Mehrere Majestäten werden bei Höfener Kirmes gekürt

. Das Wochenende vom 25. bis 29. September steht in Höfen ganz im Zeichen der St. Michael Großkirmes. Planung und Ausrichtung übernehmen traditionell drei Ortsvereine - die Musikvereinigung Lyra, der Turnverein und die Schützen. Unterstützt werden sie von Feuerwehr, Hahneclub und Jugendclub.Höfen. Die Kirmes wird am Freitag, 25. September, ab 18 Uhr mit dem Aufsetzen des Kirmesbaumes an der Vereinshalle eröffnet. Das stattliche Wahrzeichen der Kirmes wird von den Kindern mit Bändern geschmückt und vom Hahnenclub aufgerichtet.Die anschließende Jugend-Disco steht unter dem Motto »Ibiza goes Höfen« und beginnt um 20 Uhr. Ab 21 Uhr wird das Kirmesbudget mit einer HappyHour entlastet. Für perfekte Party-Musik sorgt das »Sound Doctorz«-Team. Die Kirmes wird am Samstag, 26. September, ab 19.30 Uhr bei Norbert Rader, Neue Straße, vom Hahnen-Club ausgegraben. Nach einem musikalischen Umtrunk geht es zur Vereinshalle. Dort wird der Kirmesknochen um 20.30 Uhr aufgehängt und der Kirmesball eröffnet. Es spielt »One Way« zum Tanz auf. Mit Professionalität und einer großen Portion Spaß an der Musik steht »One Way« für erstklassige Covermusik, die von Tanzliedern über Rockklassiker bis hin zu den aktuellsten Charts-Hits reicht.Das Festhochamt beginnt am Sonntag, 27. September, um 10.30 Uhr in der Höfener Pfarrkirche. Nach der Messe legen die Ortsvereine einen Kranz am Ehrenmal nieder. Während des Oktoberfest-Frühschoppens sorgt die Lyra Höfen für beste Stimmung. Nachmittags spielt die Musikkapelle »Fidele Eifeler Musikanten« zum Tanz auf. Ab 14 Uhr lässt man sich in der Cafeteria nieder. Am Montag, 28. September, treffen sich die Musiker der Lyra und die Schützen um 10.30 Uhr an der Vereinshalle. Von dort aus wird der scheidende Schützenkönig Achim Mießen in der Triftstraße abgeholt und zur Festwiese hinter Vereinshalle und Nationalparktor begleitet.Die Schießwettbewerbe werden mit der Vereinsmeisterschaft der Höfener Schützen eröffnet. Anschließend ist Königsvogelschießen. Die Schießwettkämpfe klingen mit einem Glücks- und Gästeschießen aus. Die Reihenfolge wird per Los ermittelt. Es winken attraktive Geldpreise.Die neuen Schützenmajestäten werden feierlich in ihre Ämter eingeführt. Das neue Königspaar wird danach von den Musikern der Lyra und den Schützen nach Hause gebracht. Dort werden die beiden von zahlreichen Zuschauern und Nachbarn empfangen.Den Montag lassen viele Höfener Kirmesgäste bei einer Schlagerparty mit der DJane van Baks in der Vereinshalle ausklingen.Nachdem das scheidende Hahnenkönigspaar Julia und Martin Theißen von Hahnenclub und Lyra Höfen zu Hause abgeholt wurde, beginnt am Dienstag, 29. September, ab 14 Uhr das traditionelle Hahnenköppen auf der Festwiese. Die Teilnehmer werden per Los ermittelt.Eine Programmänderung ergibt, dass sich die Schützen am Dienstag Nachmittag mit ihrem neuen Schützenkönig, dessen Nachbarn, Freunden zu einem Umtrunk am Schützenhaus treffen. Um 17.30 Uhr sammeln sich die Musiker der Lyra an der Vereinshalle und kommen den neuen Schützenkönig zum Königsball abholen. Nach ein paar Ständchen und einem zünftigen Präsentiermarsch der neuen Schützenmajestäten wird die Vereinshalle angesteuert. Dort schließt sich der morgens ermittelte neue Hahnenkönig mit seinem Gefolge dem Festzug an. Die beiden neuen Dorfmajestäten ziehen gemeinsam in die Festhalle ein. Der Eintritt zum Königsball ist frei. Der Ball wird traditionell durch die Ehrentänze der beiden Königspaare eröffnet. Die Tanzkapelle »BelgienQuintett« ist musikalisch sehr vielseitig und wird auch für ältere Gäste den einen oder anderen Walzer anstimmen.Im Laufe des Abends wird der Kirmesbaum »amerikanisch« versteigert. Wem der Zuschlag erteilt wird, bekommt kurze Zeit später den fachmännisch zerlegten Kirmesbaum vom Hahnenclub frei Haus geliefert. Der Erlös der Versteigerung kommt einem caritativen Zweck zu Gute.Die Kirmes klingt frühmorgens mit dem Begraben des Kirmesknochens aus.Das Wochenende vom 25. bis 29. September steht in Höfen ganz im Zeichen der St. Michael Großkirmes. Planung und Ausrichtung übernehmen traditionell drei Ortsvereine - die Musikvereinigung Lyra, der Turnverein und die Schützen. Unterstützt werden…

