Janine Köster will in den Bundestag

Roetgen. Eine Roetgenerin bald schon in Berlin als Bundestagsabgeordnete? Der SPD-Ortsverein Roetgen, Rott und Mulartshütte scheint dies möglich machen zu wollen und schickt die Ortsvereinsvorsitzende Janine Köster als Bundestagskandidatin für die Wahl 2017 ins Rennen.Roetgen (der). Groß war die Freude, groß auch die Zuversicht, denn die Chancen für Janine Köster stehen gut. Mit ihr werden noch Bewerber aus Alsdorf und Eschweiler das Kandidaten-Trio komplettieren, aus dem sich einer dem Wählervotum stellen wird.Die 35-jährige Gymnasiallehrein und Mutter von zwei Kindern sei für diese Kandidatur bestens geeignet, versicherten SPD-Fraktionsvorsitzender Klaus Onasch und auch Bürgermeister Jorma Klauss. In Herzogenrath aufgewachsen lebt Köster seit acht Jahren im Südkreis. Sie kenne dort die Wünsche und Sorgen der Menschen, diese könnte sie in Berlin vorbringen und sich Gehör verschaffen.Zudem ist Janine Köster Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, setzt sich dort für typisch frauenpolitische Themen wie Entgeltgleichheit, flexible Arbeitszeitmodelle für Familien und striktere Ahndung von (sexueller) Gewalt gegen Frauen und Kinder ein, hat ebenfalls die Bildungsgerechtigkeit, Stärkung der Arbeitnehmerrechte sowie Wirtschaftsförderung durch Digitalisierung auf der politischen Agenda stehen.»Für mich ist es wichtig, die Menschen alle zu verstehen«, sagte sie und würde sich freuen, »wenn viele für mich stimmen.« Für Klaus Onasch kommt die Nominierung nicht überraschend. Eine Bundestagsabgeordnete aus Roetgen, das wäre toll. Bürgermeister Jorma Klauss stieß in das gleiche Horn. Man müsse die Chance nutzen und Janine Köster mit aller Kraft unterstützen, rief er dazu auf. »Du bist hier keine Unbekannte, Dein Engagement kennt jeder«, ermunterte Klauss. Willi Axer gab der Kandidatin mit auf den Weg, im Wahlkampf nicht zu sehr nur auf Frauen zu setzen. Es gelte auch, die »Männer mitzunehmen.«Die frischgekürte Kandidatin bedankte sich bei allen für das große Vertrauen und versprach, ihr Bestes geben zu wollen. Als Landtagskandidat stimmte der Ortsverein für den 40-jährigen Stefan Kämmerling, der bereits den Südkreis in Düsseldorf vertritt und dort gute Arbeit verrichten würde. Als Vorsitzender des Ausschusses für Kommunalpolitik sei Kämmerling bestens mit allem vertraut, was für uns vor Ort wichtig sei.Eine Roetgenerin bald schon in Berlin als Bundestagsabgeordnete? Der SPD-Ortsverein Roetgen, Rott und Mulartshütte scheint dies möglich machen zu wollen und schickt die Ortsvereinsvorsitzende Janine Köster als Bundestagskandidatin für die Wahl…

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Komfortabel und modern wie im Hotel

