E-Bike laden und Senf probieren 

Monschau. Wellige Hochflächen, hohe Bergrücken, vulkanische Hügellandschaften und breite, tief eingeschnittene Täler. Jeder Radfahrer findet im umfangreichen Wegenetz der Eifel die passende Route. Doch wer die vielfältige Landschaft in ihrer ganzen Schönheit erleben möchte, der setzt seit geraumer Zeit auf die so genannten Elektrofahrräder. Und das ganz sicherlich nicht nur Senioren, die motorisierte Hilfe benötigen, um anspruchsvolle Strecken zu meistern.Monschau (Fö). Der RAVeL-Radweg auf der ehemaligen Vennbahntrasse, besonders aber die E-Bikes, haben das Radfahren wieder populär gemacht. Strecken gibt es viele, wo man den Akku auflädt will gut geplant sein.»Für Monschau ist es ein Muss, eine Ladestation für Gäste und Einheimische auf dem Fahrrad vorhalten zu können«, unterstreicht Ruth Breuer, Betreiberin der Monschauer Senfmühle. Daher bietet sie nun vier Radfahrern gleichzeitig die Möglichkeit, einen leeren Akku wieder in kurzer Zeit zu füllen. »Zeitgleich kann auch das Handy geladen werden«, erklärt Breuer. Sie hat sich für separate Schließfächer entschieden, damit der Radfahrer während des Ladevorgangs durch die Senfmühle schlendern, sich stärken oder gar einen Abstecher in die Altstadt unternehmen kann.Zur Verfügung gestellt wurde die Ladestation vom Energielieferanten »innogy SE«, finanziert aber von Ruth Breuer.Übrigens: Die nächsten Ladestationen für den nächsten E-Bike-Trip finden Sie am Imgenbroicher HIMO oder an der Tourist-Information in Einruhr.Wellige Hochflächen, hohe Bergrücken, vulkanische Hügellandschaften und breite, tief eingeschnittene Täler. Jeder Radfahrer findet im umfangreichen Wegenetz der Eifel die passende Route. Doch wer die vielfältige Landschaft in ihrer ganzen…

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Evangelische Kirche Roetgen: Sanierung kostete 300.000 Euro

Roetgen. Seit Anfang des Jahres ist die evangelische Kirche in Roetgen geschlossen. Der Grund waren die umfangreichen Sanierungsarbeiten, die im Dachstuhl vorgenommen werden mussten. Die sind nun abgeschlossen. Roetgen (Tn). »Die tragenden Balken waren beschädigt«, erklärt Georg Schuppener, der stellvertretende Vorsitzende des Presbyteriums. Über 200 Jahre sind diese Balken alt und da sie direkt auf dem Stein auflagen, zog über die Jahre Feuchtigkeit in das Holz. »Es bestand die Gefahr, dass die Decke sich senken würde«, sagte Schuppener. Deshalb musste die Sanierung dringend in Angriff genommen werden. Für die evangelische Kirchengemeinde Monschauer Land bedeutete die Sanierung einen großen finanziellen Aufwand. 300.000 Euro sollte die Maßnahme kosten. Aufwändige Arbeiten »Bei einem Altbau gibt es ja immer Sachen, die außer der Reihe passieren können«, so Schuppener. Deshalb ist es für die Gemeinde ein großes Glück, dass nicht nur die Finanzplanung sondern auch die Zeitplanung genau gepasst hat. Der Kostenrahmen wurde nicht überzogen und bis auf wenige Tage wurden die veranschlagten sechs Monate eingehalten. Dabei war die Arbeit durchaus komplex und aufwändig. Mit Hydraulikpumpen mussten die oberen Balken angehoben werden, damit das angegriffene Holz darunter ausgetauscht werden konnten. Dabei verwendete man extra altes abgelagertes Eichenholz aus einer ehemaligen französischen Weinpresse, um dem Denkmalschutz zu entsprechen und den Charakter der Dachkonstruktion zu erhalten. Die ist nämlich durchaus außergewöhnlich: Wie bei einem Korb sind die einzelnen Balken miteinander verworben und tragen einander. Deshalb konnten sie nicht einfach einzeln ausgetauscht werden. Nachdem die Maßnahme nun abgeschlossen ist, kann die Kirche aber nicht direkt wieder genutzt werden. Das Gerüst muss erst abgebaut, die Bänke wieder eingebaut werden. Und auch die Orgel, die für die Dauer der Sanierung in Plastik eingepackt worden war, muss wieder ausgepackt und gestimmt werden. »Am 2. September werden wir die Kirche wiedereröffnen«, sagte Pfarrer Wolfgang Köhne, der die Sanierung begleitet hat und sich freut, nun mit einem Konzert und einem Umtrunk die Kirche wieder in Betrieb nehmen zu können. Von den Bauarbeiten sind einige, originale Nägel aus dem Jahr 1797 übrig geblieben, die die Gemeinde gegen Spenden abgibt. Diese fließen dann in das Sanierungsprojekt. Schon zuvor hatte die Kirchengemeinde erfolgreich einige Aufrufe gestartet. »Wir haben Spenden im fünfstelligen Bereich bekommen«, freute sich Pfarrer Köhne. Lager gesucht Die evangelische Kirchengemeinde besitzt ein eigenes Gerüst, dass zurzeit in der Roetgener Kirche steht. Bisher konnte die Gemeinde dieses Gerüst kostenlos bei einem Unterstützer lagern. Dieser Platz steht jetzt nicht mehr zur Verfügung, deshalb sucht die Gemeinde nun einen alternativen kostenlosen Unterstellplatz für ihr Baugerüst. Wer so einen Platz zur Verfügung stellen kann, darf sich gerne an Pfarrer Wolfgang Böhne wenden unter (0 24 71) 42 36.Seit Anfang des Jahres ist die evangelische Kirche in Roetgen geschlossen. Der Grund waren die umfangreichen Sanierungsarbeiten, die im Dachstuhl vorgenommen werden mussten. Die sind nun abgeschlossen. Roetgen (Tn). »Die tragenden Balken waren…

