StB

Hilfe zur Selbsthilfe mit neuer Stiftung

Kreis Bernkastel-Wittlich. Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank bündelt Spendenaktivitäten künftig unter dem Dach einer Stiftung

Hoch über den Dächern von Bernkastel – in den Räumen der Burg Landshut. Hierhin hatte die Bank eingeladen für ein nicht alltägliches Vorhaben: die Gründung der »Stiftung der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank eG«. Eine Genossenschaft als Stiftungsgründer. Damit ist auch eine Botschaft und eine besondere Ausrichtung des neuen Ge-bildes vorgegeben. Nicht Almosen sollen hier verteilt werden, sondern bevorzugt soll »Hilfe zur Selbsthilfe« geleistet werden. Ganz im Sinne der genossenschaftlichen Gründerväter Hermann Schulze-Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen. Letzterer wäre in diesem Jahr 200 Jahre alt geworden. Ein runder Geburtstag, den die Genossenschaften in Deutschland und der Welt 2018 in besonderer Weise feiern. Und so passt es gut, dass auch die Einrichtung einer Stiftung, die sich der Förderung der Menschen in der Region zur Aufgabe machen will, in dieses Jubiläumsjahr fällt.

Menschen im Mittelpunkt

Mit einem Grundstock von 200.000 Euro aus dem Vermögen der Bank wird die Stiftung zu Beginn ausgestattet. Außerdem fließen ihr künftig nennenswerte Beträge aus den sogenannten Reinertragsmitteln des Gewinnsparens der Bank zu. Die Stiftung wird damit in die Lage versetzt, von Beginn an ihren Auftrag zu erfüllen. Michael Hoeck, Vorstandssprecher der Bank und außerdem auch Mitglied des dreiköpfigen Stiftungs-Vorstands: »Als Bank sind wir fest mit den Menschen vor Ort verbunden. Sie wollen wir fördern und stärken, ganz im Sinne unseres Leitgedankens `Der Mensch im Mittelpunkt`. Wir übernehmen gesellschaftliche Verantwortung in unterschied-lichsten Bereichen«.

Dem Vorstand gehören außerdem Gerhard Knauf, Leiter Marketing und Kommunikation der Bank und Uli Schlösser, Bereichsleiter des Privatkundengeschäfts, an. Außerdem verfügt die Stiftung über ein zwölfköpfiges Kuratorium, das dem Stiftungsvorstand beratend zu Seite steht. Es setzt sich zusammen aus Vertretern des Aufsichtsrats und Beirats der Bank, den regionalen Marktbereichsleitern und zwei ehemaligen Mit-arbeitern sowie einem ehemaligen Vorstandsmitglied. Die Satzung, die auch den Stiftungszweck beschreibt, umfasst eine Reihe von Förderzwecken, z.B. die Jugend- und Altenhilfe, Kultur und Sport, Bildung und Erziehung, Umwelt- und Naturschutz sowie soziale Zwecke. Die Stiftung wird damit zum zweiten Eckpfeiler des sozialen und gesellschaftlichen Engagements der Bank, neben der vor wenigen Jahren geschaffenen Crowdfunding-Plattform »Viele schaffen mehr«. Auch diese belohnt in besonderer Weise eigenes Engagement der Initiatoren und Spenden empfänger.

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