Girls‘ Day in der Bitburger Brauerei

Bitburg. Die Bitburger Brauerei hat auch in diesem Jahr wieder junge Mädchen zum Girls' Day eingeladen. 18 Schülerinnen im Alter von 12 bis 15 Jahren nutzten diese Chance und schnupperten in klassische Männerberufe hinein. Das Traditionsunternehmen nimmt regelmäßig am bundesweiten Mädchen-Zukunftstag teil und ermöglicht Mädchen, bei der Entstehung von Bitburger Premium Pils und den alkoholfreien Erfrischungsgetränken hinter die Kulissen zu schauen. Neben einem ausgiebigen Rundgang über das Brauereigelände war auch reichlich Action angesagt: Die neugierigen Mädchen konnten etwa im Labor bei Untersuchungen dabei sein, in der Schreinerei aktiv werden und in der hauseigenen Malerwerkstatt mit Spachtel und Pinsel arbeiten. Das Highlight war  der Besuch im Sudhaus: Dort führten Auszubildende die Schülerinnen in das Brauhandwerk ein. Den Schülerinnen gefielen die Einblicke in die verschiedenen, noch von Männern dominierten Berufsfelder gut. "Mir hat der Besuch in der Schreinerei am meisten Spaß gemacht - ich habe zuvor noch nie Säge und Hobel in der Hand gehabt", so die Schülerin Laura. Auch für die 14-jährige Stefanie war der Girls' Day eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag: "Ich habe heute viele spannende Berufsfelder kennengelernt und kann mir sehr gut vorstellen, später in einem Handwerksberuf zu arbeiten." Foto: Brauerei Die Bitburger Brauerei hat auch in diesem Jahr wieder junge Mädchen zum Girls' Day eingeladen. 18 Schülerinnen im Alter von 12 bis 15 Jahren nutzten diese Chance und schnupperten in klassische Männerberufe hinein. Das Traditionsunternehmen nimmt…

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Landleben wie vor hundert Jahren

