Werke von Eifelmalern suchen neues Zuhause

Hostel. »Werdet ihr eine solche Aktion noch einmal veranstalten? Wenn ja, dann sind wir mit dabei!« So lautete die Reaktion von denen, die da waren. Aber auch die von denen, die leider nicht dabei sein konnten. Und daher hat sich die »Forschungsgruppe Eifelmaler« dazu entschlossen, noch einmal eine Verlosungsaktion mit Bildern verstorbener Maler der Eifel durchzuführen. »Die erste Aktion im Frühjahr diesen Jahres war ein riesiger Erfolg«, freut sich Dieter Schröder heute noch über die vielen Besucher, die in die Dorfhalle von Hostel gekommen waren. Binnen zwei Stunden waren alle angebotenen 150 Gemälde vergriffen.Neue VerlosungJetzt wird es am Samstag, 10. Dezember, und am Sonntag, 11. Dezember, jeweils von 10 bis 18 Uhr in der Dorfhalle von Hostel eine Neuauflage geben. Angeboten werden wieder echte Kunstwerke verstorbener Eifel-Maler, deren Hinterlassenschaften viele Erben vor die Frage stellen: »Wohin mit den vielen Gemälden, wenn man sie nicht hängen kann und womöglich teuer einlagern muss?«»Da kann«, so Prof. Michael Grade, »eine solche Verlosung durchaus Abhilfe schaffen.« Die Erben können die Kunstwerke mit gutem Gewissen abgeben. Und die »Forschungsgruppe Eifelmaler« sorgt dafür, dass sie wieder in gute Hände kommen. Und drittens erhalten Menschen, die sich sonst womöglich finanziell kein Bild leisten können, die Gelegenheit, günstig an ein echtes Kunstwerk zu gelangen.200 KunstwerkeDie Voraussetzungen dafür sind jedenfalls gegeben. »Wir hatten in kürzester Zeit wieder genügend Kunstwerke für eine zweite Verlosung zusammen«, so Dieter Schröder. »Und dieses Mal sind es noch hochwertigere Bilder als bei der ersten Auflage.«Das Prinzip bei der Verlosung bleibt gleich. »Jedes Los gewinnt«, verspricht Schröder. Die Lose kosten einheitlich 30 Euro, pro Person können auch mehrere Lose gekauft werden. Der Verkauf findet direkt vor Ort in der Dorfhalle von Hostel und nur an den beiden Veranstaltungstagen statt. »Auf einen Vorverkauf der Lose verzichten wir, damit alle eine Chance auf einen Gewinn haben«, so Prof. Grade. Jedes Bild wird mit einer Losnummer versehen. Dadurch ist den Gewinnern nicht möglich, sich ein oder mehrere Gemälde auszusuchen – wohl aber, mit anderen Gewinnern zu tauschen. Davon machte erstaunlicherweise im vergangenen Jahr nur ein Gewinner, wenn letztlich auch erfolglos, Gebrauch. »Alle waren scheinbar glücklich mit den gewonnenen Gemälden“, so Schröder. In diesem Jahr können die Teilnehmer beispielsweise Arbeiten der Eifelmaler Emil Kerl, Prof. Peter Hodiamont, der lange Zeit in einer großen Ausstellung in Vogelsang zu sehen war, Hermann Buetgen, Werner-Peiner-Schüler Theo Busch, Helmut Berger, Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Dahmen aus Mechernich-Bergheim und Ludwig Schreiber, Schüler des bekannten Venn-Malers Paul Siebertz gewinnen. Insgesamt sollen 200 Bilder den Besitzer wechseln.Enzyklopädie der EifelmalerDie Verlosungsaktion der »Forschungsgruppe Eifelmaler« will nicht nur den Bildern der Künstler eine neue Heimat geben. Der Erlös dient auch dazu, ein ehrgeiziges Projekt zu finanzieren. Mitte 2017 soll eine Enzyklopädie der Forschungsgruppe erscheinen, in der alle Maler verzeichnet sind, die einmal die Eifel auf Leinwand gebannt haben. Aktuell umfasst der Bestand an recherchierten Malerbiographien 1.700 Künstler, die die Eifel in ihrem Werk über einen Zeitraum von 500 Jahren thematisiert haben. Hinzu kommen 150 Maler aus dem belgischen Teil der Eifel und weitere 40 aus dem luxemburgischen Teil. Die Künstler stammen aus 27 Ländern. Dürer und Co.Unter den Künstlern tauchen Namen wie Albrecht Dürer, William Turner, August Macke oder Max Ernst auf. »Gerade erst«, verrät Dieter Schröder, »haben wir wieder zwei interessante Künstler entdeckt, welche die Eifel gemalt haben.