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Die 14. Etappe des EifelBahnSteigs

März-Wandertipp von NaturAktivErleben

Eifel. Die Tage werden schon deutlich länger, da kann man auch schon mal eine knackige Tour und dazu eine längere Anfahrt ins Auge fassen.

»Natur Aktiv Erleben« schlägt daher für den März die 14. Etappe des EifelBahnSteigs vor, die von Gerolstein nach Birresborn führt. Der Untertitel »Heiligenstein, Dietzenley und liebliches Michelbachtal« weist bereits auf einige Höhepunkte hin.

Rundblick

Nach dem ersten Anstieg haben wir anfangs noch die Gerolsteiner Dolomiten im (Rück-)Blick, ehe sich die Perspektive verschiebt: Zunächst schauen wir vom Heiligenstein auf die Kasselburg und weit nach Osten, später erhalten wir auf der Dietzenley einen herrlichen Rundumblick. Anschließend geht es in einem weiten Bogen um Büscheich und vorbei an Michelbach zu einer sehr schön gelegenen Rasthütte. Der weitere Weg verläuft zunächst über breite Waldwege, später auf romantischen Pfaden hinunter zum Bahnhof von Birresborn. Hervorzuheben sind das Panorama gleich oberhalb von Gerolstein, die exponierte Hütte auf dem Heiligenstein, die Dietzenley und ihr Aussichtsturm, die wunderschön gelegene Rasthütte oberhalb von Michelbach und die romantischen Waldpfade vor Birresborn. Als eindrucksvolle kulturelle Extras sind die Büschkapelle, das Grafen- und das Davitskreuz zu nennen.

Kondition

Wer die gesamte Strecke wandert, muss aufgrund der Länge einiges an Kondition mitbringen. NaturAktivErleben bietet allerdings auch eine attraktive Abkürzung an. Des Weiteren ließe sich diese Etappe auch gut in der Gegenrichtung gehen. Aus dieser Perspektive genießt man ebenfalls herrliche Blicke, in Michelbach wäre gut eine Einkehr möglich, der letzte Abstieg hinunter nach Gerolstein ist wunderschön, und in Gerolstein hat man die Qual der Wahl, wie man die Tour am schönsten ausklingen lassen möchte. Bei einer Ankunft in Birresborn sind demgegenüber die gastronomischen Optionen eher karg.

Details der Wanderung

Die Etappe ist 24,2 km lang, 690 Höhenmeter sind zu überwinden. Die Abkürzung führt von der Dietzenley über das lieblich gelegene Büscheich durch offenes Gelände direkt hinunter nach Michelbach, wo man auch einkehren könnte. Bei dieser Variante wird die Strecke auf rund 15 km verkürzt.Alle Details zur Tour (Anreise, Beschreibung des Streckenverlaufs, GPS-Track, Video und zahlreiche Fotos) findet man auf der Internetseite von www.naturaktiverleben.de

unter folgendem Link www.naturaktiverleben.de/?IndexTour=86

 

 

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Damit der Bürger weiß, was er tun kann und muss

Monschau. »Wir wollen keine Panik verbreiten - wir wollen, dass die Menschen wissen, was sie jetzt und in einem möglichen Katastrophenfall tun und wie sie sich schützen können.« Städteregionsrat Helmut Etschenberg kämpft wie kein Zweiter für die Abschaltung des Atomkraftwerks »Tihange 2« in Belgien. Nun wurde unter seiner Federführung eine 24-seitige Informationsbroschüre verfasst.Region (Fö). Warum ist das Kernkraftwerk in Tihange gefährlich? Wie verhalte ich mich im Falle eines Falles richtig? Und: Was hat es mit den Jodtabletten auf sich? Das sind nur drei von vielen Fragen, die die Bevölkerung derzeit beschäftigen. Antworten darauf gibt jetzt die auf der EUREGIO-Wirtschaftsschau vorgestellte Informationsbroschüre. Herausgeber ist die StädteRegion Aachen gemeinsam mit der Stadt Aachen, den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg in Kooperation mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion des Landes Rheinland-Pfalz. Die Broschüre, die in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit aller Partner entstanden ist, trägt den Titel »Informationen für die Bevölkerung in der Umgebung des Kernkraftwerks Tihange (B)«. Fachleute aus der ganzen Region haben die Informationen zusammen getragen. Städteregionsrat Helmut Etschenberg: »Die Broschüre ist die erste ihrer Art und nur der erste Baustein unserer Katastrophenschutzplanung.«Schwerpunkte sind die Kraftwerke in Belgien, die Wirkung von Radioaktivität und der Katastrophenschutz in NRW. Es wird geklärt, wie die Bevölkerung im Ernstfall gewarnt wird, und welche Verhaltensregeln und Schutzmaßnahmen beachtet werden müssen. Die Einnahme von Jodtabletten und das richtige Verhalten bei einem GAU in Tihange werden erläutert. »Das Medienhaus Weiss ist nicht nur der Klage gegen Tihange beigetreten, es hat uns auch bei der Produktion der Informationsbroschüre unterstützt«, dankt Etschenberg dafür, dass nicht nur Politiker und Institutionen, sondern auch Unternehmen für die »gemeinsame Sache« einstehen.36.000 Broschüren sind gedruckt worden. Die Exemplare sind in den Rathäusern sowie den Kreishäusern und im Haus der StädteRegion Aachen erhältlich. Mehr Informationen und die gesamte Broschüre als E-Paper gibt es unter www.staedteregion-aachen.de/tihange»Wir wollen keine Panik verbreiten - wir wollen, dass die Menschen wissen, was sie jetzt und in einem möglichen Katastrophenfall tun und wie sie sich schützen können.« Städteregionsrat Helmut Etschenberg kämpft wie kein Zweiter für die Abschaltung…

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