»Für den Notfall sind wir gut gerüstet«

Simmerath. »Was Sie alle in der Flüchtlingskrise geleistet haben und es noch heute tun, gebührt höchsten Respekt und Anerkennung.« Städteregionsrat Helmut Etschenberg weiß, bei wem er sich bedanken muss, dass der gewaltige Kraftakt in den letzten Monaten nahezu reibungslos verlaufen ist. Den Hilfs- und Rettungskräften von Feuerwehr, THK, DRK, DLRG, Johanniter Unfallhilfe und den Notfallseelsorgern. Region (Fö). »Eine Welle der Hilfsbereitschaft ging quer durch die ganze Gesellschaft, aber gerade Sie haben über ihre Belastungsgrenze hinaus Großes geleistet«, so Helmut Etschenberg. In der Spitze waren 1260 Notunterkunftsplätze in der Städteregion Aachen geschaffen worden, aktuell werden nur noch 136 auf der »Funk« in Höfen genutzt. Etschenberg: »Wir wissen, dass wir uns auf Sie verlassen können.« 70 Führungskräfte unter ihnen wurden nun mit Dienstausweisen ausgestattet, damit sie sich auch ohne Uniform ordnungsgemäß ausweisen können.400.000 EuroEin weiterer Höhepunkt der Feierstunde in der Simmerather Rettungswache war die offizielle Übergabe von sechs Fahrzeugen für Rettungswesen und Bevölkerungsschutz. Gleich drei Krankentransportwagen wurden in Betrieb genommen - zwei davon werden von den Standorten in Simmerath und Höfen aus in der Nordeifel unterwegs sein. Ein drittes KTW ist in Bardenberg stationiert. Auch ein so genannter Betreuungs-LKW für den Katastrophenschutz wurde beschafft, ebenso ein Dienstfahrzeug für die Fachberater des CBRN-Gefahrenbereichs (chemisch-biologisch-radioaktiv-nuklear). Und Kreisbrandmeister Bernd Hollands bekam ein Dienstfahrzeug, das alle Mittel zur Informationsgewinnung und -verarbeitung an Bord hat.Rund 400.000 Euro haben die Fahrzeuge gekostet. »Eine Investition in die Sicherheit der Bürger«, unterstrich Etschenberg und schwenkte noch kurz auf das wichtigste Thema in Schen »Katastrophenschutz« in diesen Tagen: Das belgische Atomkraftwerk »Tihange«. »Wir werden keine Ruhe geben, bis es abgeschaltet ist - und ich bin zuversichtlich, das dieses lebenswichtige Ziel gelingt«, so Etschenberg.»Was Sie alle in der Flüchtlingskrise geleistet haben und es noch heute tun, gebührt höchsten Respekt und Anerkennung.« Städteregionsrat Helmut Etschenberg weiß, bei wem er sich bedanken muss, dass der gewaltige Kraftakt in den letzten Monaten…

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Spende für das Naturerlebnisbad

Einruhr. Das Einruhrer Naturerlebnisbad kann sich über eine Spende von 2500 Euro freuen. Die Radsportler des SV Einruhr/Erkensruhr, vertreten durch das Organisationsteam von »Mountainbike am Rursee« überreichten entsprechenden Scheck.Einruhr (ho). Ortsvorsteher Christoph Poschen nahm die Spendensumme dankend entgegen und wies darauf hin, dass man den gespendeten Betrag in die Erneuerung der Holzstege des Naturerlebnisbades stecken wolle. Zur Spende erklärte Rene Ritzerfeld, dass diese aus dem Ertrag des letztjährigen Mountainbike am Rursee (MTB) zustande gekommen sei. Diese Veranstaltung erfreue sich immer größer Beliebtheit, was an den steigenden Teilnehmerzahlen deutlich würde.Drei RennenIn diesem Jahr findet der 7. MTB-Marathon am Rursee am 26. Juni in Einruhr statt. Hierbei geht es über drei Strecken: Marathon 95 Kilometer (2320 Höhenmeter), Halbmarathon 67 Kilometer (1600 Hm) und Kurzstrecke 39 Kilometer (950 Hm). Da im Rahmen dieser Veranstaltung auch die offene holländische MTB-Meisterschaft ausgetragen wird, werden zusätzlich 250 bis 300 Moutainbiker aus den Niederlanden erwartet.Allerdings erobern bereits am Vortag (25. Juni) die Moutainbiker das Dorf am See. Im Ortszentrum steht dann über einen 800 Meter langen Rundkurs mit Hindernissen, Sprüngen und Rampen der »Spezcialized Eliminator Sprint« an. Wie Ritzerfeld mitteilte, wurde diese Veranstaltung im vorigen Jahr überaus gut angenommen, so dass man am 25. Juni von einem neuen Teilnehmerrekord ausgeht. Gleichzeitig wird am 26. Juni die 7. Deutsche Feuerwehr MTB-Meisterschaft stattfinden, wozu man rund 150 Wehrleute aus ganz Deutschland erwartet. Ab sofort können Anmeldungen zum 7. MTB am Rursee unter vorgenommen werden:www.mtb-am-rursee.deDas Einruhrer Naturerlebnisbad kann sich über eine Spende von 2500 Euro freuen. Die Radsportler des SV Einruhr/Erkensruhr, vertreten durch das Organisationsteam von »Mountainbike am Rursee« überreichten entsprechenden Scheck.Einruhr (ho).…