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Über 1000 Pedaleure durchqueren die Eifel

Lammersdorf. In Lammersdorf werden am 26. August über 1000 Radfahrer Station machen. Im Rahmen des Rad-Klassikers »Diekirch-Valkenswaard« wird dort vor der Bäckerei Prümmer ein Kontrollposten zwecks Zeitmessung und Verpflegungsaufnahme errichtet. Bis dahin haben die Pedaleure, die laut Veranstalter nicht im Pulk sondern in einzelnen kleinen Gruppen ankommen, bereits 122 Kilometer zurückgelegt.Lammersdorf (ho). Start des 254 Kilometer langen Rad-Events ist am frühen Morgen im luxemburgischen Diekirch. Von dort führt der Weg dann zum ersten Kontrollposten am Schwarzen Mann in der Eifel und setzt sich dann über Schleiden und Kesternich nach Lammersdorf fort. Dort werden nach jetzigem Organisationsstand dann die ersten Radfahrer gegen 10.30 Uhr eintreffen.Von Lammerdorf aus führt der Weg hiernach über Mulartshütte, Kornelimünster, Brand, Eilendorf, Würselen und Herzogenrath schließlich nach Geilenkirchen. Hiernach geht es über einen weiteren Kontrollposten zum Finish im niederländischen Valkenswaard.Wie Henk van Dooren von Seiten der Veranstalter Lammersdorfs Ortsvorsteher Franz-Josef Hammelstein mitteilte, habe man nun auch organisatorisch mit den beteiligten Behörden so weit alles abgestimmt.Bereits vor einigen Monaten war man mit Harald Prümmer übereingekommen, dass vor seiner Bäckerei ein Kontrollposten und eine Verpflegungsstation eingerichtet werden. Prümmer hatte sich bereit erklärt, Wasser und Strom zur Verfügung zu stellen. Für die erforderlichen Parkplätze der rund 150 Begleitfahrzeuge, die jeweils kurzfristig in Lammersdorf Station machen, erfolgte eine Rücksprache mit Ortsvorsteher Hammelstein. Der will sich dann auch noch mit den Karnevalsfreunden in Verbindung setzen, damit die Teilnehmer gegebenenfalls die vereinseigene Toilettenanlage auf dem Otto-Junker-Platz nutzen können.Nach jetzigem Stand werden die Pedaleure von Kesternich kommend über die Bergstraße in den Ort einfahren, um dann über die Krämerstraße und Kirchgasse zum Kontrollposten an der Bäckerei Prümmer zu fahren. Nach dortiger Zeitmessung und Verflegungsaufnahme geht es dann über die Straße Im Pohl sowie der Jägershaus- und Hahnerstraße weiter nach Mulartshütte.Weitere und aktuelle Infos gibt es unter www.diekirch-valkenswaard.nlIn Lammersdorf werden am 26. August über 1000 Radfahrer Station machen. Im Rahmen des Rad-Klassikers »Diekirch-Valkenswaard« wird dort vor der Bäckerei Prümmer ein Kontrollposten zwecks Zeitmessung und Verpflegungsaufnahme errichtet. Bis dahin…