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HIMO meldet Rekordauslastung

. Mit einem neuen Vermietungshöchststand von 96,39 Prozent zum Stichtag 30. September 2015, toppt das Monschauer Innovationszentrum »HIMO« den bisherigen Auslastungsrekord aus dem Jahre 2000. Zentrumsleiter Björn Schmitz blickt auf nunmehr vier erfolgreiche Jahre in der Geschäftsführung zurück, in denen es jedes Jahr gelang, das Auslastungs- und Betriebsergebnis zu steigern.Imgenbroich. »Der Wirtschaftsstandort Imgenbroich zieht immer mehr Betriebe in Dienstleistungs- und industrienahen Bereichen an«, so Schmitz. Die Bemühungen der vergangenen drei Jahrzehnte tragen Früchte. »Wenn man sich die Entwicklung der Gewerbeflächen in Imgenbroich heute ansieht, war es richtig und konsequent, bei den Betriebsansiedlungen auf gestalterische Qualität, Innovationskraft und die Schaffung von Arbeitsplätzen zu setzen. So können wir vom gesamtwirtschaftlichen Aufschwung profitieren und uns für schwierigere Zeiten wappnen.«Auch heute warten im HIMO wieder Betriebe darauf, ins benachbarte Gewerbegebiet aussiedeln und bauen zu können. Für diese Betriebe ist wichtig, dass die Erschließung zügig vorankommt.Zur Zeit sind im HIMO auf 7.000 Quadratmetern 33 Unternehmen ansässig, die rund 140 Arbeitsplätze bieten. Viele Betriebe konnten bereits in benachbarte Gewerbeflächen, so auch z.B. nach Simmerath, ausgesiedelt werden. Entscheidend sei es, die Unternehmen für diesen Wirtschaftsraum nicht zu verlieren und Perspektiven in erreichbarer Nähe vermitteln zu können. Björn Schmitz, der bei der Stadt Monschau in Personalunion auch als Wirtschaftsförderer tätig und in der Fachbereichsleitung für die Stadtentwicklung verantwortlich ist, hebt darüber hinaus auch die Bedeutung der Gewerbesteuereinnahmen aus dem HIMO hervor: »Nicht die Betriebsgröße ist entscheidend für die Höhe der Gewerbesteuereinnahmen, sondern die Ertragskraft.« Und die kann auch bei kleinen Unternehmen hier sehr beachtlich sein. Für die Stadt Monschau ist das HIMO damit ein doppelter Gewinn. Innovation am Standort zahlt sich aus. Mit einem neuen Vermietungshöchststand von 96,39 Prozent zum Stichtag 30. September 2015, toppt das Monschauer Innovationszentrum »HIMO« den bisherigen Auslastungsrekord aus dem Jahre 2000. Zentrumsleiter Björn Schmitz blickt auf nunmehr vier…

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Hilfe für Flüchtlinge, die bleiben

