Römervilla gerät in das Visier der Biathleten

Blankenheim. Da muss man dem Blankenheimer Bürgermeister Rolf Hartmann Recht geben: »Biathlon im Sommer ist sicher eine ungewöhnliche Sache.« Noch ausgefallener wird die Angelegenheit, wenn dabei eine Römervilla ins Visier gerät. Und das ist am Sonntag, 31. Juli, in Blankenheim von 10 bis 18 Uhr der Fall. Esther Erharter von der Gemeinde Blankenheim: »In Zusammenarbeit mit der inMotion Agentur aus Remagen findet an der Römervilla ein Biathlon im Rahmen der Schalke-Touretappen statt.«Die Tour steuert mehr als 30 Städte in Deutschland, Holland und Belgien an und bietet den Fans dieser Sportart die Möglichkeit, für einen Tag zum Biathleten zu werden. Allerdings mit Einschränkungen: Auf die Skier muss verzichtet werden und auch das Nachladen entfällt. Erharter: »Geschossen wird zwar mit originalen Biathlongewehren. Die sind jedoch, schon aus Sicherheitsgründen, auf Laser umgerüstet.« Betreut werden die Besucher von Experten an vier Ständen, an denen stehend geschossen wird. Wer das Schießen unmittelbar nach körperlicher Anstrengung erleben möchte, kann sich zum parallel laufenden Cardio Biathlon-Duell anmelden. ThoraxtrainerAuf Thoraxtrainern, welche die Doppelstocktechnik des klassischen Langlaufs simulieren, absolvieren die Teilnehmer einen 300 Meter langen Skilanglauf, dem ein Stehendschießen mit fünf Schüssen folgt. Tagessieger wird der Teilnehmer mit der höchsten Trefferzahl. Bei Treffergleichheit entscheidet die schnellere Zeit. Am Wettbewerb kann jeder teilnehmen, Vorkenntnisse im Biathlon sind nicht erforderlich. Die Anmeldung zur kostenlosen Teilnahme erfolgt direkt am 31. Juli an der Römervilla. Zehn Minuten Wartezeit sollten eingeplant werden. Veltins-ArenaBesonders Schmankerl: Der Tagessieger erreicht das Finale am 28. Dezember in der Veltnis-Arena Gelsenkirchen und tritt bei der Biathlon-World-Team-Challenge 2016 gegen die Etappensieger der anderen Tourstädte an. Rolf Hartmann ist froh, dass man mit dem Event die »in Teilen der Bevölkerung umstrittene Römervilla wieder ins Blickfeld rückt«. @ Mehr dazu im Netz:www.biathlon-aufschalke.deSommer am SeeEine Erfolgsgeschichte wird fortgesetzt - allerdings mit neuer Bewirtung. Nachdem Anneliese Poensgen als langjährige Partnerin aus familiären Gründen aufhörte, wird nun Alexander Mauel aus Blankenheim sich um das Wohl der Gäste beim »Sommer am See« kümmern. An vier Donnerstagen im Juli können die Besucher am Weiher in Blankenheim viel Livemusik genießen. Der Eintritt ist frei, die Kinderschminkerin Sandra ist mit dabei.Das ProgrammDonnerstag, 7. Juli18 bis 22 Uhr: Big Band Schleiden; 18 bis 19 Uhr: Bewegungsangebot mit dem DRK-Kindergarten Dollendorf Donnerstag, 14. Juli18 bis 20 Uhr: FDH und Bums; 18 bis 19 Uhr: 18 bis 19 Uhr: Kreativangebot durch den Katholischen Kindergarten BlankenheimDonnerstag, 21. Juli18 bis 22 Uhr: Caravan; 18 bis 19 Uhr: Kinderprogramm mit dem DRK-Familienzentrum BlankenheimDonnerstag, 28. Juli18 bis 19 Uhr: Uwe Reetz mit Kindern; 19 bis 22 Uhr: Die Eifelperlen@ Mehr dazu im Netz:www.blankenheimsommeramsee.deDa muss man dem Blankenheimer Bürgermeister Rolf Hartmann Recht geben: »Biathlon im Sommer ist sicher eine ungewöhnliche Sache.« Noch ausgefallener wird die Angelegenheit, wenn dabei eine Römervilla ins Visier gerät. Und das ist am Sonntag, 31.…

