Tausende Raser bei Wittlich geknipst

Wittlich. An vier Tagen fuhren an einer Baustelle auf der Autobahn A 1 bei Wittlich knapp 6.500 Autos  zu schnell. 980 Autofahrer müssen mit einem Fahrverbot rechnen.   Zu hohe Geschwindigkeit ist eine der häufigsten Verkehrsunfallursachen und führt oft zu sehr schweren Unfallfolgen. Insbesondere an Autobahnbaustellen kann zu schnelle Geschwindigkeit schlimme Folgen haben, wie ein schwerer Verkehrsunfall am Dienstagmorgen, 26. September, auf der A 1 zwischen dem Autobahndreieck Moseltal und der Abfahrt Mehring zeigte. Dass viele Autofahrer diese Gefahr offenbar nicht erkennen und sich nicht an die Geschwindigkeitsbeschränkung halten zeigt eine Auswertung der Messergebnisse, die von einer semimobilen Geschwindigkeitsmessanlage (Trailer) des Polizeipräsidiums Trier erstellt wurde. Das Gerät stand an der Zufahrt zur Autobahnbaustelle der A 1 bei Wittlich am Parkplatz Lüxem in Fahrtrichtung Trier. Dort ist die zulässige Geschwindigkeit auf 80 km/h beschränkt. Vom 21. September bis 24. September registrierte die Anlage 6.425 Geschwindigkeitsüberschreitungen. Daraus ergaben sich 4.421 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und 2.004 Verwarnungen. 980 Kraftfahrer müssen mit einem Fahrverbot rechnen, weil sie an dieser Stelle schneller als 121 km/h gefahren sind. Den traurigen Rekord legte ein Autofahrer am frühen Freitagabend hin. Er raste mit 207 km/h durch die Messstelle. Ihn erwartet ein Bußgeld von mindestens 600 Euro, zwei Punkte im Verkehrszentralregister des Kraftfahrtbundesamtes und drei Monate Fahrverbot.   Außerhalb geschlossener Ortschaften werden Geschwindigkeitsüberschreitungen bis 20 km/h mit einem Verwarnungsgeld bis zu 30 Euro geahndet. Darüber gibt es Punkte im Verkehrszentralregister und ab 41 km/h zu schnell droht ein Fahrverbot,   Im vergangenen Jahr ereigneten sich im Bereich des Polizeipräsidiums Trier 2.350 Verkehrsunfälle mit der Hauptunfallursache „Geschwindigkeit“. Bei 671 dieser Verkehsunfälle starben 15 Menschen, 845 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.   An vier Tagen fuhren an einer Baustelle auf der Autobahn A 1 bei Wittlich knapp 6.500 Autos  zu schnell. 980 Autofahrer müssen mit einem Fahrverbot rechnen.   Zu hohe Geschwindigkeit ist eine der häufigsten Verkehrsunfallursachen und führt oft zu…

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Mit sportlichem Ehrgeiz gegen triste Zustände in Ruanda

