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Fahndungs-Aktion mit Beifang

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Kriminalpolizei Mayen fahndete am gestrigen Donnerstag mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei und den örtlich zuständigen Polizeiinspektionen im Bereich Grafschaft und Bad Neuenahr-Ahrweiler zum wiederholten Male nach reisenden Tätern.

"Straftäter sind mittlerweile äußerst mobil, nutzen das überörtliche Verkehrswegenetz und begehen die Straftaten oftmals in den Ortschaften entlang den Autobahnabfahrten", weiß die Polizei. "Nach den Straftaten können sie so, bis zum Entdecken der Straftaten und bevor die Polizei ihre Fahndungsmaßnahmen einleiten kann, bereits große Entfernungen zurücklegen."

Schwerpunkt der Kontrollen sei neben der Feststellung von an- und abreisenden Tätern auch die präventivpolizeiliche Wirkung der Verhinderung der Straftaten gewesen, so die Polizei. "Gerade Wohnungseinbrüche beeinträchtigen das Sicherheitsgefühl ganz besonders stark, so dass die Polizei bei diesem Kriminalitätsphänomen einen ganz besonderen Schwerpunkt ihrer polizeilichen Arbeit legt", heißt es in einer aktuellen meldung der Kripo Mayen.

Auch ohne Täterfestnahmen ist sich die Polizei sicher, durch ihre Präsenz einen Beitrag zum nicht messbaren Aspekt der Verhinderung von Straftaten beigetragen zu haben. Es konnte jedoch in anderer Sache ein Haftbefehl vollstreckt werden. "Die betroffenen Verkehrsteilnehmer zeigten Verständnis für die Maßnahmen und gaben mit den Anwohnern ein positives Feedback über die sichtbare Polizeipräsenz", so Kriminalhauptkommissar Markus Stratmann abschließend.

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