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Evangelische Kirche Roetgen: Sanierung kostete 300.000 Euro

Roetgen. Seit Anfang des Jahres ist die evangelische Kirche in Roetgen geschlossen. Der Grund waren die umfangreichen Sanierungsarbeiten, die im Dachstuhl vorgenommen werden mussten. Die sind nun abgeschlossen. Roetgen (Tn). »Die tragenden Balken waren beschädigt«, erklärt Georg Schuppener, der stellvertretende Vorsitzende des Presbyteriums. Über 200 Jahre sind diese Balken alt und da sie direkt auf dem Stein auflagen, zog über die Jahre Feuchtigkeit in das Holz. »Es bestand die Gefahr, dass die Decke sich senken würde«, sagte Schuppener. Deshalb musste die Sanierung dringend in Angriff genommen werden. Für die evangelische Kirchengemeinde Monschauer Land bedeutete die Sanierung einen großen finanziellen Aufwand. 300.000 Euro sollte die Maßnahme kosten. Aufwändige Arbeiten »Bei einem Altbau gibt es ja immer Sachen, die außer der Reihe passieren können«, so Schuppener. Deshalb ist es für die Gemeinde ein großes Glück, dass nicht nur die Finanzplanung sondern auch die Zeitplanung genau gepasst hat. Der Kostenrahmen wurde nicht überzogen und bis auf wenige Tage wurden die veranschlagten sechs Monate eingehalten. Dabei war die Arbeit durchaus komplex und aufwändig. Mit Hydraulikpumpen mussten die oberen Balken angehoben werden, damit das angegriffene Holz darunter ausgetauscht werden konnten. Dabei verwendete man extra altes abgelagertes Eichenholz aus einer ehemaligen französischen Weinpresse, um dem Denkmalschutz zu entsprechen und den Charakter der Dachkonstruktion zu erhalten. Die ist nämlich durchaus außergewöhnlich: Wie bei einem Korb sind die einzelnen Balken miteinander verworben und tragen einander. Deshalb konnten sie nicht einfach einzeln ausgetauscht werden. Nachdem die Maßnahme nun abgeschlossen ist, kann die Kirche aber nicht direkt wieder genutzt werden. Das Gerüst muss erst abgebaut, die Bänke wieder eingebaut werden. Und auch die Orgel, die für die Dauer der Sanierung in Plastik eingepackt worden war, muss wieder ausgepackt und gestimmt werden. »Am 2. September werden wir die Kirche wiedereröffnen«, sagte Pfarrer Wolfgang Köhne, der die Sanierung begleitet hat und sich freut, nun mit einem Konzert und einem Umtrunk die Kirche wieder in Betrieb nehmen zu können. Von den Bauarbeiten sind einige, originale Nägel aus dem Jahr 1797 übrig geblieben, die die Gemeinde gegen Spenden abgibt. Diese fließen dann in das Sanierungsprojekt. Schon zuvor hatte die Kirchengemeinde erfolgreich einige Aufrufe gestartet. »Wir haben Spenden im fünfstelligen Bereich bekommen«, freute sich Pfarrer Köhne. Lager gesucht Die evangelische Kirchengemeinde besitzt ein eigenes Gerüst, dass zurzeit in der Roetgener Kirche steht. Bisher konnte die Gemeinde dieses Gerüst kostenlos bei einem Unterstützer lagern. Dieser Platz steht jetzt nicht mehr zur Verfügung, deshalb sucht die Gemeinde nun einen alternativen kostenlosen Unterstellplatz für ihr Baugerüst. Wer so einen Platz zur Verfügung stellen kann, darf sich gerne an Pfarrer Wolfgang Böhne wenden unter (0 24 71) 42 36.Seit Anfang des Jahres ist die evangelische Kirche in Roetgen geschlossen. Der Grund waren die umfangreichen Sanierungsarbeiten, die im Dachstuhl vorgenommen werden mussten. Die sind nun abgeschlossen. Roetgen (Tn). »Die tragenden Balken waren…

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Röhrende Motoren und heiße Maschinen

