Ross und Reiter unter Georgs Schutz gestellt 

Huppenbroich. In diesem Jahr findet die Pferdesegnung am Sonntag, 30. April, statt und wird zum siebten Mal in Folge vom Kapellenverein Huppenbroich e.V. ausgerichtet. Willkommen sind alle Pferdehalter mit Kaltblütern, Warmblütern, Fohlen, Ponys, Vollblütern – geritten, vor der Kutsche oder an der Hand geführt.Huppenbroich. »Wir freuen uns auch in diesem Jahr wieder auf Reiter, Pferde und Gespanne«, so Vereinsvorsitzender Hans Keutgen. »Es ist eben kein alltägliches Ereignis, was wir den Besuchern hier bieten, wenn Pfarrer Michael Stoffels um Fürsprache des Heiligen Georgs, dessen Namenstag am 23. April begangen wird, bittet und den Tieren den Segen erteilt. St. Georg wird seit dem Mittelalter als Schutzpatron der Reiter, Sattler und Schmiede verehrt. Die Veranstaltung wird deshalb in die Nähe dieses Datums gelegt«. Alle Reiter erhalten eine Rosette mit einer Medaille, die mit dem Huppenbroicher Wappen versehen ist und extra für diese Veranstaltung entworfen wurde. Regen Zuspruch findet die Segnung der Tiere auch bei Kindern. Denn seit einigen Jahren nehmen auch die Haustiere mit Herrchen und Frauchen an dieser Veranstaltung teil. Und so werden sich auch in diesem Jahr unter anderem Hunde, Hamster, Meerschweinchen und Kaninchen einfinden, um gesegnet zu werden.ProzessionDie Reiter und Pferde treffen sich um 12 Uhr auf dem Gelände am Sportplatz in Huppenbroich. Hinweise über den genauen Treffpunkt der Reiter und Wagen sowie Parkgelegenheiten für die Zuschauer werden am Ortseingang Huppenbroich ausgeschildert. Ab 14 Uhr führt eine kleine Prozession Pferde und Gespanne über eine befestigte Strecke von ca. drei Kilometern durch die Eifellandschaft und den Ort zurück zum Sportplatz. Dort findet dann gegen 15 Uhr die Segnung durch Pfarrer Michael Stoffels statt. Auch für dieses Jahr ist wieder ein besonderer Programmpunkt für die Zuschauer vorgesehen: Der Kleintierzuchtverein Eicherscheid präsentiert eine Ausstellung. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.Es ist keine Anmeldung erforderlich und es entstehen auch keine Kosten. Der Bürgermeister der Gemeinde Simmerath ist wieder der Schirmherr der VeranstaltungWeitere Informationen über die Veranstaltung gibt es telefonisch unter Telefon 02473/939818 oder im Internet unter http://www.huppenbroich.deIn diesem Jahr findet die Pferdesegnung am Sonntag, 30. April, statt und wird zum siebten Mal in Folge vom Kapellenverein Huppenbroich e.V. ausgerichtet. Willkommen sind alle Pferdehalter mit Kaltblütern, Warmblütern, Fohlen, Ponys, Vollblütern –…

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200 Kinder ganztags betreut

Simmerath. Die Zahl der Schüler in den drei Offenen Ganztagsschulen (OGS) in der Gemeinde Simmerath steigt stetig. Das wurde bei der Mitgliederversammlung des Trägervereins »Offene Ganztagsschule in der Gemeinde Simmerath e.V.« deutlich.Simmerath. So werden in Steckenborn derzeit 51 Schüler in der OGS betreut und 16 weitere Kinder in der Mittagbetreuung. In Simmerath sind es 53 Kinder, die die OGS nutzen, 44 bleiben bis mittags. In der Kalltalschule Lammersdorf werden derzeit 95 Kinder bis nachmittags betreut, 16 weitere bleiben bis mittags.Neben der Hausaufgabenbetreuung, die derzeit insgesamt rund 200 Schüler in Anspruch nehmen, werden auch Sport, Tanz, Musik, kreative Bastelarbeiten und vieles mehr angeboten, berichteten die Schulleiterinnen Sandra Arnolds (Kalltalschule Lammersdorf), Heike Bittner (GGS Steckenborn) und Bettina Fricke (KGS Simmerath). Für dieses abwechslungsreiche Programm ist man auf der Suche nach interessierten Kursleitern. Auch kann der Bundesfreiwilligendienst dort gerne geleistet werden. Entsprechende Bewerbungen nimmt der Trägerverein OGS entgegen.Über die steigenden Schülerzahlen freute sich auch Simmeraths Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns. Das liege sicherlich an der beruflichen Tätigkeit der Eltern und dem damit verbundenen Bedarf, aber auch an der hervorragenden Arbeit, die die Mitarbeiter der OGS vor Ort tagtäglich leisteten. Das ehrenamtliche Engagement vom Vorsitzenden des Trägervereins, Stephan Weber, und dem weiteren Vorstand lobte Hermanns ebenfalls ausdrücklich.SommerferienDie Ferienfreizeit der OGS ist aus den Ferienplänen vieler Kinder mittlerweile nicht mehr wegzudenken. In diesem Jahr findet sie in der dritten und vierten Sommerferienwoche in Strauch statt. Die Planungen laufen bereits auf Hochtouren, Anmeldungen nehmen Elke Förster (Tel. 02473 / 9271142, ogs-simmerath@web.de) oder Christine Lenzen (Tel. 02473 / 607-139, clenzen@gemeinde.simmerath.de) noch bis zum 7. Juni entgegen.Die Zahl der Schüler in den drei Offenen Ganztagsschulen (OGS) in der Gemeinde Simmerath steigt stetig. Das wurde bei der Mitgliederversammlung des Trägervereins »Offene Ganztagsschule in der Gemeinde Simmerath e.V.« deutlich.Simmerath. So…

