Die ersten drei Punkte der neuen Saison

Bitburg. Eifel-Mosel Bären siegen auswärts mit 1:7 gegen die Eintracht Frankfurt.

Kurzfristig wurde die Partie zwischen der Eintracht Frankfurt und den Eifel-Mosel Bären von der Frankfurter Außenfläche, witterungsbedingt, in die ehrwürdige Frankfurter Eissporthalle verlegt. 2004 feierten die damaligen Frankfurt Lions die deutsche Meisterschaft auf jenem Eis, auf dem die Eifel-Mosel Bären am vergangenen Sonntag mit 1:7 gegen die Eintracht Frankfurt gewinnen konnten.

Über Beton wanderten beide Mannschaften in Richtung „Eröffnungsbully“, welches sich witterungsbedingt um eine halbe Stunde verzögerte. Auf Grund verhältnismäßig hohen Temperaturen, hatte die Kühlanlage der Außenfläche nicht ausreichend Kraft, um eine spielfähige Oberfläche bereitzustellen. Kurzerhand wechselte man in die große Halle, welche ebenfalls mit zuschauerfreudigen Temperaturen grüßte und den Spielern einiges an Kraft abverlangte.

Durchaus zähflüssig und sichtlich anstrengend für beide Seiten, waren es jedoch vorwiegend die Eifel-Mosel Bären, die im Auswärtsspiel die Kontrolle übernahmen. Dennis Konz (5. Spielminute) eröffnete das erste Drittel mit seinem aller ersten Tor für die Eifel-Mosel Bären. Nico Rietz (19.) und Marcel Hirsch (20.) erhöhten vor der ersten Pause zu einem sicheren 0:3.

Janega (33.) und Rietz (37.) machten den Sack bereits im zweiten Drittel mit dem zwischenzeitigen 0:5 zu, obwohl Ulf Laue, von den Eisadlern aus Frankfurt in der 39. Spielminute eine Unachtsamkeit der Bären ausnutzen und zum 1:5 einnetzen konnte. Auch im letzten Spielabschnitt zeigten beiden Mannschaften weiterhin Einsatz, ließen die Partie aber eher kontrolliert und unspektakulär ablaufen. Patrick Berens (52.) und Thomas Barth (55.) sorgten schlussendlich für das 1:7 Endergebnis.

Nach den knappen Penalty-Niederlagen zum Auftakt der Saison, war dieser Auswärtserfolg eine sichtliche Genugtuung für die Eifel-Mosel Bären, die in Frankfurt zum ersten Mal im neuen, goldenen Dress aufliefen. Dennoch geht der Blick bereits nach vorne. In den Parallelspielen der Hessenliga gewannen die Kassel „89ers“ gegen die Löwen aus Frankfurt und die Darmstadt Dukes starteten mit einem Sieg gegen Bad Nauheim in ihre Saison. In der Tabelle ziehen die „89ers“ mit einem kleinen Vorsprung davon und die Eifel-Mosel Bären rücken dank der Ergebnisse auf Rang zwei vor, punktgleich mit den Löwen aus Frankfurt. Darmstadt und Bad Nauheim lauern jedoch dicht dahinter.

Kommendes Wochenende haben die Eifel-Mosel Bären spielfrei und am 12. November, um 19:00 Uhr in der Eissporthalle Bitburg, geht es zunächst ins Halbfinale des Rheinland-Pfalz Pokals gegen den amtierenden Meister der höherklassigen Regionalliga West: EHC Zweibrücken „Hornets“. Erst am 19. November 2017 findet das nächste Hessenliga-Spiel für die Eifel-Mosel Bären statt. Dann kommt es gleich zum Rückspiel gegen die Eintracht Frankfurt auf heimischen Eis.

Aufstellung Eifel-Mosel Bären:

Broderick, Engels (Backup)
Tschammer, Hillgärtner, Janega, Berens
Golumbeck, Wollmann, Barth, Arend, Rietz, Hirsch, Bares, Petry, Konz

Strafzeiten: Eintracht Frankfurt: 8 – Eifel-Mosel Bären: 14

 

 

 

 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Bühne frei für die Künstler von morgen

