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Tierische Profis üben mit Rettungskräften

Rettungshundestaffel, Feuerwehr und Polizei proben Ernstfall

Hoffeld. Eine gemeinsame Einsatzübung absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren Nohn und Hoffeld und die BRH (Bundesverband Rettungshunde) Rettungshundestaffel Rhein-Mosel in Hoffeld. Begleitet wurden die Akteure von einem Streifenwagen der Polizeiinspektion Adenau.

Das Szenario: Nach der Explosion eines Gasbrenners während einer Feier im Wald hatten mehrere Personen verletzt, betrunken oder verwirrt die Unfallstelle verlassen und wurden vermisst. Die BRH Rettungshundestaffel Rhein-Mosel war mit sechs Suchteams, bestehend aus jeweils einem Hundeführer und einem einsatzfähigen Flächensuchhund, sowie einem Mantrailer, einem Gruppenführer und einem Zugführer für das Auffinden der verschwundenen Personen zuständig.  Dabei wurden die Rettungshundeteams tatkräftig durch jeweils einen Feuerwehrmann unterstützt. Gefundene Personen wurden von der Feuerwehr Nohn aus dem Wald transportiert. Dank der Helfer, die die vermissten und verletzten Personen perfekt mimten, hatten die beteiligten Hilfsorganisationen alle Hände voll zu tun, um offene Knochenbrüche, Unterkühlungen oder Verbrennungen zu versorgen und die panischen „Opfer“ zu beruhigen.

In ständigem Kontakt

Der Gesamteinsatzleiter, der diesmal von der Rettungshundestaffel gestellt wurde, hielt stetig Kontakt zu den Einheitsführern und koordinierte die Einsatzkräfte optimal. Auch die anwesende Polizeistreife aus Adenau unterstützte die Einsatzleitung und machte sich ein Bild von der Zusammenarbeit der verschiedenen Hilfsorganisationen.

Positives Fazit

Am Ende der Übung wurden alle Helfer gefunden und gerettet. Die teilnehmenden Organisationen erhielten einen Einblick in die Arbeit der anderen Helfer und wollen zukünftig noch enger zusammen arbeiten. Die nächste gemeinsame Übung im Frühjahr 2018 – unter Beteiligung weiterer Feuerwehren der Region – ist bereits in Planung.

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