Arloff-Kirspenich liebt die große Bühne

Kirspenich. Was vor 17 Jahren bei einer Geburtstagsfeier mit einer spontanen Idee begann, hat sich mittlerweile als eine der bekanntesten Theatergruppen der Umgebung etabliert. Wenn der Theaterverein „Vorhang auf“ aus Arloff-Kirspenich ein neues Stück aufführt, kommen die Zuschauer in Scharen – und nicht nur aus dem Doppelort.Gerade erst stand die Gruppe mit dem Stück „Miss Sophies Erbe“ auf der Bühne. Gleich sechs Vorstellungen hatte der Theaterverein  angesetzt. Rund 1100 Zuschauer wollten die Komödie sehen. Da ist es gut, wenn man auf ein starkes Team zurückgreifen kann. Etwa 50 Mitglieder gehören dem Verein an. Davon mischen 18 Mitglieder aktiv kräftig mit. Die Idee, ein Theaterstück einzustudieren, stammte aus den Reihen des Männerballetts Arloff-Kirspenich. Dabei blieb es nicht, denn sogleich entschloss man sich, einen Verein zu gründen. Ihre ersten Gehversuche machten die Hobbyschauspieler im Jugendraum der Sporthalle Arloff. Inzwischen ist der Verein seit 14 Jahren auf der Burg Kirspenich zu Hause. Einige Gründungsmitglieder stehen noch heute regelmäßig auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Neben dem Theaterspiel wird in Arloff-Kirspenich auch der Musik gefröhnt. Einen guten Ruf genießt auch der Musikverein Eifelland, der ebenfalls weithin bekannt ist und Auftritte nicht nur in nächster Nähe absolviert. Ausbildung am Instrument Auch der Musikvereins Eifelland geht auf eine gesellige Runde zurück, die am 10. Oktober 1971 die Gründung des Vereins beschloss. Mittlerweile hat das Orchester einen weitreichenden guten Ruf. Die Mitglieder kommen inzwischen von weit her. Und die Musiker nennen ein eigenes Vereinsheim ihr Eigen, in dem dienstags um 19.30 Uhr und sonntags um 10 Uhr geprobt wird. Wichtig ist dem Verein die Jugendarbeit. Die jungen Musiker werden an den Instrumenten ausgebildet. Zum Teil übernehmen das die erfahrenen Musiker aus den eigenen Reihen. Höhepunkt ist stets das Jahresabschlusskonzert, das der MV Eifelland unter dem Dirigat von Franz-Josef Strick in diesem Jahr am Sonntag, 17. Dezember, ab 18 Uhr im Euskirchener City-Forum begeht. Auch im eigenen Wohnzimmer kann man den Musikverein erleben, denn im vergangenen Jahr nahm er die CD „Von der Eifel nach Tirol“ auf.Was vor 17 Jahren bei einer Geburtstagsfeier mit einer spontanen Idee begann, hat sich mittlerweile als eine der bekanntesten Theatergruppen der Umgebung etabliert. Wenn der Theaterverein „Vorhang auf“ aus Arloff-Kirspenich ein neues Stück aufführt,…

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»Wir wollen jährlich drei Millionen Besucher in der Stadt«