Irrel. Wie lebten die Menschen vor hundert Jahren ohne Waschmaschine, ohne landwirtschaftliche Maschinen, ohne milchverarbeitende Molkereien und ohne Textilfabriken? Einen Eindruck von dem mühsamen Handwerk ohne Motoren und Elektronik verschafft der Verein Irreler Bauerntradition. Auf Märkten in der Region und im Saarland zeigen die Männer, Frauen und Kinder von April bis September, wie die Menschen früher Butter stampften, Getreide verarbeiteten, Wolle spannen oder Seile drehten. Dreschkasten von 1900 Einer der Männer im rot-weiß-karierten Hemd, Cordhose mit Hosenträgern und Strohhut, der bei den Live-Demonstrationen des Vereins vorführt, wie einst das Getreide gedroschen wurde, ist Leonhard Reusch. Er zog 2006 aus dem Westerwald nach Irrel. Weil er Kontakt suchte, kam er zur Irreler Bauerntradition. „Maschinen waren immer mein Ding. Ich komme aus einem 200-Seelen Dorf und kannte aus meiner Kindheit noch die alten Maschinen“, erzählt der 60-Jährige. So wurde er Maschinenmann an der Stiftendreschmaschine des Vereins. Anstrengend und mühselig sei es, diese alte Gerätschaft zu bedienen, aber „es macht Spaß“, fügt er hinzu. „Man weiß erstmal, was die Leute vor hundert Jahren geleistet haben.“ Klar, dass sie abends einfach müde ins Bett gefallen seien. Seine Aufgabe ist es, bei den Vorführungen den alten Dreschkasten aus dem Jahr 1900 mit den Garben zu beschicken und die Kurbel zu drehen, damit in der Trommel die Ähren ausgeschlagen werden und das Korn getrennt vom Stroh hinten herausfällt. Die nackten Getreidehalme werden anschließend an einer handbetriebenen Häckselmaschine kleingemacht. Früher wurde das gehäckselte Stroh weiterverwertet: in Ställen verteilt oder als Vieh-Futter unter die Rüben gemischt. Butter rompen Anja Horn stieß 2009 zu dem Verein, als sie bei der Feier zum 20-jährigen Vereinsbestehen unverhofft zur Scheunenkönigin gekrönt wurde. „Seitdem bin ich mit Herzblut dabei“, sagt sie. Die 44-Jährige ist eine der Frauen, die bei den Vorführungen in Kopftuch, langem beschürzten Rock und Leinenbluse Butter stampfen. Eine sehr beschwerliche Hausfrauenarbeit, bei der aus Sahne Butter „gerompt“ wird.  Zehn bis 20 Minuten müssen die Frauen in einer tönernen „Butterromp“ zwei Liter Sahne stoßen, bis 700 Gramm Butter daraus geworden sind. Andere Frauen aus dem Verein spinnen Wolle am Spinnrad und wiederum andere stricken daraus Socken oder bedienen die 100 Jahre alte Nähmaschine. Ein besonders beliebtes Produkt, das bei Märkten reißenden Absatz findet, ist das selbst gebackene Sauerteigbrot. 400 Brote kommen dann am Tag aus dem Ofen und sind schon weg, bevor sie noch erkaltet sind. Nachwuchssorgen Kinder machen sich am liebsten an der Seilmaschine zu schaffen. Sie verzwirbelt durch das Drehen einer Kurbel Schnüre, die an zwei gegenüberliegenden Schlitten eingespannt sind. So werden aus Fäden dicke Seile – verwendbar als Kälberstricke oder Springseile. Leider, sagt Leonhard Reusch, haben nur noch wenige Kinder Interesse an der Bauerntradition. „Wir haben Nachwuchssorgen.“ Unter den 50 Mitgliedern zwischen zehn und 80 Jahren tummeln sich derzeit noch sieben Kinder und Jugendliche. bil Kontakt: E-Mail: irrelerbauerntradition@aol.com Telefon: 0171-9988832 (Anja Horn) Termine 9. und 10. April: Hausmesse der Raiffeisenbank in Irrel 24. April: Frühlingsfest auf dem Hofgut Finkenrech in Eppelborn-Dirmingen (Saarland) 16. Mai: Mühlentage in Theley auf der Johann Adams-Mühle (Saarland) 11. Juni: „Maacher Gaassenfest“ in Grevenmacher, 16-22 Uhr 11. September: Tag der offenen Tür im Freilichtmuseum Roscheider Hof in Konz-Roscheid 3. und 4. Dezember: Weihnachtsmarkt in Irrel Aus dem Irreler Dialekt-Lexikon rompen: Butter herstellen ursprüngl. durch Stoßen; ausbuttern Romp: Butterfass kaasten: Garben aufstellen Fuppmilch: Magermilch (weniger als 1 Prozent Fett). Wurde früher ans Vieh verfüttert. Gehääkbank: Strohhexler Woll roppen: Wolle zupfen wääschen: waschen Wääsch ophinken: Wäsche aufhängen Butter selbst machen Rohmilch in die Zentrifuge geben. Durch das Drehen der Kurbel wird Fliehkraft erzeugt und das Fett (Sahne) aus der Milch an den Zentrifugenrand gedrückt und somit von der Magermilch getrennt. Die Flüssigkeiten fließen getrennt voneinander durch 14 kleine Siebe ab. Die Sahne muss nun 24 Stunden ruhen, um sie zu Butter verarbeiten zu können. Die Sahne wird dann ins Butterfass (Romp) gefüllt und bis zu 20 Minuten gestampft (gerompt), bis eine weiche Masse entsteht und sich eine Flüssigkeit absondert – die Buttermilch. Die Masse wird nun aus der Buttermilch gefischt und in Eiswasser gelegt, damit sie aushärtet. Mit Hilfe von zwei kleinen Handbrettchen wird das Wasser aus der Butter geschlagen, die dann portionsweise in Form gebracht werden kann. Schafwolle verarbeiten Nach dem Scheren sortiert die Spinnerin zunächst wird die schlechten und zu stark verschmutzten Stücke der Wolle aus. Die brauchbare Wolle weicht sie über Nacht in Shampoowasser ein, damit sich Staub und Dreck lösen. Danach wird die Wolle getrocknet und währenddessen immer wieder auseinandergezogen, um sie luftig wird und nicht verknuddelt. Nach dem Trocknen kardiert (kämmt) die Spinnerin die Wolle mit dem Handkarden. Wenn die Batts (kleine Faservliese) ausreichend sauber sind, kann mit dem Spinnen begonnen werden. Verarbeitung von Getreide Das in Garben gebündelte Getreide wird nach dem Trocknen mit dem Dreschflegel gedroschen. 1900 baute die Firma Lanz-Bulldog die erste handbetriebene Dreschmaschine, der die mühsame Handarbeit des Dreschens erleichterte. Bei dem so genannten Stiftendrescher wird das Getreide in eine sich drehende Dreschtrommel eingeführt. Leisten schlagen und dann die Körner aus den Ähren. Anschließend kommen die Körner in eine handbetrieben Putzmühle (Dialekt: „Waan“). Dort werden die Körner von der Schale getrennt. Die Leute an der Vereinsspitze Seit März hat die Irreler Bauerntradition einen neuen Vorstand. Erster Vorsitzender ist Uli Schaaf, seine Vertreterin ist Anja Horn. Über die Kasse wacht Renate Roth. Besitzer sind Bruno Schliebs, Rainer Troes, Wolfgang Haubrich, Leo Reusch, Günter Franzen und Werner Geisen. Die Aufgabe der Kassenprüfer übernehmen Harro Cotzhausen und Matthias Endres. Fotos: VereinWie lebten die Menschen vor hundert Jahren ohne Waschmaschine, ohne landwirtschaftliche Maschinen, ohne milchverarbeitende Molkereien und ohne Textilfabriken? Einen Eindruck von dem mühsamen Handwerk ohne Motoren und Elektronik verschafft der Verein…

