Bitburgs Innenstadt verändert sich – Bürger sind gefragt

Bitburg. Bitburgs Innenstadt hat in den letzten Monaten bereits einige Veränderungen durchgemacht. Durch die Neugestaltung des Platzes „Am Spittel“ und der Erneuerung des unteren Abschnitts der Fußgängerzone samt Nebenstraßen hat die Fußgängerzone bereits teilweise ein neues, modernes Gesicht bekommen. Nun gehen die Bauarbeiten im oberen Bereich der Innenstadt weiter. Auch weitere Plätze der Innenstadt sollen sich verändern. Dazu ist wieder die Meinung der Bürger gefragt.

Im Vorfeld der Umbaumaßnahmen konnten sich die Bürger mit ihren Wünschen und Ideen an der Umgestaltung der Innenstadt beteiligen. Eine intensive Bürgerbeteiligung wünscht sich die Stadt auch beim weiteren Ausbau der Fußgängerzone. Neben den Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung über das Internet und über Fragebögen, ermöglicht die Stadt in den nächsten Tagen einen noch intensiveren Austausch mit den Menschen vor Ort. Zu diesem Zweck wurde ein Bürgercafé in einem zurzeit nicht genutzten Ladenlokal in der Josef-Niederprüm-Straße 4 eingerichtet, das - passend zum Beda-Markt - am Samstag, 18. März, starten wird.

Im Bürgercafé gibt es auf verschiedenen Infotafeln zahlreiche Informationen über den weiteren Ausbau der Innenstadt und insbesondere auch über die innerstädtischen Plätze, Petersplatz, Am Markt, Grüner See/Römermauer und der Bereich rund um die Liebfrauenkirche, die noch überplant werden. Zudem stehen auch immer städtische Mitarbeiter als Ansprechpartner zur Verfügung. Die Umfrage wird im April ausgewertet und die Ergebnisse anschließend in der Stadtratssitzung am 27. April vorgestellt.

Alle Bürger sowie Gäste von Außerhalb können das Bürgercafé besuchen, um sich zu informieren. Die Anlieger der Plätze sind ebenfalls eingeladen, um im persönlichen Gespräch ihre Anregungen und Wünsche zu formulieren oder auch den Befragungsbogen auszufüllen. red/sch

Folgende Öffnungszeiten sind im Bürgercafé geplant:

Samstag, 18. März, von 10.30 bis 12.30 Uhr

Sonntag, 19. März, von 11 bis 17 Uhr

Montag 20. März, von 14 bis 16 Uhr

Dienstag, 21. März, von 10.30 bis 12.30 Uhr

Mittwoch, 22. März, von 15 bis 18 Uhr

Donnerstag, 23. März, von 17 bis 20 Uhr

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Damit der Bürger weiß, was er tun kann und muss

Monschau. »Wir wollen keine Panik verbreiten - wir wollen, dass die Menschen wissen, was sie jetzt und in einem möglichen Katastrophenfall tun und wie sie sich schützen können.« Städteregionsrat Helmut Etschenberg kämpft wie kein Zweiter für die Abschaltung des Atomkraftwerks »Tihange 2« in Belgien. Nun wurde unter seiner Federführung eine 24-seitige Informationsbroschüre verfasst.Region (Fö). Warum ist das Kernkraftwerk in Tihange gefährlich? Wie verhalte ich mich im Falle eines Falles richtig? Und: Was hat es mit den Jodtabletten auf sich? Das sind nur drei von vielen Fragen, die die Bevölkerung derzeit beschäftigen. Antworten darauf gibt jetzt die auf der EUREGIO-Wirtschaftsschau vorgestellte Informationsbroschüre. Herausgeber ist die StädteRegion Aachen gemeinsam mit der Stadt Aachen, den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg in Kooperation mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion des Landes Rheinland-Pfalz. Die Broschüre, die in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit aller Partner entstanden ist, trägt den Titel »Informationen für die Bevölkerung in der Umgebung des Kernkraftwerks Tihange (B)«. Fachleute aus der ganzen Region haben die Informationen zusammen getragen. Städteregionsrat Helmut Etschenberg: »Die Broschüre ist die erste ihrer Art und nur der erste Baustein unserer Katastrophenschutzplanung.«Schwerpunkte sind die Kraftwerke in Belgien, die Wirkung von Radioaktivität und der Katastrophenschutz in NRW. Es wird geklärt, wie die Bevölkerung im Ernstfall gewarnt wird, und welche Verhaltensregeln und Schutzmaßnahmen beachtet werden müssen. Die Einnahme von Jodtabletten und das richtige Verhalten bei einem GAU in Tihange werden erläutert. »Das Medienhaus Weiss ist nicht nur der Klage gegen Tihange beigetreten, es hat uns auch bei der Produktion der Informationsbroschüre unterstützt«, dankt Etschenberg dafür, dass nicht nur Politiker und Institutionen, sondern auch Unternehmen für die »gemeinsame Sache« einstehen.36.000 Broschüren sind gedruckt worden. Die Exemplare sind in den Rathäusern sowie den Kreishäusern und im Haus der StädteRegion Aachen erhältlich. Mehr Informationen und die gesamte Broschüre als E-Paper gibt es unter www.staedteregion-aachen.de/tihange»Wir wollen keine Panik verbreiten - wir wollen, dass die Menschen wissen, was sie jetzt und in einem möglichen Katastrophenfall tun und wie sie sich schützen können.« Städteregionsrat Helmut Etschenberg kämpft wie kein Zweiter für die Abschaltung…

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