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Der große Windpark im Baasemer Wald

Kleinste Kommune mit größtem Waldwindkraftanlage

Baasem. Nach langem Hin und Her ist der Windkraftpark mit zehn fertigen Anlagen im Baasemer Wald auf den kommunalen Waldgrundstücken der Gemeinde Dahlem in Betrieb genommen worden. Zu dem Anlass war der NRW-Umweltminister Johannes Remmel nach Dahlem gereist, um die größte Waldwindkraftanlage in Nordrhein-Westfalen einzuweihen.

»Das Bauvorhaben im Bassemer Wald ist mehr als gut vorangekommen. Daher freue ich mich, eine Anlage in Betrieb zu nehmen, die eine der besten Erträge in ganz Nordrhein-Westfalen abwirft. Mit den insgesamt zehn Windrädern können wir Strom für zirka 30.000 Haushalte produzieren«, freute sich Arjen C. F. Ploeg, Geschäftsführer der Betreiberfimra Dunoair.

Steiniger Weg

Der Weg dorthin sei mehr als steinig gewesen. »Es war eine jahrelange Achterbahnfahrt in der Planung und im Genehmigungsverfahren, ehe mit dem Bau begonnen worden konnte. Und noch sind wir ja nicht ganz durch, denn es läuft ja noch ein Genehmigungsverfahren für weitere fünf Anlagen«, meinte Dahlems Bürgermeister Jan Lembach, der in der Windenergie die Zukunft für die nächsten 30 Jahre sieht. Auch Manfred Poth, Allgemeiner Vertreter des Landrates des Kreises Euskirchen, ist mit der Entstehung des Windparks in Dahlem hochzufrieden: »Wir vom Kreis Euskirchen als Genehmigungsbehörde freuen uns über das Großprojekt in Dahlem. Wir haben jetzt in der kleinsten Gemeinde die größte Waldwindkraftanlage in Nordrhein-Westfalen.« Insgesamt stehen im Kreis Euskirchen 106 Windkrafträder die insgesamt 96 Megawatt Strom liefern können.

NRW-Umweltminister Johannes Remmel ging vor allem auf die Diskrepanz zwischen Umwelt und Ertrag der Windanlagen ein: »Gerade bei Windenergieanlagen im Wald herrscht eine große Sensibilität. Wir haben im Land mit dem Windenergieerlass klar definiert und sehr genau geregelt, was im Wald an Windkraftausbau möglich ist.« Die Artenvielfalt und Natur sei erheblich bedroht, wenn man den Klimawandel nicht wirksam eindämmen. Windenergie sei dazu eines der besten Instrumente. Die Planungen für den Windpark im Baasemer-Wald begannen bereits 2012. Dunoair-Geschäftsführer Ploeg erinnert sich: »Die Windmessungen bestätigten unsere hohen Erwartungen an einen der windreichsten Standorte im Land. Die Auswahl der Standorte fand in einem intensiven Prozess unter strengen Kriterien statt. Dabei waren neben zahlreichen Ortsterminen mit Vertretern der Genehmigungsbehörde, Forst und Gutachtern auch die Telemetrie-Daten aus einer bisher einmaligen Wildkatzenstudie wichtig.«

Planänderungen

Es habe zudem viele Anmerkungen von den Anwohnern, Naturschutzverbänden und Interessierten gegeben, die auch zu Änderungen an der Projektplanung geführt hätten. So wurden drei der ursprünglich geplanten Standorte zurückgezogen und geändert. Damit der Strom auch dort ankommt, wo er gebraucht wird, hat die Betreiberfirma Dunoair ein eigenes Umspannwerk in der Nähe des Flugplatzes »Dahlemer Binz« errichten lassen. Auch die Gewerbesteuer will das Unternehmen in Kürze in der Gemeinde Dahlem zahlen. Zudem soll der Sitz der Betreibergesellschaft in die Gemeinde Dahlem verlegt werden.

Technische Daten

* Acht „Enercon E-115“ Nabenhöhe 149 Meter, Gesamthöhe 206 Meter, Nennleistung 3 Megawatt.

