Wolfgang Andres

"De Räuber" brachten 1.200 Euro!

Kreis Euskirchen. Drei Schwerfener Vereine haben sich Ende Oktober zum wiederholten Male in den Dienst der guten Sache gestellt und einen Konzertabend zugunsten einer sozialen Einrichtung veranstaltet. Diesmal kam die Hilfsgruppe Eifel in den Genuss eines dicken Spendenschecks in Höhe von 1200 Euro, der jetzt kurz vor dem Jahreswechsel an den Kaller Förderkreis um ihren Vorsitzenden Willi Greuel übergeben wurde.

In diesem Jahr hatten die Karnevalsgesellschaft "Schwerfe bliev Schwerfe", der Tennisclub und die St. Sebastianus Schützenbruderschaft zum gemeinsamen Konzertabend die bekannte Kölner Band "De Räuber" verpflichtet, die im Rahmen ihrer  Tour "Räuber live" in der kostenlos zur Verfügung gestellten Schwerfener Schützenhalle Station machten. Die drei Vereine waren sich einig gewesen, wieder eine gute Sache, diesmal die Projekte der Hilfsgruppe Eifel, mit dem Überschuss zu unterstützen. Leider war der Kartenvorkauf mit rund 430 verkauften Karten nicht so gut, wie sich das die Organisatoren erhofft hatten.

Trotzdem konnten Carsten Schmitz und Jochen Dalke (KG "Schwerfe bliev Schwerfe"), Gerd Mahnke (Tennisclub Schwerfen) und Franz Josef Winkelhag (St. Sebastianus Schützenbruderschaft Schwerfen) die stolze Spendensumme 1200 Euro an das Ehepaar Carmen und Mario Keil von der Hilfsgruppe Eifel übergeben. Die Vertreter der Hilfsgruppe berichteten den Vereinsvertretern über die vielfältigen Aufgaben der Hilfsgruppe, die auf eine Bilanz von fünf Millionen Euro zusteuert, die Dank der Spendenbereitschaft der Eifeler Bevölkerung in die Hilfsprojekte  investiert worden konnten.

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„Schule mit Courage“ erhält Auszeichnung in Berlin

VG Traben-Trarbach. Traben-Trarbach / Berlin. Das Gymnasium Traben-Trarbach ist seit Januar offiziell „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“. Es setzt sich mit seinem demokratischen Schulentwicklungsprozess “Denk mal - mach mal“ seit Längerem in der Region für Fairness und Miteinander ein und leistet somit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und Ausbau demokratischer und toleranter Strukturen innerhalb unserer Gesellschaft.   Auch auf Bundesebene tritt das Thema „Demokratie“ und „Toleranz“, wohl auch wegen der schwierigen Entwicklungen der letzten Jahre innerhalb wie auch außerhalb Deutschlands, immer mehr in den Vordergrund. Daher macht die Bundesregierung es sich zur Aufgabe, vorbildliche Projekte zu fördern, in denen sich junge Leute als Zukunftsträger unserer Gesellschaft für tolerantes Handeln einsetzen.   Zum Jugendkongress nach Berlin Unter dem Motto „Junge Ideen - Für eine lebendige Demokratie“ lädt das von der Bundesregierung gegründete „Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt“ (BfDT) vom 20. bis 24. Mai 2017 zum diesjährigen Jugendkongress nach Berlin ein. In über 70 Workshops und Außenforen beschäftigen sich etwa 470 Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren aus ganz Deutschland mit zivilgesellschaftlichem Engagement und Fragen der Partizipation von Jugendlichen. So werden die vielfältigsten Themenbereiche gemeinsam bearbeitet wie Herausforderungen in der Arbeit mit Geflüchteten, Salafismus, Sensibilisierung gegen Rechtsextremismus, Homophobie, Konfliktmanagement oder Öffentlichkeitsarbeit.   Des Weiteren laufen Workshops und Außenforen zum Thema „Sport mit Courage – Demokratietraining“, „Zusammendenken - Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus“, „Hip Hop meets Politik“ oder „Rechte Symbole und Lifestyle“. Das komplette Programm ist online unter www.jugendkongress-berlin.de einsehbar.   Herausragende demokratiepädagogische Qualität Das Gymnasium Traben-Trarbach erhält in diesem Jahr erneut die Auszeichnung im Rahmen des Wettbewerbs „Förderprogramm Demokratisch Handeln“. Letzteres bescheinigt dem Gymnasium eine herausragende und besondere demokratiepädagogische Qualität. Als Vertreter für ihre Schule reisen Tom Binninger, Leo Kölsch, Sophia Meuser, Emma Müller, Rilind Sahitaj und Jost Stölben mit ihrer Lehrerin Anette Heintzen nach Berlin, um sich mit anderen jungen Engagierten auszutauschen und neue Ideen und Anregungen für ihr eigenes Engagement zu erhalten. Der Jugendkongress bietet den Jugendlichen die Gelegenheit, über verschiedene Themen zu diskutieren, sich für das eigene Engagement weiter zu professionalisieren und sich mit anderen Aktiven auszutauschen. Gemeinsam mit dem BfDT möchten sie der Öffentlichkeit zeigen, dass Jugendliche großes Interesse daran haben, sich für unsere Gesellschaft und unsere Demokratie einzusetzen und sich bereits jetzt auf vielfältige Arten engagieren. Foto: FF.   Traben-Trarbach / Berlin. Das Gymnasium Traben-Trarbach ist seit Januar offiziell „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“. Es setzt sich mit seinem demokratischen Schulentwicklungsprozess “Denk mal - mach mal“ seit Längerem in der Region für…

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