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Neue Ausstellung: Die Eifel im Bild

Frauenkron. Im Kunstkabinett der Dr. Axe-Stiftung in Kronenburg/Dahlem gibt es ab Samstag, 11. Juni, eine sehenswerte neue Ausstellung mit dem Titel „Die Eifel im Bild – Düsseldorfer Malerschule“ zu sehen. Bei dieser Ausstellung geben 29 Künstler mit mehr als 70 Werken erstmals einen umfassenden Überblick über die Eifelbilder der Düsseldorfer Malerschule. Mit ihren Werken dokumentieren sie die Entwicklung der Landschaftsmalerei von der Ideallandschaft mit phantastischen Schlossanlagen in der Zeit der Spätromantik über den Realismus und Impressionismus bis zu den Anfängen der Moderne. Die Basis für diese Ausstellung bilden die Gemälde aus der Sammlung der Dr. Axe-Stiftung. Ergänzt werden sie durch großzügige Leihgaben aus dem Museum Zitadelle, Jülich, dem Mittelrhein-Museum, Koblenz und der Sammlung RheinRomantik, Bonn sowie privater Sammler.Zur Ausstellung wird, herausgegeben von Ekkehard Mai, ein 208 Seiten umfassender Katalog im Imhof Verlag erscheinen. Die Dr. Axe-Stiftung baut seit 2009 eine Sammlung mit Gemälden der Düsseldorfer Malerschule auf, die sie in wechselnden Präsentationen in ihrem Kunstkabinett in Kronenburg in der Eifel dem Publikum zugänglich macht.FührungenDie Ausstellung ist bis zum 11. Juni 2017 jeweils von Mittwoch bis Sonntag von 12 bis 17 Uhr zu sehen. Öffentliche Führungen finden an jedem ersten Sonntag im Monat um 15 Uhr statt. Eintritt und Führungen sind kostenfrei.Im Kunstkabinett der Dr. Axe-Stiftung in Kronenburg/Dahlem gibt es ab Samstag, 11. Juni, eine sehenswerte neue Ausstellung mit dem Titel „Die Eifel im Bild – Düsseldorfer Malerschule“ zu sehen. Bei dieser Ausstellung geben 29 Künstler mit mehr als…

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Uwe Belz, in der Wildnis zuhause

