Jedes vierte Kind hat frühen Förderbedarf

Monschau. Dr. Paul Ohlig, Präsident der Rotarier, besuchte das Sozialpädiatrischen Zentrums der Kinderklinik an der Uniklinik Aachen, Hilfe für entwicklungsgestörte und behinderte Kinder e.V. und verschafften sich vor Ort einen persönlichen Eindruck von der Arbeit des SPZ und dessen Fördervereins.Monschau/Aachen. Den Besuch nutzten sie, um einen Scheck von 7500 Euro zu überreichen. Dies ist der Erlös aus der Veranstaltung »Rotary in Concert« aus dem vergangenen Januar. Seit 2007 veranstaltet der Rotary-Club Monschau-Nordeifel im zweijährigen Rhythmus das Benefizkonzert und füllte damit zum fünften Mal die Monschauer Aukirche.Der Förderverein verwendet das Geld für PEK (Präventive Entwicklungsförderung in Kindergärten). Hochqualifizierte Frauen gehen, koordiniert vom kinder- und jugendärztlichen Dienst der Städteregion sowie dem SPZ, regelmäßig in Kitas, meist in sozial benachteiligten Stadtteilen, um Entwicklungsstörungen und Behinderungen bei den Kindern möglichst frühzeitig festzustellen und entsprechende Therapien zu veranlassen. Zur Zeit ist die Organisation in sieben Kindertagesstätten in Stadt und Städteregion Aachen vertreten und aus dem Alltag dieser Einrichtungen nicht mehr wegzudenken. Durch die Hilfe werden Auffälligkeiten der kleine Kinder früher festgestellt, können entsprechend behandelt werden und den Kindern wird die Möglichkeit gegeben, sich körperlich und geistig im Leben normal zu entwickeln. Oftmals werden Defizite erst bei der Schuleingangsuntersuchung festgestellt und dann ist eine normale Entwicklung nicht mehr möglich und ein Fehlstart ins Leben mit fehlenden Qualifikationen, resultierender Arbeitslosigkeit, sozialer Abhängigkeit usw. vorprogrammiert.Außerdem finanziert der Förderverein eine Palliativ- Rufbereitschaft für sterbenskranke Kinder bzw. deren Familien, ADHS - Fortbildungen für Lehrer und Erzieherinnen, Konzentrationstrainings und Elterngespräche.Dr. Paul Ohlig, Präsident der Rotarier, besuchte das Sozialpädiatrischen Zentrums der Kinderklinik an der Uniklinik Aachen, Hilfe für entwicklungsgestörte und behinderte Kinder e.V. und verschafften sich vor Ort einen persönlichen Eindruck von der…

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»Ich bin dann mal weg«

Rott. Der Kulturkreis der Gemeinde Roetgen e.V. und das Ortskartell Rott präsentieren in Zusammenarbeit mit der Film- und Medienstiftung NRW am Sonntag, 31. Juli, ab 18 Uhr an der Sportanlage des SV Rott den Film »Ich bin dann mal weg«.Rott. Dieser aktuelle Film auf Grundlage des Bestsellers von Hape Kerkeling wird im Rahmen der diesjährigen Projektreihe »Filmschauplätze NRW« in der Mitte der Sommerferien auf der Sportanlage des SV Rott präsentiert. Die Filmvorführung erfolgt in einem durch eine Vielzahl der Rotter Vereine gestaltetem Rahmenprogramm. Dazu gehört eine geführte Wanderung rund um Rott durch das Lensbachtal und auf den Giersberg. Von der dortigen Kreuzweganlage bietet sich ein wunderschöner Ausblick auf den Ort. Diese Führung beginnt um 18 Uhr an der Sportanlage.Ab 19 Uhr sorgen die ehrenamtlichen Helfer der Vereine für eine kostengünstige Bewirtung mit Leckerem vom Grill, belegten Brötchen und Getränken auf dem Sportplatz. Das Mitbringen eigener Verpflegung ist selbstverständlich auch möglich.Ab 20 Uhr startet das Unterhaltungsprogramm durch die Musikvereinigung Rott und den Märchenerzähler Jens Gottschalk.Des Weiteren wird der preisgekrönte Spielfilm »Kette und Schuss« der Filmwerkstatt Eifel e.V. nach Anbruch der Dunkelheit gezeigt. Der Hauptfilm des Abends beginnt gegen 21.45 Uhr.Der Eintritt ist frei. Der Kulturkreis der Gemeinde Roetgen e.V. und das Ortskartell Rott hoffen auf gutes Wetter und eine gelungene Veranstaltung.Der Kulturkreis der Gemeinde Roetgen e.V. und das Ortskartell Rott präsentieren in Zusammenarbeit mit der Film- und Medienstiftung NRW am Sonntag, 31. Juli, ab 18 Uhr an der Sportanlage des SV Rott den Film »Ich bin dann mal weg«.Rott.…

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Wird der Rathausplatz endlich schön?

