Ein Fest der Blasmusik

Waxweiler. Das 1. Frühlingsfest der Blasmusik bescherte dem Isleker Musikanten-Express in Waxweiler ein ausverkauftes Bürgerhaus. „Wir sind überwältigt“ - so lautet das Resümee von Manfred Willmes und Marco Francois, den Hauptverantwortlichen des Isleker Musikanten-Express´. Ihre Idee, in der Eifel ein Musikfest ausschließlich für Egerländer und volkstümliche Blasmusik anzubieten, traf auf offene Ohren. Das Bürgerhaus in Waxweiler war vom Auftakt bis zum Schlussakkord bis auf den letzten Sitz- und Stehplatz besetzt. Die fünf Orchester – die „Original Eifeler Musikanten“, die „Uedelhovener Musikanten“, die „Seiwerather Musikanten“, die „Eifeler Musikanten“ und die Musiker des „Isleker Musikanten-Express“ – hatten mit diesem Publikum, in dem alle Altersstufen vertreten waren, ein leichtes Spiel. Die Blasmusikfans kamen  extra aus Belgien, Luxemburg und dem Norden der Eifel angereist und sangen, klatschten und tanzten mit und ermunterten die Musiker, Solisten, Sänger und Moderatoren zu Höchstleistungen. Das Publikum hofft auf eine Wiederholung der  Veranstaltung im kommenden Jahr.  Weitere Termine und Informationen zum Veranstalter finden Sie unter: www.islekermusikanten-express.de.Das 1. Frühlingsfest der Blasmusik bescherte dem Isleker Musikanten-Express in Waxweiler ein ausverkauftes Bürgerhaus. „Wir sind überwältigt“ - so lautet das Resümee von Manfred Willmes und Marco Francois, den Hauptverantwortlichen des Isleker…

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Schnuppertag am SJG in Biesdorf

Bitburg-Land. /Biesdorf. FSA, VU und Morgenkreis - Was ist das eigentlich? Am Tag der offenen Tür konnten Interessierte und Eltern zukünftiger Sextaner zuschauen, wie die Schüler des SJG sich selbständig neue Inhalte erarbeiten. Nicht nur bei der FSA (Freie Stillarbeit) konnte man schnuppern, sondern auch beim Vernetzten Unterricht (VU) oder dem regulären Fachunterricht aller Jahrgangsstufen. Reger Andrang herrschte besonders in und vor den Klassenräumen der Fünftklässler. Viele Eltern und Viertklässler sahen im Klassenzimmer zu, wie die Schüler an ihren FSA-Materialien saßen, ein Deutschland-Puzzle bearbeiteten oder die Wirkung von Stabmagneten experimentell untersuchten, und ließen sich die einzelnen Teile des Marchtaler Plans von fachkundigen Lehrern direkt vor Ort erläutern. Nicht wenige staunten dabei über das hohe Maß an Selbstorganisation der Schülerinnen und Schüler oder über die konzentrierte Stille der Arbeitsatmosphäre. Auch der Lateinunterricht der Klasse 6 kam bei den Eltern gut an, da die Schüler dort ihre sprachlichen Qualitäten zeigen konnten. Neben dem regulären Fachunterricht präsentierten auch die Arbeitsgemeinschaften der Schule ihr breit gefächertes Angebot: Ob Theater, Musik oder Sport - überall wurde begeistert zugeschaut. Großes Interesse fanden auch die Informationen über die seit diesem Schuljahr erfolgreich neu angebotene Nachmittagsbetreuung. Abgerundet wurde das Programm des Tages von einer Informationsveranstaltung im frisch renovierten Speisesaal, in der die Schulleitung das Profil der Schule mit den Besonderheiten des Marchtaler Plans und dem speziellen Angebot von "Latein plus" am St.-Josef-Gymnasium vorstellte. Der gute Zuspruch und die vielen interessanten Gespräche zeigten am Ende des Tages, dass das Interesse an einer Schule mit ansprechender Campus-Atmosphäre weiterhin sehr groß ist. Wer am Tag der offenen Tür nicht kommen konnte, dem bietet das SJG im Januar bei einem Info-Tag noch einmal die Gelegenheit, die Schule aus nächster Nähe kennenzulernen und Kinder für das kommende Schuljahr anzumelden. Foto: Schule/Biesdorf. FSA, VU und Morgenkreis - Was ist das eigentlich? Am Tag der offenen Tür konnten Interessierte und Eltern zukünftiger Sextaner zuschauen, wie die Schüler des SJG sich selbständig neue Inhalte erarbeiten. Nicht nur bei der FSA (Freie…

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Wohnhaus brennt aus - Zwei Verletzte