Dahlem. »Es ist wenig, was du wirklich brauchst.« So lautet nicht nur die Botschaft in dem Hit »Leichtes Gepäck« der Gruppe Silbermond. So könnte man auch die Lebensphilosophie von Uwe Belz umschreiben. Er ist bekannt als der Eifel-Scout und betreibt in Dahlem ein Wildniscamp. »Viele meinen«, stellt Uwe Belz gleich zu Beginn klar, »bei uns im Wildniscamp gehe es vornehmlich um Survival. Das ist das aber nur ein kleiner Teil unseres Angebots.« Tatsächlich ist es für Uwe Belz bei seinen Wildnistrainings ein Anliegen, den Blick auf das Wesentliche zu schärfen, den Teilnehmern die Möglichkeit zur persönlichen Entwicklung und Veränderung zu geben und ihnen den Weg zur Gelassenheit und inneren Stärke zu öffnen. Dieses Kunststück schafft er dadurch, dass man in seinem Wildniscamp bei Dahlem der Natur wieder sehr nahe kommt. Ein Feuer mit Hölzern und Händen selbst zu entzünden, einen Bogen zu bauen, Messer aus Stein schlagen oder die Nacht in einer Laubhütte zu verbringen - das sind Survival-Elemente, die bei der Wildnispädagogik zum Einsatz kommen. »Die Teilnehmer«, erzählt Uwe Belz, »sind dann oft ganz stolz, mit eigenen Händen etwas geschaffen zu haben. Und sie merken, wie wenig man im Grund wirklich zum Leben braucht.« Eine Erkenntnis und eine Erfahrung, die immer mehr Menschen suchen und bei Uwe Belz finden. »Viele sind Wiederholungstäter und kommen immer wieder«, lacht Belz. So vielfältig seine Angebote sind, so bunt gemischt sind auch die Menschen, die bei ihm das Abenteuer Wildnis suchen. Vater und Sohn sind dabei ebenso anzutreffen wie seit neuestem auch Mutter und Tochter. Andere möchten sich auf einen Wildnistrip vorbereiten oder sich beruflich, etwa als Kindergartnerin, weiterbilden. Spiritualität Ihnen vermittelt Uwe Belz nicht nur die Wildnisfertigkeiten wie den Bau einer Notunterkunft, das Feuer entfachen, Fährtenlesen oder Jagen. Er bietet auch Seminare an, bei denen man die Sprache der Vögel verstehen lernt, Wildniskräuter erkennt und nutzt, Gemeinschaft am Lagerfeuer erfährt und auch die Spiritualität von Natur erlebt. Das Wildniscamp in Dahlem bietet dabei den Rahmen, den ganzen Tag mitten in der Natur sein zu können. Eine Erfahrung, die Uwe Belz ganz besonders gut vermitteln kann. »Schon als Jugendlicher«, erzählt er, »war ich fasziniert von den indianischen Lebensweise und habe dann irgendwann den Schritt über den großen Teich gewagt.«Ziel war Tom Brown Jr., die Nummer eins der Outdoor-Männer in Amerika. Bei ihm absolvierte Uwe Belz eine vierjährige Ausbildung, in deren Verlauf er ein Jahr lang in der Wildnis leben und überleben musste. »Ich habe«, berichtet der Eifel-Scout, »in einer einfachen, selbst errichteten Hütte gelebt und war nur mit dem Nötigsten ausgerüstet. Dabei habe ich gemerkt, auf wie viel man verzichten kann und wie viel die Natur einem gibt.« Eigenes Camp Vor allem aber reifte in ihm der Wunsch, sein erworbenes Wissen nicht für sich zu behalten, sondern es mit anderen Menschen zu teilen und ihnen zu vermitteln. »Und daher habe ich mich schließlich dazu entschlossen, in Deutschland ein eigenes Wildniscamp zu gründen.« Und in Dahlem fand er auf dem ehemaligen Schießstand der Kreisjägerschaft das ideale Gelände, um seine Vorstellungen eines Camps unbehelligt umsetzen zu können. Zur Person Uwe Belz wurde 1964 geboren, ist Wildnislehrer, Musiker und Yogalehrer. Bei Tom Brown Jr., dem Outdoor-Mann Amerikas schlechthin, absolvierte er eine vierjährige Ausbildung. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland baute er sich seine eigene Wildnisschule auf, zuerst in Hellenthal, seit 2014 am jetzigen Standort in Dahlem. Seit 1998 leitet er Outdoor-Seminare im Bereich Wildnistraining, Persönlichkeitsentwicklung und Wildnispädagogik. @ Mehr dazu im Netz: www.wildnistraining.de www.belzz.de»Es ist wenig, was du wirklich brauchst.« So lautet nicht nur die Botschaft in dem Hit »Leichtes Gepäck« der Gruppe Silbermond. So könnte man auch die Lebensphilosophie von Uwe Belz umschreiben. Er ist bekannt als der Eifel-Scout und betreibt in…

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Walter Lehnertz ist als »80 Euro Waldi« bekannt