. Ein neues Bündnis für Flüchtlinge in Bitburg will Helfer miteinander vernetzen und Flüchtlinge, die in der Eifel bleiben, bei der Integration unterstützen. Für Oktober ist eine Demonstration geplant. Bitburg. Zwei Monate ist es her, dass die Stadt mit Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes auf dem ehemaligen Flugplatz eine Zeltstadt für Flüchtlinge eingerichtet hat. Aus der anfangs von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) als vorübergehend deklarierten Lösung wird eine dauerhafte. 500 Flüchtlinge sollen wahrscheinlich im Oktober in feste Unterkünfte auf dem Flugplatz umziehen. Viele von ihnen werden im Eifelkreis bleiben. Um sie besser vor Ort zu integrieren, hat sich am Montag vergangener Woche im Haus der Jugend das »Bündnis Inklusion und Toleranz«, kurz BIT, gegründet. Zu der Versammlung sind 21 Vertreter von Linksjugend, Grüne, Jusos, SPD und interessierte Bürger gekommen. »Wir zeigen uns solidarisch mit den Flüchtlingen«, das war, was alle über Parteigrenzen zusammenführte. Manuel Eppers, Kreisschatzmeister bei der Linkspartei und seit Juni Mitglied der frisch gegründeten Linksjugend Bitburg-Prüm, ist einer der Initiatoren des neuen Bündnisses für Flüchtlinge. Der 28-Jährige aus Herforst sieht das Ziel darin, gegen Vorurteile aufzuklären und für die Probleme der Flüchtlinge zu sensibilisieren. Dafür organisiert das Bündnis eine Kundgebung in Bitburg und ist dabei, eine Facebook-Seite und eine Mitgliederdatenbank aufzubauen. Ein Termin für die Kundgebung steht noch nicht fest. Ende Oktober ist ins Auge gefasst. Geplant ist, dass die im Bündnis zusammengeschlossenen Organisationen an Infoständen ihre konkreten Hilfeleistungen für Flüchtlinge präsentieren. Bevor es soweit ist, soll die Vernetzung aller, die sich lokal für Flüchtlinge einsetzen, weiter wachsen. Vorbild sei das Bündnis »Trier für alle«. Noch mehr Organisationen sollen mit ins Boot. Das Netzwerk will AWO, Haus der Jugend, Kirchen, DRK und den Arbeitskreis »Alles für Flüchtlinge« anschreiben, berichtet Manuel Eppers. »Wenn Flüchtlinge in die Gemeinden verteilt werden, wollen wir ihnen dauerhaft helfen«, sagt Manuel Eppers. Und das überparteilich, betont er. »Damit die Flüchtlinge, die bleiben, sich langfristig wohl fühlen und in die Gemeinschaft einfügen.« bilEin neues Bündnis für Flüchtlinge in Bitburg will Helfer miteinander vernetzen und Flüchtlinge, die in der Eifel bleiben, bei der Integration unterstützen. Für Oktober ist eine Demonstration geplant. Bitburg. Zwei Monate ist es her, dass…

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Schüler malten für Mechernichs Stadtjubiläum

