Bunte Blütentupfer statt Einheitsgrau

Monschau. »Unser Monschau soll schöner werden!« Sigrid Liedtke aus Imgenbroich, Vorsitzende der »Aachener Rosenfreunde«, und ihr städteregionaler Liebhaberkreis der Königin der Blumen ließen diese jetzt sprechen.Monschau (ms). Die Mitglieder leisteten am Ende des Eifelsommers fachmännisch-floristische Nachbarschaftshilfe und präsentierten zugleich eine erfolgreiche Strategie im Kampf gegen Laden-Leerstände und optisch hässliche Gebäudelücken oder vom Zahn der Zeit ramponierte Fassaden im Herzen der historischen Rurstadt. Wo einst das Haus Laufenstraße 32 Resi Schumacher mit einem Geschäft für Haushaltwaren und Geschenkartikel eine Existenz bot, machte später ein Brand das Anwesen zur Ruine aus Schutt und Asche und zum langjährigen Schandfleck in der Altstadt. Auch in der früher benachbarten »Kleine Kneipe« fließt seit langem kein Bier mehr, das Gebäude trägt deutliche Verfallsspuren. Ein Zustand, der die Rosenfreunde nicht ruhen ließ. Liedtke: »Jetzt tut sich was! Wir bepflanzten das graue Pflaster mit edlen Rosen der Gattung ´Eifeltraum´, Klettergewächse sollen das farbenfrohe Ensemble später noch ergänzen.« Ein metallenes Sprossengerüst, an dem emporstrebende Kletter-Rosen ihrem Namen Ehre machen sollen, wurde bereits installiert.Nachahmer gesuchtSigrid Liedtke dankt Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter und deren Bauhofteam für die Unterstützung unseres gemeinnützigen Projektes.Nun hoffen die Verehrer der Rosen-Züchtung auf Nachahmer ihres guten Beispiels zu Monschaus Ortsverschönerung, damit Eifeltraum keine Eintagsfliege bleibt. Liedtke: »Wir wüssten durchaus noch ein paar Fälle, in denen aus derzeit altstädtischer Tristesse mit fröhlich leuchtenden Gewächsen reizvolle Blickfänge werden könnten!«»Unser Monschau soll schöner werden!« Sigrid Liedtke aus Imgenbroich, Vorsitzende der »Aachener Rosenfreunde«, und ihr städteregionaler Liebhaberkreis der Königin der Blumen ließen diese jetzt sprechen.Monschau (ms). Die Mitglieder…

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Farbenfroher und kreativer Dank an die Natur

Mützenich. Das ganze Dorf ist auf den Beinen, wenn sich farbenfrohe und kreativ-gestaltete Motivwagen durch die Straßen von Mützenich schlängeln. So auch wieder am Sonntag, 2. Oktober.Mützenich. Für die Landwirtschaft steht am Ende des landwirtschaftlichen Jahres der Erntedanktag, der zugleich den Start der Vorbereitungen für das kommende Jahr dar stellt. Beim Erntedanktag wird für die gute Ernte gedankt. Wie es gute Tradition ist, findet das Erntedankfest am ersten Wochenende im Oktober in Mützenich statt.Viele Vereine, Gruppen und Privatpersonen stellen dazu in wochenlanger Vorbereitung ihre Motivwagen her.Am Freitag, 30. September, findet der Beatball für junge Gäste statt. Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen werden Ausweiskontrollendurchgeführt und es erfolgt kein Einlass unter 16 Jahren. Es unterhalten DJ Alex Ritter sowie die Bands »Vennomenal«, später dann die Coverband »Zenith«.Am Samstag, 1. Oktober, lockt der große Erntedankball ab 21 Uhr Feierfreudige ins Festzelt. Die Coverband »De Belsch Jecke« sorgt für beste Unterhaltung.Am Sonntag, 2. Oktober, wird sich der Erntedankzug ab 14.30 Uhr von der Gustengasse aus in Richtung Eupener Straße in Bewegung setzen. Im weiteren Verlauf zieht der Zug über die Straßen Im Bruch, Schiffenborn, Eupener Straße in dieRingstraße, wo er sich anschließend auflöst. Im Anschluss an den Erntedankzug sind alle Beteiligten und Zuschauer zum festlichen Ausklang im Festzelt auf dem Dorfplatz eingeladen.Durch die liebevolle und ideenreiche Gestaltung der Motivwagen werden die Besucher mitgerissen und erhalten je nach Thema des Motivwagens Kostproben der eingefahrenen Ernte. Durch diese Lebendigkeit ist der Erntedankzug einzigartig und beliebt.Jeder Besucher kann den Festzug unterstützen. An den Absperrungen stehen Kinder und Erwachsene die Getreidesträuße verkaufen. Der Erlös kommt den Erntewagen und Fußgruppen zu Gute, damit diese einen kleinen Teil ihrer Unkosten erstattet bekommen und als Anerkennung ihrer liebevollen Arbeit.Die Cafeteria der Landfrauen findet im Schützenhaus statt.Zum Ausklang des Erntedankfestes im Festzelt unterhält wieder die Coverband »De Belsch Jecke«.Das ganze Dorf ist auf den Beinen, wenn sich farbenfrohe und kreativ-gestaltete Motivwagen durch die Straßen von Mützenich schlängeln. So auch wieder am Sonntag, 2. Oktober.Mützenich. Für die Landwirtschaft steht am Ende des…