Wittlich. Am vergangenen Wochenende, 11. Bis 13. August, fand in Ürzig anlässlich der Weinkirmes das alljährliche Harley-Treffen statt. Leidenschaftlische Biker aus ganz Deutschland kamen erneut mit ihren kraftstrotzenden Maschinen ins kleine Moselörtchen, um zusammen zu feiern und eine gute Zeit zu haben. Mit im Gepäck ein Stück des legendären amerikanischen Freiheitsgefühls. Auch die Bewohner anderer Ortschaften konnten die heißen Maschinen mit ihren von fetzig bis skurril gekleideten Fahrern bewundern. Am Samstagmittag machten sich die Biker auf den Weg zur Mosel-Panorama-Ausfahrt über Bernkastel-Kues, Minheim und weiter nach Wittlich zum Marktplatz. Gegen 14 Uhr rollten die ersten Maschinen ein, empfangen durch Bürgermeister Joachim Rodenkirch. Bei Kaffee, Kuchen oder Burger hieß es erstmal Kraft tanken und dann bewundern lassen. Gegen 15.30 Uhr abermals röhrende Motorengeräuschen auf dem Marktplatz, inklusive qualmenden Auspuffen, als sich die Biker mit knatternden Motoren wieder in Richtung Ürzig verabschiedeten. An wem dieses Spektakel in diesem Jahr vorbeigegangen sein sollte, kann sich bereits jetzt den Termin für nächstes Jahr vormerken: Harley-Treffen in Ürzig, 10. Bis 12. August 2018. Weitere Infos unter www.uerzig-mosel.de/harley-treffen. (Be) Foto: K. Becker Am vergangenen Wochenende, 11. Bis 13. August, fand in Ürzig anlässlich der Weinkirmes das alljährliche Harley-Treffen statt. Leidenschaftlische Biker aus ganz Deutschland kamen erneut mit ihren kraftstrotzenden Maschinen ins kleine Moselörtchen, um…

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In Freud und Leid stehen sie zusammen

Vossenack. Sie singen und lachen, sprechen über Sorge und Nöte, helfen sich gegenseitig - die Rede ist vom Frauentreff des Vereins »Hürtgenwald hilft«. Dort kommen bis zu 25 Frauen aus aller Herren Länder zukommen. Sie vereint das Interesse für andere Kulturen, gegenseitiger Respekt und Toleranz.Hürtgenwald (Fö). Initiiert vom Verein »Hürtgenwald hilft« kümmern sich Frauen aus Vossenack und Umgebung um Neuankömmlinge, die in der Eifel Zuflucht suchen. Es sind Flüchtlinge, die aus unterschiedlichsten Krisenherden der Erde - Syrien oder Irak, Eritrea oder Kenia, Aserbaidschan oder Albanien - nach Deutschland gekommen sind. »Wir lernen gemeinsam die deutsche Sprache, aber auch Fahrrad fahren, füllen Anträge aus oder suchen Betreuungsmöglichkeiten für die Kinder«, erklärt Gisela Gerdes. Sie ist Vorsitzende des Vereins und hauptberuflich für die Caritas als Betreuerin von Schutzsuchenden unterwegs. Unterstützt wird sie vom Flüchtlingsbeauftragten Lars Himmler vom Malteser Hilfswerk.Der Frauentreff kommt mittwovhs ab 9 Uhr in der »Alten Schule«, Kreuzstraße 7, in Kleinhau zusammen. Interessierte sind jederzeit willkommen.In der Grundschule in Straß können die jungen Frauen schwimmen lernen - in den Ferien ist das im Alten Forsthaus in Vossenack möglich.»Eine Welt begegnet« ist ein Café für Flüchtlinge aus der Gemeinde Hürtgenwald und ehrenamtliche Helfer. Und auch ein Sportfest gemeinsam mit den Grundschülern in Vossenack trägt zum selbstverständlichen Miteinander bei.Mehr dazu im Netz: https://fluechtlingshilfe-huertgenwald.jimdo.com/ Sie singen und lachen, sprechen über Sorge und Nöte, helfen sich gegenseitig - die Rede ist vom Frauentreff des Vereins »Hürtgenwald hilft«. Dort kommen bis zu 25 Frauen aus aller Herren Länder zukommen. Sie vereint das Interesse für andere…

