Manthey-Racing gewinnt Saisonauftakt der VLN 2018

Nürburg. Der Wochenspiegel-Ferrari 488 GT3 mit der Startnummer 22 lag nach großartiger Leistung lange auf Platz 2. Eine Reifenpanne kurz vor Schluss warf den Monschauer Boliden zurück.

Manthey-Racing hat sich durch eine tadellose Leistung den ersten Saisonsieg der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring gesichert. Kévin Estre, Earl Bamber und Laurens Vanthoor sind die siegreichen Fahrer der ADAC-Westfalenfahrt. Zweite wurden Markus Winkelhock und Nico Müller für Mücke Motorsport. Komplettiert wurde das Podium durch Falken Motorsport mit Sven Müller und Klaus Bachler. Nach starker Leistung holte den Wochenspiegel-Ferrari mit der Startnummer 22 das Pech ein. Der erste Lauf der diesjährigen VLN-Saison wurde unter nahezu perfekten Bedingungen ausgetragen. Bei Temperaturen im knapp zweistelligen Plus-Bereich, einer trockenen Strecke und durchgängigem Sonnenschein begaben sich 157 Teilnehmer auf die vierstündige Hatz rund um Nürburgring-Nordschleife.

Viele Positionskämpfe

Vom Start weg bildete sich eine dreiköpfige Spitzengruppe. Angeführt wurde diese von den Polesettern aus dem Hause Manthey-Racing. Dicht dahinter folgte der Ferrari 488 GT3 des Wochenspiegel Team Monschaus mit den Fahrern Georg Weiss, Jochen Krumbach und Oliver Kainz und der schwarz-rote Mercedes-AMG GT3 von HTP Motorsport. Hinter dem Trio tobten viele Positionskämpfe. Vor allem BMW-Neuzugang Connor De Phillippi überzeugte bei seinem Einstand bei Rowe Racing. Der US-Amerikaner lieferte sich mehrere packende Duelle mit seinen alten Arbeitgebern von Land-Motorsport und dem W Racing Team.

WTM nach tollem Rennen mit Reifen-Pech

Je länger das Rennen dauerte, desto weiter wurden die von relativ weit hinten startenden Audi-Mannschaften nach vorne gespült. Auch weil sich bei der Konkurrenz Fehler einschlichen. So musste Jesse Krohn, Teamkollege von De Phillippi, den Rowe-BMW mit der Startnummer neunundneunzig mit einem Technischen Defekt auf der Nordschleife abstellen. Die lange Zeit Zweitplatzierten des Wochenspiegel Teams Monschaus ereilte knapp zwanzig Minuten vor Schluss ein Reifenschaden hinten links. Dadurch wurde die Ferrari-Equipe mit Georg Weiss, Jochen Krumbach und Oliver Kainz auf die Position 25 zurückgereicht. Das Schwesterauto mit den „jungen Wilden“ Leonard Weiss und Nico Menzel sowie dem „alten Hasen“ Christian Menzel im Team Wochenspiegel beendete das Rennen auf dem 19. Rang in der Gesamtwertung und in der Klasse SP9 PRO auf Platz 18.

Dritter Rang in Klasse V5 für Brüder Schmickler

Am Ende durfte Manthey-Racing mit ihrem Porsche 911 GT3 R, der liebevoll aufgrund seiner auffälligen Lackierung auch liebevoll „Grello“ genannt wird, den Tagessieg bejubeln. Mit fast einer Minute Rückstand kamen Mücke Motorsport und Falken Motorsport ins Ziel. Die aus Bad Neuenahr-Ahrweiler stammenden Brüder Markus und Stefan Schmickler waren ebenfalls mit einem Porsche Cayman am Start. Sie beendeten das erste Rennen der Saison auf dem 3. Rang in der Klasse V5. Markus Schmickler bestritt dabei einen Start in zwei Autos. Im Porsche Cayman GT4 CS des Teams PROOM beendete er das Rennen auf Position 4 in der Klasse SP10.

Bereits in zwei Wochen, am 7. April, startet die VLN mit dem DMV 4 Stunden Rennen auf dem Nürburgring zu ihrem zweiten Lauf der Saison.

Text: Natascha Theisen

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