Monschau. 50 Jahre hat die Jugendherberge Monschau-Hargard mittlerweile auf dem Buckel. 1,2 Millionen Übernachtungen wurden seitdem gebucht. »Eine umfangreiche Renovierung war dringend notwendig«, so Herbergsvater Thomas Ritter. Nach zehnmonatiger Umbauphase feiert das Gästehaus am Samstag, 24. September, offiziell Wiedereröffnung. Monschau (aw). Mit hochwertiger und moderner Ausstattung in poppigen Farben präsentiert sich die Jugendherberge ab Samstag, 24. September. Der Eingangsbereich mit Lounge und offenem Kamin laden zu geselligen Abenden ein und großflächige Fenster erlauben den Blick auf das weitläufige Außengelände. »Die Gäste haben sich in den letzten 50 Jahren verändert. Uns besuchen immer weniger Schulklassen, dafür aber viele Familien und Vereine«, erzählt Thomas Ritter, der die Herberge mit seiner Frau 1986 übernommen hat. Dementsprechend mussten auch die Zimmer verändert werden. Ritter: »Wir sind zwar kein Hotel, aber alle 128 Zimmer haben eine eigene Nasszelle«. Hotelstandard gibt es auch bei den Speisen. Frisches Brot, Müsli und alles, was das Herz begehrt, wird beim Frühstück in Buffet-Form gereicht. »Nach der offiziellen Eröffnung rechnen wir für dieses Jahr noch mit 9.000 Übernachtungen«, ist sich Thomas Ritter sicher, dass seine renovierte Herberge sehr gut bei Familien, Vereinen und Schülern ankommen wird. Beim Tag der offenen Tür am 24. September sorgt ab 14 Uhr ein spannendes Rahmenprogramm für Unterhaltung. Baumklettern, Kistenklettern, Trittspuren in Gips gießen und Taschen bemalen werden angeboten. Dazu werden kulinarische Leckereien angeboten. @ Mehr dazu im Netz: www.jugendherberge.de50 Jahre hat die Jugendherberge Monschau-Hargard mittlerweile auf dem Buckel. 1,2 Millionen Übernachtungen wurden seitdem gebucht. »Eine umfangreiche Renovierung war dringend notwendig«, so Herbergsvater Thomas Ritter. Nach zehnmonatiger…

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Janine Köster will in den Bundestag

Roetgen. Eine Roetgenerin bald schon in Berlin als Bundestagsabgeordnete? Der SPD-Ortsverein Roetgen, Rott und Mulartshütte scheint dies möglich machen zu wollen und schickt die Ortsvereinsvorsitzende Janine Köster als Bundestagskandidatin für die Wahl 2017 ins Rennen.Roetgen (der). Groß war die Freude, groß auch die Zuversicht, denn die Chancen für Janine Köster stehen gut. Mit ihr werden noch Bewerber aus Alsdorf und Eschweiler das Kandidaten-Trio komplettieren, aus dem sich einer dem Wählervotum stellen wird.Die 35-jährige Gymnasiallehrein und Mutter von zwei Kindern sei für diese Kandidatur bestens geeignet, versicherten SPD-Fraktionsvorsitzender Klaus Onasch und auch Bürgermeister Jorma Klauss. In Herzogenrath aufgewachsen lebt Köster seit acht Jahren im Südkreis. Sie kenne dort die Wünsche und Sorgen der Menschen, diese könnte sie in Berlin vorbringen und sich Gehör verschaffen.Zudem ist Janine Köster Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, setzt sich dort für typisch frauenpolitische Themen wie Entgeltgleichheit, flexible Arbeitszeitmodelle für Familien und striktere Ahndung von (sexueller) Gewalt gegen Frauen und Kinder ein, hat ebenfalls die Bildungsgerechtigkeit, Stärkung der Arbeitnehmerrechte sowie Wirtschaftsförderung durch Digitalisierung auf der politischen Agenda stehen.»Für mich ist es wichtig, die Menschen alle zu verstehen«, sagte sie und würde sich freuen, »wenn viele für mich stimmen.« Für Klaus Onasch kommt die Nominierung nicht überraschend. Eine Bundestagsabgeordnete aus Roetgen, das wäre toll. Bürgermeister Jorma Klauss stieß in das gleiche Horn. Man müsse die Chance nutzen und Janine Köster mit aller Kraft unterstützen, rief er dazu auf. »Du bist hier keine Unbekannte, Dein Engagement kennt jeder«, ermunterte Klauss. Willi Axer gab der Kandidatin mit auf den Weg, im Wahlkampf nicht zu sehr nur auf Frauen zu setzen. Es gelte auch, die »Männer mitzunehmen.«Die frischgekürte Kandidatin bedankte sich bei allen für das große Vertrauen und versprach, ihr Bestes geben zu wollen. Als Landtagskandidat stimmte der Ortsverein für den 40-jährigen Stefan Kämmerling, der bereits den Südkreis in Düsseldorf vertritt und dort gute Arbeit verrichten würde. Als Vorsitzender des Ausschusses für Kommunalpolitik sei Kämmerling bestens mit allem vertraut, was für uns vor Ort wichtig sei.Eine Roetgenerin bald schon in Berlin als Bundestagsabgeordnete? Der SPD-Ortsverein Roetgen, Rott und Mulartshütte scheint dies möglich machen zu wollen und schickt die Ortsvereinsvorsitzende Janine Köster als Bundestagskandidatin für die Wahl…

