Angst vor auslaufendem Gefahrstoff

Bleialf. Zu einem Großeinsatz kam es am Samstagnachmittag, 24. Juni, in Bleialf, weil von der Ladefläche eines geparkten Sattelschleppers eine Flüssigkeit tropfte. Die Ladung des Sattelschleppers: 22 Tonnen Umverpackungen von Industrieabfällen. Der Betreiber eines anliegenden Campingplatzes informierte die Polizei Prüm, da der Lkw mit einer Warntafel als Gefahrguttransporter gekennzeichnet war. Anhand der Gefahrgutkennung war eine eindeutige Zuordnung des Ladegutes nicht möglich. Überprüfungen der Feuerwehr vor Ort ergaben,dass sich aus den festgestellten Stoffen eine giftige Verbindung bilden könnte. Daher wurde das Gebiet in einem Radius von 100 Metern abgesperrt und evakuiert. Betroffen waren Anwohner und Gäste des Campingplatzes, die in der Grundschule untergebracht wurden. Die Feuerwehr forderte Spezialkräfte aus dem Landkreis Euskirchen und von der Berufsfeuerwehr Köln an. Deren Analytische Task Force (ATF) ist in der Erkennung und Bekämpfung von biologischen, chemischen und radiologischen Gefahren ausgebildet. Die ATF gab schließlich gegen 20 Uhr Entwarnung, es bestünde keine Gesundheitsgefährdung für die Anwohner. Neben den Beamten der Polizeiinspektion Prüm waren ca. 180 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK und THW vor Ort. Symbolfoto: ArchivZu einem Großeinsatz kam es am Samstagnachmittag, 24. Juni, in Bleialf, weil von der Ladefläche eines geparkten Sattelschleppers eine Flüssigkeit tropfte. Die Ladung des Sattelschleppers: 22 Tonnen Umverpackungen von Industrieabfällen. Der Betreiber…

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