* Zwei „Enercon“ E-92 Nabenhöhe 138 Meter, Gesamthöhe 184 Meter, Nennleistung 2,35 Megawatt. Der Gesamtenergieertrag der zehn Anlagen beträgt rund 92 Millionen kW/h.

Damit ersparen sie einen Kohlendioxid-Ausstoß von rund 48.000 Tonnen im Jahr ein. Das Investitionsvolumen beträgt rund 65 Millionen Euro. Text und Foto: Paul Düster

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Kommentar von Joe
Die Eifel lässt grüßen - wollen Sie sich entspannen und die schöne Landschaft genießen? Dann kommen Sie zu uns und freuen Sie sich auf mehrere 200-Meter-hohe Windräder. Nächster Wahlslogan der Grünen muss heißen: "Welt retten - Wald und Tier töten"
So weit sind wir gekommen: Grüner Umweltminister akzeptiert Zerstörung des Waldes und ignoriert alle geltende Bestimmungen zum Schutz von Natur und Tieren.
Tolle Artikel lesen:http://eifelon.de/kreise/kreis-euskirchen/der-wildromantische-kammerwald-am-ende-dahlem-iv-hat-die-baugenehmigung.html
und welche Rolle spielt Geld (besonders die Kommentare danach lesen!) :
http://eifelon.de/region/zweifler-gier-frisst-wald.html

Am Konzener Feuerbach wird Zukunft gebaut

Konzen. »Hier wird Zukunft gebaut!« Margareta Ritter strahlte mit der Herbstsonne um die Wette - dabei war es doch recht kühl am Konzener Feuerbach, als der Grundstein für die neue Kindertagesstätte gelegt wurde.Konzen (Fö). »Oft höre ich, dass die Städteregion viel Geld kostet. Aber wenn es um den Bau einer Kindertagesstätte geht, sind sich glücklicherweise alle einig.« Helmut Etschenberg lobte die schnellen Entscheidungen in den politischen Gremien von Stadt Monschau und im Haus der Städteregion, sodass schon im kommenden Sommer den Kleinsten aus Konzen und Umgebung eine neue Bildungseinrichtung zur Verfügung steht. »Eine Erweiterung hätte keinen Sinn gemacht - der Neubau ist richtig«, stellte der Städteregionsrat fest. Auch wenn es rund 3,5 Millionen Euro kosten wird.»Dörfer wie Konzen und Imgenbroich wachsen, da haben wir einen wichtigen Bildungsauftrag«, so Etschenberg weiter.»Eltern und Kinder - alle Konzener Familien sind sehr dankbar«, unterstrich Ortsvorsteher Matthias Steffens. »Wir bauen ein modernes Haus, in dem zeitgemäße Bildungsarbeit möglich ist«, versichert Bauamtsleiter Sander Lutterbach. So werde jede Gruppe mit eigener Be- und Entlüftung ausgestattet. Das Heizen mittels Blockheizkraftwerk und der Einsatz von LED-Beleuchtung seien selbstverständlich. »Ambitioniert« nennt Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter die Bauzeit bis zum kommenden Sommer - sieht die Arbeiten aber bei ortsansässigen Firmen in besten Händen.BetreuungszeitErzieherinnen, Pflegerinnen, therapeutisches Fachpersonal: »Das Team um Silke Bongard wird allen modernen Anforderungen gerecht«, stellt der neue Leiter des »Jugendamtes«, Sebastian Heinen fest. Die künftigen Betreuungszeiten von 7 bis 16.30 Uhr sollen einen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf leisten. »Das Familienzentrum ist Anlaufstelle für alle Monschauer Eltern«, so Heinen.Die StädteRegion Aachen ist Träger der Kindertageseinrichtung Konzen. Darin werden 100 Kinder im Alter von vier Monaten bis zum Schuleintritt betreut. Als zertifiziertes Familienzentrum NRW soll die Einrichtung zu einer Qualitätssteigerung in der frühkindlichen Bildung und Förderung beitragen, Eltern bei der Wahrnehmung ihrer Bildungs- und Erziehungsaufgabe stärken sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sichern. Das Raumprogramm wird den neuesten Empfehlungen des Landschaftsverbands Rheinland entsprechen und damit neben den Gruppen- Neben- und Abstellräumen unter anderem auch für die inklusive Betreuung einen Raum zur Differenzierung und therapeutischen Betreuung vorsehen. Alle Räume werden barrierefrei zugänglich sein.Die Freude über die neue Kindertagesstätte brachten die Kleinen in einem Lied zum Ausdruck: www.youtube.com/wochenspiegelliveAktuell ist das fünfgruppige Familienzentrum der StädteRegion in Konzen teilweise in Räumen der dortigen Grundschule untergebracht. Als Folge der Schulentwicklungsplanung der Stadt Monschau (Zusammenlegung der Grundschulen Imgenbroich und Konzen am Konzener Standort) stehen die zurzeit vom Familienzentrum im Gebäude der Grundschule genutzten Räume ab dem Schuljahr 2018/2019 nicht mehr zur Verfügung.»Hier wird Zukunft gebaut!« Margareta Ritter strahlte mit der Herbstsonne um die Wette - dabei war es doch recht kühl am Konzener Feuerbach, als der Grundstein für die neue Kindertagesstätte gelegt wurde.Konzen (Fö). »Oft höre ich, dass die…

