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Expansionpläne in Grafschaft werden real

Ringen. Das Haribo-Werk in Grafschaft ist noch nicht fertig, da wird die erste Erweiterung schon angekündigt. Der Süßwaren-Hersteller hat noch Platz für weitere Expansionen am Standort.

Das 45-Meter hohe Hochregallager und das Produktionsgebäude im Innovationspark Rheinland bei Ringen sind von weitem zu sehen. Überragt werden die Gebäude des Bonner Unternehmens "Haribo" nur von den Kränen, die auf der großen Baustelle stehen. Die Arbeiten sind in vollem Gange – bis zu 700 Arbeiter gleichzeitig sind auf dem Areal tätig. Produktion und Logistik sollen Mitte 2017 fertig sein – die Verwaltung soll spätestens im ersten Quartal 2018 folgen.

Doch damit ist noch nicht Schluss. Bei einer Baustellenführung am Mittwoch erklärte Geschäftsführer Arndt Rüsges, dass der Startschuss für die Planung eines zweiten Ausbauschritts schon gefallen sei. Damit würde die Produktion des Süßwaren-Unternehmens erweitert. Die frisch angekündigte Erweiterung gehöre zum Masterplan, so Rüsges. Darin angedacht sind auch zwei weitere Ausbaustufen auf dem Areal in Grafschaft. Perspektivisch seien bis zu 2000 Mitarbeiter am Standort denkbar. Aber, das betonte Rüsges, das seien noch Visionen.

Klar ist aber, dass für den weiteren Ausbau nirgendwo abgebaut wird. Das Werk Bonn bleibt komplett erhalten.

„Wir bauen Kapazitäten aus“, betonte Rüsges dabei. Das Geschäft sei zurzeit erfolgreich, deshalb würde man expandieren.

Das neue Hochregallager in Grafschaft wird zukünftig Deutschland, die Benelux-Länder und einen Teil Frankreichs beliefern.

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