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Reißverschluss-Verfahren: Unfall auf der A 1

Salmrohr. Am Karfreitag,  14. April, ereignete sich gegen 12.35 Uhr auf der Richtungsfahrbahn Trier der A1 zwischen den Anschlussstellen Salmtal und Föhren ein seitlicher Zusammenstoß zwischen einem roten Renault Koleos und einem blauen VW Golf III. Baustellenbedingt wird die zweispurige Fahrbahn auf den rechten Fahrstreifen verengt. Unmittelbar vor Beginn der Verengung stießen die Fahrzeuge zusammen. Der rote Renault wollte sich auf dem rechten Fahrstreifen einordnen wollte. Da der Verkehr zum Unfallzeitpunkt stockte, werden Zeugen gesucht, die im rückwärtigen oder vorausfahrenden Verkehr auf den Unfall aufmerksam wurden und Angaben dazu machen können.   Hinweise zum Unfallhergang erbittet die Polizeiautobahnstation Schweich, Tel. 06502 / 916 50. So geht´s richtig (aus der Straßenverkehrsordnung): Ist auf Straßen mit mehreren Fahrstreifen für eine Richtung das durchgehende Befahren eines Fahrstreifens nicht möglich oder endet ein Fahrstreifen, ist den am Weiterfahren gehinderten Fahrzeugen der Übergang auf den benachbarten Fahrstreifen in der Weise zu ermöglichen, dass sich diese Fahrzeuge unmittelbar vor Beginn der Verengung jeweils im Wechsel nach einem auf dem durchgehenden Fahrstreifen fahrenden Fahrzeug einordnen können (Reißverschlussverfahren). Am Karfreitag,  14. April, ereignete sich gegen 12.35 Uhr auf der Richtungsfahrbahn Trier der A1 zwischen den Anschlussstellen Salmtal und Föhren ein seitlicher Zusammenstoß zwischen einem roten Renault Koleos und einem blauen VW Golf III. …

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Satire im Outdoor-Format zwischen Eschauel und Schwammenauel

