14 Abiturienten mit Note 1,5 und besser in Prüm

Prüm. „Ihr seid lebendigen Steinen gleich, seid tragfähig, belastbar, gebildet und stützt euch gegenseitig.“ Dieser Vergleich – zitatgestützt aus der „mentalen Landkarte Aachen, Prüm, Rom“ hergeleitet – prägte die Festrede des Schulleiters Albrecht Petri, als er am 31. März 124 Schülerinnen und Schülern des Regino-Gymnasiums das Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife überreichte. Dabei gingen die magischen Worte, die Petri dem Leiter der Mainzer Studienstufe, Mathias Christmann, überließ, fast im Jubel unter: „Gesamtdurchschnitt 2,3: Das hat es am Regino-Gymnasium noch nie gegeben!“ Der beste Jahrgang der Schulgeschichte also, ein Zertifikat, das sich auch in den vielfältigen und teilweise schwergewichtigen Sonderpreisen für außerordentliche Verdienste bzw. Leistungen einzelner Abiturientinnen und Abiturienten auf den Gebieten Schulgemeinschaft, Naturwissenschaften, Sprachen, Gesellschaftswissenschaften, Musik oder Theater widerspiegelte. Passend hierzu auch die gewitzt-geschliffene Abschiedsrede des Schülersprechers Johannes Neisius. Es gratulierte, stellvertretend für den Schulelternbeirat, Sabine Rehm, für den Förderverein Brigitte Schwalen und für den Verein der Ehemaligen und Freunde Jan Herbst. Das vermeintlich moderne Mitteilungsgebaren gewisser Politiker parodierend, hatte der stellvertretende Schulleiter Stephan Welker die Festgäste in der Salvator-Basilika begrüßt: die Eltern, das Kollegium, Personen der Prümer Öffentlichkeit, darunter Stadtbürgermeisterin Mathilde Weinandy und Verbandsbürgermeister Aloysius Söhngen und Vertreter benachbarter Schulen. Besondere Aufmerksamkeit erfuhr dabei traditionell die geschätzte Anwesenheit Ehemaliger, die vor zehn, fünfundzwanzig, vierzig, fünfzig oder, wie im Falle von Josef Heck, sogar vor fünfundsiebzig Jahren das Abitur ablegten. Viele dieser Persönlichkeiten unterstützen durch ihre Mitgliedschaft im Ehemaligenverein die Geschicke der Schule. Dies geschieht in gleicher Weise durch die rege Arbeit des Fördervereins, der die aktive Elternschaft abbildet. Zukünftig soll das Stützwerk aus lebendigen Steinen noch um eine dritte Säule erweitert werden. Man sei dabei, eine Schulstiftung zu gründen, wie Petri in einer Randnotiz erstmals öffentlich ankündigte. Den Auftakt des Festes bildete in guter Tradition der Abiturgottesdienst, dem Pfarrer Clemens Ruhl und Pfarrer Siegfried May vorstanden. „Zauber der Zukunft“ lautete das Motto. Die Musik-AGs der Schule versprühten durch eine raffinierte Vielfalt in der Musikauswahl festlichen Glanz. Foto: Schule „Ihr seid lebendigen Steinen gleich, seid tragfähig, belastbar, gebildet und stützt euch gegenseitig.“ Dieser Vergleich – zitatgestützt aus der „mentalen Landkarte Aachen, Prüm, Rom“ hergeleitet – prägte die Festrede des Schulleiters Albrecht Petri,…

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