Sybille Schönhofen bil

In Badem stehen große Bauprojekte an

Badem. Badem ist in 25 Jahren um 180 Häuser gewachsen. 2018 wird wieder ein Baugebiet erschlossen. Bauen wird ab kommendem Frühjahr auch im Bereich Straßenerneuerung groß geschrieben und der langersehnte Kreisverkehr wird endlich Realität.

 

Vor eineinhalb Jahren hat Badem seine  für 1,2 Millionen Euro sanierte Gemeindehalle eröffnet. Eine Investition, die sich gelohnt hat. »Ich hätte nie für möglich gehalten, dass die Halle nach 30 Jahren so eine positive Entwicklung erfährt«, Ortsbürgermeister Bernhard Klein freut sich über die vielen Buchungs-Anfragen, allein sieben Hochzeiten wurden hier in diesem Jahr gefeiert. In naher Zukunft stehen weitere große Bauprojekte an:

 

Straßenbau:

2016 und 2017 hat die Gemeinde zwei Straßen ausgebaut: Langgarten und Stollergarten. Mit der Kyllburger Straße soll es weitergehen, nachdem das Land nun die Förderung zugesagt hat.  Die Straße wird ab Frühjahr 2018 im Zeitraum eines halben Jahres erneuert. Zusätzlich ist geplant, einen Gehweg anzulegen. Die Kosten, die dadurch auf die Anlieger zukommen, stehen noch nicht fest. Die Gesamtkosten sind mit 820.000 Euro kalkuliert. Voraussichtlich  65 Prozent werden auf die rund 60 Anwohner umgelegt, zahlbar wahrscheinlich Ende 2018, so Klein. Im September sollen die Anlieger bei einer Versammlung informiert werden.
Mit der Erneuerung der K91 Richtung Pieckließem steht ein weiteres Straßenbauprojekt an. »Derzeit suchen wir mit dem LBM und Anliegern Lösungen zur Verkehrsberuhigung«, sagt Klein. Die lange gerade Kreisstraße verleite zum schnellen Fahren, wogegen etwas getan werden müsse. Der vorliegende Vorschlag (»Pflaume«) würde voraussetzen, dass zwei Anlieger einen Teil ihrer Grundstücke abtreten.  Die beiden Betriebe wollen ihre Fläche aber nicht verkleinern. »Nachvollziehbar«, findet Klein. Die Maßnahme steht für 2019 auf dem Plan.

 

Kreisverkehr:

Zehn Jahre nach den ersten Planungen will der LBM im Frühjahr 2018 den Kreisel am Schnellimbiss an der Hauptstraße bauen, der eigentlich bereits für 2017 auf der Agenda stand. Mit Personalnot habe der LBM die Verzögerung begründet, erklärt Klein. Von dem Kreisel an der B257 erhofft sich die Gemeinde eine Verkehrsberuhigung. Die Kosten trägt der Bund. Wofür die Bürger allerdings zur Kasse gebeten werden, ist die Erneuerung des Gehwegs an der B257, der Daunerstraße und der Gindorferstraße. Für die Anlieger blieben die Kosten in einem »verträglichen Rahmen«, meint Klein. Er schätzt, dass die Zahlungsbescheide Ende 2018 in die Briefkästen kommen.

Neubaugebiet:

Im Baugebiet Merzerweg sind nach sieben Jahren alle  24 Baugrundstücke verkauft und die meisten bebaut. Zeit für ein neues Baugebiet. Derzeit sind zwei Bauabschnitte in Planung, die beidseitig an das Gebiet Merzerweg grenzen.  Hier werden  15 bis 17 beziehungsweise 25 Baustellen  ausgewiesen. Der erste Bauabschnitt geht 2018 in die Vermarktung, der zweite folgt fünf Jahre später. »Es gibt schon 15 Reservierungen«, informiert Klein. Insgesamt sind in Badem in den vergangenen 25 Jahren 180 Häuser entstanden.  bil


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