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WochenSpiegel-Team Monschau triumphiert im dritten VLN-Lauf

Nürburg. Bei einem spannenden dritten Rennen der Saison in der VLN Langstreckenmeisterschaft 2017 sicherte sich das Wochenspiegel-Team Monschau mit Georg Weiss, Jochen Krumbach und Oliver Kainz den Sieg beim ADAC ACAS H&R Cup den Sieg. Das Podium wurde komplettiert durch Otto Klohs, Mathieu Jaminet und Lars Kern im Porsche 911 GT3 R des Teams von Manthey Racing. Dritter wurde der Audi vom diesjährigen Sieger des 24h-Rennens, der Mannschaft von Land Motorsport mit Jeffrey Schmidt und Michael Ammermüller im Audi R8 LMS.

Mit dem zweiten Startplatz legte das Team Wochenspiegel Monschau mit ihrem Ferrari 488 GT3 wohl den Grundstein zum wohlverdienten Sieg. Zwar konnten die Pole-Setter, Randy Walls und Sven Müller ihre Poleposition zunächst verteidigen. Doch im Team Wochenspiegel entschloss sich Startfahrer Jochen Krumbach einen Doppelstint zu absolvieren und in der ersten Rennhälfte sah es so aus, als würde diese Taktik nicht aufgehen.

Perfekte Strategie

Doch Runde für Runde kämpfte sich der Ferrari 488 GT3 immer näher an den führenden Manthey-Porsche heran. Am Ende des ersten Renndrittels war der Abstand auf 0,105 Sekunden geschmolzen. Eine perfekte Boxenstoppstrategie sorgte am Ende dann dafür, dass der Wochenspiegel-Ferrari die Führung übernahm. Bis zum Rennende lies die Mannschaft um Georg Weiss, Jochen Krumbach und Oliver Kainz nichts mehr anbrennen und holte sich mit einem Vorsprung von 2:03.643 Minuten den verdienten Sieg. Während es für Oliver Kainz und auch für Jochen Krumbach nicht der erste Sieg in der VLN Langstreckenmeisterschaft war, feierte Georg Weiss seine Premiere! Entsprechend sprachlos zeigte sich der Monschauer. Auf die Frage, wie es sich denn anfühle kam nur ein kurzes „Ganz o.k.“!

Während der Sieg des Ferrari im letzten Drittel des Rennens relativ ungefährdet war, wurde es dahinter spannend. Der bis dato auf Position 3 liegende Audi R8 LMS des Teams Land Motorsport bekam bei seinem letzten Boxenstopp Probleme. Der Audi ließ sich nicht mehr starten. Dadurch verlor man den Platz auf dem Podium an den Renault R.S.01 mit Michele Di Martino, Heiko Hammel und Dieter Schmidtmann, die zunächst auch hinter dem Manthey Porsche als Drittplatzierte abgewinkt wurden. Doch die Freude hierüber sollte nicht lange währen: Das Team des Renaults wurde mit einer 45-Sekunden-Strafe belegt und rutschte so auf die 7. Position zurück. Und auch der Pole-Setter vom Zeittraining am Morgen musste sich am Ende mit dem 4. Rang begnügen.

Der Porsche Cayman GT4 CS MR mit René Offermann und Dirk Riebsamen ebenfalls aus dem Stall des Team Wochenspiegel Monschau beendete das Rennen mit dem dritten Rang in der Klasse SP10 mit einem Podiumplatz.

Ein ebenso erfolgreiches Rennen erlebte das Team von Landgraf Motorsport. Mit ihrem Mercedes AMG GT3 belegten Kai Riemer und Stefan Schmickler den 5. Rang in der Gesamtwertung.

Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt den Teams nicht. Bereits in 14 Tagen startet die VLN Langstreckenmeisterschaft mit der 48. Ausgabe der Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy ins 4. Rennen der Saison 2017. (Text: Natascha Theisen, Redaktionsbüro Theisen)

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Kommentar von Egon Martinetz
Endlich mal ein Ferrari - Sieg in der VLN.
Erfolge von s.g. Exoten sind ein absoluter Gewinn für die VLN-Serie.
Glückwunsch an die gesamte Mannschaft, die ihr Potenzial ja schon bei den 24 Stunden unter Beweis gestellt hat.
Weiterhin viel Erfolg!