Simmerath. »Würden wir nichts machen, kämen stufenweise fast 600.000 Euro auf uns zu, um den Rathausplatz instand zu halten. Da ist es doch viel sinnvoller, endlich Maßnahmen zur Neugestaltung zu ergreifen.« Wer mit Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns spricht, der merkt, dass der Verwaltungschef endlich Worten Taten folgen lassen möchte.Simmerath (Fö). Und danach sieht es nach langen Diskussionen auch aus. Ein Arbeitskreis hat kürzlich die gestalterischen Elemente für den »neuen« Rathausplatz besprochen und schon bald sollen konkrete Pläne vorliegen.»Fakt ist, dass wir im April einen Förderantrag an die Bezirksregierung Köln gerichtet haben. Die Bewilligung zur Unterstützung des neu gestalteten Rathausplatzes soll in den nächsten Tagen bei uns eintreffen«, so Karl-Heinz Hermanns. Mit etwa 260.000 Euro Zuwendungen wird gerechnet - insgesamt wird die Baumaßnahme 690.000 Euro kosten.Bis zum Herbst 2017 soll der Rathausplatz ein völlig neues Erscheinungsbild bekommen. Dafür sind folgende Maßnahmen notwendig:Herstellung der Barrierefreiheit für den gesamten Rathausplatz. Alle Zugänge von benachbarten Straßen, aber auch Gebäuden und Geschäften solle für weniger mobile Menschen verbessert werden. »Die Sicherheit geht vor«, unterstreicht Hermanns. Dafür wird die Rampe zur Kammerbruchstraße abgesenkt und verlängert, von der Fuggerstraße wird der Bordstein abgesenkt und Richtung Mitarbeiterparkplatz die Treppe durch eine Rampe ersetzt.Dorf- und ParkplatzDirekt vor dem Rathaus soll ein »Dorfplatz« als zentraler Aufenthaltsbereich eingerichtet werden, weitere Bereiche dienen der Außengastronomie und Ruheflächen für Fußgänger. Entsprechende Begrünung soll den heute funktionellen, aber wenig schönen Platz aufhübschen.Der Parkverkehr wird neu geordnet und 24 Stellplätze erhalten. Zudem kann man auf dem Platz hinter dem Rathaus parken, wo auch die Mitarbeiter ihre Pkw abstellen.Ausbesserungsarbeiten hätten uns 100.000 Euro, weitere Instandhaltungsmaßnahmen fast 500.000 Euro in den nächsten zehn Jahren gekostet«, sieht Hermanns die Zeit gekommen, endlich etwas auf dem Rathausplatz zu unternehmen. Und damit sogar noch Geld zu sparen...»Würden wir nichts machen, kämen stufenweise fast 600.000 Euro auf uns zu, um den Rathausplatz instand zu halten. Da ist es doch viel sinnvoller, endlich Maßnahmen zur Neugestaltung zu ergreifen.« Wer mit Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns spricht,…

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»Der Kunde möchte etwas erleben«

