Mittwoch, 1. April 2015
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Adenau

A1-Lückenschluss: Appell an die Landesregierung

SB | 21.12.2012
Landrat Dr. Jürgen Pföhler und Hermann-Josef Romes, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau, appellieren laut Kreisverwaltung erneut an die Landesregierung Rheinland-Pfalz, den Lückenschluss der Eifelautobahn A 1 voranzutreiben.

Die Bedeutung des Lückenschlusses bleibe für Landrat und Bürgermeister „unumstritten". Dies zeige sich deutlich in der Resolution des Kreistags pro A 1 und der entsprechenden Unterschriftenaktion des Kreises Ahrweiler. Die touristische Entwicklung der Eifel lebe wesentlich von einer schnellen Erreichbarkeit; diese sei für den Adenauer Raum von Norden ohne A 1 nicht gegeben. Der fehlende Autobahnanschluss benachteilige die dortigen Gewerbebetriebe und erhöhe die Verkehrsbelastung der Dörfer und Eifelstraßen. Bei den Planungen zum Lückenschluss sei die „besondere naturschutzfachliche Prüfung" abgeschlossen. Die Ergebnisse: Die Notwendigkeit des Autobahnbaus ist gegeben. Es gibt keine günstigere Variante als die bisherige Trassenführung. Der sogenannte ´grüne Stern´ ist fachlich abgeprüft, der Weiterführung der Planfeststellungsverfahren für die beiden Abschnitte zwischen Kelberg und Lommersdorf steht nichts mehr im Weg, berichtet die Kreisverwaltung. Daher fordern der Landrat und der Adenauer Bürgermeister die Landesregierung Rheinland-Pfalz erneut auf, „den Lückenschluss jetzt zu forcieren". Beide begrüßen, dass das Land Nordrhein-Westfalen kurzfristig die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens für den sechs Kilometer langen Abschnitt von der Anschlussstelle (AS) Blankenheim bis zur AS Lommersdorf beauftragt hat. Der Bund stehe ebenfalls zur A 1. Bei der Umsetzung sei eine enge Abstimmung mit den betreffenden Ortsgemeinden wichtig, damit auch deren Interessen angemessen berücksichtigt werden. Die Schließung der 25 Kilometer kurzen Autobahnlücke zwischen der AS Blankenheim und der AS Kelberg hänge jetzt entscheidend vom politischen Willen der Mainzer Landesregierung ab. Alle bislang ins Feld geführten Gegenargumente und Einwände seien abgearbeitet. Das Land müsse die noch erforderlichen planungsrechtlichen Schritte zügig in die Wege leiten, so Pföhler und Romes.

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