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Begegnung mit dem "Spinnenmann"

Großes Krabbeln im Hermann-Josef-Haus Urft

Urft. Tarantula im Hermann-Josef-Haus in Urft: Der Arachnologe Dr. Stephan Loska die Schule und hatte eine Menge kleiner und nicht so kleiner Spinnen im Gepäck.

Trotz der teilweisen extremen Konzentrationsschwierigkeiten einiger Schüler, gelang es Dr. Stephan Loska schnell, die Schüler in seinen Bann zu ziehen. Geschickt kombinierte der Experte seine Wissensweitergabe mit realen Anschauungsmaterialien. So konnten die Kinder anfangs (tote) Spinnen in Glas als Anschauungsmaterial betrachten, anschließend krabbelte die deutsche Hausspinne durch die Klasse, dann kam zur Eingewöhnung eine kleine Baby-Vogelspinne zum Vorschein. An dieser kleineren Vogelspinne durften alle Schüler den weichen Hinterleib des Tierchens fühlen. So wurde den Kindern die erste Hemmschwelle zum Anfassen der großen Vogelspinne genommen. Zum krönenden Abschluss durften alle Schüler eine echte, handtellergroße Vogelspinne betrachten. Alle Schüler waren erschrocken, als Dr. Stephan Loska die riesige Vogelspinne auf sein Hemd setzte und sich nach vorne beugte. Einigen Kindern stand die Sorge ins Gesicht geschrieben, dass die Vogelspinne durch die Klasse rennen könnte ...

Angst genommen

Die Vogelspinne, die Dr. Loska für die Schule mitgebracht hatte, wies eine weitere Besonderheit auf. Sie hatte bereits zwei Beine verloren und konnte sich auch auf sechs Beinen munter bewegen. Bis zur nächsten Häutung, so der Spinnenexperte, sind die Beinchen wieder nachgewachsen. Die meisten Kinder waren durch den nahen Kontakt der Spinnen so in den „Bann gesponnen“, dass sie über sich selbst hinaus wuchsen und den Wunsch äußerten, die große Vogelspinne auf die Hand zu nehmen oder auf den Pulli zu setzen. Der Arachnologe hat es somit verstanden, (fast) allen Kindern die Angst vor den Spinnen in freudestrahlende Begeisterung umzuwandeln.

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Künstler gesucht nach 40 Jahren

Monschau. 1975 wurde die Städtepartnerschaft zwischen Monschau und Bourg St. Andéol begründet. Bereits ein Jahr später fand der erste Schüleraustausch statt, der bis heute mehreren Hundert Schülern aus der Stadt Monschau ermöglicht hat, sich mit Südfrankreich, seinen Bewohnern sowie deren Kultur und Lebensgewohnheiten vertraut zu machen. Hubert Leyendecker ist von Beginn an dabei gewesen, sein Vater war in dieser Phase der für die Partnerschaft zuständige Sachbearbeiter im Rathaus, seine aus Belgien stammende Mutter fungierte als Dolmetscherin. Er erinnert sich an den Morgen im Frühjahr 1976, als in der Monschauer Laufenstraße die bekannte Notarswitwe und FDP-Politikerin Anita Schotten als Verantwortliche mit resoluter Stimme alle Jungen und Mädchen zum Einsteigen in den Bus drängte. Ein langer Weg lag vor der Reisegruppe. Bei der »Jungfernfahrt« dabei war  Hubert Leyendeckers Schwester Karin. 1978 reiste Leyendecker selbst als Austauschschüler nach Bourg St. Andéol. Die Frontscheibe des Busses schmückte damals ein Plakat, das die Reiseroute von Monschau nach Bourg-Saint-Andéol zeigte. Dieses Plakat ist anschließend in seinen Besitz gelangt, es dürfte ein einzigartiges und wichtiges Dokument der Geschichte der Städtepartnerschaft sein. 40 Jahre nach dieser Schülerfahrt möchte Hubert Leyendecker das Plakat dem Förderverein der Städtepartnerschaft übergeben. Da er leider nicht weiß, wer das Plakat gestaltet hat, hofft er, dass sich einer der damals rund 40 Teilnehmer des Schüleraustausches an das Plakat erinnert und über den Urheber Auskunft geben kann. Kontakt bei Daniel Neuß vom »Förderverein der Partnerschaft«, Tel. 0176/63178956.1975 wurde die Städtepartnerschaft zwischen Monschau und Bourg St. Andéol begründet. Bereits ein Jahr später fand der erste Schüleraustausch statt, der bis heute mehreren Hundert Schülern aus der Stadt Monschau ermöglicht hat, sich mit Südfrankreich,…

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