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Frontalcrash, Unfallflucht und ein schwerverletzter Biker

Ereignisreiches Wochenende für die Polizei Adenau

VG Adenau. Die Polizei Adenau hatte am Wochenende einiges zu tun. Am schlimmsten erwischte es einen Motorradfahrer. Er wurde bei einem Sturz schwer verletzt. Außerdem kolliderten ein Porsche mit einem Renault Clio. Hier waren drei Leichtverletzte und 50.000 Euro Sachschaden zu beklagen. Hinzu kamen zwei Fälle von Unfallflucht und eine Reifenpanne durch einen verlorenen Auspuff.

Reifenpanne durch Auspuffteil

Am 21. Juli gegen 13.42 Uhr überfuhr ein 55-Jähriger PKW-Fahrer auf der B 412 in Höhe Kempenich ein auf der Fahrbahn liegendes Teilstück eines Auspuffes. Aufgrund des Zustandes dieses Stückes wird davon ausgegangen, dass es nicht unmittelbar zuvor an einem Fahrzeug verbaut war und von einem Fahrzeug abgefallen ist, sondern als Teil einer Ladung dort verloren wurde. Am PKW wurde ein Reifen beschädigt und verlor die Luft. Hinweise zum möglichen Besitzer des Auspuffteils bitte an die Polizei Adenau geben.

Motorradfahrer schwer verletzt

Am 22. Juli gegen 14.50 Uhr befuhr ein 55-jähriger Motorradfahrer die stark abschüssige Strecke von Rodder nach Antweiler. Vor einer scharfen Linkskurve verlor er infolge einer starken Bremsung die Kontrolle über sein Motorrad und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Er stürzte in ein Gebüsch und verletzte sich dabei schwer, aber nicht lebensgefährlich. Er wurde zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Verkehrsunfall mit Flucht

Am 22. Juli gegen 14.15 Uhr befuhr der bislang unbekannte Fahrer eines weißen Ford Transit die Hauptstraße in Nürburg in Richtung Bundesstraße. Er stieß gegen den linken Außenspiegel eines blauen VW Multivan, der am rechten Straßenrand geparkt war. In einiger Entfernung zur Unfallstelle hielt der Transitfahrer kurz an und fuhr dann auf und davon. Zeugen melden sich bitte bei der Polizei Adenau.

Anhänger beschädigt, Unfallflucht

Im Gewerbepark am Nürburgring bei Meuspath wurde am 23. Juli zweischen 9.30 Uhr und 16.20 Uhr ein dort in Höhe der Firma Capricorn abgestellter PKW-Anhänger vermutlich durch einen anderen PKW beschädigt. Der Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Hinweise bitte an die Polizei Adenau.

Frontalzusammenstoß zweier PKW

Am 23.07.2017 gegen 12.15 Uhr befuhr der 33.järige Fahrer eines PKW Porsche die L 10 von der Hohen Acht kommend in Richtung Adenau und stieß mit einem entgegenkommenden PKW Renault Clio seitlich versetzt frontal zusammen. Die Fahrer und der Beifahrer des Renault, sowie der Fahrer des Porsche wurden nur leicht verletzt. Die beiden PKW erlitten Totalschaden; insgesamt ca. 50000 Euro.

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Am Konzener Feuerbach wird Zukunft gebaut