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Rabiater Kirmesausklang

Daun. In der Nacht auf Donnerstag gegen 2.10 Uhr wurde eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in der Gaststätte „Beim Heines“ gemeldet. Eine junge Frau wollte in die Gaststätte, dies wurde ihr aber durch einen Security Mitarbeiter verwehrt, da die Gaststätte bereits gut gefüllt war. Die Beiden gerieten in Streit und eine kurze körperliche Auseinandersetzung. Dann mischten sich auch noch der Bruder der jungen Frau und ein weiterer Gast ein.Die beiden jungen Männer erlitten hierbei Verletzungen. Im späteren Verlauf wurde auch ein Security-Mitarbeiter leicht verletzt, als der Streit wieder aufflammte und die Polizei die streitenden Parteien trennen musste. Einer der beteiligten jungen Männer lief weg, als seine Personalien festgestellt werden sollten. Er konnte jedoch festgehalten werden. Im Rahmen der hitzigen Gespräche kam es zu gegenseitigen Beleidigungen.Um 2.30 Uhr kam es zu einer weiteren Auseinandersetzung. Zwei junge Männer gerieten aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen aneinandert, es kam zu einer Beleidigung. Der Beleidigte biss seinen Beleidiger in den Hals und verletzte diesen. Im Rahmen der Anzeigenaufnahme gab der Beißer zunächst falsche Personalien an. Als dies auffiel, flüchtete er zu Fuß, konnte jedoch von einem Polizisten eingeholt werden.In allen Fällen war nicht unerheblicher Alkoholgenuss im Spiel.Bereits gegen 1 Uhr war es alkoholbedingt an einem Getränkestand in der oberen Leopoldstraße zu einem Streit und körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei jungen Männern gekommen. Dies endete damit, dass einer der beiden Männer sich im Krankenhaus ärztlich versorgen lassen musste, nachdem er einen Schlag auf die Nase erhalten hatte. Die Ermittlungen zu dem Beschuldigten dauern noch an,  bei der Anzeigenaufnahme hatte er sich aus dem Staub gemacht.In der Nacht auf Donnerstag gegen 2.10 Uhr wurde eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in der Gaststätte „Beim Heines“ gemeldet. Eine junge Frau wollte in die Gaststätte, dies wurde ihr aber durch einen Security Mitarbeiter verwehrt, da…

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Singender Bäcker und Metzger mit Doktortitel

Müllenborn. Müllenborn wird zum "Fernsehstar". Im Rahmen der Reihe "Hierzuland"  sendet das SWR Fernsehen am Montag, 14. August, einen sechseinhalb Minuten langen Beitrag über den Ort ab 18.45 Uhr innerhalb der "Landesschau Rheinland-Pfalz". Durch den Ort zieht sich über einen Kilometer lang die Müllenborner Straße, in der die meisten Menschen wohnen. Sie ist auch die Lebensader von Müllenborn. Mitten im Ort, und damit auch im Zentrum der Müllenborner Straße, gibt es einen Metzger, einen Konditor und einen Bäcker. Und das bei gerade einmal 480 Einwohnern. Diese Betriebe sind alle gesund, haben viel zu tun - und dennoch scheinen ihre Besitzer nicht voll ausgelastet. Auf jeden Fall haben sie noch sehr ausgefallene oder zeitintensive Hobbys. So ist der Konditor nicht nur als "singender Konditor" bekannt, er ist auch der Chef vom Angelverein und - noch wichtiger - vom Karnevalsverein. Die fünfte Jahreszeit spielt in Müllenborn immer eine große Rolle. Der Bäckermeister mag es ruhiger, er ist ein leidenschaftlicher Jäger. Der Metzger sticht alle anderen noch aus. In der Geschichte seiner Heimatgemeinde kennt sich wohl keiner besser aus, im Briefmarkenwesen kaum ein anderer in ganz Deutschland - und mit über 50 Jahren hat er noch seinen Doktor der Wirtschaftswissenschaften gemacht. Das ist nicht so wichtig für seinen Metzgereibetrieb, den sein Sohn jetzt führt, aber für sein zweites Standbein: Der Doktortitel macht sich gut im Briefkopf seiner Firma, die für Kunden bei Briefmarkenauktionen seltene Stücke ersteigert.Müllenborn wird zum "Fernsehstar". Im Rahmen der Reihe "Hierzuland"  sendet das SWR Fernsehen am Montag, 14. August, einen sechseinhalb Minuten langen Beitrag über den Ort ab 18.45 Uhr innerhalb der "Landesschau Rheinland-Pfalz". Durch den Ort…

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