Wittlich. Die Kurfürst-Balduin-Realschule plus nimmt Mitte September bereits zum neunten Mal an der Aktion "Lebensläufe" der Deutschen Welthungerhilfe teil. Durch Ausdauerleistung werden die Schüler das rheinland-pfälzische Partnerland Ruanda unterstützen. Auf dem diesjährigen Programm stehen am 13. September Laufen, Inlineskaten und Radfahren am Sterenbachsee und Radfahren auf dem Maare-Mosel-Radweg in Richtung Plein. Ihre sportlichen Leistungen lassen sich die Teilnehmer von Sponsoren honorieren. Dieses Jahr unterstützt die Kurfürst-Balduin-Realschule plus das Projekt "Muheta", mit dem die Instandhaltung einer Grundschule in der ruandischen Region Muhanga fortgeführt werden soll. An der Muheta Grundschule werden derzeit 538 Schüler in nur elf Klassenräumen unterrichtet, von denen acht Räume in einem sehr schlechten Zustand sind: Das Dach ist undicht, der Lehmboden ist aufgeweicht und die kargen Schulmöbel stehen im Schlamm. Mit der Spende der Kurfürst-Balduin-Realschule plus können acht neue Klassenräume und zehn Toiletten gebaut werden. Außerdem sollen ein Schulgarten und Sportplätze angelegt werden. Zusätzliche Gesundheitsschulungen vermitteln den Grundschülern Wissenswertes zu Ernährung und Hygiene. Normen Klock, Sportlehrer und Koordinator der Aktion „Lebensläufe“ an der Kurfürst-Balduin-Realschule plus, hofft, „dass auch dieses Jahr sehr viele die Aktion wohlwollend unterstützen und wir als Schulgemeinschaft einen Betrag dazu leisten können, dass Kinder in Ruanda besser lernen können.“ Auch Schulleiterin Marianne Schönhofen freut sich auf die Veranstaltung: „Bereits während der Fair-Play-Tour vor den Sommerferien hat das Team der KBR plus einen beträchtlichen Betrag für unsere Partnerschule in Ruanda erradelt. Nun treibt die gesamte Schulgemeinschaft Sport, um sich mit den ruandischen Kindern zu solidarisieren. Ich hoffe, dass die Spendenbereitschaft der Sponsoren wieder sehr hoch sein wird.“ Bevor sich die Wittlicher Schüler am 13. September sportlich betätigen, suchen sie fleißig Sponsoren, die ihre Ausdauerleistung beim Laufen, Inlineskaten oder Radfahren in Geld umsetzen. Sponsoren können beispielsweise Eltern, Großeltern, Nachbarn, Bekannte, Freunde oder Geschäftsleute sein. Foto: FF Die Kurfürst-Balduin-Realschule plus nimmt Mitte September bereits zum neunten Mal an der Aktion "Lebensläufe" der Deutschen Welthungerhilfe teil. Durch Ausdauerleistung werden die Schüler das rheinland-pfälzische Partnerland Ruanda unterstützen.…

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Wittlicher Tafel: Jubiläum und anschauliches Schätzspiel

Wittlich. Die Wittlicher Tafel feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen. Im Fokus des Jubiläumsjahres steht die Arbeit der rund 100 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Woche für Woche den Tafelbetrieb organisieren. Um einen Eindruck davon zu bekommen, was die Ehrenamtlichen jede Woche alleine körperlich leisten, hielten die Mitarbeiterinnen am Infostand beim ökumenischen Gemeindefest zwei Lebensmittelkörbe bereit, deren Gewicht geschätzt werden konnte: Einen großen Korb für Erwachsene und einen kleinen, leichteren Korb für Kinder.     Die Beteiligung am Schätzspiel war groß. Je nachdem, wie nah man am korrekten Gewicht lag, durfte einmal, zweimal oder sogar dreimal am Glücksrad gedreht werden. Auch die Trostpreise in Form von mitgebrachten Tafeläpfeln waren bei den hohen Temperaturen gerne gesehen. Die spannende Frage nach dem exakten Gewicht wird an dieser Stelle gelüftet: der große Korb wog ganze 10,6 Kilogramm und der kleine 3 Kilogramm.   Dass die Wittlicher Tafel bei dem besonderen Kirchentag vor Ort war, ist kein Zufall. Die Pfarreiengemeinschaft Wittlich und die evangelische Kirchengemeinde Wittlich sind als Kooperationspartner der Tafel von Anfang an in die Arbeit involviert und unterstützen das Projekt, insbesondere auf finanzieller Ebene. So wurde auch im Auftakt-Gottesdienst zum Gemeindefest eine Kollekte zugunsten der Tafel durchgeführt. Der Dank gilt allen Spendern und Unterstützern.   Weitere Infos zur Arbeit der Wittlicher Tafel bei Anja Adam, Tel. 06571 / 95 63 38 19, oder per Email an adam.anja@caritas-wittlich.de.   Foto: FF Die Wittlicher Tafel feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen. Im Fokus des Jubiläumsjahres steht die Arbeit der rund 100 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Woche für Woche den Tafelbetrieb organisieren. Um einen Eindruck…

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