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Zwölf Kalenderblätter wecken Erinnerungen

Roetgen. Taufrisch liegt er vor, der neue Bildkalender für das Jahr 2017, ein interessantes Nachschlagewerk in Sachen Heimatkunde, entstanden in Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Geschichtsverein Roetgen (HeuGeVe) und Kalender Manufaktur Verden, mit zwölf Monatsblättern und einem Deckblatt, bestückt mit historischen Ansichten aus Roetgen. Da werden Erinnerungen wach.Roetgen (der). Groß die Freude in der Buchhandlung »LeseZeichen«, waren doch eigens die Autoren und Bildredakteure (Rolf Wilden, Franz Schroeder, Ulrich Schuppener) zugegen, um das dritte Werk dieser Art präsentieren zu können.HeuGeVe-Vorsitzender Dieter Fischer sagte mit Stolz, dass für dieses heimatkundliche Nachschlagewerk deutlich Bedarf spürbar werde. Rose Blatz-Ommer weiß, dass häufig in der Buchhandlung angefragt wird, ob »wieder einer erscheinen werde.« Ein Heimatkalender, der die Roetgener interessiere und sie zudem neugierig mache.Das Trio Schuppener, Wilden und Schroeder haben das Bildmaterial ausgewogen geprüft und sich für zwölf interessante Motive entschieden. Älteres, Aktuelles, nach konventionellen Gesichtpunkten, so Ulrich Schuppener. Die Themenpalette sei vielseitig, wissen er und Rolf Wilden, sie reiche vom Verkehrswesen über Landwirtschaft, Handwerk. Die vier Jahreszeiten seien entsprechend berücksichtigt worden, ergo lasse das Dezemberblatt weihnachtliche Gefühle aufkommen. »Natürlich kommt auch der Karneval zu Ehren«, melden sich Schroeder und Wilden. Schwerpunkte sind der Erste und Zweite Weltkrieg sowie die Nachkriegszeit. Selbst ein Bürgermeister fehle nicht. Das abgerissene Schmiddemhaus zieht sich wie ein roter Faden durch das Kalendarium. »Damit sind wir immer noch nicht fertig«, monieren Dieter Fischer und Rolf Wilden.Bedauert wurde, dass nicht mehr alle Personen auf den Fotos bekannt seien. Rose Blatz-Ommer hofft, dass der Kalender Aufschlüsse über richtige Namen geben werde.Das ansehnliche Kalenderwerk, auf der Titelseite ein modernes Foto von der Dreilägerbachtalsperre, darin oben links einmontiert ein Foto aus dem Jahre 1944, auf dem Marga und Rolf Wilden als Kinder sich mit Milchkannen beschäftigen. Ab sofort ist der Kalender im »Lesezeichen« , bei Schreibwaren Schröder sowie den HeuGeVe-Mitgliedern zu haben. Diese zahlen 15 Euro, alle anderen 18 Euro. Die Auflage liegt bei 100 Exemplaren, Nachdrucke sind jederzeit möglich, so Rolf Wilden. Und macht bereits Lust auf noch mehr Heimatkost: »Vor Weihnachten werden wir ein weiteres Buch vorstellen...«www.heugeve-roetgen.deTaufrisch liegt er vor, der neue Bildkalender für das Jahr 2017, ein interessantes Nachschlagewerk in Sachen Heimatkunde, entstanden in Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Geschichtsverein Roetgen (HeuGeVe) und Kalender Manufaktur Verden, mit zwölf…

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Naturdenkmale werden kontrolliert