Heimbach. »Don´t touch it, sonst klatscht it« oder »Sag einfach Prinzessin zu mir« - kultige Sprüche und prägnante Motive haben Daniel Schöller zum Erfolg geführt. Der 28-Jährige betreibt im Internet ein Modelabel, verkauft Shirts und Pullover, Kappen, Taschen oder Handyhüllen über soziale Medien wie Facebook und Instagram oder beim Online-Versandhändler »Amazon«. Schmidt (Fö). Im Interview mit dem WochenSpiegel verrät der junge Unternehmer aus Schmidt sein Erfolgsrezept.Sie sind weder Modedesigner noch Einzelhändler und haben dennoch mit Ihrem Label Erfolg. Wie kam es dazu?Daniel Schöller: Ich habe mich immer schon für das Internet und mögliche Geschäftsmodelle dort interessiert. Während meiner Tätigkeit als Versicherungskaufmann in Köln habe ich viele StartUp-Unternehmen kennen gelernt und gedacht: Das schaffst Du auch!Ich hatte kein festes Ziel, aber Mode hat mich gefesselt. So habe ich das Label »Yahrok« gegründet und anfangs hobbymäßig hochwertige Kleidung vertrieben. Das war noch recht einfach, der Schritt in die völlige Selbstständigkeit dann aber schon ein Wagnis.Vom sicheren Job hin in die wackelige Modebranche. Wie ist es gelungen?Daniel Schöller: Yahrok spricht eine spezielle Zielgruppe an, da ist das Wachstum irgendwann am Ende. Also habe ich das Label »Hashtagstuff« gegründet, das vor allem junge Damen zwischen 16 und 30 Jahren anspricht. Die Ware ist günstiger und breiter gefächert - das passt. Natürlich muss man auch lernen, wie man die Kunden im Internet richtig anspricht und sie für sein Unternehmen begeistert.Und das funktioniert wie?Daniel Schöller: Wie im klassischen Geschäft möchte der Kunde auch online etwas erleben. Spaßige Posts, aber auch die richtige Suchmaschinenoptimierung locken auf meine Seite. Und beim Verkauf sorge ich immer für ein kleines Highlight, das ich zur Ware beilege. So bleibe ich im Gedächtnis.Das klingt nach einer Menge Arbeit...Daniel Schöller: Zu meiner Anfangszeit war ich für den Versand und die Produktion selbst zuständig – ein Mädchen für alles sozusagen. Inzwischen habe ich outgesourct. Dienstleister und Freelancer übernehmen die Produktion und den Versand der Artikel. Auch einige Freiberufler unterstützen mich bei der grafischen Arbeit. Ich konzentriere mich mehr auf die administrativen Aufgabenbereich und die Vermarktung meiner Labels.Immer präsentDer Großteil des Gesamtumsatzes werden über »Social media« generiert. Es fing bei mir mit Facebook an. Heute nutze ich zusätzlich Instagram. Ich habe mich bewusst für die sozialen Medien als Vermarktungskanal entschieden, da ich meine Labels nicht lokal begrenzen wollte. Das ist der Vorteil zum stationären Handel, der aber natürlich auch seinen Reiz hat. Dafür fühle ich mich aber noch zu jung und will ungebunden sein.Was ist das Faszinierende an sozialen Medien?Daniel Schöller: Aus Marketingsicht kann man sehr genau und gezielt die relevante Zielgruppe erreichen. Es ist grenzenlos skalierbar und dehnbar. Die Reichweite ist enorm. Man kann mit guter Kreativität, trotz geringen Budgets die eigene Marke aufbauen. Beiträge erreichen auf Facebook meist nur 10 bis 20 Prozent der »Fans«. Da muss man schon gut sein, um seine Ware an den Mann bringen zu können.Und in Zukunft?Daniel Schöller: Multichannel ist dabei der Trend der Zukunft. Der stationäre Handel nutzt das ja auch, indem er etwa neben der Filiale auch einen Online-Shop hat. Ich habe jetzt den Weg ins WorldWideWeb gesucht, aber es kann sich ja noch viel ändern. Vielleicht mache ich eines Tages doch ein Modegeschäft auf, ich bin für alles offen. Wie soll es weiter gehen?Daniel Schöller: Ich möchte ausloten, wie weit ich es mit meinem Vermarktungssystem schaffen kann. Wie groß kann mein Geschäft werden? Wie kann ich stationär und online kombinieren? Diese Fragen reizen mich. Zusätzlich biete ich Consulting im Bereich Social Media an - ein wichtiges, solides Standbein nebenbei.Daniel Schöller, Kommerscheidter Straße 104, Nideggen-Schmidt, E-Mail: daniel@roklife.dewww.hashtagstuff.de»Don´t touch it, sonst klatscht it« oder »Sag einfach Prinzessin zu mir« - kultige Sprüche und prägnante Motive haben Daniel Schöller zum Erfolg geführt. Der 28-Jährige betreibt im Internet ein Modelabel, verkauft Shirts und Pullover, Kappen,…

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