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VLN: Nach dem Rennen ist Saison-Halbzeit

Nürburg. Wenn an diesem Samstag gegen 16 Uhr die Zielflagge fällt, hat die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2016 Halbzeit. Das 56. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen ist der fünfte Lauf der Saison, und er glänzt erneut mit dem einzigartigen Mix, den es so nur in der VLN gibt, mit der Mischung aus seriennahen Tourenwagen und PS-starken GT3-Rennboliden, aus Amateur- und Profirennfahrern, aus nationalen und internationalen Piloten.

Das 56. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen ist das fünfte der laufenden Saison und glänzt erneut durch ein abwechslungsreiches Starterfeld – vom seriennahen Tourenwagen bis zum PS-strotzenden GT3-Boliden. Letztere machen in der Regel den Gesamtsieg unter sich aus. Besonders erfolgreich schnitten in diesem Jahr die Fabrikate aus Ingolstadt ab. Nach drei der vier Rennen jubelten Audi R8 LMS-Crews auf dem oberen Treppchen, lieferten sich stets packenden Duelle mit der Konkurrenz im Mercedes-AMG GT3. Am 16. Juli wollen es Christopher Mies und Connor De Phillippi im Land-Motorsport-Audi den Markenkollegen Frank Stippler und Anders Fjordbach (Phoenix Racing) – das Duo gewann die ersten beiden Läufe des Jahres – gleichtun.
Nach ihrem Sieg vor drei Wochen, soll nun ein weiterer folgen. Ein weiterer Mies möchte im gleichen Rennen seine Serie fortsetzten. Alexander geht mit Michael Schrey im BMW M235i Racing-Cup an den Start, hat in jedem Rennen seine Klasse gewonnen und möchte die Führung in der Meisterschaft nun weiter ausbauen. Doch gibt es im Kampf um Gesamt- und Klassensiege wieder reichlich hochmotivierte Anwärter.

National und international

So international die Cockpits der SP9-Fahrzeuge besetzt sind, so national sind die Fabrikate, die am Samstag am Start stehen. Die einzige Ausnahme im Feld der Audi, BMW, Porsche und Mercedes-AMG bildet ausgerechnet das Team Zakspeed, lokale Größe und Kulttruppe der VLN. Nach den zwei Einsätzen mit dem Mercedes-AMG GT3 kommt die Kooperation mit Nissan nun voll zum Tragen: So wechseln Luca Ludwig und Sebastian Asch, mit Zakspeed die amtierenden Meister der ADAC GT Masters, ihr Arbeitsgerät und messen sich im Nissan GT-R Nismo GT3 mit der Konkurrenz.

Zeitplan

Wer nach Zeittraining (8.30 Uhr bis 10 Uhr) und Rennen (Start:12 Uhr) letztlich jubeln darf, ist völlig offen – ein Marklenzeichen der VLN, das auch in der 40. Saison der Meisterschaft noch immer Bestand hat.

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