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Clara-Fey-Gymnasium will sich um Realschule erweitern

Monschau. Bereits ab dem Schuljahr 2017/18 wird am Clara-Fey-Gymnasium (CFG) in Schleiden die neue Bischöfliche Clara-Fey-Realschule (CFR) etabliert. Ein Einstieg in eine Art Gesamtschule sei dies allerdings nicht, betont Helmut Schuster, Leiter des Clara-Fey-Gymnasiums: »Sowohl das Gymnasium als auch die Realschule sind und bleiben eigenständige Schulen.«.Schleiden (Mn/Fö). Daher werde an der künftigen Realschule auch »kein abgespeckter Gymnasialunterricht« erteilt. Vielmehr richte man sich nach den aktuellen Realschul-Lehrplänen.Für die erste Eingangsklasse - man rechnet mit rund 30 Schülern - werden zusätzlich neue Realschullehrer eingestellt. Zudem werden Lehrer des CFG mit einem gewissen Unterrichtsanteil eingesetzt. Roswitha Schütt-Gerhards, stellvertretende CFG-Schulleiterin: »Unsere Kollegen verfügen über die Lehrbefähigung für die Realschule, werden aber durch eine enge Kooperation unter anderem mit der Bischöflichen Realschule St. Ursula in Monschau und intensiv weiter- und fortgebildet.«Olaf Windeln, Referent für Schulplanung und Schulentwicklung beim Bischöflichen Generalvikariat in Aachen, betont, dass man die neue Realschule nicht als Konkurrenz zu bereits bestehenden Schulen sieht. »Wir wollen«, sagt er, »lediglich mehr Vielfalt bieten. Wir nehmen niemandem etwas weg.« Zudem mache man so als Bistum deutlich, zur Region zu stehen und eine neue Schule mit christlicher Prägung anzubieten, anstatt - wie es andernorts geschehe - Schulen zu schließen.Kein Bedarf»Eine solche Vorgehensweise bei Neugründung einer Schule ist mit den Regeln eines offenen Diskurses über deren Erfordernis und ihre Folgen schwerlich vereinbar« - mit diesen deutlichen Worten reagierten die fünf Bürgermeister der Kommunen Schleiden, Hellenthal, Dahlem, Nettersheim und Blankenheim auf die Ankündigung, dass es zum neuen Schuljahr in Schleiden die neue Bischöfliche Clara-Fey-Realschule geben soll. Nach Ansicht der Verwaltungschefs besteht für eine neue Schule angesichts der rückläufigen Schülerzahlen keinerlei Bedarf, die Gründung führe nur zu einer Umverteilung der vorhandenen Schüler auf eine weitere Schule.Für »bedenklich« halten es die Bürgermeister, dass die Priviligierung privater Schulträger zu einer Beeinträchtigung der gewachsenen Schullandschaft in der Region führen könne und das Land dieses zu 87 bzw. 94 Prozent auch noch als Kostenbeitrag zur neue Schule finanziere. »Auf der anderen Seite«, so Meister, »investieren die Kommune Millionenbeträge, um ein attraktives Schulangebot in der Region halten zu können.«Die Bürgermeister hoffen nun auf ein moderiertes Vorgehen unter der Federführung der Bezirksregierung Köln. Denn noch sei die neue Schule nicht genehmigt. Daher sei es »besonders befremdlich«, dass bereits jetzt nachdrücklich um Schüler für die neue Realschule geworben würde.Das Anmeldeverfahren am CFR mit Beratung nach terminlicher Vereinbarung soll unterdessen am 14. November beginnen.Bereits ab dem Schuljahr 2017/18 wird am Clara-Fey-Gymnasium (CFG) in Schleiden die neue Bischöfliche Clara-Fey-Realschule (CFR) etabliert. Ein Einstieg in eine Art Gesamtschule sei dies allerdings nicht, betont Helmut Schuster, Leiter des…

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