FS

Überzeugt und zielstrebig für die Allgemeinheit

Fünf Menschen aus dem Kreis erhalten Ehrennadel des Landes

Ahr. Stellvertretend für Ministerpräsidentin Malu Dreyer überreichte Landrat Jürgen Pföhler vergangene Woche die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz an fünf Mitbürger aus dem Kreis Ahrweiler.

»Über viele Jahre hinweg haben Sie Ihre freie Zeit, Ihre Kraft und Ihre persönlichen Fähigkeiten in den verschiedensten Bereichen zum Wohl der Allgemeinheit eingesetzt. Dieses selbstlose und unbezahlte Engagement, das heißt bürgerschaftlich, also uneigennützig für die Gesellschaft, geschieht oftmals unbemerkt und bleibt häufig unentdeckt. Es ist daher besonders wichtig, dieses Engagement durch Orden und Ehrenzeichen mehr ins Rampenlicht zu rücken«, erklärte Pföhler während einer Feierstunde im Kreishaus.

Reinhard Altenhofen

Reinhard Altenhofen aus Bad Breisig ist seit vielen Jahren Kreisvorsitzender des Leichtathletikverbandes Rheinland. Er organisiert unter anderem den jährlichen Kreistag der Leichtathleten. Insbesondere die Jugendarbeit ist für Altenhofen von zentraler Bedeutung. Trotz eingestellter Landesförderungen war es für ihn immer eine Herzensangelegenheit, dass das Kreisjugendsportfest weiterhin stattfindet. Weiterhin ist Reinhard Altenhofen seit über 20 Jahren aktives Mitglied im Bürgerverein Rheineck und seit 2008 Vorstandsmitglied.

Hans Peter Gammel

Hans Peter Gammel engagiert sich seit Jahrzehnten im Vereinsleben seiner Heimatgemeinde Brohl-Lützing. Er war drei Jahre Erster Vorsitzender des Junggesellenvereins Niederlützingen und in dieser Funktion maßgeblich an den gesellschaftlichen Aktivitäten des Vereins. Seit rund einem halben Jahrhundert ist er aktives Mitglied im Fußballclub Luzencia Niederlützingen 1919 und hat sich rund 12 Jahre als Schiedsrichter für den Verein engagiert. Außerdem kann Gammel auf zehn Jahre aktive Vorstandsarbeit, unter anderem als Vorsitzender, im Fußballclub zurückblicken. Zudem ist Gammel Mitglied im Elferrat der Karnevalsgesellschaft Blau-Weiß Niederlützingen und Kassierer des Vereinsrings Niederlützing.

Leo Mattuscheck

Auch Leo Mattuscheck, ist fest verwurzelt in seinem Heimatort Lantershofen. Er ist Mitbegründer und Geschäftsführer der 1979 gegründeten Bürgervereinigung Lantershofen. Außerdem ist er Vorsitzender des Fördervereins Zukunft Lantershofen. Darüber hinaus engagiert sich Mattuscheck aktiv im kommunalpolitischen Bereich. Seit 2004 ist er Ortsvorsteher. Zuvor war er bereits rund fünf Jahre stellvertretender Ortsvorsteher sowie Mitglied im Ortsbeirat Lantershofen. Auch im Gemeinderat der Gemeinde Grafschaft ist er seit 13 Jahren Mitglied.

Alfred Novotny

Alfred Novotny aus Wimbach ist seit rund drei Jahrzehnten Mitglied im Motor-Sport-Club Adenau und seit 1999 Vorsitzender des Vereins.Unter Novotnys Vorsitz konnten viele Maßnahmen, wie beispielsweise die Anschaffung neuer Slalomkarts oder die Sanierung des Vereinsheims verwirklicht werden. Zudem war Novotny mit dafür Verantwortlich, dass sich die „ADAC Adenau Classic-Rallye“ im Veranstaltungskalender des Kreises etabliert hat. Stolz sein kann der Geehrte auch auf die Jungendabteilung des MSC. In dieser leistet der Verein einen wichtigen Beitrag, um junge Menschen an das Verhalten im Straßenverkehr und den Rennsport heranzuführen.

Werner Zepp

Werner Zepp ist bereits seit seiner Jugend in der Pfarrgemeinde Königsfeld aktiv. Seit rund 30 Jahren ist er Vorsitzender des Pfarrgemeinderats. Ein besonderes Anliegen war ihm als Mitbegründer des Kapellenvereins Schalkenbach-Vinxt der Erhalt der vom Zerfall bedrohten Kapelle „Maria, Königin des Friedens“ in Schalkenbach. In seiner rund 35-jährigen Zeit als Lehrkraft St. Joseph-Gymnasium in Rheinbach hat er sich mit Lehrern, Eltern und Schülern im Entwicklungs-Projekt-Ausschuss der Schule betätigt. Dieser unterstützte den gemeinnützigen Verein „Cap Anamur - Deutsche Notärzte“ und die Projekte der „Schwestern Unserer Lieben Frau“ in Indien. Auch die Hilfe bei Seuchen und Katastrophen, wie dem Ebola-Ausbruch in Westafrika und dem schweren Erdbeben in Haiti, war Ihm und seinen Mitstreitern eine Herzensangelegenheit.

