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Mit sportlichem Ehrgeiz gegen triste Zustände in Ruanda

Die Kurfürst-Balduin-Realschule plus nimmt Mitte September bereits zum neunten Mal an der Aktion "Lebensläufe" der Deutschen Welthungerhilfe teil. Durch Ausdauerleistung werden die Schüler das rheinland-pfälzische Partnerland Ruanda unterstützen. Auf dem diesjährigen Programm stehen am 13. September Laufen, Inlineskaten und Radfahren am Sterenbachsee und Radfahren auf dem Maare-Mosel-Radweg in Richtung Plein. Ihre sportlichen Leistungen lassen sich die Teilnehmer von Sponsoren honorieren.

Dieses Jahr unterstützt die Kurfürst-Balduin-Realschule plus das Projekt "Muheta", mit dem die Instandhaltung einer Grundschule in der ruandischen Region Muhanga fortgeführt werden soll. An der Muheta Grundschule werden derzeit 538 Schüler in nur elf Klassenräumen unterrichtet, von denen acht Räume in einem sehr schlechten Zustand sind: Das Dach ist undicht, der Lehmboden ist aufgeweicht und die kargen Schulmöbel stehen im Schlamm. Mit der Spende der Kurfürst-Balduin-Realschule plus können acht neue Klassenräume und zehn Toiletten gebaut werden. Außerdem sollen ein Schulgarten und Sportplätze angelegt werden. Zusätzliche Gesundheitsschulungen vermitteln den Grundschülern Wissenswertes zu Ernährung und Hygiene.

Normen Klock, Sportlehrer und Koordinator der Aktion „Lebensläufe“ an der Kurfürst-Balduin-Realschule plus, hofft, „dass auch dieses Jahr sehr viele die Aktion wohlwollend unterstützen und wir als Schulgemeinschaft einen Betrag dazu leisten können, dass Kinder in Ruanda besser lernen können.“ Auch Schulleiterin Marianne Schönhofen freut sich auf die Veranstaltung: „Bereits während der Fair-Play-Tour vor den Sommerferien hat das Team der KBR plus einen beträchtlichen Betrag für unsere Partnerschule in Ruanda erradelt. Nun treibt die gesamte Schulgemeinschaft Sport, um sich mit den ruandischen Kindern zu solidarisieren. Ich hoffe, dass die Spendenbereitschaft der Sponsoren wieder sehr hoch sein wird.“

Bevor sich die Wittlicher Schüler am 13. September sportlich betätigen, suchen sie fleißig Sponsoren, die ihre Ausdauerleistung beim Laufen, Inlineskaten oder Radfahren in Geld umsetzen. Sponsoren können beispielsweise Eltern, Großeltern, Nachbarn, Bekannte, Freunde oder Geschäftsleute sein.

Foto: FF

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