Krekel. Sein Name ist Walter Lehnertz, sein Beruf Geschäftsführer von Eifel Antik in Krekel. Sein Bekanntheitsgrad ist deutschlandweit sehr hoch - aber nicht unter seinem eigentlichen Namen. Vielmehr gehört er als »Waldi« zum Team einer der erfolgreichsten Sendungen im deutschen Fernsehen. Diese Serie läuft nicht zur Primetime, sondern im Nachmittagsprogramm des ZDF. Ihr Name lautet »Bares für Rares« und ist nicht nur nach Ansicht von Walter Lehnertz »die beste Sendung, die es gibt«. Das Prinzip ist relativ einfach. Leute können sich mit ihren vermeintlich antiken Schätzen melden und nach Köln kommen. Dort werden die Erbstücke von ausgewiesenen Experten begutachtet und preislich bewertet. Wer Glück hat, erhält eine Händlerkarte und kann versuchen, sein Stück zu einem möglichst hohen Preis an fünf Händler zu veräußern. Und einer dieser Händler ist Walter Lehnertz, geboren in Prüm.»Zur Sendung«, so Lehnertz, »bin ich durch einen Zufall gekommen.« Zu seinen treuen Kunden zählte nämlich ein Kameramann vom ZDF, der ihm von dem Format erzählte. Er bewarb sich, wurde gecastet und genommen. Und wurde als Waldi aus der Eifel mit hartem Kern, weicher Schale und flotten Sprüchen schnell bekannt.Paraderolle»Diese Rolle«, gibt Walter Lehnertz offen zu, »hilft natürlich. Der Bekannheitsgrad macht manches einfacher, wie etwa die Organisation meines großen Sommerfestes. Das könnte man unter normalen Umstäden so gar nicht stemmen.« Wo allerdings Licht ist, gibt es auch Schatten. »Viele Leute kommen mit ihren vermeintlichen Schätzen und erwarten, dass ich die auch abkaufe«, schmunzelt Lehnertz. Und um des lieben Friedens willen, greift er auch oft ins Portemonnaie, obwohl er die Objekt eigentlich nicht brauchen kann.80 EuroVon der lockeren, manchmal flappsigen Art von Lehnertz, dessen Spruch »Ich mach mal 80 Euro« zum Markenzeichen wurde, sollte man sich jedoch nicht täuschen lassen. Wer im Antiquitäten-Geschäft seit langen Jahren - zuerst in Kommern, jetzt in Krekel - erfolgreich ist, der muss Ahnung haben - in Geschichte, Kunsthistorie und vor allem vom aktuellen Markt. »Und man muss warten können«, weist der Profi darauf hin, dass man als Händler Investitionen in die Zukunft tätigen muss. Für eine mit Silber ausgeschlagene Tür oder andere sehr kostbare Objekte finde man nicht jeden Tag einen Käufer.Zumal die Geschäftslage momentan alles andere als einfach sei. »Sie können heute so billig Antiquitäten kaufen wie noch nie«, sagt Walter Lehnertz. Den ungläubigen Blick beantwortet mit einem Hinweis auf seine Schränke aus dem 17. Jahrhundert. Sie bietet er zu einem Preis an, für den es schwierig wird, ein modernes, mit Schrauben zusammengehaltenes Stück zu erstehen. »Das ist traurig, aber so ist im Moment die Lage auf dem Markt«, so der erfahrene Händler.Bares für Rares-Team kommtDer »80 Euro Waldi« lädt zum großen Sommerfest rund um und im Eifel Atik in Krekel ein - und zwar am Samstag und Sonntag, 9./10. Juli, jeweils ab 11 Uhr. Mit von der Partie ist das gesamte »Bares für Rares«-Team - mit allen Händlern, Sachverstädnigen und dem Moderator Horst Lichter.Sie werden an beiden Tagen vor Ort sein und für eine begrenzte Zeit auch Schätzchen, die Besucher mitbringen, begutachten. Dann stellt sich heraus, ob der Dachbodenfund oder das Erbstück wirklich wertvoll ist oder auch nicht. Ansonsten gibt es einen großflächigen Antik- und Trödelmarkt, viel Livemusik, reichlich Prominenz und auch bei der Fußball-Europameisterschaft kann per Public Viewing mitgefiebert werden. Eintritt ist an beiden Tagen frei. Einen Höhepunkt gibt es am Sonntag, 10. Juli, gegen 14 Uhr. »Dann«, erläutert Walter Lehnertz, »veranstalten wir eine große Benefizauktion für die Hilfsgruppe Eifel für Leukämie- und Tumorerkrankte Kinder.« Die Hilfsgruppe liegt ihm besonders am Herzen und wird von ihm schon lange unterstützt. BenefizauktionUnd daher hat er sich auch etwas besonderes für sein Sommerfest einfallen lassen: Das »Bares für Rares«-Team ließ er von einem befreundeten Künstler als kleine Tonfiguren nach modellieren. »Diese Figuren«, so Waldi, »sind einmalig und können für den guten Zweck ersteigert werden.« @ Mehr dazu im Netz:www.eifel-antik.dewww.facebook.com/Waldi-Bares-für-RaresSein Name ist Walter Lehnertz, sein Beruf Geschäftsführer von Eifel Antik in Krekel. Sein Bekanntheitsgrad ist deutschlandweit sehr hoch - aber nicht unter seinem eigentlichen Namen. Vielmehr gehört er als »Waldi« zum Team einer der…

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Aaron Rosenbaum ist der Herr der Bienen

