Die vielleicht kleinste Touristen-Hochburg NRWs 

Simonskall. Simonskall (Fö). «Wir sind nur 52 Einwohner - da bekommst Du von alleine keine Aufmerksamkeit. Die müssen wir uns selbst erarbeiten.« Das Kleinod Simonskall in aller Munde - das schafft Manuela Baier, die seit rund drei Jahren das Landhotel Kallbach betreibt, in stetger Regelmäßigkeit. Sie hat am Hotel viel modernisiert, das Durchschnittsalter der Gäste von Anfang 70 auf 52 Jahre gesenkt und nicht zuletzt mit der »Adventure Golf«-Anlage für eine neue Attraktion gesorgt. Innovative Ideen, nachhaltiges Wirtschaften und soziales Engagement - das sind Dinge, die Manuela Baier nun auch Platz drei beim »Gründerpreis NRW 2017« beschert haben. Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart hat gemeinsam mit Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK, den mit insgesamt 60.000 Euro dotierten Preis verliehen. Mit dem ersten Platz wurde IOX LAB aus Düsseldorf geehrt, gefolgt vom Dortmunder Unternehmen Green IT und dem Landhotel Kallbach aus Simonskall. »Die Auszeichnung ist ein Teampreis. Denn wir alle zeigen 365 Tage im Jahr großes Engagement - der Preis bedeutet für uns eine ganz besondere Wertschätzung«, weiß Baier, dass sich ein Hotel nur als Mannschaft gut führen lässt. Sie selbst schaue dabei gerne mit dem Auge des Gastes, um ihre Mitarbeiter immer wieder zur Perfektion zu treiben. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Gastronomen in Simonskall sei ihr wichtig. »Wir müssen uns als Einheit sehen, um diesen kleinen Ort touristisch zu vermarkten. Denn jeder der fünf gastronomischen Einrichtungen hat seine Eigenart, warum es sich lohnt, Simonskall zu besuchen«, so die Preisträgerin - übrigens die einzige Frau unter den Top Ten. Standort stärken Bei der Preisverleihung in der Düsseldorfer Halle am Wasserturm sagte Minister Pinkwart: »Der Gründerpreis NRW spiegelt die lebendige Start-up-Szene in unserem Land wider. Die Gründer beweisen dabei ein großes Gespür für Marktlücken und innovative Lösungen.« Eckhard Forst unterstrich die Relevanz von Unterstützungsangeboten für junge Unternehmen: »Der Preis schafft Sichtbarkeit und hilft Gründern, sich weiter am Markt zu etablieren. Wir brauchen in Nordrhein-Westfalen ein vielfältiges Gründungsgeschehen – das stärkt den Standort und sorgt dafür, dass NRW dauerhaft zukunftsfähig bleibt.« Stimmiges Konzept Das Landhotel Kallbach & Kallbach’s Adventure Golf überzeugte durch ein stimmiges Gesamtkonzept aus Hotellerie und Sportangebot. Das Vier-Sterne-Hotel bietet Raum für Tagungsgäste wie Urlauber und beherbergt Familienfeiern oder Betriebsfeste. Neben der erfolgreichen Unternehmensführung zeige Baier zudem großes soziales Engagement, so die Jury. Seit die Unternehmerin das Hotel 2015 übernommen hat, bietet sie unter anderem geflüchteten Menschen Hilfestellung bei der Integration in den Arbeitsmarkt. Das erstplatzierte IOX LAB von Gründer Robert Jänisch entwickelt seit 2015 intelligente und vernetzte Produkte aus dem Bereich Internet of Things und beeindruckte die Jury nicht zuletzt mit Düsseldorfs erstem menschenähnlichem Roboter – rein aus dem 3D-Drucker. Innerhalb von 30 Tagen macht das IOX LAB aus der ersten Idee einen Prototypen. Thomas Lesser, Jan Schriewer und André Dohm, die Gründer von Green IT Das Systemhaus GmbH, bieten ihren Kunden eine Rundumberatung zu nachhaltigen Unternehmensstrukturen und niedrigen Umweltbelastungen. Gemäß ihrem Grundsatz »ökonomisch handeln – ökologisch denken«, vermitteln sie energieeffiziente und ressourcenschonende Informationstechnik. Der »Gründerpreis NRW des Wirtschaftsministeriums und der NRW.BANK honoriert die kreativsten und erfolgreichsten Geschäftsideen des Landes. Mit 153 Bewerbungen erreichte die Zahl der Einsendungen einen neuen Höchststand. Die Bandbreite der Einreichungen reichte vom klassischen Maschinenbau über modernes Gastgewerbe bis hin zu ökologisch-engagierten Digital-Start-ups. Gründerpreis Sie will wirtschaftlichen Erfolg für sich, aber auch ganz Simonskall zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen. Mit Platz drei beim Gründerpreis NRW ist dies Manuela Baier sicherlich mehr als gelungen. Weitere Informationen zum Preis und den nominierten Unternehmen finden Sie unter www.gruenderpreis.nrw.de Simonskall (Fö). «Wir sind nur 52 Einwohner - da bekommst Du von alleine keine Aufmerksamkeit. Die müssen wir uns selbst erarbeiten.« Das Kleinod Simonskall in aller Munde - das schafft Manuela Baier, die seit rund drei Jahren das Landhotel Kallbach…

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In Freud und Leid stehen sie zusammen

Vossenack. Sie singen und lachen, sprechen über Sorge und Nöte, helfen sich gegenseitig - die Rede ist vom Frauentreff des Vereins »Hürtgenwald hilft«. Dort kommen bis zu 25 Frauen aus aller Herren Länder zukommen. Sie vereint das Interesse für andere Kulturen, gegenseitiger Respekt und Toleranz.Hürtgenwald (Fö). Initiiert vom Verein »Hürtgenwald hilft« kümmern sich Frauen aus Vossenack und Umgebung um Neuankömmlinge, die in der Eifel Zuflucht suchen. Es sind Flüchtlinge, die aus unterschiedlichsten Krisenherden der Erde - Syrien oder Irak, Eritrea oder Kenia, Aserbaidschan oder Albanien - nach Deutschland gekommen sind. »Wir lernen gemeinsam die deutsche Sprache, aber auch Fahrrad fahren, füllen Anträge aus oder suchen Betreuungsmöglichkeiten für die Kinder«, erklärt Gisela Gerdes. Sie ist Vorsitzende des Vereins und hauptberuflich für die Caritas als Betreuerin von Schutzsuchenden unterwegs. Unterstützt wird sie vom Flüchtlingsbeauftragten Lars Himmler vom Malteser Hilfswerk.Der Frauentreff kommt mittwovhs ab 9 Uhr in der »Alten Schule«, Kreuzstraße 7, in Kleinhau zusammen. Interessierte sind jederzeit willkommen.In der Grundschule in Straß können die jungen Frauen schwimmen lernen - in den Ferien ist das im Alten Forsthaus in Vossenack möglich.»Eine Welt begegnet« ist ein Café für Flüchtlinge aus der Gemeinde Hürtgenwald und ehrenamtliche Helfer. Und auch ein Sportfest gemeinsam mit den Grundschülern in Vossenack trägt zum selbstverständlichen Miteinander bei.Mehr dazu im Netz: https://fluechtlingshilfe-huertgenwald.jimdo.com/ Sie singen und lachen, sprechen über Sorge und Nöte, helfen sich gegenseitig - die Rede ist vom Frauentreff des Vereins »Hürtgenwald hilft«. Dort kommen bis zu 25 Frauen aus aller Herren Länder zukommen. Sie vereint das Interesse für andere…

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