Roetgen. In den nächsten Wochen wird das Umweltamt der StädteRegion Aachen alle Naturdenkmale auf ihren Zustand kontrollieren. Dabei wird ein Mitarbeiter der unteren Landschaftsbehörde prüfen, ob sich die vorwiegend als Naturdenkmal ausgewiesenen Bäume in einem ungestörten, gesunden und verkehrssicheren Zustand befinden. Zudem wird ermittelt, ob sie einer Pflegemaßnahme bedürfen und wieviel der jährliche Stammzuwachs beträgt. Hierzu wird der Stammumfang in einem Meter Höhe über dem Boden gemessen. Insgesamt sind ca. 250 Einzel-Naturdenkmale zu überprüfen.Region. Naturdenkmale sind gemäß dem Landschaftsgesetz NRW Einzelobjekte oder entsprechende kleinere Flächen bis maximal fünf Hektar. Ihr besonderer Schutz muss aus wissenschaftlichen Gründen oder wegen ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit erforderlich sein. Als Naturdenkmale gelten neben Bäumen auch besondere Felsformationen, etwa am Ortseingang von Dedenborn und alte Schieferhöhlen in der Eifel. Hier spielt die Freihaltung von Bewuchs eine wesentliche Rolle. Naturdenkmale sind durch kleine Aluminiumschilder gekennzeichnet. In Einzelfällen werden auch dreieckige Schutzgebietsschilder mit dem stilisierten Seeadler und der Aufschrift »Naturdenkmal« an Objekten wie Alleen oder besonders großen Bäumen aufgestellt. Die Festsetzung eines Baumes als Naturdenkmal bezieht auch den Schutz der Umgebung ein, wie beispielsweise den »Kronentraufbereich«. Darunter versteht man die Fläche, die von oben gesehen senkrecht unter dem gesamten Astwerk eines Baumes liegt, zuzüglich eines rundum zwei Meter breiten Abstandsstreifens. Alles, was dort gegraben, verdichtet, aufgeschüttet oder auch chemisch angewendet wird, kann zu einer dauerhaften Schädigung führen und ist nicht erlaubt. Abgestorbene Äste oder Windbruch werden in kleinerem Umfang zur Gefahrenabwehr sofort beseitigt. Der Austausch oder Einbau von Kronensicherungen mit Seilsystemen oder eine umfangreichere Kronenpflege erledigen später Fachfirmen. Eigentümer von Naturdenkmalen sind neben öffentlichen Stellen auch viele Privatpersonen. Allen sind nur Handlungen erlaubt, die vorher mit der unteren Landschaftsbehörde abgestimmt sind. In der Regel läuft es so ab, dass die Eigentümer die StädteRegion über Probleme oder Vorhaben informieren. Daraufhin folgt eine Ortsbesichtigung und anschließend, wenn nötig, die Beauftragung einer Baumpflege-Fachfirma. Für die Eigentümer ist das kostenfrei, da für die Unterhaltung und Verkehrssicherung des Objektes die StädteRegion Aachen als untere Landschaftsbehörde zuständig ist. In diesem Jahr werden auch die neu als Naturdenkmal klassifizierten Bäume besucht, wie eine Blutbuche in Rott und zwei Rotbuchen in Roetgen. Weitere Hinweise und Informationen gibt es bei Udo Thorwesten von der unteren Landschaftsbehörde (Tel. 0241/5198-2401, E-Mail: udo.thorwesten@staedteregion-aachen.de).In den nächsten Wochen wird das Umweltamt der StädteRegion Aachen alle Naturdenkmale auf ihren Zustand kontrollieren. Dabei wird ein Mitarbeiter der unteren Landschaftsbehörde prüfen, ob sich die vorwiegend als Naturdenkmal ausgewiesenen Bäume in…

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»Bei Ihnen sind Flüchtlinge in besten Händen«

