Cello spielen und auf Pauken hauen

Monschau. Monschau (Fö). »Schwere Kost, aber auch besinnlich Unterhaltsames werden wir präsentieren.« Prof. Herbert Goertz freut sich schon auf das neuerliche Gastspiel seiner Studenten in der Monschauer Aukirche. »Das einfühlsame Cello-Spiel, aber auch die lauten Paukenschläge kommen dort besonders gut zur Geltung.«Und so dürfen sich wieder Musikbegeisterte auf ein ganz besonderes Benefizkonzert am Freitag, 19. Januar, ab 19 Uhr freuen. Ein Eintrittspreis wird erstmals nicht erhoben. »Wir wollen den Zugang zu dieser Musik möglichst niedrig halten, aber trotzdem durch freiwillige Spenden uns für soziale Zwecke einsetzen«, unterstreicht Arthur Bierganz, Präsident des Rotary-Club Monschau-Nordeifel.Zum Auftakt wird das Orchester des Inda-Gymnasiums aus Kornelimünster zu erleben sein. Bierganz ist dort Schulleiter und ganz begeistert vom musikalischen Talent der rund 40 Schüler unter der Leitung von Martin Jahnke. Der gebürtige Eicherscheider hat bekannte Melodien der Filmmusik mit den Nachwuchs-Musikern einstudiert.Gemeinsam mit »Ars Cantandi«, dem Chor der Musikschule Aachen, gehört anschließend den Schützlingen von Prof. Herbert Goertz die Bühne in der Aukirche. »Dmitri Schostakowitsch hat sein Leben lang unter dem Regime der UdSSR gelitten«, weiß Goertz. Angeführt von Cellist Leon Hille-brands wird sein »1. Cellokonzert« dargeboten.Besinnlich, aber auch militärisch wird es anschließend bei Joseph Haydns »Paukenmesse«. Die »Missa in tempore belli«, also eine Messe in Zeiten des Krieges, stellt musikalisch die Sorge der Menschen vor einem drohenden Krieg dar.Der Erlös des Benefizkonzertes ist einmal mehr für den Förderverein des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) bestimmt. Dieses widmet sich der präventiven Entwicklungsförderung von Kindern, hat ein ADHS-Netzwerk auf die Beine gestellt und betreut so etwa 2000 Kinder im Jahr.Kostenlose Tickets notwendigAuch wenn der Eintritt frei ist, so bitten die Rotarier darum, sich frühzeitig Tickets zu sichern. Diese gibt es bei:n Optik + Akustik Kaulard, Robert-Koch-Straße 6, Simmerathn Monschau-Touristik, Stadtstraße 16, Monschaun Arthur Bierganz,Tel. 02408/3071 oder E-Mail an bierganz@inda-gymnasium.dewww.monschau-nordeifel.rotary.deMonschau (Fö). »Schwere Kost, aber auch besinnlich Unterhaltsames werden wir präsentieren.« Prof. Herbert Goertz freut sich schon auf das neuerliche Gastspiel seiner Studenten in der Monschauer Aukirche. »Das einfühlsame Cello-Spiel, aber auch die…

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Festgehalten: Das Licht der Eifel

Monschau. Licht und Schatten, Wolken und Wind, Moore und Magie: Die Eifel lässt sich aus vielen Blickwinkeln betrachten.EIfel (Fö). Einem, dem es in großer Perfektion gelingt, die Eifel genau im richtigen Moment am richtigen Ort festzuhalten, ist Andreas Gabbert. Der Fotograf aus Konzen hat jetzt seinen ersten Bildband herausgegeben: »Das Licht der Eifel«.Je nach Perspektive verändert die Landschaft ihr Gesicht, ihren Charakter, ihre Wirkung. Einst galt die Eifel als Preußens Sibirien, aber seitdem das ehrliche Naturleben die Menschen immer mehr bewegt und begeistert, ist der einzigartige Landstrich attraktiver denn je. Hohes Venn, Monschauer Heckenland, Rursee und Nationalpark Eifel wurden zum Markenzeichen einer Region, die mit ihrem Licht immer heller strahlt. Der Fotograf Andreas Gabbert spürt in diesem Bildband dem faszinierenden Charakter einer großartigen Landschaft nach und lässt ein unverwechselbares Porträt seiner Heimat entstehen.Dass es bei weitem nicht nur Touristen sind, die den Reiz der Eifeler Landschaft für sich erkannt haben, zeigt eben Andreas Gabbert. »Die Fotografie hat mich gelehrt, die Welt mit anderen Augen zu sehen«, versichert Gabbert, der bereits 2008 das Montjoie-Stipendium der Städteregion Aachen im KuK bekommen hat. Dort präsentierte er seine »Lieblingsplätze«. Gerade zwischen Imgenbroich und Menzerath ist er gerne unterwegs. Dabei sei die Kamera nur ein Werkzeug. »Man muss das Auge für den richtigen Augenblick haben. Und es braucht Geduld und Mühe. Ein gutes Bild tut weh«, versichert Gabbert.Dabei glaubt Gabbert nicht, dass die Digitalisierung und zunehmende Bilderflut via Smartphone negativ sind. »Gute Bilder erkennt man sofort.« Auch im Internet. Denn Andreas Gabbert betreibt neben einer eigenen Homepage (www.andreasgabbert.de) auch aktiv eine Facebook-Seite, die fast 15000 Follower hat. »Über die große Resonanz freue ich mich sehr. Aber das Internet ist vergänglich, schnell können dort die Meinungen umschlagen«, so Gabbert. Aber der gedruckte Bildband wirke auf ewig nach.InfoDer Bildband »Das Licht der Eifel« umfasst mehr als 120 - größtenteils doppelseitige - Fotos. Auf 240 Seiten ist aber auch viel Wissenswertes über die Eigenarten der Eifel festgehalten. Das Werk im Format 23x23cm ist für 29,95 Euro im Buchhandel und bei der Monschau Touristik erhältlich. n ISBN 978-3-86712-130-9 n Mehr Infos gibt es auf www.gev.be Licht und Schatten, Wolken und Wind, Moore und Magie: Die Eifel lässt sich aus vielen Blickwinkeln betrachten.EIfel (Fö). Einem, dem es in großer Perfektion gelingt, die Eifel genau im richtigen Moment am richtigen Ort festzuhalten, ist…

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