« Auch bei ihnen handelt es sich um prominente Zeitgenossen: Der ehemalige Bundespräsident Theodor Heuss war nicht nur ein begeisteter Wanderer, der auch durch die Eifel streifte. Er malte und zeichnete auch die Eindrücke von den Wanderungen. Und auch der bekannte französische Autor Victor Hugo hat die Eifel gemalt. Allerdings geht es der Forschungsgruppe nicht nur um prominente Maler. Ihnen liegen vor allem die vielen Eifelmaler am Herzen, die es gibt und gegeben hat und die nicht in Vergessenheit geraten sollen.Prof. Michael Grade: »All diese Maler haben es verdient, nicht vergessen zu werden oder – soweit sie bereits vergessen sind – neu entdeckt zu werden.« Die Enzyklopädie wird in einer Auflage von 500 Exemplaren erscheinen. Vorbestellungen für das Buch werden bereits jetzt entgegen genommen. Zu dem Buch soll es dann auch eine begleitende CD geben.Vergessene MalerDie Forschungsgruppe Eifelmaler ist nach wie vor auf der Suche nach vergessenen Künstlern, die den Landstrich gemalt haben. Hinweise zu ihnen nimmt Dieter Schröder gerne unter Tel.: 02443/3145844 entgegen. »Werdet ihr eine solche Aktion noch einmal veranstalten? Wenn ja, dann sind wir mit dabei!« So lautete die Reaktion von denen, die da waren. Aber auch die von denen, die leider nicht dabei sein konnten. Und daher hat sich die »Forschungsgruppe…

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»Kaller müssen bereit sein, bei Umgestaltung mitzumachen«

Kall. Eine erste Bürgerwerkstatt im Juni nutzten rund 80 Kaller, um zu äußern, wo es in ihrem Ort hakt. Dabei kristallisierten sich mehrere Schwerpunkte heraus: die Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes, eine landschaftliche Gestaltung der Urftaue und eine Verbesserung der Verkehrserschließung. Mit den Ideen der Kaller im Hinterkopf entwickelte das Institut für Städtebau und Landesplanung der RWTH Aachen und das Aachener Büro Raumplan ein konkretes Handlungskonzept. »Wir müssen schnell zu Potte kommen. Bis Ende des Jahres muss der Bezirksregierung ein konkreter Plan vorliegen, um Fördermittel des Landes zu kassieren«, appelliert Herbert Radermacher, Bürgermeister der Gemeinde Kall, an die rund 50 Bürger, die sich bei der zweiten Ideenwerkstatt in der Hauptschule eingefunden haben, gut mitzuarbeiten. Die Aufarbeitung der Themen fand daraufhin in vier Gruppen statt, die jeweils von Themenkoje zu Themenkoje wanderten.Qualität trotz VerkehrDen neuen Bahnhofsvorplatz sehen die Planer als Dreh- und Angelpunkt von Kall. Er soll Platz bieten für den Wochenmarkt, für einen eventuellen Weihnachtsmarkt, auch die Aufstellung des Maibaums mitten im Ort sei denkbar – zumal der jetzige Ort am Hallenbad ebenfalls umgestaltet werden soll. Natürlich stellen sich die Planer auch eine Außengastronomie vor. Das alles ist aber nur möglich, wenn die Bahnhofstraße selbst auch umgestaltet wird. »Wir müssen einen Kompromiss zwischen Verkehr und Aufenthaltsqualität finden«, so Stadtplaner Uli Wildschütz. Im Moment sei das eine »freie Piste«. Dort eine Tempo-30-Zone einzurichten wäre eine Möglichkeit. Außerdem soll die Bahnhofstraße einen Allee-Charakter erhalten mit Parkplätzen am Straßenrand. Bürger äußerten allerdings diesen