Prümzurlay. In der Kapellenstraße in Prümzurlay ist vergangene Nacht ein Wohnhaus ausgebrandt. Das Feuer brach gegen 2.30 Uhr aus. Nachbarn retteten die beiden Hausbewohner aus den Flammen. Eine Frau musste wegen ihrer schweren Brandverletzungen in eine Spezialklinik nach Ludwigshafen gebracht werden. Um den Brand zu löschen, legte die Feuerwehr eine mehrere hundert Meter lange Wasserleitung aus der Prüm zu dem brennenden Haus. Am frühen Morgen hatte sie das Feuer unter Kontrolle und die Nachlöscharbeiten konnten beginnen. Unter schwerem Atemschutz kamen 16 Atemschutztrupps im Inneren des Hauses und zwei Drehleitern von außen zum Einsatz. Schwierigkeiten bereiteten den Einsatzkräften die Minusgrade. Das Löschwasser gefror auf dem Vorhof und der Straße. Der Landebetrieb Mobilität musste mit einem Streufahrzeug anrücken und den Einsatzkräften große Mengen Streusalz abkippen. In Eimern abgefüllt wurde das Salz großflächig verteilt. Mit Sonnenaufgang war das Feuer gelöscht, eine Brandwache wurde eingerichtet. Mit einer Wärmebildkamera werden mögliche Glutnester ausgemacht. Wie es zu dem Feuer kommen konnte, steht noch nicht fest. Brandermittler können erst zu einem späteren Zeitpunkt das völlig ausgebrannte Haus betreten. Auch zwei angrenzende Wohnhäuser wurden bei dem Feuer durch Hitzeentwicklung und Löschwasser beschädigt. Der Schaden wird auf einen hohen sechsstelligen Bereich eingeschätzt. Im Einsatz waren mehr als 100 Einsatzkräfte von FEZ und Wehrleitung Irrel, die Feuerwehren aus Prümzurlay, Irrel, Minden, Niederweis, Holsthum, Ernzen, Ferschweiler, Alsdorf, Bitburg und Neuerburg. Ebenso das DRK Echternacherbrück und Bitburg mit Notarzt, das DRK OV Südeifel, die Polizei Bitburg, die Straßenmeisterei Irrel und der Energieversorger RWE. Fotos: Agentur SikoIn der Kapellenstraße in Prümzurlay ist vergangene Nacht ein Wohnhaus ausgebrandt. Das Feuer brach gegen 2.30 Uhr aus. Nachbarn retteten die beiden Hausbewohner aus den Flammen. Eine Frau musste wegen ihrer schweren Brandverletzungen in eine…

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„Gegen das Vergessen unbesungener Helden“

Neuerburg. Erika Rosenberg, die Biographin von Emilie und Oskar Schindler, hat zwei Leistungskurse Geschichte am Eifel-Gymnasium Neuerburg besucht und mit den Schülern über das Ehepaar gesprochen, das zur NS-Zeit mehr als 1200 Juden das Leben gerettet hat. Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg wollte man in Deutschland weder über den Krieg noch über den Nationalsozialismus sprechen. Die Verbrechen der nationalsozialistischen Diktatur wurden weder von Tätern noch von Opfern thematisiert, sondern zu einem gesellschaftlichen Tabu-Thema par excellence. Ähnliches gilt auch für die Familie von Erika Rosenberg, einer deutschen Journalistin, die als Tochter jüdischer Eltern 1951 in Argentinien geboren wurde, nachdem diese 1936 über Paraguay nach Argentinien vor der Verfolgung in Deutschland geflohen waren. Rosenberg wollte das Schicksal zahlreicher Einwanderer nach Argentinien literarisch aufarbeiten, doch dann lernte sie 1990 Emilie Schindler, die Witwe des berühmten Oskar Schindler kennen. Berühmt Spielbergs "Schindlers Liste" Berühmt geworden ist vor allem Oskar Schindler, der mehr als 1200 Menschen vor dem Tod durch die nationalsozialistischen Verbrechen rettete. 1967 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, wurde Schindler vor allem durch die Verfilmung seines Wirkens durch Steven Spielbergs "Schindlers Liste" prominent. Dieser Film schlug hohe Wellen, machte er doch auf ein ungeliebtes Thema aufmerksam, indem er die Schrecken des faschistischen Deutschlands eindrücklich illustriert. Schindler verprasste zwischen 1927-1935 zunächst die Mitgift seiner Frau, bis er 1935 als Abwehrchef und Agent der Wehrmacht arbeitete. 1939 kam er nach Krakau und kaufte eine stillgelegte Fabrik, baute eine kriegswichtige Produktion auf und stellte polnische und jüdische Arbeiter ein, sodass er sie vor dem sicheren Tod im Konzentrationslager errettete. Soweit ist die Geschichte einem breiten Publikum bekannt, was nicht zuletzt Spielbergs Hollywood-Verfilmung zu verdanken ist. Dieser Blockbuster vergisst jedoch vollständig das Wirken von Schindlers Ehefrau, Emilie Schindler, die im Film lediglich als betrogene Ehefrau des "Lebemanns" Oskar vorgestellt wird. Vergessen wird vor allem, dass Emilie schon 1939 mit ihrem Mann nach Krakau kam und entscheidenden Anteil an der Gründung der Fabrik und der Rettung der Juden vor den Nationalsozialisten hatte. Sie war drei bis vier Mal wöchentlich in der Fabrik, sammelte Überlebensnotwendiges für ihre jüdischen Arbeiter und sorgte sich auch um ihre Angestellten in dieser hoffnungslosen Zeit, wenn sie sich beispielsweise entgegen ihrer religiös begründeten Frömmigkeit für eine Schwangere einsetzte, die ihre Schwangerschaft abbrechen konnte, da diese ihr sicheres Ende bedeutet hätte.Die Überlebenden sollten später bestätigen, dass das Ehepaar Schindler alles getan hätte, um ihre "Leute" zu retten und SIE ebenso großen Anteil an deren Rettung hatte wie ER. Zur Statistin degradiert Entsprechend desillusionierend muss die Spielberg-Interpretation wahrgenommen werden, denn dieser rückt lediglich Oskar Schindler in den Mittelpunkt. Frühere Filmideen, wie beispielsweise die von Fritz Lang oder einer Version, in der Romy Schneider als Darstellerin für Emilie Schindler vorgesehen war, hätten Emilie die verdiente Hauptrolle zugewiesen, wurden aber nie realisiert. Stattdessen wurde Emilie Schindler zur Statistin degradiert und von Spielberg 1993 nach dem Filmdreh als "gerettete Jüdin" mit ihrem "Ehemann" zur feierlichen Gala-Vorstellung des Films eingeladen. Für Spielberg waren die Geretteten die Helden, nicht aber die Schindlers selbst und offenbar am wenigsten die starke Frau neben Oskar, Emilie Schindler. Beiden ist die Rettung hunderter Leben aber gleichzeitig zu verdanken, sodass ihre "unbesungenen Heldentaten" im Gespräch mit Erika Rosenberg zumindest am Eifel-Gymnasium Neuerburg in einem zweistündigen Gesprächskreis der Leistungskurse Geschichte der Jahrgangsstufe 12 (Frau Marx) und 13 (Frau Dr. Becker) mit Frau Rosenberg entsprechend gewürdigt und herausgestellt wurden - "gegen das Vergessen"! (Text: Dr. Susanne Becker, Foto: Eifel-Gymnasium Neuerburg) Erika Rosenberg, die Biographin von Emilie und Oskar Schindler, hat zwei Leistungskurse Geschichte am Eifel-Gymnasium Neuerburg besucht und mit den Schülern über das Ehepaar gesprochen, das zur NS-Zeit mehr als 1200 Juden das Leben gerettet hat. …

