Sascha Bach

Bauanträge für die Haribo-Ansiedlung komplett genehmigt

Gemeinde Grafschaft. Die Kreisverwaltung Ahrweiler hat nach eigenen Angaben die Baugenehmigung für den Neubau des Produktionsgebäudes der Firma Haribo erteilt. Mit dieser fünften erteilten Genehmigung seien alle von Haribo eingereichten Bauanträge für die Firmenansiedlung in der Gemeinde Grafschaft positiv beschieden. Der Weg für die weiteren Bauarbeiten sei damit frei, heißt es aktuell aus dem Kreishaus.

Die jetzige Genehmigung konnte innerhalb weniger Wochen nach Vorliegen aller Antragsunterlagen erteilt werden, erklären die Kreisverwaltung sowie die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord in Koblenz in einer gemeinsamen Pressemeldung. SGD-Präsident Dr. Ulrich Kleemann und Landrat Dr. Jürgen Pföhler betonen: "Bei dieser wichtigen Industrieansiedlung handelt es sich um ein komplexes Großvorhaben, das alle Beteiligten mit Hochdruck vorangetrieben haben. Dabei haben sich die intensiven Koordinierungs- und Abstimmungsgespräche mit dem Unternehmen und seinen Planern, der SGD, dem Kreis-Bauamt und der Gemeinde Grafschaft bewährt."

Das reine Produktionsgebäude soll 250 Meter lang und 42 Meter breit werden. Hinzu kommen weitere Gebäude, unter anderem für Kesselhaus, Werkstatt, Kantine sowie Wasch- und Umkleidebereiche für die Mitarbeiter.

Die zuvor erteilten vier Genehmigungen betrafen den Neubau der Logistikhalle (864.000 Kubikmeter Bauvolumen unter anderem für Umschlaggebäude, Hochregallager, Kommissionierungsbereich, Warenein- und -ausgang, Leerplattenlager und Fördertechnikbrücke), den Neubau technischer Versorgungseinrichtungen (wie Wasseraufbereitungsanlage und Sprinkleranlage), Mitarbeiterparkplätze und Außenanlagen.

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