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VLN: Erster Sieg für BMW von Falken Motorsports

Frühes Aus für den WochenSpiegel-Ferrari

Nürburg. Nach einem packenden Rennen in der Schlussphase des vierten VLN-Laufs heißen die Sieger Jörg Müller und Stef Dusseldorp, die damit den ersten Gesamtsieg für Falken Motorsports einfuhren. Auf Platz zwei positionierten sich Richard Lietz und Romain Dumas im Manthey-Porsche. Platz drei belegten Christian Krognes, Michele Di Martino und Matias Henkola im BMW des Teams Walkenhorst Motorsport. Der Ferrari des Wochenspiegel-Teams Monschau schied vorzeitig aus.

Bei sommerlichen Temperaturen konnte der Pole-Sitter Sven Müller im Porsche von Manthey-Racing seine Position zunächst verteidigen. Doch schon in der dritten Rennrunde eroberte der spätere Sieger Jörg Müller im BMW des Teams Falken Motorsports die Führung. Der Porsche des Manthey-Teams konnte zunächst auch noch folgen, doch eine defektes Getriebe zwang das Team nur wenige Runden nach dem Führungswechsel zur Aufgabe.

Führungswechsel nach Boxenstopp

Gut zur Rennhälfte der vierstündigen Renndistanz wechselte die Führung. Der Porsche der Lokalmatadoren von Frikadelli Racing mit Frank Stippler und Norbert Siedler führte das Rennen an und der BMW von Falken Motorsports hatte zunächst das Nachsehen. Zwar schafften es Jörg Müller und Stef Dusseldorp bis auf 0,600 Sekunden heranzufahren, Überholen war aber dennoch nicht möglich. Doch dann passierte es. Die „schnelle Frikadelle“ kollidierte gut eineinhalb Stunden von Ende der Distanz mit einem Kontrahenten. Der Porsche wurde leicht beschädigt und so entschied das Team um Klaus Abbelen, den erst für später eingeplanten Boxenstopp mit Tanken und Reifenwechsel vorzuziehen. Diese Entscheidung sollte sich am Ende als falsch herausstellen. Denn der BMW des Teams Falken Motorsports übernahm erneut die Führung und konnte den finalen Stopp später durchführen, während die Frikadelli-Mannschaft zu einem Splash-and-Dash 50 Minuten vor Ende noch einmal an die Box musste.

Spannender Kampf um die weiteren Podiumsplätze

Während der BMW von Jörg Müller und Stef Dusseldorf in den letzten Minuten quasi ungefährdet dem ersten VLN-Gesamtsieg in der Geschichte des Teams entgegen fuhr, lieferten sich der zweite Porsche des Teams Manthey-Racing mit Romain Dumas und Richard Liez einen harten Kampf um die Positionen zwei und drei mit dem BMW von Walkenhorst Motorsport mit Christian Kronges, Michele Di Martino und Matis Henkola. Immer wieder fuhr der BMW des Teams Walkenhorst Zick-Zack hinter dem Porsche um einen Weg vorbei zu finden. Doch am Ende reichte es nicht. Mit 0,296 Sekunden Vorsprung überquerte der knallgelbe Porsche als Zweitplatzierter die Ziellinie. Der BMW des Teams Walkenhorst beendete das Rennen als Drittplatzierter.

WochenSpiegel-Ferrari fällt nach Unfall aus

Gerne hätte die Mannschaft des Wochenspiegel-Teams Monschau mit Georg Weiss, Oliver Kainz und Jochen Krumbach den Erfolg aus dem dritten Saisonlauf vor 14 Tagen wiederholt, doch eine Kollision in einer Gelbphase auf dem Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings ließ den WochenSpiegel-Ferrari im Kiesbett stranden. Zwar wurde der Renner noch geborgen, doch die Beschädigungen waren so heftig, dass Startfahrer Oliver Kainz den Ferrari schon nach 25 Minuten Renndauer abstellen musste.

