Jugendzentrum »Jo4YOU« wird 25

Mechernich. Das Mechernicher Jugendzentrum, die K.O.T. (»Kleine Offene Tür«) »Jo4You«, eine Gemeinschaftseinrichtung der Stadt Mechernich und der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptist, wird 25 Jahre alt und befindet sich seit zehn Jahren im Schulzentrum von Mechernich.Diese Jubiläen wollen die K.O.T.-Leiter Anja Lehmann und Gunnar Simon mit »ihren« Kids und Jugendlichen und zahlreichen Mitstreitern und Gästen unter anderem mit einer Kunst-Aktionswoche in den Herbstferien feiern. Für Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren gibt es dabei von Montag, 10. Oktober, und Freitag, 14. Oktober, zwei Workshops. »So bin ich nicht - so will ich sein!«, ist der Titel des einen Workshops, eine Maskenverwandlung in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Figurentheater.Clemens und Waltrudis Bracht bauen mit den Teilnehmern Masken, die den Ideen und Empfindungen der Teilnehmer entsprechen. Das bereitgestellte Material und die Anleitung ermöglicht den Kindern, der Maske den gewünschten Ausdruck zu geben. Die fertiggestellten Masken werden am eigentlichen Jubiläumstag dem breiten Publikum vorgestellt.Der zweite Workshop nennt sich »Bunte Nähwerkstatt« und findet in Kooperation mit dem »Kulturrucksack« statt. Carla Brandholt-Witschonke will mit den Teilnehmern eigene Kissen, Taschen und »Sorgenfresser« gestalten. Beide Workshops richten sich an Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren und finden in der K.O.T. »Jo4You« (»Johannes für Dich«) Mechernich im Schulzentrum statt. Die Workshop-Zeiten für den Maskenworkshop sind Montag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr. Der Nähworkshop findet montags bis freitags außer mittwochs von 10 bis 16 Uhr statt.AnmeldungDer zum Kochmobil umgebaute Bistums-Regionaljugendbus »Linie Zwo« wird planmäßig vor Ort sein und den Teilnehmern einen kleinen Mittags-Snack servieren. Beide Workshops sind auf je zehn Teilnehmer begrenzt. Anmelden kann man sich ab sofort entweder telefonisch unter (0 24 43) 87 83 oder per E-Mail an die KOT.Mechernich@t-online.de Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos für die Teilnehmer. red/pp/Agentur ProfiPressDas Mechernicher Jugendzentrum, die K.O.T. (»Kleine Offene Tür«) »Jo4You«, eine Gemeinschaftseinrichtung der Stadt Mechernich und der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptist, wird 25 Jahre alt und befindet sich seit zehn Jahren im…

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Neue Ausstellung: Die Eifel im Bild

Frauenkron. Im Kunstkabinett der Dr. Axe-Stiftung in Kronenburg/Dahlem gibt es ab Samstag, 11. Juni, eine sehenswerte neue Ausstellung mit dem Titel „Die Eifel im Bild – Düsseldorfer Malerschule“ zu sehen. Bei dieser Ausstellung geben 29 Künstler mit mehr als 70 Werken erstmals einen umfassenden Überblick über die Eifelbilder der Düsseldorfer Malerschule. Mit ihren Werken dokumentieren sie die Entwicklung der Landschaftsmalerei von der Ideallandschaft mit phantastischen Schlossanlagen in der Zeit der Spätromantik über den Realismus und Impressionismus bis zu den Anfängen der Moderne. Die Basis für diese Ausstellung bilden die Gemälde aus der Sammlung der Dr. Axe-Stiftung. Ergänzt werden sie durch großzügige Leihgaben aus dem Museum Zitadelle, Jülich, dem Mittelrhein-Museum, Koblenz und der Sammlung RheinRomantik, Bonn sowie privater Sammler.Zur Ausstellung wird, herausgegeben von Ekkehard Mai, ein 208 Seiten umfassender Katalog im Imhof Verlag erscheinen. Die Dr. Axe-Stiftung baut seit 2009 eine Sammlung mit Gemälden der Düsseldorfer Malerschule auf, die sie in wechselnden Präsentationen in ihrem Kunstkabinett in Kronenburg in der Eifel dem Publikum zugänglich macht.FührungenDie Ausstellung ist bis zum 11. Juni 2017 jeweils von Mittwoch bis Sonntag von 12 bis 17 Uhr zu sehen. Öffentliche Führungen finden an jedem ersten Sonntag im Monat um 15 Uhr statt. Eintritt und Führungen sind kostenfrei.Im Kunstkabinett der Dr. Axe-Stiftung in Kronenburg/Dahlem gibt es ab Samstag, 11. Juni, eine sehenswerte neue Ausstellung mit dem Titel „Die Eifel im Bild – Düsseldorfer Malerschule“ zu sehen. Bei dieser Ausstellung geben 29 Künstler mit mehr als…