Plänen gegenüber ihre Skepsis und machten genau das als Knackpunkt aus, wenn auf der Bahnhofstraße wieder einmal der Verkehr stillsteht. Ein aussagekräftiges Verkehrs- oder Mobilitätskonzept muss aber noch erarbeitet werden.AngstraumAm Bahnhof selbst soll der 35 Meter lange Tunnel durch einen freien Treppenaufgang entschärft werden. Der Vorteil: Der Tunnel unter den Gleisen würde auf 15 Meter verkürzt, dadurch per se der Angstraum verkleinert. Außerdem sollen zwei barrierefreie Bahnsteige entstehen. InvestmentGroß werden nicht nur die Veränderungen sein, sondern auch das Investment, das die Gemeinde - trotz einer eventuellen Förderung - tätigen muss. Das gilt auch für die Bürger. Denn es sollen auch Häuser saniert und Fassaden erneuert werden. »Da muss man privat was in die Hand nehmen. Die Bewohnerschaft muss bereit sein, hier mitzuziehen«, so Westerheide. Die Anlieger seien auch bei der landschaftlichen Gestaltung der Urftaue gefordert. Dort seien etwa Treppen denkbar, die die Urft wieder erlebbar machen. Slogan»Die Kleinstadt der kurzen Wege«, »Lebendiges Leben an der Urft« oder »Lebendiges Kall« lauteten bereits Vorschläge für den Leitsatz, unter dem das Handlungskonzept später der Bezirksregierung vorgestellt werden soll. Westerheide schlug vor, bei einem Gläschen Wein noch einmal in Ruhe über einen passenden Slogan nachzudenken.Eine erste Bürgerwerkstatt im Juni nutzten rund 80 Kaller, um zu äußern, wo es in ihrem Ort hakt. Dabei kristallisierten sich mehrere Schwerpunkte heraus: die Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes, eine landschaftliche Gestaltung der Urftaue und eine…

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Sebastian Krewel ist Bundessieger

Floisdorf. Teer - das ist wohl der erste Begriff, der einem zum Beruf eines Straßenbauers einfällt. Sebastian Krewel ist ein Straßenbauer - und was für einer. Erst vor kurzem wurde der 19-Jährige, der sein Handwerk bei der Firma »H. & P. Schilles Tiefbau GmbH« in Floisdorf gelernt hat, in Mölln zum Bundessieger gekürt.Umso verwunderlicher ist die Antwort auf die Frage, was ihm denn während seiner Ausbildung am wenigsten Spaß gemacht habe. »Das Asphaltieren«, schmunzelt Sebastian Krewel, »aber alles andere war wirklich klasse.« Auch seine beiden Chefs, die Zwillinge Hubert und Peter Schilles, lachen und liefern gleich die Erklärung für die Antwort ihres erfolgreichen Auszubildenden: »Gerade bei kühleren Temperaturen muss es beim Asphaltieren schnell gehen, um eine saubere Decke zu erhalten. Da wird dann richtig reingeklotzt.« Und beiden Brüder verhehlen nicht, »sehr stolz« auf ihren 1. Bundessieger zu sein. Können sie auch, denn der Wettbewerb, der vom Zentralverband des Deutschen Baugewerbes veranstaltet wird, gilt als Deutsche Meisterschaft. Um an dem »Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks – Profis leisten was (PLW)« teilnehmen zu können, musste sich Sebastian Krewel zunächst auf Bezirks- und Landesebene qualifizieren. Till EulenspiegelSchließlich waren es neun weitere Teilnehmer, gegen die er sich in Mölln, hinter Hamburg gelegen, durchsetzen musste. »Unsere Aufgabe«, erzählt Sebastian Krewel, »bestand darin, innerhalb eines Tages den Narrenspiegel des Till Eulenspiegel als Emblem für eine Fußgängerzone zu erstellen.« Eine Aufgabe, passend zum Austragungsort, ist Mölln doch deutschlandweit als die Eulenspiegel-Stadt bekannt.Knifflig waren laut Sebastian Krewel dabei nicht die Pflasterarbeiten: »Anspruchsvoll war die Aufgabe, die unterschiedlichen Höhen zu modellieren.