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Neue Ideen und Pläne für Münstereifeler City

Bad Münstereifel. Vor einem Jahr hat sich der Stadtmarketingverein Bad Münstereifel aktiv gegründet. Er ist durch die Fusion des »Kur und Verkehrsvereins« und des »Aktivkreis Handel, Handwerk und Gewerbe« entstanden. Für 2017 haben sich die Verantwortlichen rund um den Vorsitzenden Ingo Pfennings einiges vorgenommen.

Neu aufleben lassen will der Stadtmarketingverein in diesem Jahr den Tag der Führungen. »Er soll Ende August stattfinden«, so der Vorsitzende. »Münstereifel im Mittelalter« laute das Thema. Der Zeit entsprechend Gewandete sollen an verschiedenen Orten in der Kernstadt Alltagsszenen von früher nachspielen.

Der Michaelsmarkt (16. und 17. September) rund um Kunst, Handwerk und Kulinarik werde in diesem Jahr zweitägig stattfinden, so Pfennings weiter. Er soll größer und um einen Bauernmarkt ergänzt werden. Erste Ideen sehen vor, den Michelsberg mit Shuttle-Bussen einzubeziehen.

Natürlich gebe es auch wieder einen Weihnachtsmarkt (24. November bis 23. Dezember) unter der Regie des Stadtmarketingvereins.

Zudem wolle man die Stadt beim Kräutermarkt unterstützen (28. Mai). Die Projektgruppe »Jugend« des Vereins habe jüngst auch zwei Projektideen beim Wettbewerb der Bürgerstiftung »Wir sind morgen« eingereicht. »Wir sind schon sehr gespannt«, so Pfennings.

Internetauftritt

Derzeit werden eine Homepage und ein Facebook-Auftritt erstellt. Ende März soll die Internetseite voraussichtlich online gehen. Dort sollen neben Neuigkeiten und Ansprechpartnern des Vereins auch Fotos und Videos von Veranstaltungen eingestellt werden. Auch Mitgliedsunternehmen können sich auf der Seite werblich präsentieren.

Geführt wird der Verein durch einen siebenköpfigen, ehrenamtlichen Vorstand. »Helfende Hände sind immer willkommen«, sagt Pfennings.

Besucherbefragung

Im Herbst 2016 hatte der Stadtmarketingverein eine Befragung in der Kernstadt mit Hilfe von Schülern des St.-Michael-Gymnasiums durchgeführt. »Die Antworten sollten Stärken und Schwächen aufdecken«, erläutert Pfennings. An der Umfrage beteiligten sich 216 Besucher und Bewohner der Kurstadt. Die 27 Fragen stellten die Schüler im Herbst 2016 an vier Tagen.

Stimmungsbild

Wissenschaftliche Fundiertheit beanspruche die Umfrage nicht, mit ihr wolle man ein erstes Stimmungsbild einholen, erläutert Beisitzerin Petra Schumacher-Hendus. Die Ergebnisse sollen als Ansatz dienen, das Angebot und das Ambiente in der Stadt zu verbessern.

Die Leistungen der Outlet-Läden wurden demnach von 42 Prozent der Befragten in Anspruch genommen. Ein knappes Drittel besuchte die Gastronomie. Mit der Qualität, dem Preis-Leistungsverhältnis wie auch dem Service der Geschäfte und Gastronomiebetriebe in der Stadt war die überwiegende Zahl zufrieden.

Die meisten der Besucher stammten aus Nordrhein-Westfalen – in der Hauptsache aus Bad Münstereifel, Euskirchen, Mechernich, Weilerswist und Swisttal. Rund ein Drittel gab an, wegen dem City-Outlet gekommen zu sein, nur 15 Prozent als Touristen.

Mehr als 90 Prozent der Besucher beurteilten das Ambiente der historischen Stadt als gut oder sehr gut. Kritisiert wurde die Situation der öffentlichen Toiletten in der Kurstadt, wie auch der Autoverkehr durch die Innenstadt. Die Befragten gaben an, Drogerie- und Supermarkt zu vermissen, ebenso wie mehrsprachige Schilder oder Läden für jüngere Besucher. 97 Prozent würden laut der Befragung aber auf jeden Fall wieder kommen.

 

 

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Erasmus-Plus-Projekt führt nach Norwegen

VG Traben-Trarbach. Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des zweijährigen, länderübegreifenden Projekts sein wird. Unter dem Titel „Regionale Spuren suchen – europäische Wege finden“ machen sich die Schüler des Gymnasiums und die der „Ytre Namdal videregående skole“ zwei Jahre lang auf die Suche nach ihren jeweils eigenen Wurzeln, nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden sowie nach Ideen und Visionen für ein Leben, in dem alle etwas voneinander lernen und sich so näher kommen können.    Die Themen für den Austausch fangen bei der Frage an, warum Norwegen kein Mitglied der EU ist und gehen zurück in die Zeit der deutschen Okkupation in Norwegen bzw. die des Nationalsozialismus in Traben-Trarbach. Weitere historisch relevante Themen sind die Auswanderungswellen nach Südamerika oder in die USA im 19. Jahrhundert. Ebenso sollen moderne Herausforderungen wie beispielsweise die aktuellen Migrationsbewegungen und die jeweiligen wirtschaftlichen Standbeine beider Orte beleuchtet werden. Denn was für Traben-Trarbach der Wein ist, ist für Rørvik der Fisch. Beides zusammen passt und verspricht darüber hinaus einen echten kulinarischen Zugewinn.   Doch von einem Austausch kann nur die Rede sein, wenn man in das Leben der anderen selber hautnah kennen gelernt hat. Daher ist das Projekt mit einigen Reisen verbunden. Mitte September waren bereits vier norwegische Lehrerinnen als Gäste eines Vorbereitungstreffens am Gymnasium in Traben-Trarbach. Im März wird es den entsprechenden Gegenbesuch nach Rørvik nördlich von Trondheim geben. Für die Schüler sind insgesamt vier Reisen vorgesehen – zwei für jede Schule. Wer mitfahren darf, das hängt, neben dem passenden Alter, vor allem vom jeweiligen Einsatz für das Projekt ab.    Die Jugendlichen müssen in ihren Schulen Workshops vorbereiten und mit den Gästen weitestgehend selbstständig durchführen und auswerten. Außerdem sollen mithilfe einer neu eingerichteten Homepage Zwischenergebnisse veröffentlicht und ausgetauscht werden können. Abschließend ist geplant, dass alle Ergebnisse des Erasmus-Projekts 2019 in einer großen Ausstellung zusammengeführt und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.   Mit dem Projekt wollen die Schulen den Verstehenshorizont für die jeweils andere Kultur erweitern und sowie die Entwicklung von Eigenverantwortlichkeit und Sprachkompetenz fördern. Darüber hinaus ist eine nachhaltige Freundschaft zwischen beiden Schulen und den Gemeinden ein weiteres wünschenswertes Ergebnis dieses Projekts. Foto: FF Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des…

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