WTM-Cayman auf Platz drei in der SP10 Klasse

Während der WTM-Ferrari Pech hatte, freute sich die „Schwestermannschaft“ mit ihrem Porsche Cayman GT4 mit René Offermann und Dirk Riebensahm erneut über eine Platzierung auf dem Podium. Das vierte Rennen der Saison beendete die Mannschaft auf dem dritten Rang in der Klasse SP 10 und im Gesamtklassement auf dem 38. Rang.
Das Team von Landgraf Motorsport mit Kai Riemer und Stefan Schmickler beendete auch das vierte Rennen der Saison mit ihrem Mercedes AMG GT3 auf dem fünften Platz in der Gesamtwertung.
Die VLN Langstreckenmeisterschaft legt nun eine kleine Sommerpause ein. Mit dem ROWE 6 Stunden Rennen am 19. August 2017 startet die VLN in ihren fünften Lauf. (Text: Natascha Theisen, Redaktionsbüro Theisen)

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Am Konzener Feuerbach wird Zukunft gebaut

Konzen. »Hier wird Zukunft gebaut!« Margareta Ritter strahlte mit der Herbstsonne um die Wette - dabei war es doch recht kühl am Konzener Feuerbach, als der Grundstein für die neue Kindertagesstätte gelegt wurde.Konzen (Fö). »Oft höre ich, dass die Städteregion viel Geld kostet. Aber wenn es um den Bau einer Kindertagesstätte geht, sind sich glücklicherweise alle einig.« Helmut Etschenberg lobte die schnellen Entscheidungen in den politischen Gremien von Stadt Monschau und im Haus der Städteregion, sodass schon im kommenden Sommer den Kleinsten aus Konzen und Umgebung eine neue Bildungseinrichtung zur Verfügung steht. »Eine Erweiterung hätte keinen Sinn gemacht - der Neubau ist richtig«, stellte der Städteregionsrat fest. Auch wenn es rund 3,5 Millionen Euro kosten wird.»Dörfer wie Konzen und Imgenbroich wachsen, da haben wir einen wichtigen Bildungsauftrag«, so Etschenberg weiter.»Eltern und Kinder - alle Konzener Familien sind sehr dankbar«, unterstrich Ortsvorsteher Matthias Steffens. »Wir bauen ein modernes Haus, in dem zeitgemäße Bildungsarbeit möglich ist«, versichert Bauamtsleiter Sander Lutterbach. So werde jede Gruppe mit eigener Be- und Entlüftung ausgestattet. Das Heizen mittels Blockheizkraftwerk und der Einsatz von LED-Beleuchtung seien selbstverständlich. »Ambitioniert« nennt Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter die Bauzeit bis zum kommenden Sommer - sieht die Arbeiten aber bei ortsansässigen Firmen in besten Händen.BetreuungszeitErzieherinnen, Pflegerinnen, therapeutisches Fachpersonal: »Das Team um Silke Bongard wird allen modernen Anforderungen gerecht«, stellt der neue Leiter des »Jugendamtes«, Sebastian Heinen fest. Die künftigen Betreuungszeiten von 7 bis 16.30 Uhr sollen einen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf leisten. »Das Familienzentrum ist Anlaufstelle für alle Monschauer Eltern«, so Heinen.Die StädteRegion Aachen ist Träger der Kindertageseinrichtung Konzen. Darin werden 100 Kinder im Alter von vier Monaten bis zum Schuleintritt betreut. Als zertifiziertes Familienzentrum NRW soll die Einrichtung zu einer Qualitätssteigerung in der frühkindlichen Bildung und Förderung beitragen, Eltern bei der Wahrnehmung ihrer Bildungs- und Erziehungsaufgabe stärken sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sichern. Das Raumprogramm wird den neuesten Empfehlungen des Landschaftsverbands Rheinland entsprechen und damit neben den Gruppen- Neben- und Abstellräumen unter anderem auch für die inklusive Betreuung einen Raum zur Differenzierung und therapeutischen Betreuung vorsehen. Alle Räume werden barrierefrei zugänglich sein.Die Freude über die neue Kindertagesstätte brachten die Kleinen in einem Lied zum Ausdruck: www.youtube.com/wochenspiegelliveAktuell ist das fünfgruppige Familienzentrum der StädteRegion in Konzen teilweise in Räumen der dortigen Grundschule untergebracht. Als Folge der Schulentwicklungsplanung der Stadt Monschau (Zusammenlegung der Grundschulen Imgenbroich und Konzen am Konzener Standort) stehen die zurzeit vom Familienzentrum im Gebäude der Grundschule genutzten Räume ab dem Schuljahr 2018/2019 nicht mehr zur Verfügung.»Hier wird Zukunft gebaut!« Margareta Ritter strahlte mit der Herbstsonne um die Wette - dabei war es doch recht kühl am Konzener Feuerbach, als der Grundstein für die neue Kindertagesstätte gelegt wurde.Konzen (Fö). »Oft höre ich, dass die…