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Danke für viele Blutspenden

Neuerburg. Der DRK-Ortsverein Neuerburg hat 21 Mehrfachblutspender im Rotkreuz-Zentrum in Neuerburg geehrt. Bei der Gelegenheit gab Bereitschaftsarzt Dr. Ingvo Müller einen Einblick in die Medizin in einer anderen Welt, konkret in die medizinische Versorgung im afrikanischen Malawi. Nach dem Vortrag dankte das DRK 21 Blutspender, besonders Reinhard Kockelmann aus Neuerburg für 100 Blutspenden. Für 75 Blutspenden wurden ausgezeichnet: Friedhelm Schreiber, Plascheid,  Erhard Fleischer, Neuerburg, Edmund Alff, Emmelbaum,  Josef Steins, Karlshausen,  Peter Thiel, Mauel.  Für 25 Blutspenden wurden geehrt: Annemarie Pick, Neuerburg,  Ute Beate Wolff, Neuerburg, Rita Dott, Heilbach, Axel Kösters, Neuerburg,  Ludwig Hermes, Berscheid,  Thea Densborn-Schmitz, Neuerburg, Esther Kruchten, Neuerburg,  Jürgen Hotz, Ferschweiler, Claudia Schreiber, Arzfeld.  Für 10 Blutspenden wurden geehrt: Anita Engel-Götz, Scheuern,  Johannes Jüngels, Neuerburg, Manfred Dühr, Dauwelshausen, Achim Josef Dhur, Utscheid, Alexander Steins, Neuerburg, Achim Melchior, Uppershausen. Im Namen des DRK-Ortsvereins dankten Bereitschaftsleiter Elmar Gierenz und Vorsitzender Willi Thommes den Blutspendern für deren vorbildlichen Einsatz. Gierenz hob die Bedeutung der Blutspende hervor und warb gleichzeitig dafür, in dem bisher gezeigten Einsatz nicht nachzulassen. Er appellierte an die Mehrfachspender, das Rote Kreuz bei dem Werben von Erstspendern zu unterstützen. Foto: DRK Der DRK-Ortsverein Neuerburg hat 21 Mehrfachblutspender im Rotkreuz-Zentrum in Neuerburg geehrt. Bei der Gelegenheit gab Bereitschaftsarzt Dr. Ingvo Müller einen Einblick in die Medizin in einer anderen Welt, konkret in die medizinische Versorgung…

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