Bad Münstereifel. 2014 wurde das City-Outlet in Bad Münstereifel eröffnet, als einmaliges Projekt. Seit einem Jahr ist Lars Wenninga der Center Manager. In einem Interview berichtet der 27-Jährige über neue Shops, das im Bau befindliche Café sowie stimmungsvolle »Oranje Days« und ein Streetfood-Festival. WochenSpiegel: Das City-Outlet ist weiter auf Expansionskurs?Lars Wenninga: Ja, definitiv. Zurzeit haben wir 32 Stores in Bad Münstereifel, bei der Eröffnung des City Outlets waren es noch 27. Jüngst sind namhafte Marken wie Bruno Banani und WMF hinzugekommen. Weitere Shops sollen folgen. WochenSpiegel: Welche Marken werden kommen?Lars Wenninga: Der Spielwarenhersteller Ravensburger wird am 1. März in der Marktstraße eröffnen. In der Orchheimer Straße eröffnet ein Kneipp-Store Mitte April. Dort werden Körperpflegeprodukte und Sauna-Essenzen angeboten. An den Kneipp-Store angrenzend planen wir einen weiteren Shop. Hinzu kommt auch das ehemalige Bistro »Amadeus«, das auf Wunsch des Eigentümers nicht mehr als Gaststätte genutzt werden soll.  WochenSpiegel: Knacken sie bald die 40-Store-Marke?Lars Wenninga: Wir sind in Gesprächen wegen weiteren Einheiten, so dass wir in den nächsten 12-15 Monaten die 40 Stores anpeilen. Die Veredelungsphase, die wir vor etwa einem Jahr eingeläutet haben, läuft gut. Wir haben einen guten Mix der Marken in der Stadt.WochenSpiegel: 2,4 Millionen Menschen besuchten laut Marc Brucherseifer, dem Geschäftsführer und Hauptinvestor des City-Outlets, das Städtchen an der Erft im vergangenen Jahr. Eine zufriedenstellende Bilanz?Lars Wenninga: Auf jeden Fall. Das sind rund 200.000 mehr Besucher als im Jahr 2015. Wir haben immer gesagt, wir wollen mal dahin, wo Bad Münstereifel in starken Zeiten mal war – angestrebt sind drei Millionen. Ich bin überzeugt, das können wir zeitnah erreichen. Auch mit dem zurückliegenden Weihnachtsgeschäft sind wir zufrieden. Allein im Dezember haben wir die Besucherzahl um 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern können, den Umsatz um rund 20 Prozent. WochenSpiegel: Das City-Outlet-Café »M18« ist in Bau - wann wird der erste Kaffee ausgeschenkt? Dort, am Ende der Marktstraße, hatte einst ja auch Heino seine Haselnusstorte kredenzt.Lars Wenninga: Das Dach ist drauf. Wir sind guter Dinge, dass wir das Café um die Osterzeit schon eröffnen werden.  Ich hoffe, das Wetter macht uns keinen Strich durch die Rechnung. Mit der Glasfront und dem »Flugdach«, das wie ein umgedrehtes Satteldach aussieht, wird es optisch modern gestaltet. Eine Außenterrasse in der Sonne lädt zum Verweilen ein. Das Café bietet Platz für 30 Gäste + großer Außenterrasse. WochenSpiegel: Was erwartet die Gäste?Lars Wenninga: Hochwertig soll es sein. Diverse Kaffeespezialitäten und   Kleinigkeiten zum Essen werden angeboten. Derzeit führen wir Gespräche mit sehr interessanten Betreibern. WochenSpiegel: Was ist mit dem Südstadt-Entrée, das (schon lange) - auf dem Parkplatz »Alte Zimmerei« entstehen soll?Lars Wenninga: Das wird kommen. Shops mit rund 900 Quadratmeter Verkaufsfläche sind dort vorgesehen. Der Spatenstich ist allerdings noch nicht in Sicht. Wir haben zwischendurch noch eine Planänderung vorgenommen. Waren in den ersten Entwürfen zwei Etagen mit Outlet-Geschäften vorgesehen, sind jetzt im Obergeschoss statt Shops Parkplätze für Mitarbeiter eingeplant. WochenSpiegel: Sind 2017 neue Veranstaltungen geplant?Lars Wenninga: Wir werden am 21. Oktober ein „City Outlet Streetfestival“ auf die Beine stellen, mit Straßenmusikern, Straßenkünstlern und einer Streetfood-Meile. Ich denke, das wird eine tolle Atmosphäre. Ein weiteres Fest werden die »Oranje Days«, mit denen wir auch die holländischen Kunden ansprechen wollen. Die Stadt wird orange geschmückt sein. 2014 wurde das City-Outlet in Bad Münstereifel eröffnet, als einmaliges Projekt. Seit einem Jahr ist Lars Wenninga der Center Manager. In einem Interview berichtet der 27-Jährige über neue Shops, das im Bau befindliche Café sowie stimmungsvolle…

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