Klaus Angel

Leitungswasser des Zweckverbandes Wasserversorgung Eifel-Ahr besser als stille Mineralwässer

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Stiftung Warentest berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe 7/2012 über die Qualität von 29 stillen Mineralwässern und einem Quellwasser.

Es handelt sich hierbei um preiswerte Handelsmarken von Discountern und Supermärkten, aber auch um teure klassische Wässer. Die Preise betragen zwischen 13 und 74 Cent pro Liter. Das ab-schließende Urteil des Tests ist aber sehr ernüchternd, obwohl 2011 jeder Bundes-bürger im Schnitt fast 136 Liter Mineralwasser im Jahr getrunken hat.Die Tester konnten auch keines der stillen Mineralwässer wirklich empfehlen, weil jedes irgendeinen Schwachpunkt hatte. Die Fehler reichen von leichten Ge-schmacks- und Kennzeichnungsfehler über mangelnde Eignung für Immunge-schwächte bis hin zu sehr geringen Mineralgehalten.Dies ist umso verwunderlicher, da man bei der Bezeichnung Mineralwässer ja gerade einen hohen Gehalt an Mineralien vermutet. Bis 1980 war dies auch so, dann kam jedoch die Harmonisierung in der EU und seit dem darf sich auch das mineralstoff-ärmste Wasser Mineralwasser nehmen."Die europäische Harmonisierung treibt schon manche verwunderliche Blüte" meint der Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Wasserversorgung Eifel-Ahr, Landrat Dr. Jürgen Pföhler, denn er weiß, dass das Trinkwasser des Zweckverbandes in allen vier Versorgungsbereichen deutlich mehr Mineralien enthält, als die schwächs-ten Wässer im Test. Die Qualität aus dem Gewinnungsgebiet in Nohn im Versorgungsbereich I erfüllt so-gar die Einstufung für den mittleren Mineralstoffgehalt und übertrifft damit zwei Drittel aller jetzt getesteten Wässer. Leider haben bei dem Test auch mehr als ein Drittel aller Proben Beanstandungen bei den mikrobiologischen Proben aufgewiesen."Dies ist bei Trinkwasser undenkbar", sagt Theo Waerder, Werkleiter des Zweckver-bandes und Geschäftsführer der Betriebsführerin SWB Regional, denn Trinkwasser ist das beste überwachte Lebensmittel in Deutschland und die Trinkwasserverord-nung zählt weltweit zu einem der schärfsten Gesetze.So sind die Grenzwerte im Trinkwasser z.B. für Uran und Pestizide deutlich geringer, als die, die für Mineralwässer gelten. Auch die Anzahl der ständigen Proben sind bei Trinkwasser um ein Vielfaches höher. Trinkwasser ist auch für jeden geeignet, ob Säugling oder Kranken, es gibt prinzipiell keine Einschränkung. Im Gegensatz zu den Kunststoffflaschen sind die in der Trinkwasserversorgung verwendeten Materialien absolut geschmacksneutral und geben auch keinen Fremdgeschmack nach Kunst-stoff ab. Neben der Qualität ist Trinkwasser auch deutlich günstiger, machen die beiden Ver-bandsgemeindebürgermeister Hermann-Josef Romes (Adenau) und Achim Haag (Altenahr) als Mitglieder der Verbandsversammlung deutlich. Obwohl die Billigwässer mit 13 Cent pro Liter auf den ersten Blick sehr günstig liegen, ist das Trinkwasser im Versorgungsgebiet des Zweckverbandes mit 0,275 Cent um das fast 50-fache güns-tiger, als das preiswerteteste Billigwasser vom Discounter. Mit anderen Worten für einen Liter stilles Mineralwasser bekommen die Kunden des Zweckverbandes  fast 50 Liter gutes Trinkwasser. Umgerechnet auf den durchschnittlichen Jahres-verbrauch bedeutet dies, dass für ein Jahr Bezug des preiswertesten stillen Wassers im Test, der Zweckverband fast 50 Jahre die gleiche Menge an Trinkwasser liefert. Hier fällt die Wahl nicht schwer, sind sich Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Werklei-ter Theo Waerder einig, zumal die Lieferung auch noch "frei Haus" erfolgt und das in das oberste Stockwerk und in jeden Raum mit Wasseranschluss. Die ist gerade für ältere Menschen ein entscheidender Vorteil, zumal auch keine Flaschen transportiert, entsorgt oder zurückgegeben werden müssen.Da  kommt der Sommer jetzt gerade doch noch rechtzeitig um mit dem frischen und kühlen Trinkwasser des Zweckverbandes für eine willkommene Abkühlung zu sorgen und den Verlust an Flüssigkeit und den täglichen Bedarf an Mineralien wieder teil-weise auszugleichen. Also warum nicht die so bequeme und überaus preiswerte Va-riante aus dem Wasserhahn wählen? Und auch für Sportler sollte Trinkwasser aus dem Wasserhahn erste Wahl sein. Der "Kranenberger" -nach dem westmitteldeutschen Begriff Kran für Wasserhahn- ist also nicht nur aus Qualitätsgesichtspunkten, sondern auch unter wirtschaftlichen As-pekten die zu empfehlende Wahl für den Verbraucher. Was die Etiketten vielfach auf den Flaschen in den Wasserkästen versprechen, das Trinkwasser des Zweckver-bandes Wasserversorgung Eifel-Ahr  bietet es: Natürlichkeit, Ökologie, Bekömmlich-keit, Mineralstoffe, Gesundheit, Überwachung und guter Geschmack.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.