. Zum Jubiläum der Stadtwerdung in Mechernich haben die Künstler Franz Kruse und Günter Preuss ein Kunstprojekt mit Schülern durchgeführt. Jeweils drei Tage lang kamen die Schüler der Gesamtschule und der Hauptschule Mechernich in die Ateliers der Künstler, um dort selbst kreativ zu werden.Ein schwarzer Löwe mit roter Zunge und Krallen sowie Hammer und Schlägel auf blauem Grund sind die prägenden Elemente im Wappen der Stadt Mechernich. Im Atelier von Franz Kruse durften acht Schüler der Mechernicher Gesamtschule mit diesen Formen und Farben neue Wappen auf großflächigem Papier gestalten.»Mechernich ist eine Stadt die zusammenhält«, erklärte Amina Ajdini. Ihre Idee setzte sie mit zwei Löwenköpfen in ihrem Wappen um, deren Zungen ineinander verschlungen sind. Das Wappen von Lena Sommer zeigt die roten Krallen des Löwen und in der Mitte das Werkzeug der Bergmannsleute. »Die Krallen des Löwen liegen als Schutz über der Stadt Mechernich, in deren Mittelpunkt das Bergwerk stand«, so die junge Künstlerin.Während sich die Gesamtschüler der Jahrgangsstufe sieben unter Anleitung von Franz Kruse künstlerisch mit dem Wappen der Stadt Mechernich auseinandersetzten, verfolgte Günter Preuss bei dem Kunstprojekt einen anderen Ansatz.Bei ihm wandten die Schüler der Jahrgangsstufe neun aus der Mechernicher Hauptschule eine Drucktechnik mit Styroporplatten an, arbeiteten mit Schablonen und fertigten Collagen. »In die Styroporplatten kann man ganz einfach mit Fingern oder Holzstäbchen Muster einprägen«, erklärte Günter Preuss. Aus normalem Papier wurden außerdem grobe Formen ausgerissen, so dass Schablonen entstanden, die entweder farbig ausgefüllt oder für mehr Tiefe als Collagentechnik auf das Bild aufgesetzt werden konnten. »Da ist Kreativität gefragt«, so der Künstler aus Lückerath.Hintergrund der Aktion ist das Stadtjubiläum: Im Oktober wird die Stadt Mechernich 40 Jahre alt. Aus diesem Anlass sollen die Bilder der jungen »Kunstschüler« in der ersten Etage des Mechernicher Rathauses ausgestellt werden. Die offizielle Eröffnung ist für Samstag, 3. Oktober, geplant. »Wir sind dankbar, dass die beiden Künstler mitgemacht und ihr Wissen an die Schüler weitergegeben haben«, sagte Ralf Claßen, Kämmerer der Stadt Mechernich und Mitinitiator des Projektes.Im Anschluss an die Ausstellung können die jungen Künstler ihre Werke mit nach Hause nehmen, sie im Rathaus hängen lassen oder in der Schule ausstellen. »Ich möchte mein Bild zu Hause aufhängen«, hatte sich der 14-jährige Mohammed Setaboh bereits entschieden.Gespannt erwarten die Schüler nun »ihre« Ausstellung. »Ich hätte vorher nie gedacht, dass meine Bilder einmal ausgestellt würden«, so die 15-jährige Riva Godsch aus Kommern. »Das ist etwas ganz anderes, wenn so viele Leute mein Bild sehen und eine eigene Meinung dazu haben«, erklärte die Schülerin Lena Sommer. Wichtigstes Kriterium: »Gut ist es, wenn’s mir selber gefällt«, so Mohammed Setaboh.»Es ist erstaunlich, was dieses Projekt aus den Schülern herausgekitzelt hat«, zeigte sich Rita Hupp-Schneider, Lehrerin der Gesamtschule Mechernich, beeindruckt. Dieser Ansicht war auch Ralf Claßen: »Alle Arbeiten sind so toll geworden, das hat sich wirklich gelohnt.« Zum Jubiläum der Stadtwerdung in Mechernich haben die Künstler Franz Kruse und Günter Preuss ein Kunstprojekt mit Schülern durchgeführt. Jeweils drei Tage lang kamen die Schüler der Gesamtschule und der Hauptschule Mechernich in die Ateliers der…

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Kunstwochenende auf dem Kunsthof Greven