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Den Jugendlichen wird in Kall Raum gegeben

Kall. »Schülercafé« ist in bunt gesprühten Buchstaben auf der Graffiti-Wand in der Alten Schule in Kall zu lesen. Einige Jugendliche spielen dort Billard, ein paar andere sitzen auf dem Sofa und hören Musik, wieder ein anderer surft in Sozialen Netzwerken. Mit durchschnittlich 32 Besuchern pro Tag gehört die Kaller Jugendeinrichtung zu den nachgefragtesten im Südkreis.Michael Schulenburg betreut die offene Einrichtung, die in Trägerschaft der Gemeinde Kall steht, seit rund drei Jahren als ausgebildeter Sozialarbeiter und Sozialpädagoge. Die Stimmung ist herzlich – und das beruht auf Gegenseitigkeit. »Die Kinder und Jugendlichen sind freundlich und zuvorkommend – und mir absolut sympathisch. Deshalb macht mir meine Arbeit so viel Spaß«, sagt Michael Schulenburg.Sein Ziel ist es, ein möglichst großes Angebot für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 21 Jahren zu schaffen und ihnen gleichzeitig Raum für eigene Ideen und Wünsche zu geben. So können die Besucher des Schülercafés ihn um Unterstützung bei den Hausaufgaben bitten – oder einfach nur chillen. Sie dürfen je eine halbe Stunde einen Computer benutzen oder an einer Konsole spielen – aber sie können auch basteln, Gesellschaftsspiele spielen oder gemeinsam Musik hören. Feste Termine sind das Sportangebot in der Turnhalle des Berufskollegs jeden Montag und der Pokerabend für über 17-Jährige an Donnerstagen.Im Café »Schüler« gibt es auch eine kleine Küche, in der die jungen Besucher zum Beispiel Pizza, Baguette oder Eis zum Selbstkostenpreis kaufen können. Wasser, Tee und Kaffee gibt es umsonst. Regelmäßig werden in der Alten Schule außerdem Waffeln oder Crêpes gebacken. »Hier findet eine Regelmäßigkeit statt, die es in vielen Familien häufig nicht mehr gibt, wenn die Eltern beide arbeiten«, erklärt der Sozialarbeiter. Fünf Stunden pro Woche ist er in aufsuchender Arbeit unterwegs, um Jugendliche dazu zu bewegen, auch in die offene Einrichtung zu kommen, anstatt auf der Straße rumzuhängen.Offenes OhrMichael Schulenburg hat ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte seiner Schützlinge: »Wer etwas zu erzählen hat weiß, dass er mit mir reden kann. Aber wer nicht reden möchte, der muss auch nicht.« Hilfestellung gibt er darüber hinaus auch dann, wenn Bewerbungen geschrieben werden müssen, um eine Praktikumsstelle oder einen Ausbildungsplatz zu ergattern. Regelmäßig führt er außerdem in Zusammenarbeit mit dem Kreis Euskirchen und der Caritas die sogenannten »HaLT«-Projekte zur Alkoholprävention bei Kindern und Jugendlichen durch.Treffpunkt»Wir möchten den Jugendlichen in unserer Gemeinde etwas bieten. Einen Ort, an dem sie sich treffen und austauschen können«, erklärt Roswitha Klinkhammer, stellvertretende Teamleiterin Schulen, Kindergärten, Soziales und Jugend der Gemeinde Kall. Dafür steht auch der ständige Dialog mit den Gästen des Cafés »Schüler«, die zum Beispiel das Ferienprogramm mit eigenen Wünschen mitgestalten können. »Wir sind schon zum Bowling und zum Minigolf gefahren und waren auch zusammen auf der Sommerrodelbahn«, erinnert sich Michael Schulenburg.Er hofft, dass bald die Außenanlage vergrößert wird, so dass zum einen Sitzmöglichkeiten an der frischen Luft entstehen und zum anderen Platz für sportliche Freizeitaktivitäten wie Fußball, Basketball oder Tischtennis entsteht. Die offene Einrichtung ist Montag bis Mittwoch von 15 bis 19 Uhr, Donnerstag von 15 bis 21 Uhr und Freitag von 14 bis 20 Uhr geöffnet. red/pp/Agentur ProfiPress»Schülercafé« ist in bunt gesprühten Buchstaben auf der Graffiti-Wand in der Alten Schule in Kall zu lesen. Einige Jugendliche spielen dort Billard, ein paar andere sitzen auf dem Sofa und hören Musik, wieder ein anderer surft in Sozialen…

