JM

Klagebeitritt: Positive Resonanz

Andere Unternehmen wollen Beispiel von Weiss-Druck folgen

In der Lokalzeit Aachen berichtete der WDR über den Beitritt der Weiss-Druck GmbH & Co. KG zur Klage gegen das belgische Atomkraftwerk Tihange. Die Reaktionen sind durchweg positiv.

Imgenbroich. Weiss-Druck ist der Klage der Städteregion Aachen als erstes Unternehmen beigetreten. Im Lokalzeit-Bericht stellte Martina Schmitz, Prokuristin der Weiss-Druck GmbH & Co. KG, im Hinblick auf einen atomaren Unfall fest: »Das würde für die Unternehmensgruppe Weiss auch den Super-Gau bedeuten. Das muss man ganz klar so sagen.« Sie betonte, dass die Unternehmensgruppe Weiss für Zukunft stehe.

Alleine in Imgenbroich sind rund 700 Mitarbeiter beschäftigt. »Ein GAU hätte dramatische Konsequenzen für jeden einzelnen Mitarbeiter, weil die Leute hier in aller Regel Eigenheime gebaut haben, die vielleicht noch finanziert werden - und die wären dann von jetzt auf gleich nichts mehr wert«, ergänzte Personalleiter Peter Jakobs.

Nach der Berichterstattung in der Lokalzeit habe es durchaus interessierte Reaktionen aus Handel und Gewerbe gegeben, so Jakobs: »Mehrfach kam die Frage auf, ob man sich der Klage anschließen könne. Die Interessenten haben wir an Helmut Etschenberg und Co. weitergeleitet.« So habe etwa ein Besitzer mehrerer Immobilien Bedenken wegen einer möglichen Wertminderung seiner Häuser geäußert. Der Lokalzeit-Bericht kann in der Mediathek abgerufen werden.

www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-aachen/video-erstes-unternehmen-klagt-gegen-tihange-100.html

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.