Riesige Summe ersungen

Singender Hirte sammelt 71.850 Euro

Höfen. »Durch Ihre Spende können sich die kranken Kindern mit ihren Geschwistern und Eltern ein bißchen Familienleben bewahren.« 71.850 Euro hat er gesammelt, der singende Hirte, für krebskranke Kinder im Aachener Uniklinikum.

Rund 450 Stunden hat der »Singende Hirte« wieder in seiner einzigartigen Landschaftskrippe verbracht, die Gäste mit musikalischem Programm erfreut und Gelder für krebskranke Kinder gesammelt. »Es ist eine einzigartige Stätte der Ruhe und Besinnung«, unterstreicht Peter Schanz vom Förderkreis »Hilfe für krebskranke Kinder e.V.«.

Dass dies auch andere Menschen so wahrnehmen, wird nicht nur im Gästebuch ersichtlich, sondern auch einmal mehr durch die unglaubliche Spendensumme deutlich.

Wieder hatten sich viele Freunde, Helfer und Zuhörer in der gut gefüllten Höfener Pfarrkirche versammelt, um bei der stimmungsvollen Spendenübergabe dabei zu sein. Auch im bis zum letzten Blatt gefüllten Gästebuch waren wahre Lobeshymnen niedergeschrieben worden: »Die Krippe ist wunderschön und der Hirte singt schöne Lieder«, hatten achtjährige Mädchen niedergeschrieben. Andere berichten von wohltuenden Momenten und dem großen Dank, dass Jakobs nicht nur einen wahrlich weihnachtlichen Ort sorgt, sondern sich derart für krebskranke Kinder engagiert.

Mehr Zeit für Betreuung

»Ohne Sie wäre vieles auf unserer Station nicht denkbar«, stellte Prof. Dr. Udo Kontny, Leiter der Kinderonkologie im Aachener Klinikum, überaus dankbar fest. »Wir haben eine Psychologin einstellen können, die Patienten und Angehörige betreut«, unterstreicht der Onkologe. Zusätzliches Personal werde durch den Förderkreis finanziert, damit die Schwestern sich mehr Zeit für die kleinen Erkrankten nehmen können. Kontny: »Unterstützer wie Sie tun uns bei unserer Arbeit gut und motivieren unser Team immer wieder.«

Peter Schanz stellte das neueste Projekt des Förderkreises vor. So werden Wohnungen eingerichtet, um Familien, die von weiter her zur Behandlung nach Aachen kommen, eine Bleibe in der Nähe des Kindes zu geben. »Und wenn es der Zustand des Patienten erlaubt, darf er zu den Eltern, um ein wenig normales Familienleben genießen zu können.«

Über 850.000 Euro dürften es sein, die Reiner Jakobs in den letzten 25 Jahren gesammelt hat. Dieser dankte in seiner bescheidenen Art den zahlreichen Helfern sowie den musikalischen Begleitern und versprach, sein Engagement fortzuführen, solange es ihm möglich sei.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.