fs

Update II: Fliegerbombe in Ahrweiler ist entschärft

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Aufrund der geplanten Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg werden heute Teile der Ahrweiler Innenstadt evakuiert. Wir berichten über den aktuellen Stand der Evakuierung und der anschließenden Entschärfung.

12.17 Uhr:

Die Bombe auf dem Gelände im Stadtteil Ahrweiler wurde durch die Experten des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz erfolgreich entschärft.

11.28 Uhr:

Die Entschärfung beginnt

 

11.25 Uhr:

 B267 und Bahnverbindung sind gesperrt.

 

10.50 Uhr:

An den Anlaufstellen werden derzeit insgesamt 186 Personen betreut werden (Grundschule 80 / EKS 75 / Calvarienberg 41). Der Kampfmittelräumdienst steht bereit und wartet auf die Freigabe, um mit der Entschärfung der Bombe beginnen zu können.

 

10.30 Uhr:

Die Evakuierung ist abgeschlossen. Derzeit eingesetzte Kräfte: 417 mit 110 Fahrzeugen

 

9.55 Uhr:

Das Altenheim Maria-Josef ist vollständig geräumt.

 

9.40 Uhr:

Derzeit befinden sich insgesamt 426 Kräfte mit 107 Fahrzeugen im Einsatz.

Durch das DRK müssen noch rund ein Dutzend Personen aus dem Innenstadtbereich gebracht werden.

Polizei und Feuerwehr kontrollieren derzeit die geräumten Bereiche.

 

9.20 Uhr:

Die Polizei hat alle Absperrungen eingerichtet, ein Einfahren oder Betreten des Evakuierungsgebietes ist seit 9 Uhr nicht mehr möglich.

8.50 Uhr:

Die Stadtverwaltung teilt mit, dass sich derzeit insgesamt 423 Einsatzkräfte von Polizei, Stadtverwaltung, DRK, Feuerwehr, Notfallseelsorgern, TEL und THW im Einsatz befinden. Die Anzahl der Einsatzkräfte wird im Laufe der nächsten Stunden zunehmen, sobald weitere Feuerwehreinheiten in Dienst gehen werden.

8 Uhr:

In einer ersten Pressemitteilung hat die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler mitgeteilt, dass die Ehrenwall’sche Klinik  im Zuge der Evakuierungsmaßnahmen seit 7.45 Uhr vollständig geräumt ist. Die Technische Einsatzleitung (TEL) hat um 8 Uhr ihren Dienst aufgenommen. Die Bevölkerung wurde um 8 Uhr per Warn-App KATWARN gewarnt.

Weitere Infos zum Ablauf finden Sie hier.

 

 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Erasmus-Plus-Projekt führt nach Norwegen

VG Traben-Trarbach. Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des zweijährigen, länderübegreifenden Projekts sein wird. Unter dem Titel „Regionale Spuren suchen – europäische Wege finden“ machen sich die Schüler des Gymnasiums und die der „Ytre Namdal videregående skole“ zwei Jahre lang auf die Suche nach ihren jeweils eigenen Wurzeln, nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden sowie nach Ideen und Visionen für ein Leben, in dem alle etwas voneinander lernen und sich so näher kommen können.    Die Themen für den Austausch fangen bei der Frage an, warum Norwegen kein Mitglied der EU ist und gehen zurück in die Zeit der deutschen Okkupation in Norwegen bzw. die des Nationalsozialismus in Traben-Trarbach. Weitere historisch relevante Themen sind die Auswanderungswellen nach Südamerika oder in die USA im 19. Jahrhundert. Ebenso sollen moderne Herausforderungen wie beispielsweise die aktuellen Migrationsbewegungen und die jeweiligen wirtschaftlichen Standbeine beider Orte beleuchtet werden. Denn was für Traben-Trarbach der Wein ist, ist für Rørvik der Fisch. Beides zusammen passt und verspricht darüber hinaus einen echten kulinarischen Zugewinn.   Doch von einem Austausch kann nur die Rede sein, wenn man in das Leben der anderen selber hautnah kennen gelernt hat. Daher ist das Projekt mit einigen Reisen verbunden. Mitte September waren bereits vier norwegische Lehrerinnen als Gäste eines Vorbereitungstreffens am Gymnasium in Traben-Trarbach. Im März wird es den entsprechenden Gegenbesuch nach Rørvik nördlich von Trondheim geben. Für die Schüler sind insgesamt vier Reisen vorgesehen – zwei für jede Schule. Wer mitfahren darf, das hängt, neben dem passenden Alter, vor allem vom jeweiligen Einsatz für das Projekt ab.    Die Jugendlichen müssen in ihren Schulen Workshops vorbereiten und mit den Gästen weitestgehend selbstständig durchführen und auswerten. Außerdem sollen mithilfe einer neu eingerichteten Homepage Zwischenergebnisse veröffentlicht und ausgetauscht werden können. Abschließend ist geplant, dass alle Ergebnisse des Erasmus-Projekts 2019 in einer großen Ausstellung zusammengeführt und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.   Mit dem Projekt wollen die Schulen den Verstehenshorizont für die jeweils andere Kultur erweitern und sowie die Entwicklung von Eigenverantwortlichkeit und Sprachkompetenz fördern. Darüber hinaus ist eine nachhaltige Freundschaft zwischen beiden Schulen und den Gemeinden ein weiteres wünschenswertes Ergebnis dieses Projekts. Foto: FF Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des…

weiterlesen