« Eine Herausforderung, die er mit Bravour löste und dafür mit Gold belohnt wurde.Sebastian Krewel, zu dessen Hobby das Fußballspiel zählt, stammt aus Weiler in der Ebene und absolvierte in Zülpich die Realschule. Danach stand sein Entschluss recht schnell fest, Straßenbauer werden zu wollen. Schließlich sei er mit dem Metier durch sein Elternhaus, in dem auch Landwirtschaft betrieben wird, einigermaßen vertraut.Der Weg führte ihn zum Floisdorfer Unternehmen Schilles. »Unser Gespräch«, so Hubert Schilles, »hat gerade einmal eine Viertelstunde gedauert, dann war alles klar.« Denn beim Unternehmen legt man nach wie vor Wert auf Tugenden wie Pünktlichkeit, Ordnung und Einsatzbereitschaft. Dritte Teilnahme»Dazu«, so Peter Schilles, »darf der Spaß auf der Baustelle nicht zu kurz kommen.« Und er sieht sich und seinen Bruder als Chefs in der Pflicht: »Man muss vernünftig mit den jungen Menschen umgehen, sie anleiten und nicht einschüchtern.«Ein Philosophie, die in Floisdorf mit Erfolg praktiziert wird. Denn Sebastian Krewel ist der dritte Auszubildende hintereinander, der es zum Bundeswettbewerb geschafft hat. 2014 und 2015 waren es Niklas Kaiser und Markus Schildgen, die bei Schilles ihr Handwerk lernten, Kammerbezirks- und Landessieger wurden und schließlich als 2. Bundessieger glänzen konnten.Hubert Schilles: »Großes Lob muss ich an dieser Stelle auch dem Thomas-Eßer-Kolleg in Euskirchen und dem BGZ in Simmerath aussprechen. Die leisten wirklich eine Top-Arbeit.«Teer - das ist wohl der erste Begriff, der einem zum Beruf eines Straßenbauers einfällt. Sebastian Krewel ist ein Straßenbauer - und was für einer. Erst vor kurzem wurde der 19-Jährige, der sein Handwerk bei der Firma »H. & P. Schilles Tiefbau…

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Werke von Eifelmalern suchen neues Zuhause

Hostel. »Werdet ihr eine solche Aktion noch einmal veranstalten? Wenn ja, dann sind wir mit dabei!« So lautete die Reaktion von denen, die da waren. Aber auch die von denen, die leider nicht dabei sein konnten. Und daher hat sich die »Forschungsgruppe Eifelmaler« dazu entschlossen, noch einmal eine Verlosungsaktion mit Bildern verstorbener Maler der Eifel durchzuführen. »Die erste Aktion im Frühjahr diesen Jahres war ein riesiger Erfolg«, freut sich Dieter Schröder heute noch über die vielen Besucher, die in die Dorfhalle von Hostel gekommen waren. Binnen zwei Stunden waren alle angebotenen 150 Gemälde vergriffen.Neue VerlosungJetzt wird es am Samstag, 10. Dezember, und am Sonntag, 11. Dezember, jeweils von 10 bis 18 Uhr in der Dorfhalle von Hostel eine Neuauflage geben. Angeboten werden wieder echte Kunstwerke verstorbener Eifel-Maler, deren Hinterlassenschaften viele Erben vor die Frage stellen: »Wohin mit den vielen Gemälden, wenn man sie nicht hängen kann und womöglich teuer einlagern muss?«»Da kann«, so Prof. Michael Grade, »eine solche Verlosung durchaus Abhilfe schaffen.« Die Erben können die Kunstwerke mit gutem Gewissen abgeben. Und die »Forschungsgruppe Eifelmaler« sorgt dafür, dass sie wieder in gute Hände kommen. Und drittens erhalten Menschen, die sich sonst womöglich finanziell kein Bild leisten können, die Gelegenheit, günstig an ein echtes Kunstwerk zu gelangen.200 KunstwerkeDie Voraussetzungen dafür sind jedenfalls gegeben. »Wir hatten in kürzester Zeit wieder genügend Kunstwerke für eine zweite Verlosung zusammen«, so Dieter Schröder. »Und dieses Mal sind es noch hochwertigere Bilder als bei der ersten Auflage.