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Zum Schwimmen lieber ins Freibad

Behörde warnt vor dem Baden in Fließgewässern

Remagen. Der Rhein, die Mosel, die Ahr und zahlreiche andere rheinland-pfälzische Fließgewässer versprechen eine willkommene Abkühlung an heißen Sommertagen. Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Koblenz weist jedoch auf Gefahren hin.

Viele Stellen, zum Beispiel Campingplätze oder Stadtstrände, liegen direkt an den Gewässern und laden zum Planschen und Schwimmen ein. Neben dem Vergnügen birgt das kühle Nass aber auch Risiken. Die Wasserqualität der Flüsse habe sich in den vergangenen Jahren zwar ständig weiter verbessert, darin zu baden sei jedoch insbesondere mit Blick auf die Hygiene nicht immer unbedenklich. Denn auch moderne Kläranlagen können nicht alle Verunreinigungen aus den Gewässern gänzlich zurückhalten. "Bei einer Schifffahrtsstraße wie dem Rhein kommt die Gefährdung durch den Schiffsverkehr sowie die starke Strömung hinzu", heißt es in einer Mitteilung der Koblenzer Behörde.

Das Land Rheinland-Pfalz empfehle das Baden lediglich in stehenden Gewässern. Der rheinland-pfälzische Badegewässeratlas bietet Informationen zu ausgewiesenen Badeseen und deren Wasserqualität. Dieser ist unter www.badeseen.rlp.de zu finden.

Die rheinland-pfälzischen Daten werden auch in den europäischen Badegewässeratlas übernommen. Wer seinen Badeurlaub im EU-Ausland genießen will, findet die Daten seines Badestrandes unter http://www.eea.europa.eu/themes/water/interactive/bathing/state-of-bathing-waters

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