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Von der Schlägerei bis zum Einbruch

Prüm. Ziemlich die gesamte Bandbreite polizeilicher Einsätze gab es am vergangenen Wochenende für die Beamten der Polizeiinspektion Prüm. Insbesondere der Freitag hatte es in sich. Aus dem Polizeibericht: Schlägerei Am Freitagabend kam es in Waxweiler zu einer Schlägerei zwischen zwei jungen Männern, wobei beide mit den Fäusten aufeinander einschlugen und sich mit Flaschen bewarfen. Beide Tatbeteiligten fanden sich im Anschluss in Krankenhäusern wieder, wo die Verletzungen behandelt wurden. Bei einem der Beteiligten wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Bei den weiteren Ermittlungen wurden dann in der Wohnung des zweiten Tatbeteiligten Waffen und nach dem Waffengesetz verbotene Gegenstände, sowie Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt. Betrunkener fährt Leitpfosten und Schild um Am frühen Freitagabend kam es im Bereich der Autobahnausfahrt Prüm zu einem Verkehrsunfall, bei dem der beteiligte Pkw-Fahrer mehrere Leitpfosten, eine Warnbarke und das Ausfahrtschild "abräumte". Der Unfallverursacher entfernte sich im Anschluss von der Unfallstelle. Er konnte im Rahmen der weiteren Ermittlungen dann in Prüm festgestellt werden. Der Mann stand erheblich unter Alkoholeinfluss. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen; sein Führerschein wurde einbehalten. Unfall mit Rindern Ebenfalls am Freitagabend kam es erst im Bereich der B 265, kurz vor der Einmündung zur L 23, sog. "halbe Meile" zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Fahrzeugführer ein Rind erfasste. Insgesamt befanden sich wohl drei Tiere auf der Fahrbahn. Eine Pkw-Fahrerin fuhr auf der B 265 von Prüm kommend in Richtung Halbe Meile. Kurz vor Einmündung in Richtung Olzheim erkannte sie plötzlich eine Gruppe von Rindern, die auf der Fahrbahn standen, dann aber auf sie zukamen. Die Frau bremste , konnte aber nicht ausweichen, da sich im Gegenverkehr ein weiteres Fahrzeug näherte. Sie kollidierte dann mit einem der Tiere, die aber im Anschluss wegliefen. Etwa 15 Minuten später kam es dann auf der L 23 in Fahrtrichtung Olzheim zu einem zweiten, ähnlichen Unfall. Hier befuhr ein Pkw -Fahrer die L 23 aus Richtung Olzheim kommend in Richtung Halbe Meile. Er erkannte dann zu spät zwei sich auf der Fahrbahn bewegende Rinder. Er erfasste beide Tiere mit seinem Pkw, wobei an diesem erheblicher Sachschaden entstand. Die beiden Tiere wurde so schwer verletzt, dass sie an der Unfallstelle verendeten. Betrunkener Rollerfahrer klaut Schilder Zu einem weiteren Verkehrsunfall, diesmal mit einem verletzten Rollerfahrer kam es dann in der Nacht von Freitag auf Samstag in Arzfeld. Durch die Rettungsleitstelle wurde der Unfall der Polizei gemeldet. Vor Ort in Arzfeld stelle sich dann heraus, dass der Rollerfahrer gestürzt war und sich verletzt hatte. Bei der Unfallaufnahme wurde dann festgestellt, dass er betrunken war. Ihm wurde daher eine Blutprobe entnommen. Sein Roller, der im übrigen mit einem anderen als dem ursprünglichen Versicherungskennzeichen versehen war, war nicht mehr fahrbereit. Zudem war der junge Mann zuvor dabei beobachtet worden, als er Halteverbotszeichen, die anlässlich der Westeifelschau in Arzfeld aufgestellt worden waren, abgerissen und mitgenommen hatte. Einbrüche Am Samstag wurde der versuchte Einbruch in ein Wohnhaus in Hallschlag gemeldet. An der Hausein-gangstür waren in Schlosshöhe Hebelspuren festgestellt worden. Ein Zugang zum Haus gelang dem oder den Tätern jedoch nicht. In Stadtkyll hingegen gelang es bislang unbekannten Tatverdächtigen am Samstag während der Abwesenheit der Hausbesitzer in ein Wohnahaus einzubrechen. Das gesamte Anwesen wurde "durchsucht". Aus einer Spardose wurde dann ein Geldbetrag entwendet. Die Tat wurde durch die Hausbesitzer entdeckt, als diese nachts nach Hause kamen. Ziemlich die gesamte Bandbreite polizeilicher Einsätze gab es am vergangenen Wochenende für die Beamten der Polizeiinspektion Prüm. Insbesondere der Freitag hatte es in sich. Aus dem Polizeibericht: Schlägerei Am Freitagabend kam es in Waxweiler…

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