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Die Kunst wird zum Seelentröster

Kall. Einen unzufriedenen Eindruck macht der 55-Jährige, der da in T-Shirt, offenem Hemd, Jeans, weißen Lederschuhen und Mütze auf dem Kopf auf der orangefarbenen Couch im Männercafé der Flüchtlingsunterkunft in Kall sitzt, nicht. Doch als er gerade in Deutschland angekommen war, war Kaniwar Avrone am Boden zerstört, zermürbt von den Strapazen der monatelangen Flucht und von der Trennung von seinen Liebsten. Die Schleidener Künstlerin Maf Räderscheidt half und baute ihn auf.Und er griff wieder zum Pinsel. Im Flur im ersten Stock hat er ein zwei Meter breites und drei Meter hohes Bild auf die Wand gemalt. Ein Adler, das deutsche Wappentier, fliegt mit der Deutschlandfahne im Schnabel über einen Wald und einen Wasserfall. »Das ist die Natur in der Eifel«, übersetzt Shally Nizar, Mitarbeiter in der Unterkunft, die Worte Avrones. Gleichzeitig ist der Adler aber auch eine Reminiszenz an seine Heimat, denn das Tier ist auf dem Wappen der Demokratischen Partei Kurdistans zu finden. Außerdem symbolisiere der Raubvogel Stärke, für Avrone ein wichtiges Merkmal. In Syrien sei sie abhanden gekommen. »Alles kämpft gegen uns«, sagte Avrone. Auch surreale Elemente findet man auf dem Wandbild. So reicht seine Hand aus dem Wasserfall empor, zwei Blumen zwischen den Fingern. »Ich schenke den Besuchern eine Blume und die andere dem deutschen Volk«, sagte Avrone.Der 55-Jährige hat in der Unterkunft sogar seinen eigenen Rückzugsort. Eine Ecke in einem Lagerraum durfte er sich einrichten für seine Kunst. Auf einem Kabelkanal hat er die bemalten Leinwände im DIN-A4-Format abgestellt. In einer Ecke befinden sich auf einem Tisch Pinsel und Farben. Eine davon hat er selbst kreiert, »Green Avrone« nennt er sie und hat dafür leuchtendes Grün mit einem Hauch Türkis versehen. »Sie erinnert mich an Oliven«, sagt der Künstler.Anstatt in einem Lagerraum hat er damals, in der Heimat, genauergesagt in Afrin, gleich in einer ganzen Lagerhalle gearbeitet. Er stellte in einer Galerie mitten in Aleppo aus oder in einem Zentrum für Künstler in Homs. In Kall malt er auch zweckdienlich. Auf einer Wand im Kindergarten des Flüchtlingsheims hat er Bilder gezeichnet – von einem Spiel, das in Nordsyrien populär ist, oder, deutlich abstrakter, von über das Wasser fliegenden Autos und Stühlen. Ein Zimmer weiter, dort wo die Deutsch-Kurse abgehalten werden, hat er das ABC mit Bildern vereinfacht.»Deutschland macht die Kinder stark«, ist sich der Künstler sicher – und mache dabei keinen Unterschied, welcher Nationalität sie angehören. Denn Grenzen, die sieht der 55-Jährige nicht. »Ich bin doch Künstler!« Und doch merkt er gerade am eigenen Leib, was Grenzen bedeuten. Seine Frau und seine 13-jährigen Zwillinge sind ebenfalls auf der Flucht, sie sitzen in Istanbul fest. Wann sich die Familie wiedersieht, steht in den Sternen. Natürlich will er sie nach Deutschland holen. Aber das ist nicht so einfach. GrenzenFür Flüchtlinge, die nur unter subsidiären Schutz stehen, besteht keine Möglichkeit der Familienzusammenführung. Zudem Avrone das Geld, um der Familie eine sichere Reise zu gewährleisten. Den von Schleppern organisierten illegalen und hochgefährlichen Weg in einer Nussschale über das Mittelmeer sollen sie nicht nehmen. »Da habe ich Angst, dass meine Familie ertrinkt.« Für Deutschland hat er nur Dankbarkeit übrig. Natürlich würde er gerne als Maler weiterarbeiten, besonders seit er festgestellt hat, dass die Deutschen einem Künstler ganz anderen Respekt entgegenbringen als in Syrien. Doch die größte Überraschung für ihn: Er lebt jetzt in einem Land, in dem aus seiner Sicht alles funktioniert. Und dann strahlt Kaniwar Avrone übers ganze Gesicht, zeigt seine Krähenfüße und sein herzliches Lachen.Flucht nach DeutschlandIm Juni 2015 endete das Leben im kurdischen Teil von Syrien, wie Kaniwar Avrone es kannte. Bei einer Protestveranstaltung gegen das Assad-Regime las er einen Brief vor – in kurdischer Sprache. „Rausgeschmissen“ worden sei er dann, erzählt Avrone. Aus dem Land, das er so liebt – und für das er derzeit keinerlei Zukunft sieht. Der einzige Ausweg war die Flucht. Aus guten Grund. „Ich will nicht getötet werden“, sagt der 55-Jährige.Politisch beobachtet und verfolgt wurde Avrone schon länger. Seine Flucht begann im September 2015 und führte ihn zunächst in die Türkei und von da über Griechenland und Italien nach Deutschland. Seit Mitte Mai wohnt er in der vom Duisburger Verein ZOF e.V. (Zukunfts-Orientierte Förderung) im Auftrag der Bezirksregierung Köln betriebenen zentralen Flüchtlingsunterkunft in Kall. Dort lebt er mit 200 weiteren Flüchtlingen zusammen und wartet auf seine Anerkennung als Asylberechtigter. red/pp/Agentur ProfiPressEinen unzufriedenen Eindruck macht der 55-Jährige, der da in T-Shirt, offenem Hemd, Jeans, weißen Lederschuhen und Mütze auf dem Kopf auf der orangefarbenen Couch im Männercafé der Flüchtlingsunterkunft in Kall sitzt, nicht. Doch als er…

