Zusammenspiel von Farben und Formen

Ahrweiler. Seine Werke tragen ungewöhnliche Titel wie »Die Toleranz in den Zeiten des Populismus«, »Das Trauma bleibt« und »Einer strahlenden Zukunft entgegen«. Noch bis Ende November zeigt der Künstler Manfred Pusch seine Werke unter dem Titel »Imaginäre Eigenwelten« im Verlagsbüro des WochenSpiegels am Ahrweiler Marktplatz. Am Freitag, 1. September, wird um 15 Uhr die Vernissage gefeiert.

Nicht nur die Titel, auch die Bilder selbst lassen dem Betrachter ausreichend Platz für eigene Assoziationen und Interpretationen. Genau das möchte Pusch auch. Seine Bilder lässt er fast ausschließlich mit Acrylfarbe auf Leinwand entstehen. Die Farben sind ein zentrales Element in Manfred Puschs Schaffen. »Farbharmonien und -spannungen in imaginären Eigenwelten mit meist spielerischen Kultur-Assoziationen zur Realwelt« – so umschreibt der Künstler seine Werke selbst. Und selbst der Betrachter, der in seinen Bildern keine Interpretation finden mag, wird vom Zusammenspiel der Farben und Formen fasziniert sein. Schon als Primaner kam Manfred Pusch durch seinen Kunstlehrer am Gymnasium mit moderner Kunst in Berührung. 1956 wurde ihm der 1. Preis der Stadt Duisburg im Rahmen des Landesjugendwettbewerbs Nordrhein-Westfalen zugesprochen. »Der so bereitete Boden hat sich bis heute als tragfähig erwiesen«, sagt der Künstler, der in Wachtberg wohnt.

Keramikarbeiten

Neben den Acrylbildern sind in der Ausstellung einige Keramikarbeiten zu sehen, die gemeinsam mit seiner Frau Christa entstanden sind. 2012 trat Pusch der Are-Gilde bei. Erst seit seinem Beitritt zu der Künstlergilde macht er seine Werke in Ausstellungen einem Publikum zugänglich. Das Verlagsbüro des WochenSpiegels hat montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr sowie montags, donnerstags und freitags zusätzlich von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

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