Konzen. »Hier wird Zukunft gebaut!« Margareta Ritter strahlte mit der Herbstsonne um die Wette - dabei war es doch recht kühl am Konzener Feuerbach, als der Grundstein für die neue Kindertagesstätte gelegt wurde.Konzen (Fö). »Oft höre ich, dass die Städteregion viel Geld kostet. Aber wenn es um den Bau einer Kindertagesstätte geht, sind sich glücklicherweise alle einig.« Helmut Etschenberg lobte die schnellen Entscheidungen in den politischen Gremien von Stadt Monschau und im Haus der Städteregion, sodass schon im kommenden Sommer den Kleinsten aus Konzen und Umgebung eine neue Bildungseinrichtung zur Verfügung steht. »Eine Erweiterung hätte keinen Sinn gemacht - der Neubau ist richtig«, stellte der Städteregionsrat fest. Auch wenn es rund 3,5 Millionen Euro kosten wird.»Dörfer wie Konzen und Imgenbroich wachsen, da haben wir einen wichtigen Bildungsauftrag«, so Etschenberg weiter.»Eltern und Kinder - alle Konzener Familien sind sehr dankbar«, unterstrich Ortsvorsteher Matthias Steffens. »Wir bauen ein modernes Haus, in dem zeitgemäße Bildungsarbeit möglich ist«, versichert Bauamtsleiter Sander Lutterbach. So werde jede Gruppe mit eigener Be- und Entlüftung ausgestattet. Das Heizen mittels Blockheizkraftwerk und der Einsatz von LED-Beleuchtung seien selbstverständlich. »Ambitioniert« nennt Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter die Bauzeit bis zum kommenden Sommer - sieht die Arbeiten aber bei ortsansässigen Firmen in besten Händen.BetreuungszeitErzieherinnen, Pflegerinnen, therapeutisches Fachpersonal: »Das Team um Silke Bongard wird allen modernen Anforderungen gerecht«, stellt der neue Leiter des »Jugendamtes«, Sebastian Heinen fest. Die künftigen Betreuungszeiten von 7 bis 16.30 Uhr sollen einen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf leisten. »Das Familienzentrum ist Anlaufstelle für alle Monschauer Eltern«, so Heinen.Die StädteRegion Aachen ist Träger der Kindertageseinrichtung Konzen. Darin werden 100 Kinder im Alter von vier Monaten bis zum Schuleintritt betreut. Als zertifiziertes Familienzentrum NRW soll die Einrichtung zu einer Qualitätssteigerung in der frühkindlichen Bildung und Förderung beitragen, Eltern bei der Wahrnehmung ihrer Bildungs- und Erziehungsaufgabe stärken sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sichern. Das Raumprogramm wird den neuesten Empfehlungen des Landschaftsverbands Rheinland entsprechen und damit neben den Gruppen- Neben- und Abstellräumen unter anderem auch für die inklusive Betreuung einen Raum zur Differenzierung und therapeutischen Betreuung vorsehen. Alle Räume werden barrierefrei zugänglich sein.Die Freude über die neue Kindertagesstätte brachten die Kleinen in einem Lied zum Ausdruck: www.youtube.com/wochenspiegelliveAktuell ist das fünfgruppige Familienzentrum der StädteRegion in Konzen teilweise in Räumen der dortigen Grundschule untergebracht. Als Folge der Schulentwicklungsplanung der Stadt Monschau (Zusammenlegung der Grundschulen Imgenbroich und Konzen am Konzener Standort) stehen die zurzeit vom Familienzentrum im Gebäude der Grundschule genutzten Räume ab dem Schuljahr 2018/2019 nicht mehr zur Verfügung.»Hier wird Zukunft gebaut!« Margareta Ritter strahlte mit der Herbstsonne um die Wette - dabei war es doch recht kühl am Konzener Feuerbach, als der Grundstein für die neue Kindertagesstätte gelegt wurde.Konzen (Fö). »Oft höre ich, dass die…

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Erasmus-Plus-Projekt führt nach Norwegen

VG Traben-Trarbach. Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des zweijährigen, länderübegreifenden Projekts sein wird. Unter dem Titel „Regionale Spuren suchen – europäische Wege finden“ machen sich die Schüler des Gymnasiums und die der „Ytre Namdal videregående skole“ zwei Jahre lang auf die Suche nach ihren jeweils eigenen Wurzeln, nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden sowie nach Ideen und Visionen für ein Leben, in dem alle etwas voneinander lernen und sich so näher kommen können.    Die Themen für den Austausch fangen bei der Frage an, warum Norwegen kein Mitglied der EU ist und gehen zurück in die Zeit der deutschen Okkupation in Norwegen bzw. die des Nationalsozialismus in Traben-Trarbach. Weitere historisch relevante Themen sind die Auswanderungswellen nach Südamerika oder in die USA im 19. Jahrhundert. Ebenso sollen moderne Herausforderungen wie beispielsweise die aktuellen Migrationsbewegungen und die jeweiligen wirtschaftlichen Standbeine beider Orte beleuchtet werden. Denn was für Traben-Trarbach der Wein ist, ist für Rørvik der Fisch. Beides zusammen passt und verspricht darüber hinaus einen echten kulinarischen Zugewinn.   Doch von einem Austausch kann nur die Rede sein, wenn man in das Leben der anderen selber hautnah kennen gelernt hat. Daher ist das Projekt mit einigen Reisen verbunden. Mitte September waren bereits vier norwegische Lehrerinnen als Gäste eines Vorbereitungstreffens am Gymnasium in Traben-Trarbach. Im März wird es den entsprechenden Gegenbesuch nach Rørvik nördlich von Trondheim geben. Für die Schüler sind insgesamt vier Reisen vorgesehen – zwei für jede Schule. Wer mitfahren darf, das hängt, neben dem passenden Alter, vor allem vom jeweiligen Einsatz für das Projekt ab.    Die Jugendlichen müssen in ihren Schulen Workshops vorbereiten und mit den Gästen weitestgehend selbstständig durchführen und auswerten. Außerdem sollen mithilfe einer neu eingerichteten Homepage Zwischenergebnisse veröffentlicht und ausgetauscht werden können. Abschließend ist geplant, dass alle Ergebnisse des Erasmus-Projekts 2019 in einer großen Ausstellung zusammengeführt und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.   Mit dem Projekt wollen die Schulen den Verstehenshorizont für die jeweils andere Kultur erweitern und sowie die Entwicklung von Eigenverantwortlichkeit und Sprachkompetenz fördern. Darüber hinaus ist eine nachhaltige Freundschaft zwischen beiden Schulen und den Gemeinden ein weiteres wünschenswertes Ergebnis dieses Projekts. Foto: FF Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des…

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