Simmerath. Andrea Nahles »schnuppert« ins Eifeler Handwerk. Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales besuchte dafür das Berufsbildungs- und Gewerbeförderungszentrum in Simmerath. BGZ-Leiter Wilhelm Grafen und die Verantwortlichen der Handwerkskammer Aachen nutzten den hohen Besuch, um auf Investitionsstau und ein besonderes Flüchtlingsprojekt aufmerksam zu machen.Simmerath (Fö). »Handwerk kann Integration. Bei Ihnen sind Flüchtlinge in besten Händen«, zeigte sich die Sozialdemokratin von der Bildungseinrichtung begeistert. Über 300.000 Zugewanderte seien mittlerweile auf dem Arbeitsmarkt vermittelbar. »Da setze ich auf den Mittelstand, auf kleinere und mittelgroße Betriebe - gerade aus dem Handwerk«, erklärt Andrea Nahles. Die Integration sei kein Sprint, sondern ein Langstreckenlauf. Man müsse rasch Sprachbarrieren abbauen und die Menschen in Arbeit bringen.UnbegleiteteDaran knüpft ein neues Projekt an, dass das BGZ so schnell wie möglich verwirklichen will. Unbegleitet minderjährige Ausländer sollen im hauseigenen Internat in Simmerath leben und von der Institution »ZOF e.V.«, die sich auch um die Menschen in den Erstaufnahmeeinrichtungen kümmert, betreut werden. Man habe selbst im Vorjahr als Erstaufnahmeeinrichtung gute Erfahrung mit den zugewanderten Menschen gemacht.Im Berufskolleg Simmerath/Stolberg, das bereits über zwei internationale Förderklassen verfügt, sollen die jungen Menschen unterrichtet, im BGZ schließlich an das Berufsleben herangeführt werden. Für dreimonatige Lehrgänge samt Betriebspraktika seien bis 2018 bereits 1,4 Millionen Euro zugesagt worden, das Geld für das neue Projekt fehle jedoch noch. »Da setzen wir auf die Jugendämter«, sieht BGZ-Leiter Wilhelm Grafen Politik und Behörden in der Pflicht. Die Bundesarbeitsministerin lobte das Vorhaben: »Das Konzept stimmt, die Bereitschaft ist groß.« Partner sind neben der Handwerkskammer Aachen die Bezirksregierung Köln, das Landesjugendamt NRW, die Städteregion Aachen, das Jugendamt der Städteregion, die Gemeinde Simmerath, die Bundesagentur für Arbeit, das hiesige Jobcenter, ZOF und das Berufskolleg Simmerath/Stolberg.Andrea Nahles räumte ein, dass Sprachprobleme und bürokratische Hürden, vor denen Handwerksbetriebe bei der Integration von Flüchtlingen stehen, seitens der Politik geregelt werden müssten. Sie ist der Überzeugung, dass die Integration zu schaffen ist. Dabei setzt sie auch aufs Handwerk, das sie als „Rückgrat der dualen Ausbildung sieht.RundgangBeim folgenden Rundgang »schnupperte« Nahles in die einzelnen Gewerke hinein, die im BGZ überbetrieblich unterrichtet werden. Sie traf auf den Tischler-Lehrling Leo Huppertz, der sie in die Geheimnisse eines hölzernen Kleiderbügels einführte, besuchte die Maler und Lackierer oder Metallbauer und kostete Leckereien von den Bäckereifackverkäuferinnen. »Wer hier Ausbildung erfährt, der ist für die Zukunft gerüstet«, unterstrich Andrea Nahles.Es müsse dringend Geld in den Standort fließen, doch auch ihr seien da teilweise die Hände gebunden, stellte Nahles fest (mehr dazu im Infokasten).Einen Einblick in die Historie des BGZ Simmerath gab dessen Leiter Norbert Mauel. 40 Jahre schon besteht die Stufenausbildung Bau am Standort. Von den Anfängen im Jahr 1972 haben bis 2015 knapp 200.000 Frauen und Männer an Bildungsmaßnahmen teilgenommen und über 2 Millionen jugendliche Gäste im Internat übernachtet.Das Berufsbildungs- und Gewerbeförderungszentrum Simmerath, kurz BGZ, ist Anfang der 1970er Jahre entstanden und bis Mitte der 1980er Jahre in weiteren Bauabschnitten fertiggestellt worden. Um die Infrastruktur zukunftsfähig auszurichten, ist eine Modernisierung notwendig. »32 Werkstätte wollen ertüchtigt und energetisch saniert, das Internat teilweise saniert werden«, unterstreicht Wilhelm Grafen. 30 Prozent der insgesamt 16 Millionen Euro nehme man aus eigenen Mitteln in die Hand - Land und Bund zieren sich noch, Fördergelder locker zu machen. www.bgz-simmerath.deAndrea Nahles »schnuppert« ins Eifeler Handwerk. Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales besuchte dafür das Berufsbildungs- und Gewerbeförderungszentrum in Simmerath. BGZ-Leiter Wilhelm Grafen und die Verantwortlichen der Handwerkskammer…

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