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Festnahme: 44-Jähriger hatte 1,5 Kilo Heroin im Kofferraum

Menge übertrifft Gesamtmenge des Jahres 2016

Remagen. Beamte der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main und des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz haben in der Nähe von Remagen einen 44-jährigen Mann festgenommen und dabei 1.579 Gramm Heroin sichergestellt.

Der im Landkreis Ahrweiler wohnhafte Mann trug bei seiner Festnahme ein Messer griffbereit bei sich, was eine besondere Gefährdungssituation für die Beamten darstellte und darüber hinaus den dringenden Verdacht des bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge begründet.

Die Ermittlungen der Rauschgiftfahnder hatten den Verdacht erhärtet, dass der 44-Jährige mit Rauschgift aus den Niederlanden unterwegs war. Bei dem Einsatz, der bereits am 15. März stattfand, kontrollierten die Beamten auf einem Parkplatz bei Remagen das Fahrzeug und entdeckten im Kofferraum das Rauschgift. Die Staatsanwaltschaft Koblenz beantragte daraufhin den Erlass eines Haftbefehls, dem das Amtsgericht Koblenz statt gab und Untersuchungshaft anordnete.

Die am 15. März sichergestellte Menge Heroin übertrifft die gesamte Sicherstellungsmenge in Rheinland-Pfalz des Vorjahres. Im illegalen Straßenhandel wären etwa 80.000 Euro für diese Menge zu erzielen.

Das Gesetz droht für ein Verbrechen des bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge eine Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren an. In minder schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren.

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