Zingsheim. Aaron Rosenbaum ist elf Jahre alt, wohnt in Zingsheim und kann von sich behaupten, in seiner Schule wohl der Junge mit den meisten Haustieren zu sein. Rund 160.000 Stück besitzt er. Die sind zwar nicht streichzart, doch das gilt mit Sicherheit für das leckere Produkt, das die Tierchen ihm liefern: Honig. Und damit dürfte dann auch die Frage geklärt sein, um welche Haustiere es sich handelt. Aaron Rosenbaum ist Herr über rund 160.000 Bienen, die er seit rund zwei Jahren in insgesamt vier Völkern hält. Damit dürfte der Junge aus Zingsheim zu den jüngsten Imkern im Lande gehören. Um eine Frage gleich im Vorfeld zu klären: Ja, Aaron Rosenbaum hat die Biene Maja im Fernsehen gesehen. Und nein, diese Serie hat ihn nicht besonders gefesselt. Seine Faszination für die Bienen rührt vielmehr von einem Besuch eines Parks in Jülich her, wo ein Imker den Besuchern sein Hobby mit einem Schau-Bienenstand erklärte. »Das fand ich toll«, erinnert sich Aaron Rosenbaum. »Wie die Bienen als Volk zusammenleben, wie sie organisiert sind und welche wichtige Aufgabe sie in der Natur übernehmen, das fand ich richtig spannend.« Und für ihn stand fest: »Ich will selbst Imker werden.« Nachdem er schließlich auch seine Eltern von dem Vorhaben überzeugt und sich selbst in die Materie eingearbeitet hatte, war es dann endlich soweit: Aaron Rosenbaum erhielt sein erstes Bienenvolk von einem erfahrenen Imker aus Floisdorf. Allerdings war es mit dem Bienenvolk alleine nicht getan. Ein Schutzanzug mit dem Hut und Netz, diverse Werkzeuge und natürlich die eigentlichen Bienenstöcke mussten beschafft werden, ehe es mit der Imkerei losging. Leckerer Honig »Das fehlt noch«, lacht Vater Matthias Rosenbaum bei der Frage, ob Aaron auch über die berühmte Pfeife verfügt, deren Qualm die Bienen bei der Entnahme der Waben beruhigen soll. »Ne«, grinst auch der Sohnemann, »dafür haben wir einen Smoker.« Und ja sicher, gestochen wurde der 11-Jährige auch schon: »Das tut im ersten Moment zwar weh, ist aber nicht so schlimm.« Mittlerweile verfügt Aaron Rosenbaum über vier Bienenvölker, denen er mindestens einmal in der Woche einen Besuch abstattet. »Interessant ist auch, wie sehr sich die Arbeit im Verlauf des Jahres verändert«, erzählt er weiter von seinem Hobby. Während im Sommer rund 40.000 Bienen in einem Bienenstock leben, reduziert sich die Anzahl im Winter auf rund 4000 Exemplare pro Volk. Besonders verführerisch ist der süße Lohn der Arbeit. Etwa 15 Kilo Honig erntet Aaron Rosenbaum pro Volk. »Und dieser Honig«, sagt er mit dem Brustton der Überzeugung, »ist viel leckerer als der gekaufte. Er ist irgendwie ... würziger.« Und damit hat der junge Mann sicher recht! Nachwuchs erwünscht »Bienen«, sagt Aaron Rosenbaum, »sind für den Erhalt unserer Natur sehr wichtig«. Zwar würden auch andere Insekten die Pflanzen, Bäume und Strächer bestäuben. Aber sie schafften bei weitem nicht das Pensum der Biene. »Um 500 Gramm Honig zu ernten«, erzählt der 11-Jährige, »muss eine Biene eine Strecke fliegen, die 3,5 Mal um die Erde führen würde.« Daher ist es ihm ein Anliegen, dass auch andere sein Hobby entdecken und Imker werden. Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann sich gerne informieren. @ Mehr dazu im Netz: www.deutscherimkerbund.deAaron Rosenbaum ist elf Jahre alt, wohnt in Zingsheim und kann von sich behaupten, in seiner Schule wohl der Junge mit den meisten Haustieren zu sein. Rund 160.000 Stück besitzt er. Die sind zwar nicht streichzart, doch das gilt mit Sicherheit für…

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