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Wundersame Geschichte eines Matronensteins

Weyer. Sie waren wohl schon immer ein ganz spezielles Bergvölkchen, die Bewohner von Weyer. In grauer Vorzeit haben sie wohl am nahen Heidentempel bei Pesch einen Matronenstein organisiert und in ihre Kirche verbaut. Dieser Stein tauchte bei Renovierungsarbeiten 1991 wieder auf. Auf der Rückseite fanden sich fünf Kreuze und eine Vertiefung für die Aufnahme einer Reliquie, die darauf hindeuten, dass der Stein im christlichen Kontext genutzt wurde.Eigentlich werden solche Objekte in einem Museum ausgestellt. Doch auch da wussten sich die Bewohner von Weyer zu helfen. Sei erteilten dem zuständigen Mitarbeiter des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) kurzerhand Hausverbot - mit Erfolg. Bis heute ist der Matronenstein in der Kirche zu Weyer verblieben.»Hier ist man eben dem lieben Gott etwas näher«, schmunzelte denn auch Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und wies darauf hin, dass Weyer der höchstgelegene Ort im Stadtgebiet ist. Und er lud die Menschen ein, am Sonntag, 2. Oktober, zur Kirche nach Weyer zu kommen. Sie ist nämlich eine von insgesamt sechs Stationen der 10. Archäologietour Nordeifel. An diesem Tag werden Führungen durch die Kirche und die nähere Umgebung angeboten, das Ortskartell lädt zum Reibekuchen-Essen ins nahe Bürgerhaus ein.Prof. Dr. Jürgen Kunow, Leiter des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege, freute sich nicht nur darüber, ein kleines Jubiläum zu feiern, sondern verriet, dass die Tour längst ein Exportschlager und ein Mittel der Tourismusförderung ist: »Wegen des großen Erfolges bieten wir eine ähnliche Tour jetzt auch im Bergischen Land an.«FamilienprogrammAm Sonntag, 2. Oktober, werden zwischen 10 und 18 Uhr wieder viele Menschen von Fachleuten an den Denkmälern und Fundstellen informiert. Die Kommunen und Bürger organisieren dazu ein familiengerechtes Rahmenprogramm. Die wissenschaftliche Verantwortung der Tour liegt wieder in den Händen von Dr. Ulrike Müssemeier vom LVR. Eine Anmeldung zum Besuch der Sehenswürdigkeiten ist nicht erforderlich, der Eintritt ist überall frei. Die weiteren fünf Stationen in der RegionBurgruine und befestigte Siedlung Kronenburg Führungen durch die Gartenterrassen, das Burgdorf und die Burgruine. Eine Archäologin des LVR lädt zu Kinderführungen ein. Einkehrmöglichkeiten in mehreren Gaststätten.Nettersheim: Fossilienacker, Steinbruch & KalköfenMan kann Versteinerungen suchen. Unter Anleitung von Paläontologen und Geologen kann man sie schleifen und bestimmen lassen.Erzgruben bei GolbachHubert Büth aus Kall und ein Archäologe des LVR informieren zum gefahrvollen Erzbergbau in dieser Gegend. Die Kaller Tafel serviert Eifeler Spezialitäten und mehr.Bürvenich: Forschungen an der Pfarrkirche St. Stephani AuffindungWissenschaftler stellen die aktuellen Ergebnisse der Bauforschung und Ausgrabungen vor. Vereine laden zum Imbiss einBlumenthal: Zeugnis der jüdischen VergangenheitHeimatforscher und Autor Walter Hanf informiert. Führung zu den »Stolpersteinen« bietet der Arbeitskreis JUDIT.H.