. »Mer losse d’r Dom en Kölle« hieß es nicht bei dem Maler und Bildhauer Paul Greven, als er vor über 20 Jahren seinen ersten Wohnsitz von Köln nach Bad Münstereifel-Honerath verlegte. Vor seinem Umzug schuf er zum Beispiel das großformatige Bild »Ab in die Eifel«, das ihn mit seiner Ehefrau Rita zeigt. Beide tragen auf dem Bild den Dom einfach in die Eifel. Solche und ähnliche Bilder bzw. frühe Werke zeigt Greven in diesem Jahr am 19. und 20. Septemberjeweils ab 14 Uhr auf seinem Kunsthof. Paul Greven, der sich in der Eifel durch seine großen Naturplastiken einen Namen gemacht hat, zeigt in diesem Jahr einige Werke aus seiner Kölner Zeit. Auch in Köln stand seine Umgebung »Modell« für seine meist plastischen Arbeiten. In der nördlichen Altstadt in der Weidengasse hatte er viele Jahre sein Atelier. Hier schuf er nicht nur Dombilder (mit verschiedenen Materialien); hier entstanden auch seine Strohbilder wie z.B. »Das Eigensteintor« oder »Das Gerichtsgebäude am Reichensperger Platz«. An diesem Kunstwochenende ist seine Tochter Susanne Greven, die wie der Vater »freie Malerei« studierte, mit einer Installation »Schlehentraum« noch mit von der Partie. Des weiteren stellt Dirk Schmitt aus Köln, der den Honerather Besuchern durch viele eindrucksvollle Bilder-Präsentationen auf dem Kunsthof bekannt sein dürfte, dieses Mal Bilder zum Thema »Das Fehlen von Frieden« hier aus. Und sein Malerfreund Klaus Tenner aus Köln, der hier auch kein Unbekannter mehr ist, zeigt eine Bilderreihe, die er »Seitenblick« nennt. Der bekannte Karikaturist Martin Perscheid aus Köln lädt auch in diesem Jahr wieder zum Schmunzeln ein. Neu auf dem Kunsthof sind Michael Hooymann aus Köln mit einer beeindruckenden Skulptur und Franz-Josef Kochs aus Alsdorf mit Bildergeschichten ganz besonderer Art. Zum ersten Mal ist auch eine Malerin aus Bad Münstereifel mit im Boot: Gabi Kutz zeigt hier unter anderem Bilder aus ihrer Reihe »Sozialliberale Koalition«. Wie schon seit Jahren sind auch in diesem Jahr wieder die TextilkünstlerInnen »Nähkästchengeplauder« unter Leitung von Ursula Liebertz-Müller mit dabei. Ein eindrucksvolles Beiprogramm mit griechischer Volksmusik, Wildkräuterführung, Lesungen, Vorträge und Basteln mit Kindern wird die Besucher begeistern. Wie immer ist auch für das leibliche Wohl mit Suppe, Kaffee und Kuchen und diversen Getränken gesorgt. »Mer losse d’r Dom en Kölle« hieß es nicht bei dem Maler und Bildhauer Paul Greven, als er vor über 20 Jahren seinen ersten Wohnsitz von Köln nach Bad Münstereifel-Honerath verlegte. Vor seinem Umzug schuf er zum Beispiel das großformatige Bild…

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Neue Communio-Kapelle ist bald fertig

. Kurz vor seiner Vollendung steht der Kapellenneubau der Communio in Christo in Mechernich. Die offizielle Eröffnung soll am Gründungsgedenktag der Communio in Christo am Samstag, 28. November gefeiert werden.Zwar gibt es zwei Kapellen auf dem Communio-Gelände. Doch mangels Barrierefreiheit und ausgelegt mit Teppichboden, sind diese schwer zugänglich und nicht dafür geeignet, Kerzen unbeaufsichtigt brennen zu lassen. Mitten auf dem Communio-Gelände, zwischen der Langzeitpflegeeinrichtung und dem Hospiz Stella Maris gelegen, soll die neue Andachtskapelle ein allen Besuchern zugänglicher Raum der Stille und der Geborgenheit werden. Daher gelangt man nicht nur über die Cafeteria, sondern über den Kiefernweg auch von außerhalb dorthin.Eine gewisse »Gratwanderung« nennt Communio-Geschäftsführer Norbert Arnold die Inneneinrichtung. »Wir wollen einerseits nicht die katholischen Wurzeln verleugnen. Andererseits sollen sich hier auch Andersgläubige wohlfühlen«, erklärt er bei einer Besichtigung der Baustelle. Hier habe der Kölner Architekt Kaspar Kraemer viel Feingefühl bewiesen, lobt Arnold.Kraemer, der sich unter anderem mit den Bauwerken zum Domaufgang auf dem Kölner Roncalliplatz einen Namen gemacht hat, konzipierte die Communio-Kapelle so, dass Besucher über einen 1,90 Meter breiten Weg in den zwölf mal zwölf Meter großen Innenhof und von dort spiralförmig in den Ruheraum unterhalb eines sechs Meter hohen Turmes geführt werden. Der Weg wird später von zwölf Strahlern erleuchtet. Dass die architektonische Idee an die Form eines Schneckenhauses angelehnt ist, vermutet man angesichts der eckigen Bauweise nicht auf Anhieb. »Man legt ins Kapelleninnere einen Weg zurück, der immer ruhiger wird. Man selbst wird ruhiger auf dem Weg dorthin«, erläutert Arnold die Absicht der eckigen Spirale. Der eher negativ besetzte »Rückzug ins Schneckenhaus« erhalte hier eine ganz andere Bedeutung. Es wird ein bis zwei Sitzgelegenheiten und ausreichend Platz für Rollstuhlfahrer geben.Das Bauwerk finanziert sich ausschließlich über zahlreiche kleine und einige große Spenden. Norbert Arnold ist auch Ansprechpartner für diejenigen, die mit einer Spende zur Vollendung des Kapellenneubaus beitragen möchten: Tel. 0 24 43/98 14-801, Telefax: 0 24 43/98 14-851, E-Mail: n.arnold@communio-in-christo.dered/ppKurz vor seiner Vollendung steht der Kapellenneubau der Communio in Christo in Mechernich. Die offizielle Eröffnung soll am Gründungsgedenktag der Communio in Christo am Samstag, 28. November gefeiert werden.Zwar gibt es zwei Kapellen auf…

