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Bilanz Oktoberfest: 44 Strafanzeigen

Wittlich. Die Polizei zieht ein überwiegend positives Resümee des diesjährigen Bungert-Oktoberfests in Wittlich. 30 Anzeigen wegen Körperverletzung gingen ein.

Das seit Jahren in Wittlich stattfindende Oktoberfest auf dem Festgelände in der Röntgenstraße in Wittlich beschäftigte auch dieses Jahr die Beamten der Polizei in Wittlich.  

Wie die Polizei meldet, verbuchte man an sechs Wochenenden etwa 68.000 Besucher. Die überwiegende Mehrheit der Gäste verhielt sich friedlich.  

Leider mussten sich die dort eingesetzten Polizeibeamten, teilweise unterstützt durch Kollegen der Bereitschaftspolizei, auch mit insgesamt 44 Strafanzeigen befassen. Überwiegend handelte es sich dabei um Körperverletzungsdelikte, die in vielen Fällen auch auf übermäßigen Alkoholkonsum zurückzuführen sind. Insgesamt wurden 30 Anzeigen wegen eines Körperverletzungsdeliktes registriert.

In mehreren Fällen folgten Besucher nicht dem Hausverbot, das durch die dort eingesetzten Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma ausgesprochen wurde. Die Hausverbote wurden solchen Personen ausgesprochen, die sich durch ungebührliches Verhalten hervortaten und sollten den anderen Besuchern ein weiterhin friedliches Feiern ermöglichen. Nicht bei jedem stieß dies auf Verständnis, so dass dem Hausrecht des Veranstalters Nachdruck verliehen werden musste.  

Bei weiteren 30 durch die Polizei Wittlich erfassten Vorkommnissen mussten Streitigkeiten geschlichtet werden, hilflosen, teils stark alkoholisierten Personen wurde Hilfe zuteil, Verlustanzeigen und Sachbeschädigungen wurden aktenkundig gemacht.  

Dennoch zieht die Polizei ein positives Fazit: In Anbetracht der großen Anzahl an Menschen die das Oktoberfest in Wittlich besuchen, könne nie ganz ausgeschlossen werden, dass dort auch veranstaltungstypische Straftaten begangen werden. Die leichte Steigerung des Straftatenniveaus im Gegensatz zum Vorjahr (37 Straftaten) führt die Polizei auf die nochmals deutlich gestiegene Besucherzahl zurück.  

In enger Zusammenarbeit mit dem Veranstalter werde weiter an einer Minimierung solcher Vorfälle gearbeitet, meldet die Polizei Wittlich.

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