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Zwei Adler für den US-Präsidenten

Hellenthal. Am 16. September feiern das Wildfreigehege und die Greifvogelstation Hellenthal ihren 50. Geburtstag. Das ist der Anlass, den Besuch im Wildfreigehege mit ungewöhnlichen Attraktionen zu krönen.

Neben dem alltäglichen Betrieb des Wildfreigeheges mit Adlerexpress, Kasperle-Theater und der Flugschau der sensationellen Greifvogelstation – und das alleine ist ja schon sehenswert – werden viele nicht alltägliche Dinge geboten. Mehr als acht Millionen Besucher und Gäste haben in diesen 50 Jahren neben tollen Erlebnissen Entspannung und Erholung gefunden. Zu unzählige Film- und Fernsehaufzeichnungen wurden Tiere und Personal des Wildgeheges verpflichtet. Etliche Zuchterfolge machten von sich reden. Die wechselvolle Geschichte dieser Einrichtung unter argentinischen (Guillermo Staudt) und arabischen (Salem Ebrahim al-Saman) Besitzern und deutscher Leitung (Horst Niesters) lässt einen spannenden Rückblick mit vielen malerischen Momenten zu. So wurde 1980 der weltweit erste Amerikanische Weißkopfseeadler durch Horst Niesters nachgezüchtet. Zwei Jahre später überreichten Niesters und der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt zwei Exemplare an den damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan überreicht. 2007 gelang die Zucht von zwei Kaiseradlern – ebenfalls eine Sensation, da die Nachzucht dieser ausgesprochen stark bedrohten Adlerart weltweit Seltenheitswert besitzt. Auch in jüngster Zeit wurde vieles unter der Leitung von Karl Fischer und Ute Niesters bewegt und aktualisiert, um die Attraktion des Wildparks zu erhalten. Am 16. und 17. September sollen neben vielen tollen Überraschungs-Aktivitäten diese Zeitabschnitte des Wildgeheges und der Greifvogelstation für einen Moment wieder zum Leben erweckt werden.

www.greifvogelstation-hellenthal.de

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Erasmus-Plus-Projekt führt nach Norwegen

VG Traben-Trarbach. Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des zweijährigen, länderübegreifenden Projekts sein wird. Unter dem Titel „Regionale Spuren suchen – europäische Wege finden“ machen sich die Schüler des Gymnasiums und die der „Ytre Namdal videregående skole“ zwei Jahre lang auf die Suche nach ihren jeweils eigenen Wurzeln, nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden sowie nach Ideen und Visionen für ein Leben, in dem alle etwas voneinander lernen und sich so näher kommen können.    Die Themen für den Austausch fangen bei der Frage an, warum Norwegen kein Mitglied der EU ist und gehen zurück in die Zeit der deutschen Okkupation in Norwegen bzw. die des Nationalsozialismus in Traben-Trarbach. Weitere historisch relevante Themen sind die Auswanderungswellen nach Südamerika oder in die USA im 19. Jahrhundert. Ebenso sollen moderne Herausforderungen wie beispielsweise die aktuellen Migrationsbewegungen und die jeweiligen wirtschaftlichen Standbeine beider Orte beleuchtet werden. Denn was für Traben-Trarbach der Wein ist, ist für Rørvik der Fisch. Beides zusammen passt und verspricht darüber hinaus einen echten kulinarischen Zugewinn.   Doch von einem Austausch kann nur die Rede sein, wenn man in das Leben der anderen selber hautnah kennen gelernt hat. Daher ist das Projekt mit einigen Reisen verbunden. Mitte September waren bereits vier norwegische Lehrerinnen als Gäste eines Vorbereitungstreffens am Gymnasium in Traben-Trarbach. Im März wird es den entsprechenden Gegenbesuch nach Rørvik nördlich von Trondheim geben. Für die Schüler sind insgesamt vier Reisen vorgesehen – zwei für jede Schule. Wer mitfahren darf, das hängt, neben dem passenden Alter, vor allem vom jeweiligen Einsatz für das Projekt ab.    Die Jugendlichen müssen in ihren Schulen Workshops vorbereiten und mit den Gästen weitestgehend selbstständig durchführen und auswerten. Außerdem sollen mithilfe einer neu eingerichteten Homepage Zwischenergebnisse veröffentlicht und ausgetauscht werden können. Abschließend ist geplant, dass alle Ergebnisse des Erasmus-Projekts 2019 in einer großen Ausstellung zusammengeführt und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.   Mit dem Projekt wollen die Schulen den Verstehenshorizont für die jeweils andere Kultur erweitern und sowie die Entwicklung von Eigenverantwortlichkeit und Sprachkompetenz fördern. Darüber hinaus ist eine nachhaltige Freundschaft zwischen beiden Schulen und den Gemeinden ein weiteres wünschenswertes Ergebnis dieses Projekts. Foto: FF Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des…

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