@ Mehr dazu im Netz:www.archaeologietour-nordeifel.lvr.deSie waren wohl schon immer ein ganz spezielles Bergvölkchen, die Bewohner von Weyer. In grauer Vorzeit haben sie wohl am nahen Heidentempel bei Pesch einen Matronenstein organisiert und in ihre Kirche verbaut. Dieser Stein tauchte bei…

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Jugendzentrum »Jo4YOU« wird 25

Mechernich. Das Mechernicher Jugendzentrum, die K.O.T. (»Kleine Offene Tür«) »Jo4You«, eine Gemeinschaftseinrichtung der Stadt Mechernich und der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptist, wird 25 Jahre alt und befindet sich seit zehn Jahren im Schulzentrum von Mechernich.Diese Jubiläen wollen die K.O.T.-Leiter Anja Lehmann und Gunnar Simon mit »ihren« Kids und Jugendlichen und zahlreichen Mitstreitern und Gästen unter anderem mit einer Kunst-Aktionswoche in den Herbstferien feiern. Für Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren gibt es dabei von Montag, 10. Oktober, und Freitag, 14. Oktober, zwei Workshops. »So bin ich nicht - so will ich sein!«, ist der Titel des einen Workshops, eine Maskenverwandlung in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Figurentheater.Clemens und Waltrudis Bracht bauen mit den Teilnehmern Masken, die den Ideen und Empfindungen der Teilnehmer entsprechen. Das bereitgestellte Material und die Anleitung ermöglicht den Kindern, der Maske den gewünschten Ausdruck zu geben. Die fertiggestellten Masken werden am eigentlichen Jubiläumstag dem breiten Publikum vorgestellt.Der zweite Workshop nennt sich »Bunte Nähwerkstatt« und findet in Kooperation mit dem »Kulturrucksack« statt. Carla Brandholt-Witschonke will mit den Teilnehmern eigene Kissen, Taschen und »Sorgenfresser« gestalten. Beide Workshops richten sich an Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren und finden in der K.O.T. »Jo4You« (»Johannes für Dich«) Mechernich im Schulzentrum statt. Die Workshop-Zeiten für den Maskenworkshop sind Montag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr. Der Nähworkshop findet montags bis freitags außer mittwochs von 10 bis 16 Uhr statt.AnmeldungDer zum Kochmobil umgebaute Bistums-Regionaljugendbus »Linie Zwo« wird planmäßig vor Ort sein und den Teilnehmern einen kleinen Mittags-Snack servieren. Beide Workshops sind auf je zehn Teilnehmer begrenzt. Anmelden kann man sich ab sofort entweder telefonisch unter (0 24 43) 87 83 oder per E-Mail an die KOT.Mechernich@t-online.de Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos für die Teilnehmer. red/pp/Agentur ProfiPressDas Mechernicher Jugendzentrum, die K.O.T. (»Kleine Offene Tür«) »Jo4You«, eine Gemeinschaftseinrichtung der Stadt Mechernich und der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptist, wird 25 Jahre alt und befindet sich seit zehn Jahren im…

