Doch schnelles Internet im Rurtal?

Bürgerinitiative wirbt für Glasfaserausbau in letzter Minute

Einruhr. Wenn im Frühjahr die Bautrupps anrücken, um die Gemeinde Roetgen und Großteile Simmeraths mit einem Glasfaser-Netz auszustatten, schauen die Bewohner des Rurtals in die Röhre. Dort wurde die »40 Prozent-Marke« nicht geknackt (aktuell 29 Prozent) - schnelles Internet bis ins Haus wird es dort nicht geben.

Oder doch? Eine Bürgerinitiative wehrt sich gegen die vertane Chance und will die Bevölkerung mobilisieren, doch noch auf den Glasfaser-Zug aufzuspringen.

Viele Mieter verlangten gutes Internet, Übernachtungs- und Restaurantgäste auch. »Und ein Home-Office ohne gute Datenleitung ist unmöglich«, erklären die Vertreter der Bürgerinitiative.
Viele Haushalte haben bereits eine Internetleistung von 50 MBit/s gebucht, doch diese komme nur selten an, stellen die engagierten Bürger klar. Wer Glasfaser bis ins Haus buche, der bekomme auch die volle Leistung - für Up- und Download.

Auf absehbare Zeit werde sich kein anderer Anbieter daran geben, die Orte im Rurtal der Gemeinde Simmerath mit Glasfaser zu versorgen. Und wer bis zum 30. November nicht buche, der werde bei späterem Umdenken kräftig zur Kasse gebeten.

Verträge

Viele weitere Argumente führt die Bürgerinitiative in einem Schreiben auf, das in Dedenborn, Einruhr und Erkensruhr verteilt wird. Im Heilsteinhaus in Einruhr können auch Glasfaser-Verträge täglich zwischen 10 und 13 Uhr sowie 13.30 und 16 Uhr abgeholt werden.  Am Mittwoch, 22. November, gibt es um 19 Uhr eine Bürgerinformation dazu im Heilsteinhaus Einruhr. Weitere Infos gibt es unter
www.deutsche-glasfaser.de

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