Höfen. Spaßig, bunt und unterhaltsam sollen sie werden, die zehnten Schultheatertage, an denen sich 46 Bildungseinrichtungen aus den Kreisen Heinsberg und Düren sowie der Städteregion Aachen beteiligen.Eifel (Fö). Spaßig, bunt und unterhaltsam war auch die Präsentation des Programms im Aachener Grenzlandtheater. Und das lag nicht am gut aufgelegten Intendanten Uwe Brandt, sondern an Judith Okon. Die 16-jährige Schülerin aus Aachen moderierte die Programmvorstellung derart professionell, das selbst gestandene Politiker ins Schwärmen gerieten.Getreu dem Motto »Raus aus dem Klassenzimmer, rauf auf die Bühne« findet die zehnte Auflage der Schultheatertage statt. Und genau dieses Motto lebt Judith Okon, die nicht erst durch ein Berufspraktikum am »Theater 99« für die Schauspielerei Feuer und Flamme ist.Etwa 1000 Schüler aller Altersklassen und aus allen Schulformen werden mit 46 Aufführungen die Bühnen der Theaterhäuser in der Region stürmen und mit ihren eigenen Produktionen ein großes Publikum beeindrucken. »Wir erwarten etwa 5000 Gäste«, hofft Jutta Kroehnert von der Aachener Kultur- und Theaterinitiative (AKuT).Unterstützt werden die Kinder und Jugendlichen dabei nicht nur von ihren Lehrern, sondern auch von professionellen Theaterleuten aus der Region. Theaterpädagogen, Schauspieler, Regisseure, Kostüm- und Bühnenbilder und Tänzer stellen ihr Wissen und Können in den Dienst der jungen »Nachwuchskünstler«.»Ihr habt die Chance, aktiv an euren eigenen Stücken zu arbeiten und sie später vor einem großen Publikum aufzuführen. Dazu gehört dann natürlich auch eine professionelle Bühne, wie auch das richtige Bühnenbild, Kostüm und Schminke«, appeliiert Judith Okon an viele Gleichaltrige, die große Bühne zu betreten.Förderung von Kompetenzen»Im Übrigen fördert das sogar persönliche, soziale, emotionale und kulturelle Kompetenzen«, unterstreicht Uwe Brandt, Intendant des Grenzlandtheaters Aachen. »Auch im digitalen Zeitalter ist Theater und Schauspiel immer noch Handarbeit. Sie ist die ursprünglichste Unterhaltungsform - zappen wie am Fernseher oder klicken an PC oder Smartphone geht hier nicht«, stellt Brandt klar. Das Publikum müsse sich mit dem Stück und den Darstellern auseinandersetzen. »Und wir bewegen etwas - bei Schauspielern wie Publikum«, ist Brandt stolz.Kulturelle Vielfalt in den Schulen»Uns wurde so etwas in unserer Schulzeit nicht geboten«, bedauert Georg Beyß, Kreisdirektor des Kreises Düren, der zum dritten Mal an den Schultheatertagen teilnimmt. Als Neuzugang beteiligt sich erstmals auch der Kreis Heinsberg. »Solch außerschulische Lernorte sind wertvoll für unsere Schüler«, freut sich der stellvertretende Städteregionsrat Axel Wirtz über das Engagement an Schulen und Theatern. »Die kulturelle Vielfalt ist wichtig für unsere gesellschaftliche Entwicklung. Und auf der Bühne kann man das vorleben.«Wer teilnimmt, stellt eine eigene Theaterproduktion auf die Beine. Für die Kinder und Jugendlichen in den Schulen bedeutet das nun: Kulissen bauen, Kostüme schneidern, proben und mit ihren eigenen Produktionen ein großes Publikum beeindrucken. Aufgeführt wird schließlich auf einer »richtigen« professionellen Bühne mit allem, was dazugehört. Der Eintritt zu allen Produktionen ist frei.Das Programmheft zu den zehnten Schultheatertagen gibt es in allen Rathäusern, Schulen und Geschäftsstellen der Sparkasse Aachen. Zum Download liegt es bereit auf www.schultheatertage.euGymnasium und GrundschuleMit zwei Aufführungen beteiligt sich auch die Eifel an den Schultheatertagen:Freitag, 4. Mai, 11 Uhr - Aula des St. Michael-Gymnasiums Monschau: »Die Vogelhochzeit« nach Rolf Zuckowski - präsentiert von der Katholischen Grundschule Höfen-MützenichMittwoch, 20. Juni, 18 Uhr - Space im Ludwig Forum Aachen: »Die Kleinbürgerhochzeit« präsentiert vom St. Michael-Gymnasium Monschau Spaßig, bunt und unterhaltsam sollen sie werden, die zehnten Schultheatertage, an denen sich 46 Bildungseinrichtungen aus den Kreisen Heinsberg und Düren sowie der Städteregion Aachen beteiligen.Eifel (Fö). Spaßig, bunt und unterhaltsam war…

weiterlesen