Klausener Wallfahrt mit Kutschfahrt eröffnet

Klausen. Der Apostolische Nuntius Erzbischof Dr. Nikola Eterovi eröffnete mit der traditionellen Lichterprozession am 30. April die Klausener Wallfahrt im größtem Wallfahrtsort des Bistum Triers. Der päpstliche Gesandte des Papstes reiste gut gelaunt aus Berlin an, um die zwei besonderen Jubiläen in Klausen zu feiern: Vor 575 wurde die erste Kapelle für das Klausener Gnadenbild erbaut und die Dominikaner kamen vor 100 Jahre nach Klausen. Auf dem letzten Stück der Wegstrecke wurden der Nuntius und Wallfahrtsrektor Pater Albert Seul OP durch Emil Prinz aus Sehlem, mit einer festlich geschmückten Kutsche zur Wallfahrtskirche gebracht. Pater Albert erklärt: "Früher war es Brauch den Bischof an der Ortsgrenze abzuholen. Aufgrund des hohen Besuchs von Erzbischof Eterovi wollten wir ihn gebührend empfangen, damit der Nuntius seinen Besuch in Klausen in bleibender Erinnerung behält." Voll besetzte Kirche Das letzte Mal war 1964 ein Vertreter des Papstes in Klausen. Die offizielle Wallfahrtseröffnung feierte der Vertreter des Papstes in der Bundesrepublik Deutschland am Abend in der vollbesetzen Wallfahrtskirche. Als Konzelebranten standen ihm die Dominikanerpatres Albert Seul und Gerd Frenschkowski sowie Pfarrer Edwin Prim zur Seite. Der päpstliche Gesandte überbrachte Grüße von Papst Franziskus. Wie die Pilger im Marienwallfahrtsort Klausen verehre auch der Heilige Vater die Gottesmutter sehr und besucht deshalb auch sehr häufig die Basilika Santa Maria Maggiore in Rom. In seiner Predigt erinnerte er an die verschiedenen Geschenke Gottes: Gottes Geschenke Das Geschenk des Friedens: "Wir alle haben den Frieden nötig, in unseren Herzen, in unseren Familien, in den Gemeinschaften und in der Welt. Leider erreichen uns täglich die Nachrichten von Krieg, Gewalt und Terrorismus. Das Geschenk der Versöhnung: Papst Franziskus lädt die Gläubigen immer wieder dazu ein, das Sakrament der Versöhnung neu zu entdecken. Der Papst selbst beichtet regelmäßig und spendet das Sakrament. Eterovi verwies auch auf das Gabe des Heiligen Geistes als Geschenk und „als Quelle des Lebens, der Freude und der Gemeinschaft“, dessen wir alle so sehr bedürften. „Vertrauen wir unsere guten Vorsätze dem Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes in Klausen und suchen bei ihr Fürsprache." Im Namen des Heiligen Vaters erteilte der Nuntius den besonderen Apostolischen Segen und leitete damit zur traditionellen Lichterprozession ein, die durch den Kreuzweg des Park, durch die Eberhardsstraße, in die Gnadenkapelle der Wallfahrtskirche führte. Eintrag ins Pilgerbuch Beim Empfang im Pfarrheim verweilte der Erzbischof noch für einige Gespräche und zeigte sich weiterhin sehr Volksnah. Er trug sich in das Klausener Pilgerbuch ein und bekam vom Wallfahrtsrektor das Klausener Pilgermedallion und den Kirchenführer als Lektüre für seine lange Rückreise überreicht. Bis Oktober findet zusätzlich zu den Gottesdiensten am Samstag um 18 Uhr und Sonntag um 10.30 Uhr, auch eine Wallfahrtsandacht am Sonntag um 15 Uhr statt. Am ersten Sonntag im Monat findet im Rahmen dieser eine Krankensegung statt.  Foto:VeranstalterDer Apostolische Nuntius Erzbischof Dr. Nikola Eterovi eröffnete mit der traditionellen Lichterprozession am 30. April die Klausener Wallfahrt im größtem Wallfahrtsort des Bistum Triers. Der päpstliche Gesandte des Papstes reiste gut gelaunt aus…

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