Am Konzener Feuerbach wird Zukunft gebaut

Konzen. »Hier wird Zukunft gebaut!« Margareta Ritter strahlte mit der Herbstsonne um die Wette - dabei war es doch recht kühl am Konzener Feuerbach, als der Grundstein für die neue Kindertagesstätte gelegt wurde.Konzen (Fö). »Oft höre ich, dass die Städteregion viel Geld kostet. Aber wenn es um den Bau einer Kindertagesstätte geht, sind sich glücklicherweise alle einig.« Helmut Etschenberg lobte die schnellen Entscheidungen in den politischen Gremien von Stadt Monschau und im Haus der Städteregion, sodass schon im kommenden Sommer den Kleinsten aus Konzen und Umgebung eine neue Bildungseinrichtung zur Verfügung steht. »Eine Erweiterung hätte keinen Sinn gemacht - der Neubau ist richtig«, stellte der Städteregionsrat fest. Auch wenn es rund 3,5 Millionen Euro kosten wird.»Dörfer wie Konzen und Imgenbroich wachsen, da haben wir einen wichtigen Bildungsauftrag«, so Etschenberg weiter.»Eltern und Kinder - alle Konzener Familien sind sehr dankbar«, unterstrich Ortsvorsteher Matthias Steffens. »Wir bauen ein modernes Haus, in dem zeitgemäße Bildungsarbeit möglich ist«, versichert Bauamtsleiter Sander Lutterbach. So werde jede Gruppe mit eigener Be- und Entlüftung ausgestattet. Das Heizen mittels Blockheizkraftwerk und der Einsatz von LED-Beleuchtung seien selbstverständlich. »Ambitioniert« nennt Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter die Bauzeit bis zum kommenden Sommer - sieht die Arbeiten aber bei ortsansässigen Firmen in besten Händen.BetreuungszeitErzieherinnen, Pflegerinnen, therapeutisches Fachpersonal: »Das Team um Silke Bongard wird allen modernen Anforderungen gerecht«, stellt der neue Leiter des »Jugendamtes«, Sebastian Heinen fest. Die künftigen Betreuungszeiten von 7 bis 16.30 Uhr sollen einen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf leisten. »Das Familienzentrum ist Anlaufstelle für alle Monschauer Eltern«, so Heinen.Die StädteRegion Aachen ist Träger der Kindertageseinrichtung Konzen. Darin werden 100 Kinder im Alter von vier Monaten bis zum Schuleintritt betreut. Als zertifiziertes Familienzentrum NRW soll die Einrichtung zu einer Qualitätssteigerung in der frühkindlichen Bildung und Förderung beitragen, Eltern bei der Wahrnehmung ihrer Bildungs- und Erziehungsaufgabe stärken sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sichern. Das Raumprogramm wird den neuesten Empfehlungen des Landschaftsverbands Rheinland entsprechen und damit neben den Gruppen- Neben- und Abstellräumen unter anderem auch für die inklusive Betreuung einen Raum zur Differenzierung und therapeutischen Betreuung vorsehen. Alle Räume werden barrierefrei zugänglich sein.Die Freude über die neue Kindertagesstätte brachten die Kleinen in einem Lied zum Ausdruck: www.youtube.com/wochenspiegelliveAktuell ist das fünfgruppige Familienzentrum der StädteRegion in Konzen teilweise in Räumen der dortigen Grundschule untergebracht. Als Folge der Schulentwicklungsplanung der Stadt Monschau (Zusammenlegung der Grundschulen Imgenbroich und Konzen am Konzener Standort) stehen die zurzeit vom Familienzentrum im Gebäude der Grundschule genutzten Räume ab dem Schuljahr 2018/2019 nicht mehr zur Verfügung.»Hier wird Zukunft gebaut!« Margareta Ritter strahlte mit der Herbstsonne um die Wette - dabei war es doch recht kühl am Konzener Feuerbach, als der Grundstein für die neue Kindertagesstätte gelegt wurde.Konzen (Fö). »Oft höre ich, dass die…

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Erasmus-Plus-Projekt führt nach Norwegen

VG Traben-Trarbach. Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des zweijährigen, länderübegreifenden Projekts sein wird. Unter dem Titel „Regionale Spuren suchen – europäische Wege finden“ machen sich die Schüler des Gymnasiums und die der „Ytre Namdal videregående skole“ zwei Jahre lang auf die Suche nach ihren jeweils eigenen Wurzeln, nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden sowie nach Ideen und Visionen für ein Leben, in dem alle etwas voneinander lernen und sich so näher kommen können.    Die Themen für den Austausch fangen bei der Frage an, warum Norwegen kein Mitglied der EU ist und gehen zurück in die Zeit der deutschen Okkupation in Norwegen bzw. die des Nationalsozialismus in Traben-Trarbach. Weitere historisch relevante Themen sind die Auswanderungswellen nach Südamerika oder in die USA im 19. Jahrhundert. Ebenso sollen moderne Herausforderungen wie beispielsweise die aktuellen Migrationsbewegungen und die jeweiligen wirtschaftlichen Standbeine beider Orte beleuchtet werden. Denn was für Traben-Trarbach der Wein ist, ist für Rørvik der Fisch. Beides zusammen passt und verspricht darüber hinaus einen echten kulinarischen Zugewinn.   Doch von einem Austausch kann nur die Rede sein, wenn man in das Leben der anderen selber hautnah kennen gelernt hat. Daher ist das Projekt mit einigen Reisen verbunden. Mitte September waren bereits vier norwegische Lehrerinnen als Gäste eines Vorbereitungstreffens am Gymnasium in Traben-Trarbach. Im März wird es den entsprechenden Gegenbesuch nach Rørvik nördlich von Trondheim geben. Für die Schüler sind insgesamt vier Reisen vorgesehen – zwei für jede Schule. Wer mitfahren darf, das hängt, neben dem passenden Alter, vor allem vom jeweiligen Einsatz für das Projekt ab.    Die Jugendlichen müssen in ihren Schulen Workshops vorbereiten und mit den Gästen weitestgehend selbstständig durchführen und auswerten. Außerdem sollen mithilfe einer neu eingerichteten Homepage Zwischenergebnisse veröffentlicht und ausgetauscht werden können. Abschließend ist geplant, dass alle Ergebnisse des Erasmus-Projekts 2019 in einer großen Ausstellung zusammengeführt und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.   Mit dem Projekt wollen die Schulen den Verstehenshorizont für die jeweils andere Kultur erweitern und sowie die Entwicklung von Eigenverantwortlichkeit und Sprachkompetenz fördern. Darüber hinaus ist eine nachhaltige Freundschaft zwischen beiden Schulen und den Gemeinden ein weiteres wünschenswertes Ergebnis dieses Projekts. Foto: FF Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des…

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