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Bühne frei für die Künstler von morgen

Höfen. Spaßig, bunt und unterhaltsam sollen sie werden, die zehnten Schultheatertage, an denen sich 46 Bildungseinrichtungen aus den Kreisen Heinsberg und Düren sowie der Städteregion Aachen beteiligen.Eifel (Fö). Spaßig, bunt und unterhaltsam war auch die Präsentation des Programms im Aachener Grenzlandtheater. Und das lag nicht am gut aufgelegten Intendanten Uwe Brandt, sondern an Judith Okon. Die 16-jährige Schülerin aus Aachen moderierte die Programmvorstellung derart professionell, das selbst gestandene Politiker ins Schwärmen gerieten.Getreu dem Motto »Raus aus dem Klassenzimmer, rauf auf die Bühne« findet die zehnte Auflage der Schultheatertage statt. Und genau dieses Motto lebt Judith Okon, die nicht erst durch ein Berufspraktikum am »Theater 99« für die Schauspielerei Feuer und Flamme ist.Etwa 1000 Schüler aller Altersklassen und aus allen Schulformen werden mit 46 Aufführungen die Bühnen der Theaterhäuser in der Region stürmen und mit ihren eigenen Produktionen ein großes Publikum beeindrucken. »Wir erwarten etwa 5000 Gäste«, hofft Jutta Kroehnert von der Aachener Kultur- und Theaterinitiative (AKuT).Unterstützt werden die Kinder und Jugendlichen dabei nicht nur von ihren Lehrern, sondern auch von professionellen Theaterleuten aus der Region. Theaterpädagogen, Schauspieler, Regisseure, Kostüm- und Bühnenbilder und Tänzer stellen ihr Wissen und Können in den Dienst der jungen »Nachwuchskünstler«.»Ihr habt die Chance, aktiv an euren eigenen Stücken zu arbeiten und sie später vor einem großen Publikum aufzuführen. Dazu gehört dann natürlich auch eine professionelle Bühne, wie auch das richtige Bühnenbild, Kostüm und Schminke«, appeliiert Judith Okon an viele Gleichaltrige, die große Bühne zu betreten.Förderung von Kompetenzen»Im Übrigen fördert das sogar persönliche, soziale, emotionale und kulturelle Kompetenzen«, unterstreicht Uwe Brandt, Intendant des Grenzlandtheaters Aachen. »Auch im digitalen Zeitalter ist Theater und Schauspiel immer noch Handarbeit. Sie ist die ursprünglichste Unterhaltungsform - zappen wie am Fernseher oder klicken an PC oder Smartphone geht hier nicht«, stellt Brandt klar. Das Publikum müsse sich mit dem Stück und den Darstellern auseinandersetzen. »Und wir bewegen etwas - bei Schauspielern wie Publikum«, ist Brandt stolz.Kulturelle Vielfalt in den Schulen»Uns wurde so etwas in unserer Schulzeit nicht geboten«, bedauert Georg Beyß, Kreisdirektor des Kreises Düren, der zum dritten Mal an den Schultheatertagen teilnimmt. Als Neuzugang beteiligt sich erstmals auch der Kreis Heinsberg. »Solch außerschulische Lernorte sind wertvoll für unsere Schüler«, freut sich der stellvertretende Städteregionsrat Axel Wirtz über das Engagement an Schulen und Theatern. »Die kulturelle Vielfalt ist wichtig für unsere gesellschaftliche Entwicklung. Und auf der Bühne kann man das vorleben.«Wer teilnimmt, stellt eine eigene Theaterproduktion auf die Beine. Für die Kinder und Jugendlichen in den Schulen bedeutet das nun: Kulissen bauen, Kostüme schneidern, proben und mit ihren eigenen Produktionen ein großes Publikum beeindrucken. Aufgeführt wird schließlich auf einer »richtigen« professionellen Bühne mit allem, was dazugehört. Der Eintritt zu allen Produktionen ist frei.Das Programmheft zu den zehnten Schultheatertagen gibt es in allen Rathäusern, Schulen und Geschäftsstellen der Sparkasse Aachen. Zum Download liegt es bereit auf www.schultheatertage.euGymnasium und GrundschuleMit zwei Aufführungen beteiligt sich auch die Eifel an den Schultheatertagen:Freitag, 4. Mai, 11 Uhr - Aula des St. Michael-Gymnasiums Monschau: »Die Vogelhochzeit« nach Rolf Zuckowski - präsentiert von der Katholischen Grundschule Höfen-MützenichMittwoch, 20. Juni, 18 Uhr - Space im Ludwig Forum Aachen: »Die Kleinbürgerhochzeit« präsentiert vom St. Michael-Gymnasium Monschau Spaßig, bunt und unterhaltsam sollen sie werden, die zehnten Schultheatertage, an denen sich 46 Bildungseinrichtungen aus den Kreisen Heinsberg und Düren sowie der Städteregion Aachen beteiligen.Eifel (Fö). Spaßig, bunt und unterhaltsam war…

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