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Erasmus-Plus-Projekt führt nach Norwegen

VG Traben-Trarbach. Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des zweijährigen, länderübegreifenden Projekts sein wird. Unter dem Titel „Regionale Spuren suchen – europäische Wege finden“ machen sich die Schüler des Gymnasiums und die der „Ytre Namdal videregående skole“ zwei Jahre lang auf die Suche nach ihren jeweils eigenen Wurzeln, nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden sowie nach Ideen und Visionen für ein Leben, in dem alle etwas voneinander lernen und sich so näher kommen können.    Die Themen für den Austausch fangen bei der Frage an, warum Norwegen kein Mitglied der EU ist und gehen zurück in die Zeit der deutschen Okkupation in Norwegen bzw. die des Nationalsozialismus in Traben-Trarbach. Weitere historisch relevante Themen sind die Auswanderungswellen nach Südamerika oder in die USA im 19. Jahrhundert. Ebenso sollen moderne Herausforderungen wie beispielsweise die aktuellen Migrationsbewegungen und die jeweiligen wirtschaftlichen Standbeine beider Orte beleuchtet werden. Denn was für Traben-Trarbach der Wein ist, ist für Rørvik der Fisch. Beides zusammen passt und verspricht darüber hinaus einen echten kulinarischen Zugewinn.   Doch von einem Austausch kann nur die Rede sein, wenn man in das Leben der anderen selber hautnah kennen gelernt hat. Daher ist das Projekt mit einigen Reisen verbunden. Mitte September waren bereits vier norwegische Lehrerinnen als Gäste eines Vorbereitungstreffens am Gymnasium in Traben-Trarbach. Im März wird es den entsprechenden Gegenbesuch nach Rørvik nördlich von Trondheim geben. Für die Schüler sind insgesamt vier Reisen vorgesehen – zwei für jede Schule. Wer mitfahren darf, das hängt, neben dem passenden Alter, vor allem vom jeweiligen Einsatz für das Projekt ab.    Die Jugendlichen müssen in ihren Schulen Workshops vorbereiten und mit den Gästen weitestgehend selbstständig durchführen und auswerten. Außerdem sollen mithilfe einer neu eingerichteten Homepage Zwischenergebnisse veröffentlicht und ausgetauscht werden können. Abschließend ist geplant, dass alle Ergebnisse des Erasmus-Projekts 2019 in einer großen Ausstellung zusammengeführt und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.   Mit dem Projekt wollen die Schulen den Verstehenshorizont für die jeweils andere Kultur erweitern und sowie die Entwicklung von Eigenverantwortlichkeit und Sprachkompetenz fördern. Darüber hinaus ist eine nachhaltige Freundschaft zwischen beiden Schulen und den Gemeinden ein weiteres wünschenswertes Ergebnis dieses Projekts. Foto: FF Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des…

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