Sascha Bach

In den Lückenschluss A1 kommt Bewegung

Adenau. Positive Rückmeldungen in Sachen Lückenschluss A1 hat die Verbandsgemeinde Adenau aktuell von den Ministerien aus Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen erhalten.

Nachdem das Bundesverkehrsministerium den Vorentwurf für den Ausbau des A1-Streckenabschnittes Kelberg-Adenau im August dieses Jahres genehmigt hatte, wandte sich der Sprecher der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft "Pro Lückenschluss A1", Adenaus Verbandsgemeinde-Bürgermeister Guido Nisius, an die zuständigen Ministerien in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Er bat um Mitteilung, wie es konkret weitergehen soll. Nisius erhielt aus beiden Häusern kürzlich eine schriftliche Antwort.

Dem auf rheinland-pfälzischer Seite zuständigen Minister des Innern, für Sport und Infrastruktur Roger Lewentz zufolge soll das Planfeststellungsverfahren für den Streckenabschnitt Kelberg - Adenau Ende 2015 eingeleitet werden, heißt es aus dem Adenauer Rathaus, und: Das nordrhein-westfälische Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr ließ verlauten, das Planfeststellungsverfahren für den nördlichen Streckenabschnitt Blankenheim-Lommersdorf könne ebenfalls in 2015 fortgesetzt werden.

Für den mittleren Abschnitt Lommersdorf-Adenau werde seitens des Landesbetriebes Straßenbau NRW derzeit der Vorentwurf erstellt, der nach seiner Fertigstellung Mitte 2015 sodann den Ministerien vorzulegen sei. Im Jahr 2016 könne das Planfeststellungsverfahren für diesen Abschnitt dann erneut eingeleitet werden, teilt die Verbandsgemeindeverwaltung Adenau mit.

Die Kommunale Arbeitsgemeinschaft zeigt sich angesichts dieser Aussagen optimistisch, dass der Lückenschluss nunmehr vorangetrieben wird. "Endlich kommt wieder Bewegung in den Ausbau der A1", so Bürgermeister Guido Nisius.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.