Schmidt. »Regio Oratio«, sprich Benedikt und Konrad Schöller aus Schmidt, starten einen Versuch mit Gästeführungen im alternativen Format, quasi nach dem Motto »Satire on tour«. Im Bereich Eschauel erregt bekanntlich das Thema »Kletterwald« derzeit die Gemüter. Wir bewegen uns auf vermintem Terrain, zumal der Ur-Schmidter (jedenfalls bis 1972) auch noch den Tatbestand des gemeinen Monschäuers erfüllt«, erklären die Schöllers.Schmidt. »Tour de Roer« heißt nicht etwa ein neues Teilstück der legendären »Tour de France«. Die Bezeichnung ist vielmehr der Titel begleiteter Gästeführungen auf einem rd. 4,5 km langen Teilstück des Seeuferrandweges zwischen Eschauel und Schwammenauel.Konrad Schöller, Gästeführer von »Regio Oratio« erklärt, man habe sich ganz bewusst für das französische »Roer« entschieden; um es einmal umgekehrt wie vor rund 100 Jahren in Monschau zu machen, das bis 9. August 1918 noch »Montjoie« hieß. Das besondere Verhältnis zwischen Franzosen und Deutschen bzw. zwischen Monschäuern und Rheinländern ist nur eines reichlich delikater Themen, die Konrad Schöller an neun Erzählstationen auf dem Weg zwischen Parkplatz Eschauel bis Staudamm Schwammenauel zum Besten gibt.Nicht ganz ernst»Die Teilnahmebedingungen wurden bewusst so gestaltet, dass unsere Gäste die Kunst des sich ‚Selbst-auf-die-Schippe-nehmens‘ beherrschen müssen«, ergänzt Benedikt Schöller. Ansonsten wären sie kaum davor gefeit, unterwegs vom »Auf-den-Schlips-getreten-Virus« befallen zu werden. An derlei Symptome erleiden Tourteilnehmer vorzugsweise, wenn sie einer Personengruppe angehören, die spontan durch den Kakao gezogen wird, erläutert Schöller die nicht alltäglichen Spielregeln der »Tour de Roer«.ErzählstationenDie Themen orientieren sich an den Histörchen des jeweiligen Standorts. Illustriert durch seltenes Karten- und Bildmaterial aus der guten alten Zeit werden Texte und Reime dargeboten, die so gar nicht in die verträumte »Heile-Welt-Idylle« am Rursee passen wollen. Breiten thematischen Raum nehmen die frühere Eisenerzgewinnung in der Simonsley und der Bau der Rurtalsperre ein. Nahe Eschauel sind es die vermeintlichen Ruhmestaten der Schmidter Bürgerwehr oder die ersten Flüchtlinge aus dem Tal der Roer. Weiter Richtung Schwammenauel geht es um einen Möchtegern-Bolzplatz mit ökologischem Flair, um eine Doppelkirche auf der Roten Liste in der kleinsten Stadt in NRW oder darum, wie ein brauner Ex-Landrat zu einem weithin verklärten Eifelhelden mutiert.An einigen Stationen wird es tierisch: Der angeblich in den Nationalpark zurückgekehrte Isegrim gehört ebenso zum Repertoire wie »Schweinereien« aus Nideggen und »Eseleien« aus Heimbach. Welch‘ dominierende Rolle die Rurtalsperre bei der Wasserversorgung des in Deutschland viert- und europaweit sechstschmutzigsten Kohlekraftwerks einnimmt, dürfte durchaus auch Nicht-Monschäuer interessieren.www.regio-oratio.com...ist außerschulischer Bildungsträger im Kreis Düren...veranstaltet Vorträge, Führungen und Exkursionen...konzipiert fachwissenschaftliche Ausstellungen...erarbeitet wissenschaftliche PublikationenKontakt: Tel. 02474-99180 - E-Mail: schoeller110@t-online.de»Regio Oratio«, sprich Benedikt und Konrad Schöller aus Schmidt, starten einen Versuch mit Gästeführungen im alternativen Format, quasi nach dem Motto »Satire on tour«. Im Bereich Eschauel erregt bekanntlich das Thema »Kletterwald« derzeit die…

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Die Schule fit machen für die Zukunft

Gillenfeld. Wie wird Bildung in unserer direkten Umgebung im Jahre 2030 aussehen? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Teilnehmer der Zukunftskonferenz. Angeleitet von erfahrenen Referenten folgte auf einen Blick in Vergangenheit und das aktuelle Geschehen der Ausblick in das Jahr 2030. Alle Beteiligten waren sich einig, dass das Ortsgeschehen in Gillenfeld und der Gemeinden am Pulvermaar auch in Zukunft ohne Schule schwer vorstellbar ist. Deutlich plausibler erschien die Öffnung des Schulgebäudes in den Sozialraum, als Veranstaltungsort, dessen zentrale Infrastruktur und Ausstattung von einem größeren Publikum als bisher genutzt werden soll.Positiv bewertet wurden die bisherigen Aktivitäten der Schule, sich als wohnraumnahe Bildungseinrichtung zu positionieren und das Bewusstsein für den Lebensraum Vulkaneifel zu stärken.Vor diesem Hintergrund wurde auch erörtert, welche möglichen Auswirkungen auf Gillenfeld und die umliegenden Orte eine Verlagerung des Schulstandortes hätte: Man war sich einig, dass Schüler und Lehrpersonen in Zukunft auch an anderen Orten lernen und lehren würden. Das Fehlen einer Schule als Standortfaktor wäre jedoch in vielen Bereichen spürbar:Es ging aber auch um konkrete Vorhaben. Unter dem Stichwort »Jung trifft Alt« sollen der bestehenden Idee einer Gemeinschaft aus Schülerinnen und Schülern, ortsansässigen Senioren und der Seniorenbeauftragten vernetzt werden. .Auch die Vernetzung mit den Betrieben vor Ort soll erweitert werden. Eine Beratungsstelle an der Schule mit Angeboten für Eltern soll ab Sommer eingerichtet werdenIm Rahmen einer Homepage-AG soll die Digitalisierung thematisiert werden. Zudem sollen die Klassenräume der Grundschule mit Whiteboards und Internetzugang ausgestattet werden.Im Bereich Natur und Umwelt passiert schon viel an der Schule mit „Essbare Schuke“, „Natur und Unesco-Geoparkschule“ und der Wundermaar-AG bereits sehr viel. Dieses Angebot wird abgerundet durch eine biologisch-geologische Schulung der Lehrkräfte und einen Ausbildung der Schüler zu zertifizierten Rangern.Wie wird Bildung in unserer direkten Umgebung im Jahre 2030 aussehen? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Teilnehmer der Zukunftskonferenz. Angeleitet von erfahrenen Referenten folgte auf einen Blick in Vergangenheit und das aktuelle Geschehen…

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