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Internationale Sprechstunde für alle Nationen

. Schon nach der zweiten Auflage war klar: Die »Internationale Sprechstunde«, die die Flüchtlingshilfe Kall mittlerweile jeden Dienstag und Donnerstag von 16.30 bis 18.30 Uhr im katholischen Pfarrheim St. Nikolaus anbietet, wird rege genutzt. Mehrere Sprachen schwirren durch den Raum, eine Gruppe von Ehrenamtlern und Asylbewerbern unterhält sich in größerer Runde, drei junge Männer aus Eritrea spielen Billard, am Kicker misst sich die junge Kallerin Sarah mit anderen Helfern und Flüchtlingen. Mittendrin auch Kalls Bürgermeister Herbert Radermacher, der sich vor Ort ein Bild machte. Nicht, ohne immer wieder Zettel und Stift zu zücken, um sich zu notieren, wo noch der Schuh drückt. »Ganz drin-gend bräuchten wir hier einen Internetanschluss«, berichtet Dorothea Muysers, die Koordinatorin der Flüchtlingshilfe Kall. Internet sei sowohl wichtig für die Arbeit der Flüchtlingshilfe selbst als auch als Möglichkeit für die Asylbewerber, mit ihren Familien in den Herkunftsländern Kontakt aufzunehmen.Die Internationale Sprechstunde hat sich in mehrfacher Hinsicht bewährt, wie Dorothea Muysers erklärt: »Zum einen sind wir in der Zeit natürlich Ansprechpartner für die Flüchtlinge, wenn sie einen Rat oder konkrete Hilfe etwa beim Verstehen eines Briefes benötigen.« Zum anderen sei das Pfarrheim auch zum Treffpunkt für die Flüchtlinge selbst geworden: »Wir haben etwa zwei junge Männer aus Ghana hier, einer lebt in Steinfeld und einer in Kall – hier treffen sie sich regelmäßig.« Für die Internationale Sprechstunde gewährleisten ehrenamtliche Helfer die Fahrdienste.Schließlich, so Dorothea Muysers, sei der zwanglose Rahmen auch eine gute Möglichkeit für Freiwillige, die sich neu melden, erstmals in Kontakt mit den Flüchtlingen zu kommen. Alle Termine der Flüchtlingshilfe Kall gibt es im @ Internetwww.fluechtlingshilfe-kall.de Wer die Kaller Flüchtlingshilfe unterstützen möchte, kann sich unter Tel. 0174/ 942 89 49 oder per Mail an info@fh-kall.de melden. Spenden sind willkommen, Spendenquittungen stellt die Gemeinde Kall aus. red/ppSchon nach der zweiten Auflage war klar: Die »Internationale Sprechstunde«, die die Flüchtlingshilfe Kall mittlerweile jeden Dienstag und Donnerstag von 16.30 bis 18.30 Uhr im katholischen Pfarrheim St. Nikolaus anbietet, wird rege genutzt.…

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