Klaus Angel

Keine Sicherheit auf dem Gehweg

Oedingen. In der Wachtbergstraße in Remagen-Oedingen benutzen Autofahrer häufig den Gehweg als Ausweichfahrbahn.

 

Junge Eltern wie Eleonore und Bernd Korittke aus der Wachtbergstraße in Oedigen haben Angst um ihre Sicherheit und um die ihrer Kinder. Ihrer Meinung nach ist der dortige Gehweg für Fußgänger ungenügend gesichert. Sehr häufig komme es vor, dass Autofahrer bei Gegenverkehr auf den ungesicherten Gehweg ausweichen.

»Wir und weitere Anwohner fühlen uns nicht sicher und hoffen auf ein baldiges Tätigwerden von Politik und Verwaltung, die Verkehrssicherheit für Fußgänger endlich herzustellen«, sagen Eleonore und Bernd Korittke. Sie ärgern sich über die Autofahrer, die sich nicht an die bestehende Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h halten. Noch schlimmer ist nach ihrer Meinung aber die fehlende bauliche Trennung von Fahrbahn und Gehweg in großen Teilen der Ortsdurchfahrt. »Dies verleitet viele Autofahrer dazu, dem Gegenverkehr auf der als eng empfundenen Straße ohne abzubremsen auf den Gehweg auszuweichen«, sorgen sich die jungen Eltern. Sie seien als Eltern eines Babys und eines Kleinkindes besonders in Sorge.

»Was ist wenn unsere Kinder später einmal plötzlich von der Seite auf den Bürgersteig flitzen? fragt Eleonore Korittke. Ihren Kindern beizubringen, dass sie sich sicher auf dem Gehweg bewegen können, sei somit nicht möglich.

Sie weist darauf hin, dass in einigen benachbarten Ortschaften bereits viel für die Verkehrssicherheit der Fußgänger getan wurde. So zum Beispiel in Oeverich und Niederich durch das Aufstellen von Pollern und Sperrpfosten.

Wie aus dem Rathaus in Remagen zu hören war, ist die nächste Verkehrsschau für den kommenden Donnerstag 16. April terminiert. Daran nehmen Vertreter der Polizei, des Landesbetriebes Mobilität, der Stadt und Vertreter des Kreises teil. Eleonore Korittke: »Wir hätten unser Anliegen auch gern persönlich den Teilnehmern der Verkehrsschau vorgetragen und erläutert«. Dies habe die Stadtverwaltung Remagen jedoch abgelehnt. Das Thema sei aber nach der Eingabe der Eheleute Korittke an den Ortsbeirat auf die Tagesordnung der Verkehrsschau gesetzt worden, so dass die Anwohner der Wachtbergstraße auf ein konkretes Ergebnis hoffen können.

Um eine Teilnahme an dieser Verkehrsschau hatte sich auch das Oedinger Ortsbeiratsmitglied Holger Kowalewski bemüht. Er unterstützt die Anwohner bei ihrem Engagement für eine größere Verkehrssicherheit in der Wachtbergstraße.

Nach Meinung des engagierten Lokalpolitikers, wäre die Anwesenheit eines Mitglieds des Ortsbeirates bei dieser Verkehrsschau sehr wichtig, um die Teilnehmer aus erster Hand über die Verkehrsproblematik in Oedingen informieren zu können.

 

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