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Erasmus-Plus-Projekt führt nach Norwegen

VG Traben-Trarbach. Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des zweijährigen, länderübegreifenden Projekts sein wird. Unter dem Titel „Regionale Spuren suchen – europäische Wege finden“ machen sich die Schüler des Gymnasiums und die der „Ytre Namdal videregående skole“ zwei Jahre lang auf die Suche nach ihren jeweils eigenen Wurzeln, nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden sowie nach Ideen und Visionen für ein Leben, in dem alle etwas voneinander lernen und sich so näher kommen können.    Die Themen für den Austausch fangen bei der Frage an, warum Norwegen kein Mitglied der EU ist und gehen zurück in die Zeit der deutschen Okkupation in Norwegen bzw. die des Nationalsozialismus in Traben-Trarbach. Weitere historisch relevante Themen sind die Auswanderungswellen nach Südamerika oder in die USA im 19. Jahrhundert. Ebenso sollen moderne Herausforderungen wie beispielsweise die aktuellen Migrationsbewegungen und die jeweiligen wirtschaftlichen Standbeine beider Orte beleuchtet werden. Denn was für Traben-Trarbach der Wein ist, ist für Rørvik der Fisch. Beides zusammen passt und verspricht darüber hinaus einen echten kulinarischen Zugewinn.   Doch von einem Austausch kann nur die Rede sein, wenn man in das Leben der anderen selber hautnah kennen gelernt hat. Daher ist das Projekt mit einigen Reisen verbunden. Mitte September waren bereits vier norwegische Lehrerinnen als Gäste eines Vorbereitungstreffens am Gymnasium in Traben-Trarbach. Im März wird es den entsprechenden Gegenbesuch nach Rørvik nördlich von Trondheim geben. Für die Schüler sind insgesamt vier Reisen vorgesehen – zwei für jede Schule. Wer mitfahren darf, das hängt, neben dem passenden Alter, vor allem vom jeweiligen Einsatz für das Projekt ab.    Die Jugendlichen müssen in ihren Schulen Workshops vorbereiten und mit den Gästen weitestgehend selbstständig durchführen und auswerten. Außerdem sollen mithilfe einer neu eingerichteten Homepage Zwischenergebnisse veröffentlicht und ausgetauscht werden können. Abschließend ist geplant, dass alle Ergebnisse des Erasmus-Projekts 2019 in einer großen Ausstellung zusammengeführt und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.   Mit dem Projekt wollen die Schulen den Verstehenshorizont für die jeweils andere Kultur erweitern und sowie die Entwicklung von Eigenverantwortlichkeit und Sprachkompetenz fördern. Darüber hinaus ist eine nachhaltige Freundschaft zwischen beiden Schulen und den Gemeinden ein weiteres wünschenswertes Ergebnis dieses Projekts. Foto: FF Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des…

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