Sascha Bach

Spannung vor dem VLN-Finale

Nürburg. Am 27. Oktober beschließt die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring mit dem 37. DMV Münsterlandpokal die spannende Saison 2012. Und das Drehbuch für den Showdown in der ?Grünen Hölle' könnte kaum besser sein, denn erst beim letzten Rennen des Jahres fällt die Entscheidung in der Meisterschaft.

Drei Teams haben noch Chancen auf den Titel und werden alles daran setzen, die Entscheidung zu ihren Gunsten herbeizuführen. Abgerundet wird der Motorsportmix beim VLN-Finale von der FALKEN Drift Show, die zwischen dem morgendlichen Zeittraining (8.30 bis 10 Uhr) und dem Rennen (12 bis 14 Uhr) in der Mercedes-Arena des Grand-Prix-Kurses ab 10.30 Uhr packende Drift-Action präsentiert. Rund um die Nordschleife ist der Eintritt kostenlos. Für den Zugang zu den geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs, dem Fahrerlager sowie der Startaufstellung sind pro Person familienfreundliche 15 Euro zu entrichten. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Tickets sind vor Ort an den Tageskassen erhältlich. Alle Informationen rund um die Langstreckenmeisterschaft gibt es im Internet auf der offiziellen Website www.vln.de sowie auf Facebook unter www.facebook.com/vln.de. Die Ausgangslage vor dem Finale ist klar: Beste Aussichten auf den Titel haben Ulrich Andree (Köln), Dominik Brinkmann (Dortmund) und Christian Krognes (Norwegen). Das Trio hat im Volkswagen Scirocco von LMS Engineering in sieben Rennen fleißig Punkte gesammelt - und zwar in der stark besetzten Klasse der VLN-Specials bis 2.000 ccm Hubraum mit Turbo. In der Langstreckenmeisterschaft werden nur 80 Prozent der ausgetragenen Rennen gewertet, so dass das Team die zwei Ausrutscher beim dritten und sechsten Lauf verschmerzen kann. Ein Sieg ist für den Titel dennoch Pflicht, denn in Schlagdistanz lauern die beiden Berliner Elmar Jurek und Jannik Olivo. Mit seinem Renault Clio hat das Duo die gleichnamige Cup-Klasse dominiert. Allerdings war die Punkteausbeute aufgrund niedriger Starterzahlen etwas geringer, so dass bei ebenfalls zwei Streichergebnissen schon ein dritter Patzer von Andree/Brinkmann/Krognes vonnöten wäre, um den Titel in die Bundeshauptstadt zu holen. Gleiches gilt für die aktuellen Tabellenführer Marcel Belka (Lehrte) und Norbert Bermes (Krefeld). Mit dem Aston Martin Vantage von AVIA Racing errang das Team sieben Siege in der GT4-Klasse, die allerdings im Schnitt deutlich weniger Fahrzeuge aufwies als die Klassen der Mitstreiter.

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