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Von der Schlägerei bis zum Einbruch

Prüm. Ziemlich die gesamte Bandbreite polizeilicher Einsätze gab es am vergangenen Wochenende für die Beamten der Polizeiinspektion Prüm. Insbesondere der Freitag hatte es in sich. Aus dem Polizeibericht: Schlägerei Am Freitagabend kam es in Waxweiler zu einer Schlägerei zwischen zwei jungen Männern, wobei beide mit den Fäusten aufeinander einschlugen und sich mit Flaschen bewarfen. Beide Tatbeteiligten fanden sich im Anschluss in Krankenhäusern wieder, wo die Verletzungen behandelt wurden. Bei einem der Beteiligten wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Bei den weiteren Ermittlungen wurden dann in der Wohnung des zweiten Tatbeteiligten Waffen und nach dem Waffengesetz verbotene Gegenstände, sowie Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt. Betrunkener fährt Leitpfosten und Schild um Am frühen Freitagabend kam es im Bereich der Autobahnausfahrt Prüm zu einem Verkehrsunfall, bei dem der beteiligte Pkw-Fahrer mehrere Leitpfosten, eine Warnbarke und das Ausfahrtschild "abräumte". Der Unfallverursacher entfernte sich im Anschluss von der Unfallstelle. Er konnte im Rahmen der weiteren Ermittlungen dann in Prüm festgestellt werden. Der Mann stand erheblich unter Alkoholeinfluss. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen; sein Führerschein wurde einbehalten. Unfall mit Rindern Ebenfalls am Freitagabend kam es erst im Bereich der B 265, kurz vor der Einmündung zur L 23, sog. "halbe Meile" zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Fahrzeugführer ein Rind erfasste. Insgesamt befanden sich wohl drei Tiere auf der Fahrbahn. Eine Pkw-Fahrerin fuhr auf der B 265 von Prüm kommend in Richtung Halbe Meile. Kurz vor Einmündung in Richtung Olzheim erkannte sie plötzlich eine Gruppe von Rindern, die auf der Fahrbahn standen, dann aber auf sie zukamen. Die Frau bremste , konnte aber nicht ausweichen, da sich im Gegenverkehr ein weiteres Fahrzeug näherte. Sie kollidierte dann mit einem der Tiere, die aber im Anschluss wegliefen. Etwa 15 Minuten später kam es dann auf der L 23 in Fahrtrichtung Olzheim zu einem zweiten, ähnlichen Unfall. Hier befuhr ein Pkw -Fahrer die L 23 aus Richtung Olzheim kommend in Richtung Halbe Meile. Er erkannte dann zu spät zwei sich auf der Fahrbahn bewegende Rinder. Er erfasste beide Tiere mit seinem Pkw, wobei an diesem erheblicher Sachschaden entstand. Die beiden Tiere wurde so schwer verletzt, dass sie an der Unfallstelle verendeten. Betrunkener Rollerfahrer klaut Schilder Zu einem weiteren Verkehrsunfall, diesmal mit einem verletzten Rollerfahrer kam es dann in der Nacht von Freitag auf Samstag in Arzfeld. Durch die Rettungsleitstelle wurde der Unfall der Polizei gemeldet. Vor Ort in Arzfeld stelle sich dann heraus, dass der Rollerfahrer gestürzt war und sich verletzt hatte. Bei der Unfallaufnahme wurde dann festgestellt, dass er betrunken war. Ihm wurde daher eine Blutprobe entnommen. Sein Roller, der im übrigen mit einem anderen als dem ursprünglichen Versicherungskennzeichen versehen war, war nicht mehr fahrbereit. Zudem war der junge Mann zuvor dabei beobachtet worden, als er Halteverbotszeichen, die anlässlich der Westeifelschau in Arzfeld aufgestellt worden waren, abgerissen und mitgenommen hatte. Einbrüche Am Samstag wurde der versuchte Einbruch in ein Wohnhaus in Hallschlag gemeldet. An der Hausein-gangstür waren in Schlosshöhe Hebelspuren festgestellt worden. Ein Zugang zum Haus gelang dem oder den Tätern jedoch nicht. In Stadtkyll hingegen gelang es bislang unbekannten Tatverdächtigen am Samstag während der Abwesenheit der Hausbesitzer in ein Wohnahaus einzubrechen. Das gesamte Anwesen wurde "durchsucht". Aus einer Spardose wurde dann ein Geldbetrag entwendet. Die Tat wurde durch die Hausbesitzer entdeckt, als diese nachts nach Hause kamen. Ziemlich die gesamte Bandbreite polizeilicher Einsätze gab es am vergangenen Wochenende für die Beamten der Polizeiinspektion Prüm. Insbesondere der Freitag hatte es in sich. Aus dem Polizeibericht: Schlägerei Am Freitagabend kam es in Waxweiler…