«Das Prinzip bei der Verlosung bleibt gleich. »Jedes Los gewinnt«, verspricht Schröder. Die Lose kosten einheitlich 30 Euro, pro Person können auch mehrere Lose gekauft werden. Der Verkauf findet direkt vor Ort in der Dorfhalle von Hostel und nur an den beiden Veranstaltungstagen statt. »Auf einen Vorverkauf der Lose verzichten wir, damit alle eine Chance auf einen Gewinn haben«, so Prof. Grade. Jedes Bild wird mit einer Losnummer versehen. Dadurch ist den Gewinnern nicht möglich, sich ein oder mehrere Gemälde auszusuchen – wohl aber, mit anderen Gewinnern zu tauschen. Davon machte erstaunlicherweise im vergangenen Jahr nur ein Gewinner, wenn letztlich auch erfolglos, Gebrauch. »Alle waren scheinbar glücklich mit den gewonnenen Gemälden“, so Schröder. In diesem Jahr können die Teilnehmer beispielsweise Arbeiten der Eifelmaler Emil Kerl, Prof. Peter Hodiamont, der lange Zeit in einer großen Ausstellung in Vogelsang zu sehen war, Hermann Buetgen, Werner-Peiner-Schüler Theo Busch, Helmut Berger, Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Dahmen aus Mechernich-Bergheim und Ludwig Schreiber, Schüler des bekannten Venn-Malers Paul Siebertz gewinnen. Insgesamt sollen 200 Bilder den Besitzer wechseln.Enzyklopädie der EifelmalerDie Verlosungsaktion der »Forschungsgruppe Eifelmaler« will nicht nur den Bildern der Künstler eine neue Heimat geben. Der Erlös dient auch dazu, ein ehrgeiziges Projekt zu finanzieren. Mitte 2017 soll eine Enzyklopädie der Forschungsgruppe erscheinen, in der alle Maler verzeichnet sind, die einmal die Eifel auf Leinwand gebannt haben. Aktuell umfasst der Bestand an recherchierten Malerbiographien 1.700 Künstler, die die Eifel in ihrem Werk über einen Zeitraum von 500 Jahren thematisiert haben. Hinzu kommen 150 Maler aus dem belgischen Teil der Eifel und weitere 40 aus dem luxemburgischen Teil. Die Künstler stammen aus 27 Ländern. Dürer und Co.Unter den Künstlern tauchen Namen wie Albrecht Dürer, William Turner, August Macke oder Max Ernst auf. »Gerade erst«, verrät Dieter Schröder, »haben wir wieder zwei interessante Künstler entdeckt, welche die Eifel gemalt haben.« Auch bei ihnen handelt es sich um prominente Zeitgenossen: Der ehemalige Bundespräsident Theodor Heuss war nicht nur ein begeisteter Wanderer, der auch durch die Eifel streifte. Er malte und zeichnete auch die Eindrücke von den Wanderungen. Und auch der bekannte französische Autor Victor Hugo hat die Eifel gemalt. Allerdings geht es der Forschungsgruppe nicht nur um prominente Maler. Ihnen liegen vor allem die vielen Eifelmaler am Herzen, die es gibt und gegeben hat und die nicht in Vergessenheit geraten sollen.Prof. Michael Grade: »All diese Maler haben es verdient, nicht vergessen zu werden oder – soweit sie bereits vergessen sind – neu entdeckt zu werden.« Die Enzyklopädie wird in einer Auflage von 500 Exemplaren erscheinen. Vorbestellungen für das Buch werden bereits jetzt entgegen genommen. Zu dem Buch soll es dann auch eine begleitende CD geben.Vergessene MalerDie Forschungsgruppe Eifelmaler ist nach wie vor auf der Suche nach vergessenen Künstlern, die den Landstrich gemalt haben. Hinweise zu ihnen nimmt Dieter Schröder gerne unter Tel.: 02443/3145844 entgegen. »Werdet ihr eine solche Aktion noch einmal veranstalten? Wenn ja, dann sind wir mit dabei!« So lautete die Reaktion von denen, die da waren. Aber auch die von denen, die leider nicht dabei sein konnten. Und daher hat sich die »Forschungsgruppe…

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