregionsrat Helmut Etschenberg kämpft wie kein Zweiter für die Abschaltung des Atomkraftwerks »Tihange 2« in Belgien. Nun wurde unter seiner Federführung eine 24-seitige Informationsbroschüre verfasst.Region (Fö). Warum ist das Kernkraftwerk in Tihange gefährlich? Wie verhalte ich mich im Falle eines Falles richtig? Und: Was hat es mit den Jodtabletten auf sich? Das sind nur drei von vielen Fragen, die die Bevölkerung derzeit beschäftigen. Antworten darauf gibt jetzt die auf der EUREGIO-Wirtschaftsschau vorgestellte Informationsbroschüre. Herausgeber ist die StädteRegion Aachen gemeinsam mit der Stadt Aachen, den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg in Kooperation mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion des Landes Rheinland-Pfalz. Die Broschüre, die in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit aller Partner entstanden ist, trägt den Titel »Informationen für die Bevölkerung in der Umgebung des Kernkraftwerks Tihange (B)«. Fachleute aus der ganzen Region haben die Informationen zusammen getragen. Städteregionsrat Helmut Etschenberg: »Die Broschüre ist die erste ihrer Art und nur der erste Baustein unserer Katastrophenschutzplanung.«Schwerpunkte sind die Kraftwerke in Belgien, die Wirkung von Radioaktivität und der Katastrophenschutz in NRW. Es wird geklärt, wie die Bevölkerung im Ernstfall gewarnt wird, und welche Verhaltensregeln und Schutzmaßnahmen beachtet werden müssen. Die Einnahme von Jodtabletten und das richtige Verhalten bei einem GAU in Tihange werden erläutert. »Das Medienhaus Weiss ist nicht nur der Klage gegen Tihange beigetreten, es hat uns auch bei der Produktion der Informationsbroschüre unterstützt«, dankt Etschenberg dafür, dass nicht nur Politiker und Institutionen, sondern auch Unternehmen für die »gemeinsame Sache« einstehen.36.000 Broschüren sind gedruckt worden. Die Exemplare sind in den Rathäusern sowie den Kreishäusern und im Haus der StädteRegion Aachen erhältlich. Mehr Informationen und die gesamte Broschüre als E-Paper gibt es unter www.staedteregion-aachen.de/tihange»Wir wollen keine Panik verbreiten - wir wollen, dass die Menschen wissen, was sie jetzt und in einem möglichen Katastrophenfall tun und wie sie sich schützen können.« Städteregionsrat Helmut Etschenberg kämpft wie kein Zweiter für die Abschaltung…

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