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Alpträume erwünscht

Gondelsheim. Sie hat ein strahlendes Lächeln, liebt rosa Tulpen und Erdbeer-Marscarpone-Buscuit-Kuchen. Auf den ersten Blick lässt rein gar nichts vermuten, dass Tanja Hanikas Gedanken um seelenlose Bestien, blutrünstige Vampire, Finsternis und Tod kreisen. Aber das tun sie - zumindest beruflich. Ihr Genre ist der Horror Die 27-Jährige ist Autorin von Schauerromanen und Gruselgeschichten, ihr Genre ist der Horror. An ihrem Computer in Gondelsheim bei Weinsheim sind seit 2015 vier Romane und zahlreiche Kurzgeschichten entstanden. Umgeben von schwarzen Bücherregalen arbeitet sie vornehmlich nachts an ihren düsteren Geschichten. Denn erst wenn ihr zweieinhalbjähriger Sohn schlummert, hat sie Muße. Die Frau, die sich für gewöhnlich von Horrorfilmen oder ebensolcher Literatur nicht verunsichern lässt, erlebt dann den Kitzel der Angst. „Am ehesten grusele ich mich vor meinen eigenen Ideen“, erzählt sie. Das funktioniert auch bei ihren Lesern, sagt ihr das Feedback in den sozialen Medien. „Ich finde es toll, mit einer Geschichte jemanden zu erschrecken.“ Es fasziniere sie, dass Menschen sich vor Dingen fürchten, an die sie doch eigentlich nicht glauben. Unromantische Vampire Zurzeit arbeitet sie an einem Horrorroman, voraussichtliche Veröffentlichung im Sommer. Darin geht es um Vampire, die aber ganz und gar nichts Romantisches verkörpern wie etwa in der Twilight-Saga von Stephenie Meyer. „Meine Vampire sind seelenlose Monster, die alle Menschen umbringen, die sie umbringen können.“ Liebesgeschichten sind hier höchstens eine unbeabsichtigte Randerscheinung. Wenn Tanja Hanika an ihrem Computer sitzt, steht in ihrem im Rücken ein Totenschädel, daneben ein Buch, das eine ganz besondere Bedeutung für sie hat. Es ist eine Ausgabe von Bram Stokers „Dracula“. Bei der Lektüre dieses Buches entdeckte sie mit acht Jahren wie spannend Lesen sein kann. Danach begann sie, eigene Geschichte zu Papier zu bringen. Unabhängig von Verlagen Rund zwanzig Jahre später hat sie 2015 ihren ersten Schauerroman „Redthorne Castle“ veröffentlicht. Danach folgte „Das Grab im Schnee“ und der Kurzroman „Fürchte die Schatten der Nacht“. Gerade ist der zweite Teil „ Vernichte die Schatten der Nacht“ erschienen. Neben diesem Ausflug ins Dark Romantasy-Genre hat sie eine Grusel-Kurzgeschichten-Anthologie und mehrere Kurzgeschichten in Literaturzeitschriften publiziert. Trotz der intensiven Auseinandersetzung mit dem Grauen hat es sich noch keinen Platz in ihren Träumen erobert. „Leider“, findet sie. Tanja Hanika veröffentlicht als Self-Publisherin bei Amazon. Diese Möglichkeit, unabhängig von Verlagen eigene Werke sowohl im Print als auch als E-Book herauszubringen und online zu vertreiben, habe ihren Traumberuf Autorin Wirklichkeit werden lassen. Auch ihre Korrektorin und ihre Testleser hat sie im Internet gefunden. Besonders beliebt bei Frauen Epische Beschreibungen sind nicht ihr Fall. Sie bevorzugt es stilistisch knapp. Ihre Protagonisten sind bislang weiblich, wie auch ihre vorwiegende Leserschaft. Aber sie hat ihren ersten männlichen Helden bereits im Kopf. Hanika erzählt gerne mit überraschenden Wendungen. Wie man es hinkriegt, dass sie schlüssig sind, das ist die Schwierigkeit, die sie lösen muss. Spielt die Eifel zwar bislang noch keine eigene Rolle in ihren Gruselgeschichten, füttert die Landschaft sie jedoch mit Ideen. Seit 2014 wohnen Tanja Hanika, ihr Mann und der gemeinsame Sohn am Rand des Weinsheimer Ortsteils Gondelsheim mit seinen 200 Seelen und einem weiten Blick auf Felder und Windräder. Als sie das leerstehende Haus im Novembernebel besichtigten, habe sie gewusst: „Besser geht es für eine Horrorautorin nicht.“ Sie kann sich gut vorstellen, dass die Eifel demnächst konkret in ihre Geschichten einfließen wird. „Es ist die ideale Gegend für Schauerromane.“ bil Tanja Hanika Tanja Hanika lernte die Eifel kennen, als sie 2008 nach Trier kam, um dort Germanistik und Philosophie zu studieren. Aufgewachsen ist sie in Haßloch. Die 27-Jährige lebt seit 2014 mit ihrem Mann und Sohn in Gondelsheim. Tanja Hanika und ihre Bücher im Internet: www.tanja-hanika.de Foto: S. SchönhofenSie hat ein strahlendes Lächeln, liebt rosa Tulpen und Erdbeer-Marscarpone-Buscuit-Kuchen. Auf den ersten Blick lässt rein gar nichts vermuten, dass Tanja Hanikas Gedanken um seelenlose Bestien, blutrünstige Vampire, Finsternis und Tod kreisen. Aber…