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Letzter Aufruf zum Eifeler Jugendliteraturpreis

Nettersheim. Denn am Montag, 26. September ist Einsendeschluss für den Schreibwettbewerb, den die Lit.Eifel in Zusammenarbeit mit der Kulturministerin der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens für sechs- bis 18-jährige Jungautoren veranstaltet.»Und dann war plötzlich alles anders...« lautet das Thema. Wer kennt das nicht: Von einem Moment auf den nächsten kann sich eine Situation, eine Empfindung, ein Leben vollständig verändern. Manchmal sind es gerade die kleinen Augenblicke, die Großes bewirken.»Wir möchten euch anregen zu solchen Geschichten, in denen ein Umbruch stattfindet, weil etwas Überraschendes geschieht. Etwas, mit dem man nicht gerechnet hat. Etwas, das in eine andere, vielleicht hoffnungsvollere, vielleicht aber auch düsterere Zukunft blicken lässt. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt«, erklären die Verantwortlichen.AltersgruppenDer Jugendliteraturpreis wendet sich an vier Altersgruppen: 6 bis 9 Jahre, 10 bis 12 Jahre, 13 bis 15 Jahre und 16 bis 18 Jahre. Teilnehmen können alle Kinder und Jugendlichen, die ihren Wohnsitz in der Nordeifel, der Städteregion Aachen oder der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens haben. In jeder Altersgruppe werden Preisträger ausgezeichnet. Die Siegerbeiträge wird eine achtköpfige fachkundige Jury auswählen. Eigenständig verfasste und bislang unveröffentlichte Kurzgeschichten im Umfang von bis zu drei maschinengeschriebenen Seiten DIN A 4 (Arial oder Times New Roman, Schriftgröße 12, Zeilenabstand 1,5 als Word- oder PDF-Datei) können eingereicht werden. Die Einsendungen können eigenhändig illustriert sein. Am Ende müssen sie mit Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefon und Alter versehen sein. In jeder der vier Altersgruppen werden je drei Preise als Büchergutscheine in den Werten 80 Euro, 50 Euro und 20 Euro vergeben. Die Geschichten der Gewinner werden als kleines Buch im Barton-Verlag erscheinen. Die Zustimmung der Nachwuchsautoren zur Veröffentlichung in Dokumentationen oder anderen Publikationen der auslobenden Institutionen erfolgt mit der Einsendung des Beitrages.Einsendungen können per E-Mail oder auf dem Postweg gerichtete werden an: Literaturhaus Nettersheim/Lit.Eifel e.V., Steinfelder Straße 12, 53947 Nettersheim, literaturhaus@nettersheim.de.@ Internethttp://www.lit-eifel.de/jugend-literaturpreis-2016/Denn am Montag, 26. September ist Einsendeschluss für den Schreibwettbewerb, den die Lit.Eifel in Zusammenarbeit mit der Kulturministerin der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens für sechs- bis 18-jährige Jungautoren veranstaltet.»Und…

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