Sascha Bach

Völlig ausgepumpt, aber überglücklich

Insul. Äußerst anstrengende, aber vor allem erfolgreiche Wochen liegen hinter Rainer Breuer. Der für das TriTeam Sinzig startende Triathlet aus Insul gewann auf der Mitteldistanz die Europameisterschaft in der Altersklasse 50-55 Jahre. Durch seinen zweiten Platz bei der Langstrecken-EM in Frankfurt qualifizierte er sich zudem direkt für den weltbekannten Ironman auf Hawaii.

Völlig erschöpft und überglücklich, so kam Rainer Breuer ins Ziel am Frankfurter Römer. In den 9 Stunden und 32 Sekunden zuvor hatte er alles aus seinem Körper herausgeholt, den inneren Schweinehund überwunden, um eine eindrucksvolle Leistung abzurufen. Schon im Wasser war der Inhaber des Adenauer Radsportgeschäftes schnell unterwegs. Die 1:10 Stunde nach 3,8 Kilometer Schwimmen bedeutete persönliche Bestzeit. Nass blieb es auch weiterhin, hatte der Himmel doch seine Schleusen geöffnet, fegte heftiger Wind über die 180 Kilometer lange Radstrecke. Während diese Bedingungen einige Konkurrenten von der Straße fegten, blieb Breuer im Sattel und kam nach 4:57 Stunden auf Position 6 in seiner Altersklasse liegend in den Wechselbereich. Ein guter Laufrhythmus ließ ihn im Klassement immer weiter nach vorn rücken. Und als die Uhr bei 9:32 Stunden für den Eifeler stehen blieb, hatte er als Vize-Europameister auf der Langdistanz das Direktticket für die Ironman-WM auf Hawaii (13. Oktober) gebucht. Obwohl der Wettkampf enorm an seinen Kräften gezehrt und Breuer eine längere Regenerationspause hatte einlegen müssen, blickt er ob der sehr guten Frankfurter Zeit zuversichtlich auf das härteste Eintagesrennen der Welt. "Mein Ziel ist jetzt ein Platz auf dem Podium in meiner Altersklasse 50-55 Jahre." Beim Ironman steigen die ersten Fünf auf das Podest. Das oberste Treppchen konnte Breuer bei der Mitteldistanz-EM (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21,195 km Laufen) betreten. Die 4:25 Stunden gaben ihm ein sehr gutes Gefühl für Frankfurt und die dort erbrachte Leistung lassen den Eisenmann aus Insul nun mit berechtigten Hoffnungen nach Hawaii reisen.  

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Musik und Artistik – wunderbar vereint

Monschau. »Funambola – Capriolen des Lebens!« – unter dieses Motto haben die Höhner und Circus Roncalli ihr aktuelles gemeinsames Projekt gestellt, in dem sich artistische Höchstleistungen und die Musik der Höhner zu einem unvergesslichen Live-Erlebnis verbinden. Vom 25. April bis zum 6. Mai 2018 präsentieren die die Kölsche Band und hochkarätige Artisten die »Höhner Rockin’ Roncalli Show« im Zeltpalast auf dem CHIO-Gelände in Aachen. Seiltänzer schweben am Himmel, Akrobaten fliegen durch die Lüfte, Artisten vollbringen schier Unmögliches – und die Höhner spielen jeden Abend live den Soundtrack dazu.Funambola, der italienische Begriff für den Seiltanz, inspirierte die Kölner Kult-Institutionen für die Neuauflage der beliebten Höhner Rockin‘ Roncalli Show. Die jongliert mit den »Capriolen des Lebens«, so der Untertitel, und widmet sich musikalisch-artistisch den großen und kleinen Gegensätzen, die unser Leben im Gleichgewicht halten. Herzstück bleibt die beliebte Musik der Höhner, zu der die Darbietungen von Roncalli wie maßgeschneidert passen. Zusammen haben die Musiker und Circus Roncalli wieder ein pralles, mitreißendes Gesamtkunstwerk voll magischer Momente und überbordender Lebensfreude geschaffen, in dem sich Musik und Artistik wunderbar vereinen. Egal, ob die Akrobaten temporeich durch den Zirkushimmel fliegen oder hochkonzentriert poetische, fast meditative Nummern darbieten – die Höhner finden immer den richtigen Ton und schrieben für diese Show eigens den Titelsong »Funambola«.»Funambola – Capriolen des Lebens!« – unter dieses Motto haben die Höhner und Circus Roncalli ihr aktuelles gemeinsames Projekt gestellt, in dem sich artistische Höchstleistungen und die Musik der Höhner zu einem unvergesslichen Live-Erlebnis…

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