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Flüssige Gärreste verschmutzen Heiligenbach

Preist. Am Donnerstagmorgen musste die Feuerwehr zu einer Biogasanlage in Preist (VG Speicher) ausrücken. Eine größere Menge Silage (Pflanzenmaterial) lagerte auf einem Bauernhof an der Biogasanlage. Aus bisher ungeklärten Gründen liefen große Mengen des Materials einen Berg hinab in den dortigen Heiligenbach. Dieser mündet schließlich in die Kyll. Die Polizei spricht von 500 Kubikmetern ausgetretene Gärreste. 50 Kubikmeter seien dort in den Bach geflossen, wo er in die Kyll mündet. Die Feuerwehr pumpte das verunreinigte Wasser ab und errichtete Sperren aus Säcken und hochgestapeltem Erdreich, um zu verhindern das noch mehr Silage in den Bach laufen konnte. Die untere Wasserbehörde und die örtlichen Wasserwerke nahmen Proben aus dem Bach, die untersucht werden. Die verunreinigten Landwirtschaftswege wurden mit Hilfe von Traktoren und der Feuerwehr gesäubert. Im Einsatz waren mehrere Feuerwehren aus dem Umkreis, ebenso der Gefahrstoffzug Bitburg-Prüm. Nach derzeitigen polizeilichen Erkenntnissen wurde der Schieber des Lagerbehälters mit großem Kraftaufwand absichtlich geöffnet. Dies müsse am Mittwoch nach 21.30 Uhr erfolgt sein, so die Polizei. Hinweise werden an die Polizei Bitburg, Tel.: 06561 / 9685-0, erbeten. Foto: Siko Am Donnerstagmorgen musste die Feuerwehr zu einer Biogasanlage in Preist (VG Speicher) ausrücken. Eine größere Menge Silage (Pflanzenmaterial) lagerte auf einem Bauernhof an der Biogasanlage. Aus bisher ungeklärten Gründen liefen große Mengen des…

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