1 Kommentar

Abenteuerspielplatz für Radfahrer

Neue Radstrategie für Kalterherberg und die Städteregion

Kalterherberg. Eifel-Höhen-Route oder RurUferRadweg für ambitionierte Radfahrer, die Vennbahntrasse für den gemütlichen Familienausflug, der BikePark in Simonskall für waghalsige Mountainbike und nun ein »Pumptrack« in Kalterherberg: Der Radtourismus in der Region gewinnt immer mehr an Bedeutung. Diese Entwicklung will das frisch gebackene Golddorf nutzen und zum »RadDorf« werden. Einer »Anschubfinanzierung« hat nun der Wirtschaftsausschuss der Stadt Monschau zugestimmt.

»Wir brauchen Alleinstellungsmerkmale, warum es sich für Touristen lohnt, mehr als nur einen Tagesausflug in die Eifel zu unternehmen«, unterstreicht Werner Krickel, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Monschauer Unternehmen, und für Bündnis´90/Die Grünen im Stadtrat. »Dafür können wir nicht nur auf die Altstadt setzen, sondern müssen auch die Profile der Dörfer schärfen.«
Und so wurde eigens für Kalterherberg im »Initiativkreis Dorfentwicklung« eine Radstrategie entwickelt. Herzstück ist die Errichtung einer so genannten »Pumptrack«-Anlage am Sportplatz. »Es ist eine Ergänzung, keine Konkurrenz zu bestehenden Mountainbike-Parks in der Region«, unterstreicht Bürgermeisterin Margareta Ritter.

Rund 450.000 Euro wird diese Attraktion kosten. Zwei Kalterherberger Unternehmer garantieren die spätere Wartung der Anlage. Wer den »Pumptrack« dauerhaft betreibt - es darf kein Eintritt erhoben werden - ist hingegen noch offen. »Geben Sie uns etwas Zeit, dann wird sich im Dorf einiges entwickeln«, versichert Kalterherbergs Ortsvorsteher Norbert Rader. »Private Investitionen sind gewünscht, gerade auch im gastronomischen Bereich«, ergänzt SPD-Ratsherr Gregor Mathar.

Servicezentrum

Neben dem Pumptrack soll in Kalterherberg auch ein Servicezentrum mit Fahrradwerkstatt, E-Bike-Tankstelle, Fahrradabstellplatz und Tourensammelpunkt errichtet werden. Und auch eine touristische Informationsstelle soll es schon bald in Kalterherberg geben.

Rohren soll mittelfristig in den Genuss eines Flowtrails kommen. Das sind schmale Pfade durch den Wald, die durch ihren welligen Verlauf mit Anliegern, Shore-Elementen und kleinen bis größeren Sprüngen Achterbahn-Feeling aufkommen lassen. Der Lift des Sommer- und Wintersportzentrums könnte dann als Beförderungsmittel bergauf dienen. Als Verbindung der beiden Standorte würde der Ruruferradweg und die Marathonstrecke dienen.

Vernetzung

Und auch die anderen Orte entlang der Vennbahnroute sollten mit fahrradtouristischen Angeboten vernetzt werden.

Etwa 1 Million Euro kostet die komplette Radstrategie - 90 Prozent werden jedoch bezuschusst, schließlich hängen sich Kalterherberg und die Stadt Monschau an eine Gesamstrategie der Städteregion Aachen. Sie will Raderlebnisrunden entwickeln, touristische Mountainbikeangebote sowie Servicezentren für Radfahrer in der ganzen Region etablieren. Die Gemeinden Roetgen und Simmerath sowie die Stadt Stolberg werden sich ebenfalls mit radtouristischen Projekten an der gemeinsamen Radstrategie beteiligen, wie Ritter mitteilte.

Abenteuer auf zwei Rädern

Ein Pumptrack ist ein geschlossener Rundkurs mit Wellen, Steilkurven und Sprüngen. Beim Fahren auf einem Pumptrack wird Geschwindigkeit ausschließlich durch Gewichtsverlagerung und gezielte Zieh- und Drückbewegungen aufgebaut. Mit ein wenig Übung kann der Track ganz ohne Pedalumdrehung durchfahren werden. Das gezielte Be- und Entlasten – das sogenannte »Pumping« – funktioniert auch mit anderen Sportgeräten. So kann ein Pumptrack auch mit Skateboard, Longboard, Inlineskates oder Scooter befahren werden. Selbst mit dem Laufrad können Kleinkinder ihre motorischen Fähigkeiten auf dem Pumptrack trainieren.

Artikel kommentieren

Kommentar von Herbert Pruemmer
Das ist unsinn:
Bevor eine solche riesensu.me aus den steuern der buerger in den teich gesetzt wird,muss man die kalterherberger brfragen
Wir befinden uns auf 600m mit viel regen und kaelte.
Eine solche strecke darf dann uebrrhaupt ,aus sicherheitsgruenden ,nicht betrieben werden.
Das kann man leicht im internet nachlese .
Liebe politiker,lasst ab von unnuetzer verschwendung von steuergeldern und besimnt euch auf die realitaet.
Unser dorf hat zukunft,wenn wir sie so nutzen,dass schuhe daraus werden.
Der ortsmittelpumkt benoetigt dringend hilfe.
Und der weg dorthin ist gut unterwegs.
Da helfen keine schilder zum viebigpark und keine fahrraeder in hecken,sondern tatkraeftige buerger von kalterherberg.
Net mulle,werke!
s